Profisport und Studium? Sportstipendien in Deutschland und den USA im Vergleich


Facharbeit (Schule), 2018
20 Seiten, Note: 1.2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sportstipendium

3. NCAA
3.1. Entstehung des Collegesports in den USA
3.2. NCAA Heute
3.3. Die Divisionen
3.4. Athletic Departments
3.5. Anforderungen und Regeln

4. Kritik am amerikanischen System

5. Das Deutsche Sportfördersystem der Bundeswehr

6. Studentischer Spitzensport in Deutschland
6.1. Die adh Heute

7. Das Konzept : Partnerhochschule des Spitzensport

8. Die Olympiastützpunkte

9. Fazit

10. Quellenverzeichnis
10.1. Literaturverzeichnis
10.2. Internetverzeichnis
10.3. Abbildungsverzeichnis

11. Anhang

1. Einleitung

Spitzensportler, die nach der Schule den Weg einer sportlichen Karriere einschlagen wollen, sind sich oft nicht sicher, ob das der richtige Weg ist. In der heutigen Moderne gibt es duale Studiengänge. Ein duales Studium ist die Vermischung von einem Studium und der dazugehörigen Berufsausbildung. Dazu gehören theoretische Vorlesungen an einer Hochschule oder Berufsakademie[1] und mehreren Praxisphasen, die in dem Unternehmen vollzogen werden. Die Theorie- und Praxiseinheiten wechseln sich in regelmäßigen Abständen ab. Das Ziel eines solchen dualen Studiengangs ist, dass am Ende die Person einen Bachelor Abschluss und eine Berufsausbildung in der Materie erfolgreich abgeschlossen hat.[2] Aber es gibt auch duale Studiengänge für Spitzensportler, die während ihres Studiums auch ihren Profisport in Wettkämpfen weiter austragen können. Dabei werden ein Studium und die sportliche Karriere kombiniert. Das Ziel ist die Inklusion von Sportlern in das Bildungssystem. Durch viele Förderprogramme und Finanzielle Unterstützungen, wie Sportstipendien. wird die Doppelbelastung der Sportler reduziert.

In der folgenden Arbeit werde ich das Amerikanische System der Sportförderung erklären und mit den deutschen Programmen vergleichen. Dabei werde ich auf die „NCAA“, die Entstehung des Collegesports in den USA, die „NCAA“ heute, die „divisions“, die „Athletic Departments“ und auf die Anforderungen und Regeln eines Sportstipendiums eingehen. Danach werde ich noch eine Kritik am amerikanischen System vornehmen. Nachdem ich mich mit dem amerikanischen System befasst habe, werde ich das deutsche System thematisieren. Dabei werde ich speziell auf die Sportförderung in der Bundeswehr eingehen. Danach werde ich den studentischen Spitzensport in Deutschland thematisieren und auf den Verband adh und seine Entstehung erläutern. Am Ende werde ich die Funktion der Olympiastützpunkte in Deutschland erklären und als letztes ein Fazit verfassen, wo ich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststelle.

2. Sportstipendium

Das Wort Stipendium kommt aus dem lateinischen und beschreibt die- meist finanzielle- Unterstützung eines Schülers, Studenten, Künstlers, Sportlers oder Wissenschaftlers. Die Stipendien werden oft zur Elitenförderung genutzt. Der Begriff wurde erstmals nach unserer heutigen Bedeutung im 16. Jahrhundert benutzt. Die Stipendien sollen den sogenannten Stipendiaten die Ausbildung/Studium erleichtern, indem sie in mehreren Bereichen speziell gefördert werden. Die Stipendiaten werden hauptsächlich finanziell unterstützt, um ihren Lebensunterhalt oder bestimmte Studienmittel zu bezahlen.[3] Bei einem Sportstipendium darf der Stipendiat seine Wettkämpfe, sein Training und die dazugehörige Vorbereitung während seines Studiums ausüben. Währenddessen wird das Studium im normalen Fall finanziert. Hinzufügend gehört zu diesem Sportstipendium auch ärztliche Betreuung und meistens noch mehr Hilfe, die ich im folgenden Text erklären werde[4].

