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Aufgaben und Ziele des CIM

Title: Aufgaben und Ziele des CIM

Seminar Paper , 2001 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dennis Benkmann (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Einleitung

"Die Bedingungen, unter denen die Unternehmen auf den Weltmärkten heute tätig sind, haben sich noch nie so schnell, so nachhaltig und in so vielen Dimensionen gleichzeitig verändert, wie in den letzten Jahren. Wir müssen davon ausgehen, dass sich dieser Trend beschleunigt."
Mit diesen Worten eröffnete Herr Dr. Kaske, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, 1988 den 42. Deutschen Betriebswirtschafter Tag. Als Ursachen für die verschärfte Wettbewerbsdynamik sind im wesentlichen die Globalisierung der Märkte, die Konkurrenz aus Schwellenländern, die Existenz von spin-off-Firmen sowie der Übergang vom Verkäufer- zum Käufermarkt zu nennen. Auch über ein Jahrzehnt später ist festzustellen, dass der beschriebene Trend noch anhält, wenn nicht sich sogar verstärkt hat, was vor allem auf die gestiegene Markttransparenz als Folge neuer Technologien im Bereich des B2B zurückzuführen ist.
Als Antwort auf die neue Marktordnung versprach man sich in den 80er Jahren vom Konzept der computerintegrierten Fertigung, kurz CIM, Verbesserungen bei den kritischen Erfolgsfaktoren herbeiführen zu können. Die Erwartungen, die im Zuge der Euphorie an CIM gestellt wurden, erwiesen sich jedoch oftmals als zu hoch, so dass CIM in den 90er Jahren eher ein Schlagwortdasein fristete. Diese Arbeit widmet sich den Aufgaben und Zielen des CIM-Konzeptes und versucht damit aufzuzeigen, was CIM zu leisten imstande ist und wo seine Grenzen liegen.
Hierzu werden nach einer kurzen Skizzierung der CIM-Philosophie (Teil 2) die Nutzenpotentiale von CIM erläutert und die Zielsetzungen in die Unternehmensstrategie eingeordnet (Teil 3). Die Aufgaben werden in Teil 4 und 5 analysiert, wobei in Teil 4 eine isolierte Betrachtung der CIM-Bausteine und im 5. Teil der Aufgaben zur Realisierung des Integrationsnutzens erfolgt. Neuere Entwicklungen und Softwarelösungen für die jeweiligen Anwendungsgebiete werden in die Untersuchung integriert.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die CIM-Philosophie

3. CIM im Rahmen der Unternehmensstrategie

3.1 Nutzenpotentiale des CIM-Konzeptes

3.2 Zielsetzung

3.3 Hindernisse bei CIM-Implementierungen

4. CIM-Bausteine

4.1 Produktionsplanung und –steuerung (PPS)

4.2 Computer Aided Design (CAD)

4.3 Computer Aided Planning (CAP)

4.4 Computer Aided Manufacturing (CAM)

4.5 Computer Aided Quality Assurance (CAQ)

5. Elemente zur Integration von CIM-Komponenten

5.1 Netzwerke

5.2 Schnittstellen

5.2.1 Datenbeziehungen

5.2.2 Standards

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem Konzept der "Computer Integrated Manufacturing" (CIM) auseinander, um dessen tatsächliche Leistungsfähigkeit, Einsatzgebiete und Grenzen innerhalb moderner Industriebetriebe zu analysieren.

  • Grundlagen und Philosophie der computerintegrierten Fertigung
  • Einordnung von CIM in die strategische Unternehmensplanung
  • Detaillierte Analyse der zentralen CIM-Bausteine (PPS, CAD, CAP, CAM, CAQ)
  • Technologische Integrationsaspekte durch Netzwerke und Schnittstellen
  • Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Implementierung

