Das meritokratische Prinzip der Leistungsgesellschaft. Bildung als reiner Erfolgsgarant?


Hausarbeit, 2015
17 Seiten, Note: 1,0
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung
2.1. Die Meritokratie
2.2. Bedingungen für eine Meritokratie

3. Kritik am Modell
3.1. Herkunft
3.2 Biologische Begabungsunterschiede
3.3 Ungleichheit als gesellschaftliches Funktionserfordernis
3.4. Die Messbarkeit von Leistungen und Verdiensten

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

"Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden […].“[1]

Im Grundgesetz unserer Bundesrepublik ist als eines der ersten Grundrechte das Recht auf Chancengleichheit verankert. Doch diese Gleichheit bezieht sich auf die Chancen eines jeden Individuums im Leben, nicht auf die tatsächliche gesellschaftliche Position. Es geht nicht um eine Gleichheit aller, sondern um gleiche „Startbedingungen“, um seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, unabhängig von äußeren Gegebenheiten wie Geschlecht, Religion oder Herkunft.

Die Vorstellung ist es also, dass die Allokation von Individuen auf bestimmte Positionen im Gesellschaftssystem ausschließlich über die Leistung eines jeden erfolgt. Wer in einem Bereich mehr leistet als andere, hat gleichsam mehr Aufstiegschancen als jemand mit geringeren Leistungen.

Dieses sogenannte meritokratische Prinzip bzw. diese Grundannahme beim Allokationsprozess schließt aus, dass bei der Bewertung des Geleisteten andere Variablen, die ohne das Zutun des Individuums existieren, wie z.B. die Herkunft und eine eventuell mit ihr verbundene „Nachteilsprogrammierung von individuellen Lebensverläufen“[2], einfließen. Die Verteilung von gesellschaftlichen Positionen wird über den Arbeitsmarkt und damit über berufliche Erwerbstätigkeit geregelt. Der Erwerb von Qualifikationen, welche im Rahmen institutionell organisierter Bildungsprozesse erworben werden, stellt eine essentielle Voraussetzung hierfür dar, denn ohne Bildung und den entsprechenden Erwerb von Bildungszertifikaten ist der Zugang zum Arbeitsmarkt nicht möglich.[3] Die individuelle Schulkarriere ebnet oder versperrt den Weg für anschließende Lebensläufe und Arbeitsmarktchancen, und das Bildungssystem erweist sich als wichtigste Instanz zur Verteilung von sozialen Positionen. Die Verteilung von Gütern und Positionen erfolgt – so jedenfalls der gesellschaftliche Konsens – im Sinne von Chancengleichheit im Bildungserwerb nach dem Leistungsprinzip, mit welchem soziale Ungleichheiten in Bezug auf Bildung, Beruf, Status und Einkommen legitimiert werden.[4] Diese meritokratische Verteilung wird als „legitimer Mechanismus für die Verteilung von Gütern und des gesellschaftlichen Status“[5] betrachtet. Privilegien sind an Bildung geknüpft und demzufolge sind sie auch Indikator für durch individuelle Leistungen einer Person im (Bildungs-)Wettbewerb erworbene Verdienste. „Wer viel leistet, verdient viel“ – so der Grundsatz der Meritokratie. Dieser scheint, wenn man die Geschichte betrachtet, im Gegensatz zur Ständegesellschaft und einer auf althergebrachten Privilegien beruhenden Sozialstruktur um einiges fairer zu sein, da damit eine gesellschaftliche Schichtung aufgrund von sozialer Herkunft durch eine Schichtung nach individueller Leistung ersetzt wird.[6]

Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob eine Gesellschaft tatsächlich nach meritokratischen Prinzipien funktionieren kann und wirklich Chancengleichheit bietet. Oder leben wir heute sogar schon in einer Meritokratie?

Im Rahmen dieser Hausarbeit soll dies näher beleuchtet werden. Zunächst soll aber das theoretische Konzept der Meritokratie erläutert werden, um dieses anschließend daran theoretisch zu reflektieren und an von mir ausgewählten Punkten zu kritisieren. Dabei werden nicht zuletzt auch empirische Befunde mit dem Ideal des meritokratischen Prinzips verglichen werden.