3. NCAA

Die NCAA („National Collegiate Athletic Association”) ist eine ehrenamtliche und gemeinnützige Organisation, welche die Funktion besitzt, den gesamten Universitäts- und Collegesport zu steuern und zu überwachen, wie auch zu strukturieren und zu organisieren. Insgesamt beherbergt die NCAA 1117[5] Colleges und Universitäten. Darunter befinden sich 100[6] „Athletic conferences”.

„Athletic conferences“, oder nur „conferences“ sind regionale Zusammenschlüsse von Universitäten und Hochschulen, die für ihren Verbund Regeln aufstellen. Die conferences tragen eigene Meisterschaften aus -Vergleichbar mit den regionalen Ligen im Fußball. So gut wie jede Sportart in den USA haben im Bereich des College- und Profisports eigene conferences.

Die Organisation verfolgt das Interesse, jeden einzelnen studierenden Sportler zu unterstützen, damit dieser nicht nur im Sport Erfolg hat, sondern auch akademisch das Optimum erreichen wird. Die Universitäten, Colleges und conferences sind alle Bestandteile der NCAA. Diese Bildungseinrichtungen, welche zu dem Verband (NCAA) gehören, nehmen sowohl regelmäßig an regionalen, als auch an nationalen Wettkämpfen teil.

Das Regelwerk der einzelnen conferences bestimmt auch die Vorgaben und Rahmenbedingungen für die Verteilung der Stipendien. Doch wie ist der Verband strukturiert? Jede einzelne Institution, welche Mitglied der NCAA ist, wählt einen ehrenamtlichen Repräsentanten, der in den Komitees seine Bildungsstätte vertritt. In den Konferenzen der Komitees werden Regeln verabschiedet, die dann für den gesamten Verband gelten. Aber wer gehört zu den Führungskräften, die sich mit dem gesamten Verband befassen? Alle Hochschulen sind in divisions (Abteilungen, Division) eingeteilt. Insgesamt gibt es drei Divisionen. In jeder Division werden Vertreter gewählt, die das „Executive Comitee“ der NCAA bilden. In der ersten Division werden 13 Vertreter gewählt. In der zweiten und dritten jeweils nur drei, was insgesamt 19 Delegierte ergibt. Deren Aufgabe besteht darin, sich mit den Problemen des gesamten Verbandes zu befassen. Da das zu viel Arbeit für 19 Abgesandte wäre, werden diese von zwölf „Association-wide Comitees“ (übergreifende Komitees) unterstützt. Jeder Ausschuss besitzt seine eigene Funktion und informiert sich jeweils über verschiedene Themen und Probleme. Diese Ausschüsse beraten und informieren dann das Executive Comitee.

Die NCAA hat sich für die Instandhaltung eigenständige Ziele gesetzt, wie zum Beispiel die Wettkämpfe zu kontrollieren und/oder zu beaufsichtigen. Dabei soll es um ehrliches, sicheres und faires Verhalten im Sport gehen. Ebenso soll dadurch die Integration des Universitäts- und Collegesports gefördert werden, ohne den Bildungsauftrag aus den Augen zu verlieren[7].

