Namen als Waffe. Funktion und Wirkung der jüdischen Zwangsnamen von 1938


Hausarbeit, 2016

22 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Name und Namengebung
2.1 Der Name in der Linguistik
2.2 Der Name in Kultur und Psychologie
2.3 Die Namengebung der Juden

3. Die jüdischen Zwangsnamen

4. Funktion und Wirkung der Zwangsnamen

5. Schluss

6. Literaturverzeichnis
Primärliteratur
Sekundärliteratur

1. Einleitung

Als wir unserem Kind den Namen Levi gaben, war das eine gut durchdachte Entscheidung, in der wir unsere persönlichen Vorlieben, Wertvorstellungen und die Geschichte, die wir mit diesem Namen verbinden, zum Ausdruck brachten. Wir wählten ihn, weil er für uns eine ganz eigene Symbolik, eine ganz besondere Bedeutung hat. In ihn legten wir unsere guten Gedanken und Wünsche für diesen kleinen neuen Menschen und vergaben diesen Namen in der Hoffnung, dass er zu unserem Sohn passen und dieser sich sein ganzes Leben damit wohl fühlen würde. Es war uns ein wichtiges Anliegen, ihm genau diesen Namen zu geben und wir hatten die Freiheit, ihn zu wählen.

1938 jedoch war Levi einer von 276 Zwangsnamen.[1] Bis zum Ende des Nationalsozialismus durften jüdische Eltern nicht frei entscheiden, welchen Namen sie ihrem Kind gaben. Das nationalsozialistische Regime gestattete ihnen nur eine äußerst beschränkte Anzahl eigens ausgesuchter „jüdischer“ Vornamen, die Juden fortan tragen sollten.[2] Wer als Jude nicht solch einen Namen trug, musste sich zusätzlich Israel beziehungsweise Sara nennen.[3] Auf der Liste der jüdischen Zwangsnamen, die durch einen Runderlass am 18. August 1938 bekannt gegeben wurden,[4] finden sich Namen wie Abimelech, Chanoch, Beile, Habakuk, Kreindel, Mordeschaj, Reitzsche und Zorthel, die befremdlich und seltsam wirken, aber auch einige wenige Namen wie Denny, Elias, Joel, Jonathan, Noa oder Rebekka und Sara, welche heute gern von Eltern vergeben werden.[5] Der Großteil der Namen jedoch musste für die Juden eine Zumutung bedeuten. Die Zwangsverordnung von solchen Namen erscheint zunächst irrwitzig und nicht nachvollziehbar. Jedoch war es eine ganz bewusste Aktion im Kampf gegen die Juden.[6] Um welche Namen es sich konkret handelte, mit welcher Absicht sie ausgewählt wurden und welche Wirkung sie hatten, soll Gegenstand dieser Arbeit sein.

Ein theoretisches Fundament soll zunächst mit dem zweiten Abschnitt „Name und Namengebung“ gelegt werden. Anschließend werfen wir im dritten Abschnitt einen Blick auf die Liste der Zwangsnamen und beleuchten ihre Entstehungsgeschichte, um in dem vierten Abschnitt ihre Funktion und Wirkungsweise zu untersuchen.

2. Name und Namengebung

Dieser Abschnitt bildet die theoretische Basis für die kommende Untersuchung. In dem ersten Teil soll aus linguistischer Sicht dargestellt werden, was ein Name eigentlich ist und welche Bedeutung er hat. Im zweiten Teil wird das Tragen eines Namens aus kultureller und psychologischer Sicht dargestellt. Anschließend soll im dritten Teil kurz auf die Besonderheiten der jüdischen Namengebung eingegangen werden. Erst wenn wir wissen, welche Bedeutung ein Name allgemein und im Speziellen für die Juden hat, können wir herausfinden, welche Wirkung die jüdischen Zwangsnamen haben mussten und mit welcher Absicht sie ausgewählt wurden.

