Fantasiereisen - Drei Beispiele für den Unterricht


Unterrichtsentwurf, 2005
12 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhalt:

Christliche Fantasiereise zu Gottesbilder

Fantasiereise zum Mittelalter

Fantasiereise zum Buch „Dahl, Roald :
Sophiechen und der Riese“

Christliche Fantasiereise zu Gottesbilder

Ich möchte dich mitnehmen auf eine Reise durch einen kleinen Teil der Schöpfung. Nimm dir dazu Zeit, um ganz bei dir anzukommen. Lenke deine Aufmerksamkeit langsam von den Ereignissen draußen zu den Ereignissen in dir. Schließe dazu am besten deine Augen. ... Nimm wahr, wie du auf Deinem Stuhl sitzt und probiere die Sitzhaltung aus, die dir am bequemsten ist. ... Während du der Musik zuhörst, fällt es dir wahrscheinlich leicht, deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem zu richten. Versuche, deinen Atem einfach zu beobachten. Nimm das Einatmen und Ausatmen wahr, wie es ganz von alleine geschieht. ... Alle Gedanken und Gefühle, die dich jetzt noch beschäftigen, kannst du wahrnehmen und dann vorbeiziehen lassen, wie Wolken am Himmel vorbeiziehen. ... Lass es zu, immer mehr bei dir selbst anzukommen, immer ruhiger zu werden, immer gelöster und entspannter und neugieriger darauf, was dich auf deiner Reise in deine Fantasie erwartet. ...

Und dann stell dir vor es ist Sommer. Du befindest dich in einer dir angenehmen und vertrauten Landschaft. Um dich herum sind Wiesen und Bäume, in der Ferne ist ganz leise das Rauschen eines Baches wahrzunehmen. Versuche die Farben der Landschaft einzuatmen und den Geräuschen, um dich herum zu lauschen. ... Und suche dir dann in dieser Umgebung einen Platz, auf dem du eine Weile verweilen willst. Vielleicht magst du dich auf eine Wiese legen oder an einen Baum anlehnen, vielleicht läd dich eine Bank zum Sitzen ein. Suche dir einen Platz, der jetzt im Moment Deiner Stimmung entspricht und von dem aus du diese Reise unternehmen möchtest ... Pass auf, dass du während der Reise bei dir bleibst. Wenn du an einer Stelle verweilen möchtest, und nur der Musik zuhören willst, kannst du das ebenfalls tun. Nimm dir die folgende Zeit ganz für dich. ...

Von deinem Platz aus kannst du die ganze Weite der Welt um dich herum wahrnehmen. Über dir siehst du den Himmel, an dem Wolken vorbeiziehen und ein paar Vögel ihre Kreise ziehen. ... Es ist schön, die Landschaft um dich herum von deinem Ruheplatz aus wahrzunehmen. Wahrscheinlich fühlst du dich in der Ruhe, die dich umgibt, sicher und geborgen. ... Vielleicht ist es dir möglich, an den Gott Deiner Kindertage zu denken. Ich weiß nicht, mit welchem Gottesbild du aufgewachsen bist. Vielleicht hat dir jemand erzählt, dass du nie alleine bist, dass Gott im Himmel nicht nur die Welt, sondern auch dich erschaffen hat und will, dass es dir gut geht. Vielleicht ist dir dieser Gedanke auch ganz fremd. ... Mit welcher Vorstellung von Gott lebst du im Moment? Nimm dir jetzt 1 Minute Zeit, um darüber nachzudenken (die Musik hilft dir dabei ganz bei dir zu bleiben). Kehr jetzt wieder zu der Beobachtung deines Atems zurück.

An dem Platz, an dem du dich gerade befindest, kannst du vielleicht ein Gefühl dafür entfalten, dass im Moment alles an seinem richtigen Platz ist und du dich sicher und geborgen fühlen kannst. du weißt, die Sonne geht jeden Morgen auf und an jedem Abend wieder unter. Du kannst nachts die Sterne über dir beobachten. ... Und während du auf deinem Platz sitzt, nimmst du die vier Elemente wahr. du spürst die Wärme der Sonne auf deinem Gesicht, du genießt den leichten Wind, der dir über Dein Gesicht streicht und du genießt das Plätschern des Baches im Hintergrund. Die Erde trägt dich sicher und der duft von Gras und Blumen erfreut dich. Vielleicht hast du Lust dir vorzustellen, wie viele verschiedene Pflanzen und Tiere es auf dieser Erde gibt, und zu welchen du eine ganz besondere Beziehung hast. ...

Eine Sonderstellung in dieser Welt nimmt der Mensch ein. Er ist das Ebenbild Gottes. Er hat die Aufgabe für Gottes Schöpfung und Geschöpfe zu sorgen. Mit unseren Sinnen sind wir in der Lage, all die Schönheit dieser Erde aufzunehmen. ... Unsere Vernunft kann uns dabei behilflich sein, zu erkennen, was im Moment unsere Aufgabe in dieser Welt ist. ... Wir haben einen Willen mitbekommen, der uns dabei unterstützt, das Erkannte auch zu tun und wir haben Gefühle mitbekommen, die uns dabei helfen können, zu spüren, ob wir auf dem richtigen Weg sind. ...

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Fantasiereisen - Drei Beispiele für den Unterricht
Veranstaltung
Pädagogik
Note
1
Autor
Jahr
2005
Seiten
12
Katalognummer
V42660
ISBN (eBook)
9783638406529
Dateigröße
417 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Drei Beispiele zur Verwendung im Fach Religion, Deutsch und Ethik der Sekundarstufe I
Schlagworte
Fantasiereisen, Drei, Beispiele, Unterricht, Pädagogik
Arbeit zitieren
Wolff Weichselgartner (Autor), 2005, Fantasiereisen - Drei Beispiele für den Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42660

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Fantasiereisen - Drei Beispiele für den Unterricht


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden