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Wellness-Tourismus in Bayern. Erfolgreiche Konzepte in der Hotellerie

Eine Angebotsanalyse

Title: Wellness-Tourismus in Bayern. Erfolgreiche Konzepte in der Hotellerie

Diploma Thesis , 2005 , 131 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sabine Weinhardt (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Das Thema „Wellness“ ist aktueller denn je. Das Bedürfnis nach innerer Balance und ganzheitlichem Wohlbefinden, der Wunsch nach körperlicher und geistiger Entspanntheit – der Wellnessgedanke als Ausdruck positiven Lebensgefühls hat sich längst von einer Modeerscheinung zu einem beachtlichen Markt entwickelt.
Auch in der Tourismusbranche ist das Thema Wellness ein Megatrend: Ob Relax-Wochenende, Fitness-Wochen oder längere Wellnessurlaube – die Nachfrage nach Wohlfühlangeboten wächst kontinuierlich und verspricht ein langfristig attraktiver Wachstumsmarkt zu bleiben, denn ein Ende ist nicht abzusehen.
Die Zahl der Wellnesshotels ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Mittlerweile schmücken sich in Deutschland mehr als 1200 Hotels mit dem Begriff „Wellness“. Im Zuge der Wellness-Euphorie der vergangenen Jahre wurde in einer Art Wellness-Wettrüsten eine unüberschaubare Angebotsvielfalt errichtet, denn Wellness galt für viele Hotels als die Zauberformel zur Auslastungs- und Zimmerpreissteigerung. Doch oft wurden unreflektierte Investitionen seitens der Hoteliers getätigt, indem Wellnesskonzepte anderer Hotels einfach kopiert und schlecht nachgebaut wurden. Die Folge: Überkapazitäten und ein verwässertes Angebot ohne gelebtes Konzept.
Doch Überkapazitäten führen zu einer Verschärfung des Wettbewerbs. Mit einer Sauna im Keller und einem kleinen Schwimmbad aus den 70ern ist längst kein Wellnessgast mehr zufrieden. Der anspruchsvolle Gast erwartet in einem Wellnesshotel komfortable Bade- und Saunalandschaften mit qualifizierten Massage- und Beauty-Angeboten sowie zusätzlich Sport- und Fitness-Angebote.
Der zunehmende Wettbewerb verlangt also nach neuen, professionellen Wellnesskonzepten, um nicht der drohend bevorstehenden Marktbereinigung zum Opfer zu fallen. Im „Survival of the fittest“ werden jene Hotels die Nase vorn haben, die sich frühzeitig über die Potenziale des Wellnessmarktes informieren, die die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe und wichtige Trends erkennen und die zielsicher, marktnah und innovativ ihre eigenen Konzepte umsetzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau und Inhalt der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition Gesundheit

