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Erklären und Beschreiben mit Bildergeschichten

Title: Erklären und Beschreiben mit Bildergeschichten

Term Paper , 2015 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anja Ruege (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt die Frage, ob Bildergeschichten der Kategorie „Beschreiben“ oder „Erzählen“ zugeordnet werden müssen. Wo werden die Grenzen gezogen und wo gibt es vielleicht fließende Übergänge? Zudem wird einen Überblick über den didaktischen Einsatz von Bildergeschichten in Grundschulen gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung in den Lehrplan

3. Bildergeschichte

3.1 Merkmale einer Bildergeschichte

3.2 Papa Moll und die misslungene Suppe

4. Beschreiben und Erzählen

4.1 Merkmale des Beschreibens

4.2 Merkmale des Erzählens

4.3 Die Progression vom Beschreiben zum Erzählen

4.4 Didaktische Implikationen zur Bildergeschichte

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktische Rolle von Bildergeschichten im Deutschunterricht der Grundschule und analysiert, ob diese primär der Kategorie „Beschreiben“ oder „Erzählen“ zuzuordnen sind. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Frage, wie Kinder durch die schrittweise Arbeit mit Bilderfolgen narrative Kompetenzen erwerben können und welche kognitiven Voraussetzungen für diesen Lernprozess notwendig sind.

  • Klassifizierung von Bildergeschichten als didaktisches Werkzeug
  • Unterscheidung und Übergänge zwischen beschreibenden und erzählenden Textmustern
  • Analyse der kognitiven Anforderungen bei der Versprachlichung von Bildfolgen
  • Einsatzmöglichkeiten im Kontext des Lehrplans und der Schreibentwicklung
  • Kritische Reflexion über Chancen und Grenzen der Methodenbindung

Auszug aus dem Buch

3.1 Merkmale einer Bildergeschichte

Eine Bildergeschichte ist eine Abfolge von mindestens zwei logisch zusammenhängenden Bildern, die zusammen „eine Handlung, einen Vorgang, ein Geschehen“ ergeben. Man spricht von kleinen Höhepunkterzählungen, die meistens eine witzige Pointe haben. Sowohl die innere als auch die äußere Handlung dieser Erzählungen sind von den Vorgaben der Bilder und somit von der Intention des Autors bzw. Zeichners bestimmt. Laut Kliewer und Pohl ist die Bildergeschichte eine „Form des Nacherzählens, die auf der sprachlich-geistigen Auseinandersetzung mit einem Bild (Bildgeschichte) oder einer Bilderfolge (Bildergeschichte) basiert.“

Eine Bildergeschichte hat sprachliche Voraussetzungen, wie eine logisch zusammenhängende Struktur bzw. Reihenfolge, die beim Verfassen eingehalten werden muss. Sie kann im Präsens aber auch im Präteritum stehen. Hat man sich für einen Tempus entscheiden, darf dieser während der Geschichte nicht mehr gewechselt werden. Meistens werden Aufsätze zu Bildergeschichten jedoch im Präteritum verfasst. Zu beachten ist, dass der Inhalt der Geschichte nicht von dem Inhalt der Bilder abweicht. Die Schwierigkeit einer Bildergeschichte ist die kognitive Schritt-für-Schritt-Verarbeitung der einzelnen Bilder und das Erkennen des Höhepunktes und der anschließenden Pointe. Die Bilder müssen zu einer Geschichten-Einheit verschmelzen. Dabei wird die Kreativität gefordert, denn es gibt Lücken zwischen den einzelnen Bildern zu füllen und ein Rahmen sowie eine Überschrift müssen geschaffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Zuordnung von Bildergeschichten zu den Kategorien Beschreiben oder Erzählen und benennt den Kontext des Seminars sowie die persönliche Motivation.

2. Einordnung in den Lehrplan: Dieses Kapitel verortet das Thema im Rahmen des Lehrplans für Grundschulen in Nord-Rhein-Westfalen und beschreibt die geforderten Schreibkompetenzen für die verschiedenen Klassenstufen.

3. Bildergeschichte: Hier werden die theoretischen Merkmale von Bildergeschichten definiert und anhand eines konkreten Fallbeispiels illustriert.

4. Beschreiben und Erzählen: Dieser Abschnitt analysiert detailliert die sprachlichen und kognitiven Merkmale von Beschreibung und Erzählung sowie die didaktische Progression zwischen diesen beiden Ausdrucksformen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet den didaktischen Nutzen von Bildergeschichten unter Abwägung von Befürwortern und Kritikern.

Schlüsselwörter

Bildergeschichte, Beschreiben, Erzählen, Schreibkompetenz, Deutschunterricht, Grundschule, Didaktik, Nacherzählen, Narrative Struktur, Bildbeschreibung, Sprachliche Förderung, Lernentwicklung, Kognitive Voraussetzungen, Textmuster, Aufsatzunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die kommunikativen Praktiken des Beschreibens und Erzählens im Kontext von Bildergeschichten im schulischen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die theoretische Differenzierung von Textsorten, die kognitive Entwicklung von Kindern beim Schreiben und die didaktische Anwendung von Bilderfolgen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu klären, wie Bildergeschichten didaktisch genutzt werden können, um narrative und beschreibende Strukturen bei Grundschülern effektiv zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Literaturanalyse, die durch die Auseinandersetzung mit lehrplanrelevanten Vorgaben und theoretischen Fachpositionen gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition und Abgrenzung der Praktiken des Beschreibens und Erzählens sowie der schrittweisen Progression beim Einsatz von Bildergeschichten.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Bildergeschichte, Schreibkompetenz, Didaktik, narratives Lernen und die Unterscheidung zwischen Beschreibung und Erzählung.

Welche Rolle spielt die „Pointe“ in einer Bildergeschichte?

Die Pointe stellt das inhaltliche Ziel der Bildergeschichte dar und erfordert von den Lernenden das Erkennen des Höhepunkts innerhalb einer logisch strukturierten Abfolge.

Warum wird der Einsatz von Comics im Unterricht teils kritisch gesehen?

Der Autor führt an, dass Comics durch sprachnahe Elemente wie Sprechblasen das eigenständige Nacherzählen zu stark vorgeben und somit die kognitive Entfaltung hemmen könnten.

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Details

Title
Erklären und Beschreiben mit Bildergeschichten
College
University of Wuppertal
Grade
2,0
Author
Anja Ruege (Author)
Publication Year
2015
Pages
13
Catalog Number
V425538
ISBN (eBook)
9783668702462
ISBN (Book)
9783668702479
Language
German
Tags
erklären beschreiben bildergeschichten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Ruege (Author), 2015, Erklären und Beschreiben mit Bildergeschichten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/425538
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