Auszug aus dem Buch

3.3 Hindernisse bei CIM-Implementierungen

Im Rahmen einer Expertenbefragung der RWTH Aachen gaben 77% der Befragten eine zu hohe Fixkostenbelastung an, was gerade bei Standorten mit hohen finanziellen Belastungen (Löhne, Steuern) wie der BRD zur Skepsis auf Seiten der Unternehmer führt. Die Abb. 5 ist also um diesen Aspekt für den deutschen Markt zu relativieren. Da CIM auf die strategischen und operativen Ziele des Unternehmens, die Geschäftsstruktur und die Ausgangssituation bezüglich des DV-Durchdringungsgrades zugeschnitten werden muss (verdeutlicht durch den hohen Marktanteil von Individualsoftware), existieren keine Standardlösungen, was den Integrationsaufwand erheblich erhöht. Die Kompatibilität der Bausteine muss demnach gewährleistet sein, was gerade in früheren Zeiten in Ermangelung von Schnittstellenstandards einen weitere Integrationshürde darstellte. Ferner wird der zeitliche Aufwand bei CIM-Implementierungen häufig unterschätzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert die veränderte Wettbewerbsdynamik auf den Weltmärkten und die historische Entwicklung des CIM-Konzeptes von der Euphorie der 80er Jahre bis zur realistischen Einschätzung in den 90ern.

2. Die CIM-Philosophie: Hier wird der Grundgedanke der CIM-Philosophie erläutert, der in der integration aller auftrags- und produktbezogenen Prozessabläufe besteht, um Informationen durchgängig verfügbar zu machen.

3. CIM im Rahmen der Unternehmensstrategie: Das Kapitel befasst sich mit den Nutzenpotentialen, den strategischen Zielen und den Implementierungshindernissen von CIM in der Unternehmenspraxis.

4. CIM-Bausteine: Es erfolgt eine detaillierte technische Analyse der einzelnen Funktionsbausteine, beginnend bei der Produktionsplanung und -steuerung bis hin zur Qualitätssicherung.

5. Elemente zur Integration von CIM-Komponenten: Dieses Kapitel betrachtet die notwendigen technologischen Voraussetzungen für ein integriertes System, insbesondere durch Netzwerke und standardisierte Schnittstellen.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion, in der die Bedeutung einer planvollen Einführung betont und klargestellt wird, dass CIM kein universelles fertiges Produkt ist, sondern eine konsequente Umsetzung erfordert.

Schlüsselwörter

CIM, Computer Integrated Manufacturing, PPS, CAD, CAP, CAM, CAQ, Produktionsplanung, Unternehmensstrategie, Integrationsmanagement, Schnittstellen, Netzwerke, Fertigungstechnik, CIM-Bausteine, Prozessintegration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das CIM-Konzept (Computer Integrated Manufacturing) und untersucht dessen Aufgaben, Ziele und Grenzen bei der Anwendung in Industriebetrieben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit beleuchtet die Philosophie der computerintegrierten Fertigung, die Integration der Bausteine in die Unternehmensstrategie sowie die technischen Integrationskomponenten wie Netzwerke und Schnittstellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, was CIM als Konzept leisten kann und wo die praktischen Grenzen der Implementierung in Unternehmen liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse des Konzepts, unterstützt durch Literaturrecherchen, Prozessmodelle (wie das Y-Modell nach Scheer) und den Vergleich empirischer Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen CIM-Bausteine (PPS, CAD, CAP, CAM, CAQ) sowie die methodischen Elemente zur Systemintegration detailliert analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind CIM, PPS, CAD/CAM, Unternehmensintegration, Schnittstellenmanagement und Fertigungseffizienz.

Warum wird im Kapitel 3.3 von hohen Integrationsaufwänden gesprochen?

Da es keine einheitlichen Standardlösungen für CIM gibt, muss das System individuell auf die spezifische Unternehmensstruktur und den IT-Reifegrad angepasst werden, was die Komplexität und die Kosten erhöht.

Welche Rolle spielen Schnittstellenstandards für den Erfolg von CIM?

Schnittstellenstandards sind essenziell, um die Kompatibilität der verschiedenen technischen Bausteine zu gewährleisten und einen reibungslosen Datenaustausch, auch über Unternehmensgrenzen hinweg, zu ermöglichen.

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Details

Title
Aufgaben und Ziele des CIM
College
University of Hamburg  (Institut für Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Preßmar))
Course
Seminar zur Wirtschaftsinformatik
Grade
1,0
Author
Dennis Benkmann (Author)
Publication Year
2001
Pages
23
Catalog Number
V4261
ISBN (eBook)
9783638126403
Language
German
Tags
Aufgaben Ziele Seminar Wirtschaftsinformatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Benkmann (Author), 2001, Aufgaben und Ziele des CIM, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4261
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