Investitionen im Wäschebereich sowie die laufende Reinigung der Wäsche stellen für ein Hotel einen sehr großen Kostenblock dar. So werden in einem großen Hotel in der Hamburger Innenstadt für den Logisbereich seit 1999 pro Jahr etwa 41.000 Euro in neue Wäsche investiert und die Wäschereikosten belaufen sich im Mittel pro Jahr auf 146.043 Euro. Im Rahmen dieser Projektarbeit soll anhand des Logisbereiches dieses Hotels exemplarisch dargestellt werden, ob es für das Hotel kostengünstiger ist, eigene Wäsche zu kaufen und von einer betriebsfremden Wäscherei reinigen zu lassen oder die Wäsche im Rahmen einer Miet- und Reinigungspauschale von der Wäscherei zu beziehen. Hierzu soll das Verfahren der Kostenvergleichsrechnung als Methode der klassischen, statischen Investitionsrechnung herangezogen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vorgehensweise
- Vorstellung des Betriebes
- Ist-Analyse des Wäschebereichs und Vorstellung des Mietmodells
- Ist-Analyse der Situation im Wäschebereich
- Vorstellung des Mietmodells
- Kostenvergleichsrechnung
- Grundsätzliches Vorgehen bei einer Kostenvergleichsrechnung
- Übertragen auf die vorliegende Problemstellung
- Ermittlung der Datengrundlagen
- Ermittlung der Stückzahlen anhand der Logiskennzahlen
- Inventurverluste
- Ermittlung der Kosten
- Ermittlung der Kosten bei Eigenwäsche
- Kalkulatorische Abschreibung
- Kalkulatorische Zinsen
- Betriebskosten
- Ermittlung der Kosten bei Mietwäsche
- Gegenüberstellung der beiden Alternativen
- Resümee
- Kostengesichtspunkte
- Bilanzielle Gesichtspunkte
- Qualitative Gesichtspunkte
- Empfehlung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Projektarbeit untersucht die Wirtschaftlichkeit des Wäschebereichs im Steigenberger Hotel Hamburg und bewertet die Alternative einer Eigenwäsche im Vergleich zu einem Mietmodell.
- Kostenanalyse des Wäschebereichs
- Bewertung der Eigenwäsche gegenüber der Mietwäsche
- Ermittlung der relevanten Kostenfaktoren
- Analyse der bilanziellen Auswirkungen
- Qualitative Bewertung der beiden Alternativen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Vorgehensweise der Arbeit sowie das Steigenberger Hotel Hamburg vor. Kapitel 2 analysiert die Ist-Situation im Wäschebereich und präsentiert das Mietmodell. Kapitel 3 führt eine Kostenvergleichsrechnung durch, die die Kosten der Eigenwäsche mit denen der Mietwäsche vergleicht. Der Abschnitt beinhaltet die Ermittlung der Datengrundlagen, die Berechnung der Kosten und die Gegenüberstellung der beiden Alternativen.
Schlüsselwörter
Investitionscontrolling, Hotellerie, Eigenwäsche, Mietwäsche, Kostenvergleichsrechnung, Datengrundlagen, Kostenanalyse, Bilanzanalyse, Qualitative Bewertung
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des Investitionscontrollings im Wäschebereich?
Das Ziel ist es, die wirtschaftlichste Lösung für die Wäscheversorgung eines Hotels zu finden – konkret den Vergleich zwischen dem Kauf eigener Wäsche und der Nutzung von Mietwäsche.
Welche Kostenfaktoren fallen bei Eigenwäsche an?
Zu den Kosten gehören die Anschaffungskosten, kalkulatorische Abschreibungen, kalkulatorische Zinsen sowie die laufenden Reinigungskosten durch eine externe Wäscherei.
Was sind die Vorteile des Mietwäsche-Modells?
Bei Mietwäsche entfallen hohe Anfangsinvestitionen und Inventurverluste werden oft durch die Mietpauschale abgedeckt. Es bietet zudem bilanzielle Vorteile, da kein Kapital in Vorräten gebunden ist.
Welche Methode wird für den Vergleich genutzt?
Es wird die Kostenvergleichsrechnung als Methode der klassischen, statischen Investitionsrechnung herangezogen.
Welche Rolle spielen Inventurverluste?
Inventurverluste (Schwund) sind im Hotelalltag erheblich und müssen bei der Kalkulation der Kosten für Eigenwäsche zwingend berücksichtigt werden.
Gibt es qualitative Unterschiede zwischen Eigen- und Mietwäsche?
Ja, die Arbeit bewertet neben den Kosten auch qualitative Gesichtspunkte wie die Kontrolle über die Wäschequalität und die Flexibilität bei der Versorgung.
- Arbeit zitieren
- Bernd Lamak (Autor:in), 2004, Investitionscontrolling in der Hotellerie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42562