3.1. Entstehung des Collegesports in den USA

Alles hat in der Mitte des 19. Jahrhundert begonnen. Seit dem hat das amerikanische Bildungssystem angefangen, Nachwuchssportler zu unterstützen und zu finanzieren. Im Jahre 1852 fand der erste Universitätswettkampf statt, welcher zwischen den Hochschulen Harvard und Yale durchgeführt wurde. Sie bestritten den Wettkampf in der Disziplin Bootrennen. Das Bootrennen gehörte zu den ersten Anzeichen von Kommerz im Sport an Hochschulen, da es von „Bosten, Concord and Montreal Railroad“ gesponsert wurde. Diese Wettkämpfe wurden jedoch am Anfang noch von den dortigen Studenten organisiert. Dies änderte sich schnell, da die Institutionen den kommerziellen Hintergedanken für sich entdeckt haben. Durch diese Wettkämpfe haben die Universitäten angefangen, junge Spitzensportler zu rekrutieren, um sie für ihre Einrichtung an den Wettkämpfen teilzunehmen zulassen. Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es Ausnahmeregelungen, die für die Aufnahme studentischer Spitzensportler sorgen. Es kam jedoch schnell zur illegalen Bezahlung der Sportler für ihre Dienste. So ist der Collegesport schon am Anfang seiner Karriere auf Formen von Kommerz und Korruption getroffen. Viele Spitzensportler -deren Leistungsstand zu niedrig für das Studium war- wurden trotzdem aufgenommen, damit die Universität höhere Chancen auf Siege hatte. Ebenso konnten dadurch der politische Einfluss und die kommerziellen Einkünfte erhöht werden. Aus diesen Gründen mussten vernünftige Regeln geschaffen werden, welche die Rekrutierungen regelten und die Wettkämpfe überwachten. Als die Sportart „American Football“ am Anfang des 20. Jahrhundert entstanden ist, war dieser noch sehr brutal und gefährlich. Deshalb wollte der damalige Präsident Roosevelt diese Sportart abschaffen oder wieder zivilisieren. Am 28. Dezember 1905 wurde in New York die Organisation “IAAUS” (Intercollegiate Athletic Association of the United States) gegründet. Diese Organisation hatte den Auftrag, den American Football zu zivilisieren. Fünf Jahre später wurde der Name der IAAUS zu NCAA geändert. Somit ist die NCAA geboren. Für die ersten Jahre der NCAA wurde sie nur für einen Verband gehalten, der für die Regelfestlegungen zuständig war, wie zum Beispiel die „Home Rule“. Diese Regel sorgte für klare und genaue Zulassungsvorrausetzungen, die besagt, dass die Universitäten alle Spitzensportler registrieren müssen. Ebenso dürfen nur noch Sportler aufgenommen werden, welche den Leistungsvorrausetzungen der jeweiligen Universität entsprechen. Deshalb war es für Hochschulen, welche einen weniger hohen Anspruch besaßen, leichter, mehr Sportler zu rekrutieren, als Hochschulen mit hohen Ansprüchen. Aus diesem Grund war die Wahrscheinlichkeit auch bessere Sportler zu erhalten, höher.

Im Jahre 1921 wurden dann die ersten organisierten Wettkämpfe abgehalten. Die „National Colegiate Track and Field Championships“. Doch in den 30er Jahren kursierten viele Skandale rund um die NCAA. Durch die Carnegie-Stiftung erkannte man, dass an 81 Hochschulen in den USA Spieler illegal bezahlt oder finanziert wurden. Dadurch wurden die ersten einheitlichen Regeln, der „Sanity Code“ (Vernunftcode) verabschiedet. Jedoch trat dieser erst 1948 in Kraft. Trotz den Regelwerken haben viele Universitäten dagegen verstoßen. Deswegen wurde der Sanity Code nach ein paar Jahren wieder außer Kraft genommen. In den 50er Jahren wurde in den USA die Regelungen zur Stipendienvergabe erstmals öffentlich diskutiert, was dazu führte, dass die NCAA als „ offizielles Kontrollorgan des amerikanischen studentischen Spitzensport[8] anerkannt wurde. Der erste verantwortliche Direktor, Walter Byers, der 1951 gewählt wurde und sorgte für die Einführung des Begriffs „student-athlete“. Dieser Begriff sollte die studierenden Spitzensportler vor illegalen Bezahlungen beschützen und sie vom Profisport abgrenzen. Im Jahre 1973 wurden die Hochschulen in sogenannte Divisionen unterteilt. Immer wieder gab es mehrere Regelreformen, die das Leben der Betroffenen erleichtern sollten. Wie in den 70ern, wo die „Athletic Departments“ die Zeit- und Organisationsprobleme der Sportler erkannten und versuchten zu beheben. Daraus resultierte die Gründung der „NAAA“. Das ist eine Subinstitution der NCAA, welche die Probleme der Sportler, gleichgültig ob persönlich, schulisch, finanziell oder sportlich, zu lösen versuchte. Dabei stehen den Sportlern Berater zur Verfügung. Die „NAAA“ ist ebenso dafür Zuständig, den Sportlern ein besseres Zeitmanagement zu verschaffen, um die Leistungen akademisch und sportlich zu steigern und auf das Optimum zu bringen.