2. Begriffsbestimmung

Die Auseinandersetzung mit der Relevanz von Leistung und Bildung als alleiniges Kriterium für Erfolg und für einen hohen sozialen Status macht eine Erläuterung des meritokratischen Prinzips moderner demokratischer Gesellschaften notwendig, um dieses im weiteren Verlauf kritisch hinterfragen zu können.

2.1. Die Meritokratie

Mit dem Begriff der Meritokratie ist etymologisch (aus dem lateinischen Nomen meritum für „Verdienst“ und aus dem altgriechischen Verb κρατεῖν (kratein) für „herrschen“) eine Herrschaftsordnung definiert, die sich nach den Leistungen und Begabungen eines Individuums richtet.[7] In einer meritokratischen Gesellschaft werden Allokation und generelle Statuszuweisung aufgrund der Verdienste einer Person und nicht aufgrund von anderen askriptiven Merkmalen wie z.B. sozialer Herkunft oder Geschlecht vorgenommen. Jeder soll seines eigenen Glückes Schmied sein und alle Ämter auf der Basis von Chancengleichheit bekleiden können – Talent und Leistung gelten selbstverständlich als Voraussetzung (hiring by merit[8]).[9]

Geprägt wurde der Begriff der Meritokratie nachhaltig vom britischen Soziologen Michael Young, der in seiner lakonisch-ironischen Gesellschaftssatire „The Rise of Meritocracy“ das zukünftige Großbritannien im Jahr 2034 beschreibt. In der dann bestehenden nach meritokratischen Prinzipien funktionierenden Gesellschaft wäre der gesellschaftliche Status eines jeden durch Intelligenz (bei Young messbar durch aussagekräftige und zuverlässige IQ-Tests[10] ) und Anstrengung festgelegt. Young stellt fest: „Intelligence and effort together make up merit.“[11] Für das Funktionieren dieses Systems haben der Zugang zu Bildung und der Erwerb von Bildungszertifikaten Entscheidungscharakter, ebenso wie der Zugang zum Arbeitsmarkt und der Einkommenserwerb. Verteilung von Gütern und Positionen erfolgt im Sinne von Chancengleichheit nach dem Leistungsprinzip, durch welches soziale Ungleichheiten von Bildung, Status und Einkommen legitimiert werden. Soziale Positionen müssen grundsätzlich allen Individuen offen stehen und erreichbar sein, und alle müssen die gleiche Chancen haben beim „Wettkampf“ um diese Positionen, jedoch nur in dem Maße, in dem sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und bestimmte Leistungen erbringen können.[12] Deshalb werden begehrte Positionen nach kognitiven Fähigkeiten (Intelligenz, Kompetenzen, Wissen), nach dem Bildungserwerb (schulische Leistungen) und nach den Persönlichkeitseigenschaften (wie z.B. Disziplin und Fleiß) vergeben.[13] Young definiert diese Leistungen und die dadurch erworbenen Verdienste als Zusammenspiel von Intelligenzquotient und Anstrengung. Diese Verdienste, die durch Anstrengung und natürliche Begabung vom Individuum erworben worden sind, sollen die alleinige Ursache sozialer Ungleichheiten sein. Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Rasse, Geschlecht oder Religion wäre hiermit ausgeschlossen. Durch die Tatsache, dass die Allokation über Verdienste erfolgt, könne die Gesamtgesellschaft von dieser Systematik profitieren, indem die Meritokratie den Anreiz zu Anstrengungen und harter Arbeit biete, durch welche die Marktwirtschaft floriere und somit zum Gemeinwohl beigetragen werde.[14] John Goldthorpe bringt dies präzise auf den Punkt:

„The social inequality […] can then claim legitimicy – as ascriptive inequality cannot – in that it contributes to the efficient functioning of the society as a whole and in that superior rewards, because they reflect superior achievement, are deserved.”[15]

Gerade aufgrund dieser Funktionsweise erfreut sich diese Ideologie so großer Beliebtheit in der Gesellschaft. Das Beispiel des „self-made man“, der mit Fleiß alles erreichen kann, bietet Raum für das Prinzip Hoffnung. Und Hoffnung treibt den Menschen zu Höchstleistungen an.