2.1 Der Name in der Linguistik

Eigennamen (Propria) sind sprachliche Zeichen,[7] die dazu verwendet werden, Individuen oder Objekte ähnlich wie ein Etikett unmittelbar und unverwechselbar zu bezeichnen.[8] Sie sind von den Gattungsnamen (Appellativa) zu unterscheiden, welche dazu dienen, Objekte eben nicht in ihrer Einzigartigkeit, sondern als Angehörige einer Gattung oder diese Gattung selbst zu erfassen.[9] Dennoch besteht zwischen den Eigennamen und den Gattungsnamen eine Beziehung, da die Propria aus den Appellativa hervorgehen[10] und wiederum zu Appellativa transpositioniert werden können, wenn besondere Bedingungen erfüllt sind.[11]

Die Semantik der Eigennamen hat Armin Burkhardt in seinem 2005 erschienenen Aufsatz „Nomen est omen?" untersucht. Er unterscheidet drei Arten von Bedeutungen. Die primäre Bedeutung ist das bezeichnete Individuum selbst.[12] Durch den Akt des Benennens und anschließende Konventionalisierung wird die referentielle, feste Beziehung zwischen dem Eigennamen und dem Benannten hergestellt.[13] Die Vorstellungen der Sprachbenutzer von grundlegenden Eigenschaften des Namensträgers bilden die sekundäre Bedeutung.[14] Aus ihr heraus können die Eigennamen eine Transposition zu Appellativen erfahren,[15] wenn die mit dem Namen verknüpften Assoziationen über einen Prozess der Kollektivierung die eigentlich starre Beziehung zwischen Name und Benanntem überdecken.[16] Die tertiäre Bedeutung umfasst die kategorielle, die lexikalische und die kulturkonnotative Bedeutung, welche Hinweise beispielsweise zu Geschlecht sowie zu dem kulturellen und sozialen Hintergrund des Namensträgers geben können.[17]

Personennamen (Anthroponyme) sind eine Subklasse der Eigennamen.[18] Die Vornamen, eine Unterkategorie der Personennamen,[19] werden im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.

2.2 Der Name in Kultur und Psychologie

Dietz Bering hat in seinem Werk „Der Name als Stigma“ auf die zentrale und grundlegende Bedeutung des Eigennamens für das Menschsein hingewiesen.[20] Aus phylogenetischer Perspektive ist er eine anthropologische Grundkonstante, die seit Menschheitsbeginn in allen Sprachen der Welt zu finden ist.[21] In ontogenetisch-individualpsychologischer Hinsicht bildet die Tatsache, einen Körper zu haben zusammen mit dem Tragen eines Namens eine Basis für das Identitätsgefühl und das Dasein in der Welt.[22] So konstatiert Angelo Anthony Calvello: „As named, I can be ‚more‘ than human; I can become a person.“[23] Ernst Cassirer hat auf die enge Verbindung beziehungsweise die Identität von Name und Wesen des Benannten verwiesen, eine Grundannahme, die auch in Aberglaube und Mythologie tief verwurzelt ist und sich in dem magischen Glauben widerspiegelt, dass, wer Macht über den Namen erlangt, sich damit auch des Gegenstandes selbst bemächtigt.[24] Siegmund Freud zufolge ist der Name in der psychologischen Konstitution des Menschen von großer Bedeutung und ein fester Bestandteil der Person.[25] Sozialpsychologisch betrachtet schafft er eine Kontaktmöglichkeit und ist damit eine Voraussetzung für die soziale Existenz.[26] Erving Goffman bezeichnet den Eigennamen als „Identitätsaufhänger“; er ist das sprachliche Symbol für das zusammenhängende Ganze, als das der Mensch sein eigenes Leben auffasst,[27] das „most important symbol to provide anchorage for self-identity throughout the life“[28], wie Persönlichkeitsforscher G. W. Allport festgestellt hat.[29] Damit ist der Name ein konstruktiver Punkt der Persönlichkeit und kann, wie psychologische Experimente gezeigt haben, auf diese zurückwirken.[30] Das gilt besonders für den Vornamen, der das Individuum von Geburt an durch das Leben begleitet und besonders im privaten Raum verwendet wird.[31] Wie der Name die Persönlichkeit beeinflussen kann, so ist auch der umgekehrte Fall zu beobachten. Grundlegende Veränderungen in der Persönlichkeit eines Menschen und Rollenwechsel innerhalb der Gesellschaft werden auch heute noch häufig durch Namenswechsel zum Ausdruck gebracht.[32]

Sowohl aus psychologischer wie auch aus linguistischer Perspektive verweist der Name in seiner primären Bedeutung auf das Individuum als Ganzes, er ist ein Symbol für die einzigartige Gesamtperson.[33]

2.3 Die Namengebung der Juden

Jüdische Männer haben seit dem Mittelalter zumeist einen hebräischen biblisch-religiösen Namen, der für synagogale Zwecke verwendet wird und einen weltlichen Rufnamen, welcher mit dem synagogalen Namen beispielsweise durch Assonanz oder eine Form der Übersetzung in Beziehung stehen kann.[34] Nach einer jüdischen Tradition erhält der älteste Sohn der Familie den Vornamen des väterlichen Großvaters, wenn dieser bereits verstorben ist.[35] Jüdische Frauen tragen meist nur einen Vornamen, da sie wegen ihrer passiven Rolle in der Synagoge keinen religiösen Namen benötigen.[36] Weil es für sie auch keine traditionsbedingten Namensvorschriften gibt, gestaltet sich die Namenwahl für jüdische Mädchen deutlich freier und so bekamen sie seit dem Mittelalter häufiger landesübliche und modische Namen wie beispielsweise Blümel, Guta, Schönle und Veilchen.[37]

Feste, erbliche Familiennamen hatten Juden eine lange Zeit nicht.[38] Dies änderte sich 1812 mit dem Emanzipationsedikt, bei dem die Juden parallel zu ihrer rechtlichen Gleichstellung dazu angehalten wurden, feste Familiennamen anzunehmen.[39] Bis zu diesem Zeitpunkt trugen sie zum Zwecke der besseren Unterscheidung meist einen Beinamen, der Hinweise zu Abstammung, Herkunft, Beruf oder persönlichen Merkmalen gab, wie Israhel augenartzt oder Noach von Pilsen.[40] Häufig wurde dem Vornamen auch der Vatersname zugesetzt.[41] Zwischen Vorname und Patronym wurde oft das hebräische Wort für ‚Sohn‘, nämlich ben eingeschoben, im Niederdeutschen findet sich hingegen die Endung -so(h)n, in Süddeutschland wiederum keine besondere Kennzeichnung.[42] Namen wie Benjamin ben Ephraim [43], Mendelsohn oder Isaac Aron mögen hierfür als Beispiele dienen.[44]

Unter dem Begriff „jüdische Namen“ ist in dieser Arbeit jener Vornamensschatz der Juden zu verstehen, der mit der jüdischen Religion, der europäisch-jüdischen Diaspora oder dem Zionismus in Verbindung steht und auf den die jüdischen Deutschen im 19. und 20. Jahrhundert zurückgriffen.[45] Dabei wird sich an der Klassifikation orientiert, wie sie Thomas Brechenmacher für die jüdischen Vornamen vorgenommen hat.[46] Die jüdisch-religiöse Tradition wird durch die orthodox-jüdischen Namen aus dem Alten Testament (z. B. Abraham, Benjamin, Moses, David, Isaac, Ruth, Lea, Miriam) sowie durch die traditionell-jüdischen Namen aus dem Talmud (z. B. Acheta, Czipa, Hadassa, Recha, Baruch, Nathan, Pinkus) repräsentiert.[47] Zu den Diaspora-jüdischen Vornamen zählen Kurz-, Koseformen und Diminutive (z. B. Fanny, Ittel, Taube), aus dem Jiddischen abgeleitete Vornamen (z. B. Breindel, Gitel, Mendel, Schneer) oder jene, die aus Familiennamen entstanden sind (z. B. Hirsch, Wolf, Meyer).[48] Die hebräischen Neologismen, die im Zuge der jüdischen Nationalbewegung Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sind und eine politisch-kämpferische Symbolik aufweisen, werden in der Gruppe der zionistischen Vornamen zusammengefasst (z. B. Arje, Benzion, Dov, Jarah, Zion).[49]

Bei der tatsächlichen Namenwahl beschränkten sich die Juden allerdings nicht auf diese Gruppen von „jüdischen Namen“, vielmehr haben sie seit ihrem Exil auch die Namen der Völker angenommen, unter denen sie lebten.[50] So übernahmen sie beispielsweise sprachliche Elemente aus dem Persischen, Aramäischen, Syrischen, Griechischen und Römischen.[51] Umgekehrt übernahm aber auch die Bevölkerung des christlichen Abendlandes „jüdische Rufnamen“, wenn sie alttestamentliche Namen für die Benennung ihrer Kinder auswählte.[52] Mittlerweile gelten ursprünglich „jüdische Namen“ wie beispielsweise Joseph, Michael, Eva, Maria, Joachim oder Mathias als so stark eingedeutscht, dass jüdische Konnotationen trotz des hebräischen Ursprungs vollständig verloren gegangen sind, ja vielmehr christliche und deutsche Konnotationen überwiegen.[53]