Durch die Regelung des „Title IX“ wurde der Frauensport in dem Jahre 1972 mit aufgenommen. Der „Title IX“ ist eine Regelung, die besagt, dass alle Geschlechter im Sport gleich behandelt werden sollen. Ebenso wurde laut Bendrich in dem gleichem Jahr die Diskriminierung in staatlichen Institutionen verboten. Für den Frauensport wurde die „AIAW“ (Association for Intercollegiate Athletics for Women) eingerichtet. Jedoch übernahm nach wenigen Jahren die NCAA die Aufgaben der AIAW. In den folgenden Jahren gab es mehrere Regelreformen zur Aufnahme der Studenten, bei der das Anforderungsniveau gesteigert wurde um die Durchfallquote zu erhöhen.[9]

3.2. NCAA Heute

Der Hauptstandort der NCAA liegt in Indianapolis, Indiana, wo der amtierende Direktor, Mark Emmert, sein Büro hat. Zu den zentralen Aufgaben der NCAA gehört die Organisation von nationalen Wettkämpfen, das Erlassen von Richtlinien und Regelungen für den Universitätssport, Dokumentation der Ergebnisse und Rekorde, Förderprogramme für Athleten, Vergabe von Sportstipendien und der Verkauf und die Sicherung von TV-Übertragungsrechten.[10]

3.3. Die Divisionen

Wie schon bereits in einem vorherigen Punkt erklärt gibt es drei divisions (Abteilungen). Jede einzelne Hochschule wird in eine division eingeteilt. Diese Abteilungen zeigen die Leistungsstandards der Universitäten im Bereich der Professionalität und der Organisation. Dabei haben die Hochschulen, welche sich in den Divisionen eins und zwei befinden, das Recht, Sportstipendien zu verteilen. Die Mitglieder der Division drei werden von diesem Privileg ausgeschlossen. Allerdings nutzen diese eine Lücke im System aus, indem sie kein Sportstipendium verteilen, sondern „need-based“. „Need-based“ werden an Menschen verteilt, die ohne soziale Hilfe nicht die College Gebühren bezahlen können.

Jetzt werde ich auf die Vorrausetzungen und Bedingungen der einzelnen Divisions eingehen. Die Bedingungen müssen jedes Jahr vollständig erfüllt werden. Falls dies nicht eintritt und eine Universität gegen die Vorlagen verstößt, wird diese aus der Division verstoßen und in die nächst niedrigere platziert.

Um in der Division I zu landen, werden mindestens sieben Sportarten vorausgesetzt, die in dem Programm der Universität für beide Geschlechter angeboten werden.

Oder sechs Männer- und acht Frauensportarten. Die Spiele, die die Institution mit ihren Mannschaften bewältigen, müssen zu 50 Prozent gegen andere Hochschulen aus der Division I ausgetragen werden. Von den Spielen muss ein Drittel in dem Heimstadion ausgeführt werden. Die Universitäten sind ebenso dazu verpflichtet, einen Zuschauerdurchschnitt von insgesamt 15.000 Zuschauern vorzuweisen. Hinzufügend wird ein Mindestbeitrag an finanzieller Unterstützung für die Athleten in dieser Division bestimmt.