2.2. Bedingungen für eine Meritokratie

Zur Realisierung einer meritokratischen Ordnung müssen verschiedene Gegebenheiten erfüllt werden. Konstitutiv müssen zunächst für alle Staatsbürger in sozialer, rechtlicher und politischer Hinsicht die gleichen Freiheitsrechte gelten. Vor dem Gesetz müssen also alle Individuen gleichrangig sein und die gleichen politischen Rechte haben. Formal muss eine Chancengleichheit geschaffen werden, die sich auf Bereiche wie Bildung, Kultur, Ressourcen, etc. bezieht. Aber prinzipiell müsste zu alldem noch eine materiale Chancengleichheit hergestellt werden, sodass auch eine Gleichheit der materiellen Ressourcen besteht, um Zugangsgleichheit zu garantieren, sodass sich jeder ausschließlich durch Leistung und Fleiß im Wettbewerb auszeichnet ohne höhere zur Verfügung stehende Ressourcen als andere.[16] Daraus ergibt sich, dass auch die Bewertung dessen, was als Leistung anerkannt wird, nach immer gleichen Maßstäben und Bewertungskriterien und vor allen Dingen objektiv vorgenommen werden muss. Denn erst, wenn alle Individuen gleich bewertet werden, kann man von einer Chancengleichheit sprechen, welche wiederum – wie bereits erwähnt – als Voraussetzung der Meritokratie gilt. Der britische Soziologe Michael Young löst dieses Problem der Bewertung in seinem Gedankenexperiment durch einen für alle verpflichtenden Intelligenztest, dessen Resultate über den Werdegang des einzelnen Individuums entscheidend sind. Für Chancengleichheit sorgt die Tatsache, dass dieser Test immer erneut vorgenommen werden kann, um den sozialen Status doch noch zu verbessern. Meritokratie erscheint folglich als dauerhafter Prozess einer dynamischen Leistungsgesellschaft.[17]

Ist es einem Individuum nicht möglich, sich durch seine Intelligenz soziale Mobilität zu ermöglichen, ist dies in einer Meritokratie folglich nicht auf ungleiche Ressourcen oder Chancen zurückzuführen, sondern auf das Individuum selbst, sei es durch unzureichende Anstrengung oder durch die Annahme, dass von Natur aus biologische Begabungsunterschiede bestehen.[18]

Diese als natürlich betrachteten Begabungs- und Leistungsunterschiede geben Bildungszertifikaten ihre Legitimation, da diese ja lediglich die „naturgegebenen“ Unterschiede feststellen und abbilden.[19]

Es wird deutlich, dass auch institutionell organisierte Prozesse für Bildung und Zertifizierung von Bildung erforderlich sind. Denn für die im Gedankenexperiment Youngs vorgeschlagenen Intelligenztests bedarf es zunächst einer unter gleichen Bedingungen möglichen Bildung für jeden einzelnen, um im Anschluss daran eine einheitliche Zertifizierung des Leistungsvermögens bewerkstelligen zu können. Die erworbenen Zertifikate dienen dann als Zeichen für Qualifikation und Kompetenz.

Zuletzt setzt ein meritokratisches System voraus, dass auch die Gesellschaft dieses akzeptiert und zur Maxime ihres Handelns macht, da nur derjenige, der das Leistungsprinzip für seine eigene Biographie verinnerlicht hat, auch durch Anstrengung Leistung erbringt und damit das System aufrechterhält. Ungleichheit muss somit als gesellschaftliches Funktionserfordernis gelten und zwar in diesem Sinne, dass eine Hierarchisierung innerhalb der Gesellschaften durch verschieden anerkannte Positionen als Ansporn zu immer mehr Leistung betrachtet und damit die Hierarchisierung von Bildungsleistungen als notwendiger Zuweisungsmodus zu diesen Positionen erachtet wird.[20] Ungleichheit ist an die Verdienste des Individuums gebunden und negiert die Chancengleichheit nicht.[21]

3. Kritik am Modell

Die Meritokratie als Gesellschaftsform und ihre Bestandteile, insbesondere die Leistungsideologie, waren und sind noch immer Gegenstand hitziger Debatten und Ziel von scharfer Kritik. Diese Kritik ist sehr differenziert und hat verschiedene Ansatzpunkte. Insgesamt wird die Umsetzung bzw. Umsetzbarkeit der meritokratischen Ideologie diskutiert, wobei die Diskrepanzen zwischen theoretisch fairem Leistungswettbewerb und realer Reproduktion sozialer Ungleichheiten kritisiert werden. Im Folgenden sollen verschiedene ausgesuchte Ansatzpunkte der Kritik an der Meritokratie dargelegt und teils mit empirischen Befunden ergänzt werden.