2.2 Definition Wellness

2.3 Definition Wellness-Tourismus

3 Wellness-Tourismus-Markt

3.1 Historische Entwicklung des Wellness-Tourismus

3.2 Umfeldfaktoren des Wellness-Tourismus-Marktes

3.2.1 Wirtschaft

3.2.2 Gesellschaft

3.2.3 Natürliche Umwelt

3.2.4 Technologie

3.2.5 Politik und Recht

3.2.6 Würdigung des Wellness-Tourismus-Marktes anhand der Umfeldfaktoren

3.3 Wellness-Tourismus-Markt in Zahlen

3.3.1 Interessenten-Potenzial an Wellnessurlaub

3.3.2 Marktanteile

3.3.3 Wellness-Reiseveranstalter

4 Wellness-Tourismus-Angebot

4.1 Strukturen im Bayerischen Wellness-Tourismus

4.1.1 „WellVital in Bayern“

4.1.2 „Alpine Wellness“

4.1.3 „Wellnesshotels Deutschland“

4.1.4 „Relax Guide“

4.2 Bedeutung von Wellness in der Hotellerie: Ergebnisse der Hotel-Befragung

4.2.1 Methodisches Vorgehen

4.2.2 Angaben zur Stichprobe und Betriebsmerkmale

4.2.3 Angaben über die Bedeutung von Wellness in der Hotellerie

4.2.4 Wellness-Angebote in der Hotellerie

4.2.5 Investitionsabsichten in den Wellnessbereich

4.2.6 Entwicklung des Wellness-Tourismus aus Sicht der Hotellerie

4.3 Typologie des Angebots

4.4 Beispiele für erfolgreiche Konzepte in der Wellnesshotellerie

4.4.1 Fallstudie: Analyse „Hotel Hubertus“ in Balderschwang

4.4.2 Fallstudie: Analyse „Sonnenalp Hotel & Resort“ in Ofterschwang

4.5 Fazit

5 Wellness-Tourismus-Nachfrage

5.1 Bedeutung und Interessenpotenzial

5.2 Allgemeine Merkmale der Wellnessgäste

5.3 Motive und Ziele der Wellnessgäste

5.4 Drei Typen von Gesundheitsgästen

5.5 Gästesegmente

5.6 Beanspruchung von Wellness-Angeboten

5.7 Fazit

6 Wellness-Anlagen und Wellness-Behandlungen

6.1 Wellness-Infrastruktur

6.2 Wellness-Behandlungen

6.3 Drei Phasen zur Realisierung von Wellness-Angeboten

6.4 Finanzielle Aspekte von Wellness-Anlagen

7 Qualitätsmanagement für die Wellness-Hotellerie

7.1 Besonderheiten des Wellness-Tourismus

7.1.1 Besonderheiten touristischer Leistungen

7.1.2 Besonderheiten der Wellness-Hotellerie

7.2 Qualitätsmanagement in Wellnesshotels

7.2.1 Das GAP-Modell

7.2.2 Der Serviceketten-Ansatz

7.2.3 Das EFQM-Modell

8 Empfehlungen für eine erfolgreiche Angebotsgestaltung

8.1 Situationsanalyse

8.2 Wellnesshotel-Philosophie & -Konzept

8.2.1 Definition einer Wellnesshotel-Philosophie

8.2.2 Das stimmige Konzept als Basis

8.3 Konkrete Angebotsgestaltung

8.3.1 Durchdachte Planung und Bau von Wellnessbereichen

8.3.2 Mitarbeiterqualifikation auf höchstem Niveau

8.3.3 Wellness als Erlebnis inszenieren

8.3.4 Kompetenter Service und kostenlose Zusatzleistungen

8.3.5 Systematische Analyse von Qualität und Kundenzufriedenheit

8.4 Wellness-Marketing

8.4.1 Zielgruppenorientierte Werbung und Packaging

8.4.2 Erfolgreicher Vertrieb und Distribution

8.4.3 Gezielte Wellness-Kommunikation

9 Trends und Ausblick

9.1 Wellness – einer der Megatrends des 21. Jahrhunderts

9.2 Trends für die Hotellerie & Entwicklung der Marktsituation

9.3 Chancen und Gefahren für den Wellness-Tourismus-Markt

10 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit analysiert den bayerischen Wellness-Tourismus-Markt mit dem Ziel, Wellnesshotels Orientierungshilfen und Empfehlungen für eine wettbewerbsfähige Angebotsgestaltung zu vermitteln. Die Arbeit untersucht sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite, um auf Basis empirischer Daten sowie Fallstudien Strategien für ein professionelles Wellnesskonzept abzuleiten.

  • Strukturanalyse und historische Entwicklung des Wellness-Tourismus in Bayern
  • Empirische Untersuchung der Bedeutung und Umsetzung von Wellness in der bayerischen Hotellerie
  • Analyse der Nachfragestrukturen, Motive und Zielgruppen im Wellness-Tourismus
  • Anforderungen an Infrastruktur, Dienstleistungsqualität und Qualitätsmanagement
  • Entwicklung von Empfehlungen für eine erfolgreiche, marktgerechte Angebotsgestaltung

Auszug aus dem Buch

1.1 Zielsetzung der Arbeit

Durch Angebots- und Nachfrageanalysen soll die vorliegende Studie Wellnesshotels Orientierungshilfen im unübersichtlichen Wellness-Tourismus-Markt vermitteln sowie Anregungen und Empfehlungen zur Entwicklung professioneller Wellnesskonzepte geben, die dem zunehmenden Wettbewerb standhalten können. Anhand zweier Hotel-Fallstudien werden exemplarisch erfolgreiche - aber dennoch ganz unterschiedliche - Konzepte in der Wellness-Hotellerie vorgestellt.

Die Vorgehensweise dieser Studie ist an die Studie der Schweizerin Eveline Lanz Kaufmann angelehnt, die in ihrer Dissertation aus dem Jahr 1999 den Schweizer Wellness-Markt beleuchtete. Analog dazu soll die vorliegende Arbeit den bayerischen Markt analysieren.

Die Arbeit ist auf die Informationsbedürfnisse von Wellnesshotels zugeschnitten, ohne auf die wissenschaftliche Untermauerung zu verzichten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung des Wellnessmarktes dar und definiert das Ziel der Studie, bayerischen Hotels Orientierungshilfen und konkrete Handlungsempfehlungen für den Wettbewerb zu geben.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe Gesundheit, Wellness und Wellness-Tourismus definiert und wissenschaftlich voneinander abgegrenzt, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.

3 Wellness-Tourismus-Markt: In diesem Kapitel werden die historische Entwicklung, die Umfeldfaktoren (Wirtschaft, Gesellschaft, etc.) und das Marktvolumen in Bayern detailliert beleuchtet.

4 Wellness-Tourismus-Angebot: Das Kapitel analysiert die Angebotsstrukturen in Bayern, wertet eine Hotelbefragung aus und präsentiert Fallstudien zu erfolgreichen Hotelkonzepten.

5 Wellness-Tourismus-Nachfrage: Hier steht die Zielgruppenanalyse im Fokus: Wer sind die Wellnessgäste, welche Motive verfolgen sie und welche Anforderungen stellen sie an das Angebot?

6 Wellness-Anlagen und Wellness-Behandlungen: Dieses Kapitel beschreibt die Anforderungen an die Hardware (Infrastruktur) und Software (Dienstleistungen) eines professionellen Spas sowie die Phasen einer erfolgreichen Realisierung.

7 Qualitätsmanagement für die Wellness-Hotellerie: Der Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Qualität und entsprechenden Management-Ansätzen wie dem GAP-Modell, der Servicekette und dem EFQM-Modell.

8 Empfehlungen für eine erfolgreiche Angebotsgestaltung: Das Kapitel bündelt praxisnahe Experten-Empfehlungen zur Situationsanalyse, Konzeptentwicklung und zum Marketing in Wellnesshotels.

9 Trends und Ausblick: Hier werden Megatrends wie "Selfness" oder "Personal Coaching" analysiert sowie die Chancen und Gefahren für den bayerischen Wellness-Tourismus-Markt zusammenfassend gegenübergestellt.

10 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Kernerkenntnisse der Arbeit und reflektiert die Entwicklungen im Wellness-Tourismus sowie die zukünftigen Anforderungen an die Branche.

Schlüsselwörter

Wellness-Tourismus, Wellnesshotellerie, Bayern, Wellness-Angebot, Wellness-Nachfrage, Qualitätsmanagement, Angebotsgestaltung, Wellnesskonzept, Hotellerie, Gesundheitstourismus, Wellnessmarkt, Wettbewerb, Spa-Design, Gästesegmentierung, Wellness-Marketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den bayerischen Wellness-Tourismus-Markt, um Hotels dabei zu unterstützen, ihre Konzepte professionell zu gestalten und im zunehmenden Wettbewerb zu bestehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind Angebots- und Nachfrageanalysen, die Qualitätsanforderungen an Wellness-Hotels, Investitionsaspekte sowie die Ableitung von Erfolgsstrategien für die Angebotsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Wellnesshotels durch eine fundierte Analyse Orientierungshilfen zu bieten und Anregungen zur Entwicklung von Angeboten zu geben, die den steigenden Qualitätsansprüchen der Gäste gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Verfasserin?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Sekundärforschung und eine empirische Hotel-Befragung unter bayerischen WellVital-Hotels, ergänzt durch Fallstudien von erfolgreichen Hotelbetrieben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Marktanalysen (Angebots- und Nachfrageseite), die Beschreibung von Wellness-Infrastrukturen und Qualitätsmanagement-Modellen sowie konkrete Empfehlungen für das Hotelmanagement.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wellness-Tourismus, bayerische Hotellerie, Angebotsgestaltung, Qualitätsmanagement und Gästezufriedenheit charakterisieren.

Welche Rolle spielen die "weichen Faktoren" laut dieser Studie?

Weiche Faktoren wie individuelle Beratung, Betreuung, Servicequalität und die menschliche Interaktion ("High Touch") werden als entscheidender für den langfristigen Erfolg angesehen als reine Hardware-Ausstattung.

Wie bewertet die Studie das Konzept der "Pseudo-Wellness-Anbieter"?

Solche "Trittbrettfahrer" ohne durchdachtes Konzept und echte Qualität werden als Gefahr für das Image der gesamten Branche betrachtet und ihre Marktbereinigung in der Zukunft als wahrscheinlich angesehen.

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Details

Title
Wellness-Tourismus in Bayern. Erfolgreiche Konzepte in der Hotellerie
Subtitle
Eine Angebotsanalyse
College
Munich University of Applied Sciences  (FB Tourismusmanagement)
Grade
1,3
Author
Sabine Weinhardt (Author)
Publication Year
2005
Pages
131
Catalog Number
V42597
ISBN (eBook)
9783638405959
Language
German
Tags
Wellness-Tourismus Bayern Erfolgreiche Konzepte Wellnesshotellerie Angebotsanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Weinhardt (Author), 2005, Wellness-Tourismus in Bayern. Erfolgreiche Konzepte in der Hotellerie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42597
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