In der Division II müssen jedes Jahr fünf Sportarten für Frauen und Männer- oder sechs für Frauen und vier für Männer angeboten werden. Zwei dieser Sportarten, auch jeweils für Frauen und Männer, müssen Mannschaftssportarten sein. Genauso wie in der Division I sollen 50 Prozent der Spiele gegen andere Mannschaften aus der Division II ausgetragen werden. In der Division II gibt es keinen Mindestbeitrag an finanzieller Unterstützung, sondern einen Höchstbeitrag, der nicht überschritten werden darf.

Mitglieder der Division III müssen mindestens fünf Sportarten anbieten. Auch hier sollen davon mindestens zwei Mannschaftssportarten für Frauen und Männern angeboten werden[11].

Insgesamt befinden sich momentan 350 Colleges in der Division I. Diese 350 Colleges fördern insgesamt 6000 Mannschaften mit insgesamt 170.000 Sportler[12]. In den drei Divisions befinden sich mehr als 450.000 Studenten, die eine finanzielle Unterstützung von insgesamt 2,4 Milliarden Dollar[13] erhalten.

3.4. Athletic Departments

Das Athletic Department ist eine Institution innerhalb der Universität, welche sich auf den Sport konzentriert. Genauer genommen spezialisiert sich das Athletic Department nur auf den Leistungssport und nicht auf den Breitensport. Für den Breitensport gibt es das „Physical Education Department“ um Konflikte zwischen den beiden Arten zu verhindern, da der Leistungssport die Höchstleistung fordert und der Breitensport eher als Hobby definierbar ist. Das Ziel dieser Trennung besteht darin, die Sportler, die den Leistungssport betreiben, bestmöglich und spezieller zu fördern und nicht aufgehalten werden. In den Athletic Departments wird den Sportlern professionelle Hilfe und Betreuung zu jeder Zeit angeboten. Den Athleten werden hauptberufliche Sportpsychologen, Sportärzte und Physiotherapeuten zur Verfügung gestellt.[14]

3.5. Anforderungen und Regeln

Bevor ein Stipendium vergeben wird, muss der Anwärter auf der Internetseite „NCAA Eiligibility Center“[15] einen Test durchlaufen, welcher wie ein Fragebogen aufgebaut ist. Bei diesem Test wird er 60 Minuten auf die Probe gestellt und es wird vorausgesetzt, dass mindestens 80 Prozent der Fragen richtig beantwortet werden. Wenn das nicht der Fall ist und der Anwärter nicht die Mindestpunktzahl erreicht, fällt er durch und hat keine Chance auf das Stipendium. Falls der Anwärter den Fragebogen erfolgreich ausgefüllt hat, muss dieser von der NCAA noch positiv bewertet werden. Erst dann wird ihm das Stipendium ausgestellt und er bekommt eine Erlaubnis zum Spielen und erhält den Status eines student-athlet. Als ein student-athlet bezeichnet zu werden ist ein Privileg, welches nur Personen bekommen, die ein Sportstipendium von der NCAA besitzen und im Moment noch am Studieren sind. Während des Studiums müssen die Sportler eine bestimmte Anzahl an Kursen belegen. Falls dieses nicht erreicht wird, kann es sein, das sie vom Wettkampf ausgeschlossen werden oder ihr Stipendium verlieren.

Durch die Erfahrungen aus den letzten Jahrzenten hat die NCAA beschlossen, dass die Spieler nur vier Stunden und höchstens 20 Stunden in der Woche trainieren dürfen. Zu diesen 20 Stunden gehören alle Tätigkeiten, die zu der Sportart gehören.