3.1 Herkunft

Für eine funktionierende Meritokratie ist Chancengleichheit die Voraussetzung. Das heißt, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft die gleiche Chance auf gesellschaftliche Positionen haben sollen, wenn sie sich durch Fleiß und Können auszeichnen. So die Theorie. Doch ist es überhaupt möglich, für alle die gleichen Startchancen zu schaffen, ohne dass das soziale Herkunftsmilieu Vorteile schafft bzw. benachteiligend wirkt? Die Entpersonifizierung von Leistung innerhalb eines meritokratischen Systems durch die Definition der Leistungsbewertung als natürlich und objektiv führt dazu, dass „die institutionelle Definitionsmacht von Leistung und Verdiensten (Meriten) durch mächtige Status- und Interessensgruppen ausgeblendet [wird].“[22] Das bedeutet, dass ungleiche Startbedingungen von Individuen beim Wettbewerb um Bildung, die Herkunftsabhängigkeit bei der Bewertung von Leistungen und die Chancenungleichheit bei der Wahl des Bildungsweges nicht berücksichtigt werden. Die Prägekraft des Elternhauses im Hinblick auf den zukünftigen Bildungsabschluss, die berufliche und gesellschaftliche Positionierung und das Vermögen eines Kindes wird in der meritokratischen Ideologie geradezu negiert durch den Gedanken, dass Anstrengung und natürliche Begabungen allein für die Allokation des Individuums in der Gesellschaft verantwortlich sind.[23]

Doch gerade in Gesellschaften, die für sich beanspruchen, nach meritokratischen Prinzipien zu funktionieren, lassen sich Bildungsunterschiede feststellen, die Quelle der sozialen Benachteiligung und damit auch Ausdruck von Bildungsungerechtigkeit sind, welche eine ungleiche Ausstattung mit kulturellem und sozialem Kapital signalisiert.[24]

Die familialen Ausgangssituationen sind für jeden unterschiedlich und wirken sich oft stark auf den Werdegang eines Individuums aus.

So ist es erwiesen, dass eine Zuordnung von Schülerinnen und Schülern allein auf der Basis von ermittelten Kompetenzwerten wie z.B. durch die PISA-Studien, zu den verschiedenen Schultypen nicht zweifelsfrei vorgenommen werden kann. Es zeigt sich das Phänomen des „Under-„ oder auch „Overachievements“[25], d.h. dass die Leistungspotenziale nicht mit der tatsächlich besuchten Schulform übereinstimmen. Das Zustandekommen dieses Phänomens ist in erheblichem Maße mit der sozialen Herkunft erklärbar, da die Mitarbeit der Eltern beim Bildungsweg ihrer Kinder eine hohe Relevanz hat.[26] So lässt sich feststellen, dass „Underachiever“, die eine niedrigere Schulform besuchen, als es ihr Intellekt eigentlich zuließe, meist aus unterprivilegierten und bildungsfernen Milieus stammen, während „Overachiever“ größtenteils eine höhere soziale Abstammung vorweisen können.[27] Beispielsweise stammte im Jahr 2005 etwa die Hälfte der Studenten aus einer Familie, in der ein Elternteil Abitur hatte, obwohl dieser Anteil gesamtgesellschaftlich betrachtet nur bei einem Viertel liegt.[28]

Es wird ganz klar deutlich, dass gänzlich gleiche Rahmenbedingungen für alle nur dann geschaffen werden könnten, wenn man den Faktor Familie / Herkunft komplett ausklammert, da die Herkunft eines Individuums immer ungleiche Voraussetzungen schafft. Das würde in der Realität eine ethisch-moralisch verwerfliche und nicht umsetzbare Maßnahme[29] fordern: Die staatliche Erziehung von Kindern außerhalb der Familien, also eine Schwächung der Familie von oben herab um des meritokratischen Ideals willen.[30]

[...]


[1] Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Artikel 3, Absatz 3.

[2] Vgl. S. Mau: Halbierte Meritokratie, in: S. Mau / N. M. Schöneck (Hrsg.): (Un-) Gerechte (Un-) Gleichheiten, S. 41.

