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Bilanzierung von Genussrechtskapital

Título: Bilanzierung von Genussrechtskapital

Trabajo Universitario , 2001 , 30 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Ulrich Theisinger (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Das Konstrukt der Genussrechte eröffnet den Unternehmen ein universelles Instrument insbesondere zur Eigenfinanzierung. Es lässt sich flexibel ausgestalten, ist somit auf fast jede Situation anpassbar und bietet daher jedem Unternehmen eine Möglichkeit zur Erweiterung des Kapitalstocks. Die zu Beginn der 80er Jahre aufgekommene Renaissance der Genussrechte, bedingt durch die Reform des Kreditwesengesetzes (KWG) rechtfertigt ein genaueres Befassen mit diesem interessanten Finanzierungsinstrument.

Die Problematik der Bilanzierung von Kapital aus der Ausgabe von Genussrechten liegt in dem in Theorie und Praxis ausgebrochen Streit darüber, ob Genussrechtskapital als Eigenkapital oder Fremdkapital zu bilanzieren ist. Die Qualifikation des Genussrechtskapitals als Eigenkapital hängt entscheidend von der Ausgestaltung der in den Genussrechten enthaltenen Ansprüche ab. Die zum Erreichen des Eigenkapitalcharakters erforderlichen Kriterien werden im Laufe der Arbeit untersucht. Ziel der Arbeit ist es, Empfehlungen auszusprechen, unter welchen Ausgestaltungen Genussrechtskapital als Eigen- oder Fremdkapital zu bilanzieren ist.

Zur Einführung in die Thematik erfolgt im zweiten Kapitel die Definition und Beschreibung der grundlegenden Fakten zu Genussrechten und es findet ein Vergleich von Genussrechten mit anderen Formen der Finanzierung statt. Im nächsten Kapitel werden die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in den Genussrechtsbedingungen behandelt. Wenn erforderlich, wird in den einzelnen Gliederungspunkten auf steuerliche und rechtliche Aspekte eingegangen. Bezugnehmend auf die Gestaltungsvariablen von Genussrechten werden im Kapitel vier die Kriterien zur Erreichung einer Eigenkapitalqualität erörtert.

Die Beleuchtung des Themas soll in dieser Arbeit aus der Perspektive eines Industrieunternehmens erfolgen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Genussrechtskapital

2.1 Definition und Differenzierung

2.2 Abgrenzung zu anderen Formen der Finanzierung

2.3 Zwecke von Genussrechtskapital

3. Gestaltungsfaktoren von Genussrechten

3.1 Bedeutung der Ausgestaltung der Genussrechte

3.2 Recht auf Vergütung der Kapitalüberlassung

3.3 Teilnahme am Verlust

3.4 Beteiligung am Liquidationserlös und Kapitalrückzahlungsanspruch

3.5 Ausstattung mit Kündigungsrecht und Laufzeit der Genussrechte

3.6 Wandel- Options- und sonstige Rechte

3.7 Verbriefung

4. Bilanzierung von Genussrechtskapital

4.1 Kriterien zur Eigen- oder Fremdkapitalqualifikation

4.2 Anwendung der Kriterien auf Genussrechtskapital

4.2.1 Recht auf Vergütung der Kapitalüberlassung

4.2.2 Teilnahme am Verlust

4.2.3 Beteiligung am Liquidationserlös und Kapitalrückzahlungsanspruch

4.2.4 Ausstattung mit Kündigungsrecht und Laufzeit der Genussrechte

5. Kritische Würdigung

Zielsetzung und Themen

Diese Studienarbeit untersucht die Problematik der Bilanzierung von Genussrechtskapital als Eigen- oder Fremdkapital in einem Industrieunternehmen und leitet daraus Empfehlungen für die Ausgestaltung der Genussrechtsbedingungen ab.

  • Definition und Abgrenzung von Genussrechtskapital zu anderen Finanzierungsformen.
  • Analyse der Gestaltungsfaktoren von Genussrechten (Vergütung, Laufzeit, Kündigung, Verlustteilnahme).
  • Untersuchung der Eigenkapitalqualifikationskriterien nach Auffassung des Hauptfachausschusses (HFA).
  • Beurteilung der steuerlichen und bilanzrechtlichen Auswirkungen unterschiedlicher Ausgestaltungen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Teilnahme am Verlust