Die Studienzeit beträgt vier Jahre, um den Bachelor zu erreichen, kann jedoch maximal um ein Jahr verlängert werden, falls Verletzungen innerhalb des Studiums vorliegen. Pro Semester müssen die Sportler mindestens zwölf „Credit hours“[16] vorweisen. Credit hours ist die Einheit, womit die Zeit, welche der Student in Vorlesungen und ähnlichen Terminen verbringt. Eine Credit hour beträgt im normalen Fall drei Stunden. Genauso soll „GPA“[17] der Studenten pro Semester steigen. Der GPA (Great Average Points: A=4.0 Excellent, B=3.0 Great, C=2.0 Satisfactory, D=1.0 Sufficient, E=0 Insufficient) ist die Einteilung des Notenspiegels in Amerika.

4. Kritik am amerikanischen System

Viele Punkte im amerikanischen Hochschulprogramm bringen positive Aspekte sowie auch Vorteile mit sich. Es sorgt für eine klare, strukturierte Unterstützung der Athleten, wobei es ein durchgängiges Programm zur Talentförderung beinhaltet fördert. Da kein Programm jemals perfekt sein kann, hat auch das amerikanische System einige negative Punkte vorzuweisen.

[...]


[1] Vgl. o. A. (2011): Duales Studium [https://www.bibb.de/de/702.php]

[2] Vgl. o. A. (2013): Was ist ein duales Studium? [https://www.wegweiser-duales-studium.de/infos/was-ist-ein-duales-studium/]

[3] Vgl. o. A. (2007): Was bedeutet Stipendium? [+www.e-fellows.net/Studium/Stipendien/FAQ-zu-Stipendien/Stipendium-Eine-Definition]

[4] Vgl. Schenk (2011): Sport und Studium? USA!. [http://www.zeit.de/2011/29/C-Sportler-in-USA]

[5] Vgl. Abb. 1.: Members

[6] Vgl. Abb. 2.: Members

[7] Vgl. Bendrich(2014): Studentischer Spitzensport zwischen Resignation, Mythos und Aufbruch. S.170f.

[8] Zit. Bendrich (2014): Studentischer Spitzensport zwischen Resignation, Mythos und Aufbruch. S. 174

[9] Vgl. Bendrich(2014): Studentischer Spitzensport zwischen Resignation, Mythos und Aufbruch. S.171-177

[10] Vgl. Bendrich(2014): Studentischer Spitzensport zwischen Resignation, Mythos und Aufbruch. S.178

[11] Vgl. Bendrich (2014): Studentischer Spitzensport zwischen Resignation, Mythos und Aufbruch. S.179f

[12] Vgl. o. A. (o. J.): NCAA Division I. [https://www.ncaa.org/about?division=d1]

[13] Vgl. Bendrich (2014): Studentischer Spitzensport zwischen Resignation, Mythos und Aufbruch. S.180

[14] Vgl. Benrich(2014): Studentischer Spitzensport zwischen Resignation, Mythos und Aufbruch. S. 181

[15] https://web3.ncaa.org/ECWR2/NCAA_EMS/NCAA.jsp (Abgerufen am: 08.03.18)

[16] Vgl. o. A. (2012): Umrechnung & Anerkennung nordamerikanischer (USA oder Kanada) Credit Units in ETCS [https://www.academic-embassy.de/blog/umrechnung-und-anerkennung-nordamerikanischer-usa-oder-kanada-credit-units-in-ects/]

[17] Vgl. Florin (o. J.): What is a GPA? [https://www.studyusa.com/en/a/179/what-is-a-gpa] (Abgerufen am: 08.03.18)

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Profisport und Studium? Sportstipendien in Deutschland und den USA im Vergleich
Note
1.2
Autor
Jahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V426512
ISBN (eBook)
9783668712379
ISBN (Buch)
9783668712386
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
profisport, studium, sportstipendien, deutschland, vergleich
Arbeit zitieren
Erik Wösten (Autor), 2018, Profisport und Studium? Sportstipendien in Deutschland und den USA im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426512

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