Die vorliegende Hausarbeit ist als grundlegender Einstieg in den Themenkreis der Sportrehabilitation gedacht.
Gesundheit stellt sich in den verschiedensten Lebenszusammenhängen dar und umfasst den Handlungsaspekt sowie körperliche, soziale und psychische bzw. emotionale Aspekte. Alle Aspekte sind wechselseitig voneinander abhängig und miteinander verbunden. Die WHO definiert Gesundheit wie folgt: „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“ (WHO, o.J.). Doch wir alle können durch Krankheit oder einen Unfall in die Lage kommen, dass unsere Gesundheit beeinträchtigt wird bzw. ist.
Die vorliegende Hausarbeit fokussiert sich auf das Erstellen eines Trainingsplanes nach der sog. IBL-Methode und beinhaltet dessen Begründung sowie die Empfehlungen des Autors. Des Weiteren orientiert sich der Autor an dem Phasenmodell von Froböse, Wilke und Nellessen-Martens. Ziel ist es, den Leistungsnehmer durch individuelle sportliche Übungen bei der Genesung zu unterstützen. Aufgabe dieser Hausarbeit für die Spezialisierung Fachtrainer Sportrehabilitation ist es, anhand eines realen oder fiktiven Leistungsnehmers eine individuelle, langfristige Rehabilitations-Trainingsplanung über drei Monate zu erstellen. Im Focus stehen hier das vorliegende Krankheitsbild und dessen Auswirkung auf die Übungsauswahl.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlage der Sportrehabilitation & die Struktur der sportlichen Leistung
3. Aufgabenstellung
4. Beschreibung und Anamnese des Leistungsnehmers
Fallbeispiel/Fallgeschichte
Überprüfung des aktuellen Leistungstandes:
5. Zielsetzung
6. Anatomie des Sprunggelenkes
7. Untersuchungsinstrument Literaturrecherche
8. Trainingsplanung mit Hilfe der ILB-Methode, dem Phasenmodell von Froböse & Lagerstrꝋm und den allgemeinen Trainingsprinzipien
ILB-Methode:
Phasenmodell Froböse & Lagerstrꝋm
Allgemeine Trainingsprinzipien
9. Trainingsplan Leistungsnehmer
Kraftausdauer
Hypertrophie-Training
10. Übungsauswahl und deren Begründung
Warm-up: das Stationäre Fahrrad
Balance-Pad & Balance-Boards
Der Ausfallschritt
Der Squat
Beinpresse:
Cool Down:
11. Trainingskontrolle
12. Festlegung ergänzender Trainingsinhalte
Ernährung:
1: Eiweiß
2: Weitere Ernährungshinweise
3: Himalayasalz und Zitrusfrüchte
4: Schlaf
13. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, für einen Leistungsnehmer mit einer Weber C Fraktur einen individuellen, dreimonatigen Rehabilitations-Trainingsplan zu entwickeln, der auf den Methoden der Sportrehabilitation basiert und eine sichere Rückkehr zur vollen Belastbarkeit unterstützt.
- Grundlagen und Struktur der Sportrehabilitation
- Kasuistische Beschreibung und Anamnese eines Fallbeispiels
- Anwendung der ILB-Methode und des Phasenmodells nach Froböse & Lagerstrꝋm
- Strukturierung einer dreimonatigen Trainingsplanung mit Fokus auf Muskelaufbau und Mobilität
- Ergänzende Trainingsinhalte wie Ernährung und Regeneration
Auszug aus dem Buch
4. Beschreibung und Anamnese des Leistungsnehmers
„... bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt“ (Schopenhauer, 1851).
In diesem Kapitel geht es um die Betrachtung eines Einzelfalls bzw. um eine sog. kasuistische Beschreibung. Ein Trainingsplan gewinnt erst durch die Darstellung von Personen Anschaulichkeit und Kontur. Im Sinne des oben erwähnten Zitates soll dies immer vor dem Hintergrund und der Berücksichtigung der Individualität passieren.
Fallbeispiel/Fallgeschichte
Die hier aufgenommene Fallgeschichte, die dem Autor von einem Leistungsnehmer zur Verfügung gestellt wurde, ist so weit verschlüsselt, dass die betreffende Person und der Standort des Sportzentrums nicht wiedererkannt werden können. Als Orientierungshilfe dient die Unterteilung der Anamnese in: Berufsanamnese, Sportanamnese und Gesundheitsanamnese. Der Autor geht von einem realen Fall aus, aber ein Training oder ähnliches hat in der Realität nicht stattgefunden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Sportrehabilitation ein und erläutert die Bedeutung von gezieltem Training nach Verletzungen zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit.