[3] Vgl. R Becker. / A. Hadjar: Meritokratie. Zur gesellschaftlichen Legitimation ungleicher Bildungs-, Erwerbs- und Einkommenschancen in modernen Gesellschaften, in: R. Becker (Hrsg): Lehrbuch der Bildungssoziologie, Wiesbaden 2011, S. 37.

[4] Vgl. A. Brake / P. Büchner: Bildung und soziale Ungleichheit. Eine Einführung, Stuttgart 2012, S. 47.

[5] Becker / Hadjar: Meritokratie, S. 38.

[6] Vgl. H. Solga: Meritokratie. Die moderne Legitimation ungleicher Bildungschancen, in: P. A. Berger / H. Kahlert (Hrsg.): Institutionalisierte Ungleichheiten. Wie das Bildungswesen Chancen blockiert, Weinheim 2008, S. 22.

[7] Vgl. T. Hoffer,: Meritocracy, in: D. Levinson et al. (Hrsg.): Education and Sociology. An Encyclopedia, New York/London 2002, S. 435.

[8] Vgl. D. Miller: Grundsätze sozialer Gerechtigkeit, Frankfurt a. Main 2008, S. 204.

[9] Vgl. R. Kreckel,: Politische Soziologie der sozialen Ungleichheit, Frankfurt a. Main 1992, S. 262.

[10] Vgl. H.-P. Müller: Meritokratie als Schimäre? Gleichheit und Ungleichheit in Bildungsprozessen und ihre Folgen, in: H.-P. Müller / T. Reitz (Hrsg.): Bildung und Klassenbildung. Kritische Perspektiven auf eine Leitinstitution der Gegenwart, Weinheim / Basel 2015, S. 114.

[11] Vgl. M. Young: The Rise of Meritocracy, London 1958, S. 94.

[12] Ibidem, S. 130ff.

[13] Vgl. Müller: Meritokratie als Schimäre?, S. 106.

[14] Vgl. Becker / Hadjar: Meritokratie, S. 43.

[15] Vgl. J. H. Goldthorpe: Problems of „Meritocracy“, in: R. Erikson / J. O. Jonsson (Hrsg.): Can Education be Equalized?, Boulder 1996, S. 257.

[16] Vgl. Müller: Meritokratie als Schimäre?, S. 109f.

[17] Ibidem.

[18] Vgl. Solga: Meritokratie, S. 24.

[19] Ibidem, S. 25.

[20] Ibidem, S. 26.

[21] Vgl. K. O. Hondrich,: Der Wert der Gleichheit und der Bedeutungswandel der Ungleichheit. Soziale Welt 35 1984, S. 275: „Chancengleichheit heißt, dass der Zugang zu Belohnungen und den sie begründenden Leistungspositionen wiederum nur durch eigene Leistung und nicht durch Glück, List oder Herkunft geregelt wird.“

[22] Vgl. Becker / Hadjar, S. 54.

[23] Vgl. Mau: Halbierte Meritokratie, S. 38ff.

[24] Näheres siehe P. Bourdieu: Ökonomisches, soziales und kulturelles Kapital, in: R. Kreckel (Hrsg.): Soziale Ungleichheiten. Sonderband der sozialen Welt, Göttingen 1983.

[25] Vgl. Brake / Büchner: Bildung und soziale Ungleichheit, S. 45.

[26] Vgl. Solga: Meritokratie, S. 21.

[27] Vgl. Brake / Büchner: Bildung und soziale Ungleichheit, S.45f.

[28] Vgl. Ibidem, S. 41.

[29] Vgl. B. Brown: Resolving the Conflict between the Family and Meritocracy, in: G. Dench (Hrsg.): The Rise and Rise of Meritocracy, Malden 2006, S.168.

[30] Vgl. Solga: Meritokratie, S. 20.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Das meritokratische Prinzip der Leistungsgesellschaft. Bildung als reiner Erfolgsgarant?
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Institut für Bildungswissenschaften)
Note
1,0
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V426560
ISBN (eBook)
9783668711976
ISBN (Buch)
9783668711983
Dateigröße
593 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prinzip, leistungsgesellschaft, bildung, erfolgsgarant
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Das meritokratische Prinzip der Leistungsgesellschaft. Bildung als reiner Erfolgsgarant?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426560

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