Genussrechtskapitalgeber können verschiedentlich an einem Verlust des Unternehmens partizipieren. Mögliche Bemessungsgrundlagen für die Teilnahme am Verlust sind ein Jahresfehlbetrag oder ein Bilanzverlust. Die Realisierung der Verlustteilnahme findet für die Genussrechtsinhaber bei der Gewinnausschüttung, der Kapitalrückzahlung oder der Beteiligung am Liquidationserlös statt. Wurde das Genussrechtskapital durch Verluste teilweise aufgezehrt, so wird erst dann wieder eine Ausschüttung vollzogen, wenn das aufgezehrte Kapital in wirtschaftlich erfolgreicheren Jahren wiederaufgefüllt wurde. Eine weitere Möglichkeit ist die Teilnahme am Verlust bei der Kapitalrückzahlung, d.h. nur der Teil des Grund-, Nenn-, oder Nominalbetrags, der nicht von Verlusten aufgezehrt wurde, kommt auch zur Auszahlung. Schließlich ist noch die Verlustanrechnung bei der Beteiligung am Liquidationserlös möglich, dabei kommt es nur unter Verlustanrechnung nach Befriedigung der Gläubiger zu einer Auszahlung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Einleitung in die Bedeutung von Genussrechten als flexibles Finanzierungsinstrument und Formulierung der Bilanzierungsproblematik.

2. Genussrechtskapital: Definition des Begriffs sowie Abgrenzung zu ähnlichen Instrumenten wie stiller Gesellschaft, partiarischem Darlehen und Vorzugsaktien.

3. Gestaltungsfaktoren von Genussrechten: Detaillierte Darstellung der vertraglichen Möglichkeiten bei der Ausgestaltung von Genussrechten hinsichtlich Vergütung, Laufzeit und Mitsprache.

4. Bilanzierung von Genussrechtskapital: Untersuchung der Kriterien für die Qualifikation als Eigenkapital, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachrangigkeit und Verlustteilnahme.

5. Kritische Würdigung: Zusammenfassende Bewertung mit dem Ergebnis, dass eine Einzelfallbetrachtung basierend auf dem Zweck der Emission notwendig ist.

Schlüsselwörter

Genussrechtskapital, Eigenkapitalqualifikation, Fremdkapital, Bilanzierung, Genussrechte, Genussschein, Verlustteilnahme, Nachrangigkeit, Kapitalüberlassung, Eigenfinanzierung, Gläubigerschutz, Kapitalrückzahlungsanspruch, Unternehmensfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der bilanzrechtlichen Einordnung von Genussrechtskapital als Eigen- oder Fremdkapital bei Industrieunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von Genussrechten, deren vielfältige Ausgestaltungsmöglichkeiten sowie die Kriterien, die erfüllt sein müssen, um eine Eigenkapitalqualität in der Bilanz zu erreichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Empfehlungen für die Ausgestaltung von Genussrechtsbedingungen zu geben, damit das Kapital je nach Unternehmensziel als Eigen- oder Fremdkapital bilanziert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Untersuchung unter Auswertung der aktuellen Fachliteratur, der Stellungnahmen des Hauptfachausschusses (HFA) und der einschlägigen Gesetzgebung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die konkreten Gestaltungsparameter wie Vergütungsmodi, Kündigungsrechte, Verlustteilnahme und Nachrangklauseln im Hinblick auf deren Auswirkung auf die Bilanzqualität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Genussrechtskapital, Eigenkapitalqualifikation, Bilanzierung, Verlustteilnahme und Nachrangigkeit.

Welche Rolle spielt die Nachrangklausel?

Die Nachrangklausel ist laut herrschender Meinung essenziell für die Erlangung der Eigenkapitalqualität, da sie sicherstellt, dass das Genussrechtskapital im Insolvenz- oder Liquidationsfall erst nach anderen Gläubigern bedient wird.

Warum ist das Kriterium der "Längerfristigkeit" umstritten?

Es fehlt eine klare gesetzliche Operationalisierung des Begriffs "längerfristig", was zu Spekulationen führt. Die Arbeit diskutiert daher verschiedene Ansätze, darunter die Orientierung an Laufzeiten von fünf Jahren oder Kündigungsfristen von zwei Jahren.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Bilanzierung von Genussrechtskapital
Universidad
University of Cooperative Education Mannheim  (Fachbereich Betriebswirtschaft)
Calificación
1,5
Autor
Ulrich Theisinger (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
30
No. de catálogo
V4265
ISBN (Ebook)
9783638126410
Idioma
Alemán
Etiqueta
Genussrechtskapital Genussrechte Genussscheine Bilanzierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ulrich Theisinger (Autor), 2001, Bilanzierung von Genussrechtskapital, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4265
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