2. Grundlage der Sportrehabilitation & die Struktur der sportlichen Leistung: Das Kapitel beleuchtet die Bedeutung von Nachsorge nach medizinischen Eingriffen und erläutert die komplexen Faktoren, die die sportliche Leistungsfähigkeit bestimmen.
3. Aufgabenstellung: Hier werden die Ziele und Vorgaben für die Entwicklung des fiktiven Rehabilitations-Trainingsplans über drei Monate definiert.
4. Beschreibung und Anamnese des Leistungsnehmers: Dieses Kapitel stellt einen kasuistischen Fall vor, einschließlich Berufs-, Sport- und Gesundheitsanamnese eines Leistungsnehmers mit Weber C Fraktur.
5. Zielsetzung: Basierend auf der Anamnese werden konkrete kurz- und langfristige Trainingsziele für den Leistungsnehmer vereinbart.
6. Anatomie des Sprunggelenkes: Das Kapitel bietet einen Überblick über den Aufbau und die Funktionen des oberen und unteren Sprunggelenks.
7. Untersuchungsinstrument Literaturrecherche: Hier werden die Ergebnisse der Literaturrecherche zu Frakturen und der speziellen Klassifikation der Weber-Fraktur zusammengefasst.
8. Trainingsplanung mit Hilfe der ILB-Methode, dem Phasenmodell von Froböse & Lagerstrꝋm und den allgemeinen Trainingsprinzipien: Einführung in die theoretischen Grundlagen der Trainingssteuerung mittels der ILB-Methode und dem Phasenmodell.
9. Trainingsplan Leistungsnehmer: Detaillierte Darstellung des dreimonatigen Trainingsplans, unterteilt in Kraftausdauer- und Hypertrophie-Phasen.
10. Übungsauswahl und deren Begründung: Erläuterung der gewählten Übungen, vom Aufwärmen über koordinative Übungen bis hin zu spezifischem Krafttraining.
11. Trainingskontrolle: Darstellung der Methoden zur Überprüfung des Trainingserfolgs und zur Steuerung der Belastung.
12. Festlegung ergänzender Trainingsinhalte: Untersuchung der Bedeutung von Ernährung und Schlaf für den Erfolg der Rehabilitations- und Trainingsziele.
13. Fazit: Abschließende Reflexion über die Bedeutung von Sport und Ernährung für die Gesundheit und das Erreichen individueller Rehabilitationsziele.
Schlüsselwörter
Sportrehabilitation, Weber C Fraktur, Trainingsplanung, ILB-Methode, Phasenmodell, Krafttraining, Leistungsnehmer, Anamnese, Regeneration, Ernährung, Sportverletzung, Muskelaufbau, Koordination, Beweglichkeit, Belastungssteuerung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines langfristigen Rehabilitations-Trainingsplans für einen Sportler nach einer Sprunggelenksfraktur.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen sportmedizinische Grundlagen, Rehabilitationsmethoden, Trainingswissenschaft, Ernährung sowie die psychologischen Aspekte der Genesung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines individuellen, dreimonatigen Trainingsplans, der den Leistungsnehmer nach einer Weber C Fraktur sicher zurück zur vollen Belastbarkeit führt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf dem Phasenmodell von Froböse & Lagerström sowie der ILB-Methode (Individuelles Leistungsbild).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Trainingsplanung, die Übungsauswahl mit anatomischer Begründung sowie ergänzende Aspekte wie Ernährung und Leistungsüberprüfung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sportrehabilitation, Trainingsplanung, Weber C Fraktur und muskuläre Leistungsfähigkeit.
Welches spezifische Krankheitsbild wird im Fallbeispiel behandelt?
Im Fallbeispiel wird eine Weber C Fraktur des rechten Sprunggelenks bei einem sportlich aktiven Patienten behandelt.
Warum spielt die Psyche eine Rolle in der Rehabilitation?
Die Psyche steuert das Bewegungsverhalten; Ängste können die Rückkehr zum Sport behindern, weshalb ein sicheres Gefühl während der Trainingseinheiten für den Genesungsprozess essenziell ist.
Welche Bedeutung hat die Ernährung für den Leistungsnehmer?
Eine proteinreiche Ernährung unterstützt den Muskelaufbau, die Regeneration und das Immunsystem, was gerade in der Rehabilitation nach Verletzungen von entscheidender Bedeutung ist.
Warum wird im Trainingsplan eine Übungsauswahl mit Fokus auf Muskelketten getroffen?
Es ist effektiver, ganze Muskelketten zu trainieren statt isolierte Muskeln, um ein harmonisches Zusammenspiel der Kräfte um Gelenke wie Knie und Hüfte zu fördern.
- Citar trabajo
- Johannes Fuchs (Autor), 2018, Sportrehabilitation. Langfristige Trainingsplanung am Beispiel Sprunggelenksfraktur, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426810