Wie Thomas Brechenmacher in seinem Beitrag „Zur Vornamengebung der Juden in Deutschland zwischen Emanzipation und Vernichtung“ gezeigt hat, ist diese namensbezogene Anpassung der Juden ein Zeichen für das Streben nach Assimilation an das Gastvolk,[54] welche mit dem Emanzipationsedikt von 1812 auch von der offiziellen politischen Seite aus zunächst angestrebt wurde.[55] Bei der Auswertung der im Zeitraum von 1871 bis 1939 vergebenen Vornamen durch die Juden stellte Brechenmacher fest, dass diese sich nur geringfügig von den Vornamen unterscheiden, die nichtjüdische Eltern wählten.[56] Ein Auszug der so entstandenen Rangliste sei hier für Leipzig angegeben (eindeutig „jüdisch“ konnotierte Namen sind in der Tabelle kursiv gesetzt):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Rangliste der häufigsten Vornamen von Juden der Geburtsjahrgänge 1871 bis 1939 in Leipzig[57]

Auffallend ist, dass klar „jüdisch“ konnotierte Namen verhältnismäßig wenig vertreten sind, „germanische“ Namen wie Alfred, Bernhard, Hermann, Siegfried, Edith oder Frieda jedoch sehr häufig gewählt wurden.[58] Diese Vorliebe speziell der Juden, deutschtümelnde Namen zu wählen, kann als Ausdruck des starken Assimilationswillens, ja der bereits erfolgreichen Akkulturation gesehen werden.[59] Dazu bemerkte Brechenmacher treffend: „Weil sie als Deutsche empfanden, Deutsche waren, unterschätzten die deutschen Juden fatal die Bedrohung, der sie dann zum Opfer fielen.“[60]

[...]


[1] Vgl. Seibert, Winfried: Das Mädchen, das nicht Esther heißen durfte. Eine exemplarische Geschichte. 2. Auflage. Leipzig: Reclam Verlag 1997. S. 270.

[2] Vgl. Friedländer, Saul: Das Dritte Reich und die Juden. Erster Band. Die Jahre der Verfolgung. 1933-1939. 2. Auflage. München: Beck 1998. S. 276.

[3] Vgl. ebd.

[4] Vgl. Seibert, W.: Das Mädchen, das nicht Esther heißen durfte. S. 136.

[5] Vgl. ebd. S. 266-273.

[6] Vgl. Beck-Gernsheim, Elisabeth: Namenspolitik. Zwischen Assimilation und Antisemitismus – zur Geschichte jüdischer Namen im 19. und 20. Jahrhundert. In: Der Begriff des Politischen. Hgg. von Armin Nassehi und Markus Schroer. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2003 (= Soziale Welt Sonderband 14). S. 571-584, hier S. 581.

[7] Vgl. Debus, Friedhelm: Onomastik. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. Hrsg. von Hans Peter Althaus. 2. Auflage. Tübingen: Niemeyer 1980. S. 187-198, hier S. 187.

[8] Vgl. Kunze, Konrad: dtv-Atlas-Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. 4. Auflage. München: Deutscher Taschenbuch-Verlag 2003. S. 11.

[9] Vgl. ebd.

[10] Vgl. Debus, F.: Onomastik. S. 187.

[11] Vgl. Bering, Dietz: Der Name als Stigma. Antisemitismus im Deutschen Alltag. 1812-1933. Stuttgart: Klett-Cotta 1992. S. 286 f.

[12] Vgl. Burkhardt, Armin: Nomen est omen? Zur Semantik der Eigennamen. In: Magdeburger Namenlandschaft. Onomastische Analysen zu Stadt und Region in Geschichte und Gegenwart. Wissenschaftliche Tagung. Arbeitsstelle Niederdeutsch an der Otto-von-Guericke-Universität. Hgg. von Armin Burkhardt, Ursula Föllner und Saskia Luther. Frankfurt am Main [u. a.]: Lang 2005 (= Literatur – Sprache – Region; 6]. S. 11-29, hier S. 18.

[13] Vgl. ebd. S. 22.

[14] Vgl. ebd. S. 19 f.

[15] Vgl. ebd. S. 20.

[16] Vgl. Bering, D.: Der Name als Stigma. S. 186 f.

[17] Vgl. Burkhardt, A.: Nomen est omen? S. 23-27.

[18] Vgl. Debus, F.: Onomastik. S. 187.

[19] Vgl. Kunze, K.: dtv-Atlas-Namenkunde. S. 10.

[20] Vgl. Bering, D.: Der Name als Stigma. S. 250.

[21] Vgl. ebd. S. 250-252.

[22] Vgl. ebd. S. 253.

[23] Angelo Anthony Calvello, zit. nach ebd. S. 253.

[24] Vgl. ebd. S. 254 f.

[25] Vgl. ebd. S. 256.

[26] Vgl. ebd. S. 253 f.

[27] Vgl. ebd. S. 257 f.

[28] G. W. Allport, zit. nach ebd. S. 260.

[29] Vgl. ebd. S. 260.

[30] Vgl. ebd. S. 263.

[31] Vgl. ebd. S. 267.

[32] Vgl. ebd. S. 258.

[33] Vgl. Bering, D.: Der Name als Stigma. S. 279 f.

[34] Vgl. Kohlheim, Rosa und Volker Kohlheim: Maennlein Moses – nun Moses Mannstein. Die Namenführung der jüdischen Bevölkerung vor und nach dem Dekret von 1813 über die Annahme unveränderlicher Familiennamen im Königreich Bayern. Die Stadt Bayreuth als Beispiel. In: Rosa Kohlheim und Volker Kohlheim: Personennamen. Motivation – Diffusion – Integration. Hgg. von Andrea Brendler und Silvio Brendler. Hamburg: Baar 2011. S. 320-338, hier S. 322.

[35] Vgl. ebd. S. 323.

[36] Vgl. ebd. S. 322.

[37] Vgl. ebd..

[38] Vgl. ebd. S. 323.

[39] Vgl. Beck-Gernsheim, E.: Namenspolitik. S. 576.

[40] Vgl. Kohlheim, R. und V. Kohlheim: Maennlein Moses – nun Moses Mannstein. S. 323.

[41] Vgl. Kohlheim, R. und V. Kohlheim: Maennlein Moses – nun Moses Mannstein. S. 323.

[42] Vgl. ebd.

[43] Vgl. Schoeps, Julius H.: „Hab’n Sie nicht den kleinen Cohn geseh’n?“ Antisemitismus im deutschen Alltag: Mit der Namengebung begann die Verhöhnung und die Ausgrenzung der Juden. 05.02.1988. Online im Internet: URL-Adresse: http://www.zeit.de/1988/06/habn-sie-nicht-den-kleinen-cohn-gesehn (Stand: 18.04.2016). S. 2.

[44] Vgl. Kohlheim, R. und V. Kohlheim: Maennlein Moses – nun Moses Mannstein. S. 323.

[45] Vgl. Brechenmacher, Thomas: Zur Vornamengebung der Juden in Deutschland zwischen Emanzipation und Vernichtung. In: Name und Gesellschaft. Soziale und historische Aspekte der Namengebung und Namenentwicklung. Hgg. von Jürgen Eichhoff, Wilfried Seibicke und Michael Wolffsohn. Mannheim; Leipzig; Wien; Zürich: Dudenverlag 2001 (= Thema Deutsch; 2). S. 32-51, hier S. 37.

[46] Vgl. ebd.

[47] Vgl. ebd.

[48] Vgl. ebd.

[49] Vgl. ebd.

[50] Vgl. Bering, D.: Der Name als Stigma. S. 93.

[51] Vgl. ebd. S. 85.

[52] Vgl. ebd. S. 33.

[53] Vgl. Brechenmacher, T.: Zur Vornamengebung der Juden. S. 37.

[54] Vgl. ebd. S. 32 f.

[55] Vgl. Beck-Gernsheim, E.: Namenspolitik. S. 572.

[56] Vgl. Brechenmacher, T.: Zur Vornamengebung der Juden. S. 42.

[57] Vgl. Brechenmacher, T.: Zur Vornamengebung der Juden. S. 42.

[58] Vgl. ebd. S. 43.

[59] Vgl. ebd. S. 44.

[60] Ebd. S. 50.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Namen als Waffe. Funktion und Wirkung der jüdischen Zwangsnamen von 1938
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Germanistik)
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V426246
ISBN (eBook)
9783668707764
ISBN (Buch)
9783668707771
Dateigröße
551 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
namen, waffe, funktion, wirkung, zwangsnamen
Arbeit zitieren
Kristin Zabel (Autor), 2016, Namen als Waffe. Funktion und Wirkung der jüdischen Zwangsnamen von 1938, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426246

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