Höfische Welt und heroische Sphäre im "Nibelungenlied." Ein Spannungsverhältnis?


Hausarbeit, 2017

22 Seiten, Note: 1.0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Nibelungenlied zwischen höfischer und heroischer Erzähltradition
2.1 Höfische Elemente
2.2 Heroische Elemente

3 Figuren im Nibelungenlied zwischen höfischen und heroischen Tendenzen
3.1 Siegfried
3.2 Hagen
3.3 Gunther

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Uns ist in alten mæren wunders vil geseit
von helden lobebæren, von grôzer arebeit,
von fröuden, hôchgzîten, von weinen und von klagen,
von küener recken strîten muget ir nu wunder hœren sagen
; (C1).[1]

Bereits in der ersten Strophe des ‚Nibelungenliedes‘ wird von dem Erzähler auf zukünftiges Leid verwiesen und somit auf die spezielle Gewebestruktur des Liedes aufmerksam gemacht. Als Grundriss dient eine höfisch-ideale Welt in Worms, die heroische Elemente harmonisch zu inkorporieren scheint, jedoch schon von Beginn an auf Dissonanzen stößt.[2]

Demnach verbinden sich im ‚Nibelungenlied‘ höfisch-gesellschaftliche Vorstellungen der Zeit um 1200 mit heroischen Traditionen,[3] wodurch ein spürbares Spannungsfeld von höfischen und heroischen Deutungsmustern und Handlungsnormen entsteht.[4]

So finden sich auf der einen Seite die strengen Normen und Gepflogenheiten der hövescheit. Die Personen sind hier stets auf korrektes und zuvorkommendes Verhalten bedacht, man hat permanent die eigene Vorbildlichkeit unter Beweis zu stellen, sei es in Bezug auf Kleidung, in der Rede, im Verhalten gegenüber Frauen, in den Tischsitten oder selbst bei den einfachsten alltäglichen Handlungen.[5] Sollte man sich hier eine Verfehlung leisten, wirkt sich das negativ auf die persönliche êre, das Ansehen, aus.

Auf der anderen Seite stehen heroische Ideale. Nach deren Ansicht begründen sich die êre und auch der Machtanspruch einer Person nicht nur auf fehlerfreiem Verhalten, sondern auf persönlicher Stärke und Leistung.[6] Diese kann der Held durch das Bestehen von Herausforderungen und Vollbringen von Heldentaten, wie beispielsweise das Erlegen eines Drachens oder Ähnliches, unter Beweis stellen.[7]

Die höfischen Ideale befinden sich stets in einem „Zustand der Gefährdung“ durch alternative, „unhöfische“ Handlungsmotive wie eben das Heroische.[8] Von Interesse ist hier nicht nur der reine Gegensatz beider Sichtweisen, sondern vielmehr das „Durchdringen des Höfischen mit dem Nichthöfischen.“[9]

Mit diesem Thema beschäftigt sich sodann die vorliegende Arbeit. Es soll aufgezeigt werden, inwieweit sowohl höfische als auch heroische Motive innerhalb des ‚Nibelungenliedes‘ auftreten. Anhand der Darstellung von verschiedenen Figuren soll dargelegt werden, inwiefern sich Tendenzen zum Höfischen oder eher Heroischen erkennen lassen und aus welchem Grund die beiden Teilgattungen der Epik in diesem Werk miteinander vermischt wurden.

Diese Fragen sollen in den folgenden Ausführungen näher erläutert werden.

2 Das Nibelungenlied zwischen höfischer und heroischer Erzähltradition

Die Zuordnung des ‚Nibelungenliedes‘ zur Heldenepik, die aufgrund des Stoffes erfolgt, wird von der Strophenform des Textes bestätigt. Gleichzeitig ist es jedoch problematisch, das ‚Nibelungenlied‘ als einen typischen Vertreter der Heldenepik zu bezeichnen, da der Text bezüglich seiner Form wie auch im Hinblick auf seinen Inhalt sowohl literarische Gestaltungs- und Interpretationsmuster aufweist, die der Heldenepik verpflichtet sind als auch jene, die der höfischen Erzähltradition entstammen. Dies führt textintern zu auffälligen Spannungen.[10]

Demnach soll zunächst aufgezeigt werden, an welchen Stellen und in welchem Umfang im ‚Nibelungenlied‘ sowohl höfische als auch heroische Elemente zu finden sind und wie sich diese ausprägen.

2.1 Höfische Elemente

Schon gleich zu Beginn des Werkes lassen sich höfische Elemente feststellen, und zwar als Kriemhild und Siegfried innerhalb einer doppelten Exposition dem Rezipienten vorgestellt werden. Die höfischen Elemente, die einem bestimmten Schema folgen, verweisen sowohl auf das Land, welches geografisch identifizierbar ist, als auch auf die hohe Abkunft, den Namen, die Familie und die Stadt.

Ez wuohs in Burgonden ein vil edel magedîn,

daz in allen landen niht sch œ ners mohte sîn,

Kriemhilt geheizen; si wart ein sch œ ne wîp.

dar umbe muosen degene vil verliesen den lîp; (1).

Kriemhild wird hier nach dem höfischen Ideal als edel und schöner als alle anderen beschrieben. Im Mittelalter ging man im Idealfall von einer untrennbaren Verbindung von schönem Äußeren und gutem Inneren aus, wobei mit „gutem Inneren“ hier vor allem die Werte der höfischen Gesellschaft gemeint sind.[11]

Sowohl syntaktisch als auch inhaltlich parallel wird sogleich auch Siegfried vorgestellt.

Dô wuohs in Niderlanden eins vil edelen kuneges kint,

des vater der hiez Sigemunt, sîn muoter Sigelint,

in einer rîchen bürge, wîten wol bekannt,

nidene bî dem Rîne: diu was ze Santen genant; (18).

Auch Siegfried wird edel dargestellt, außerdem ist er ein vorbildlicher höfischer Ritter, kampfgewandt und mutig (19,1f). Beide Figuren sind zudem von hoher Abstammung.

Sowohl Kriemhild als auch Siegfried entsprechen somit dem Idealtyp einer höfischen Dame beziehungsweise eines Ritters, denn als höfisch wird eine Lebensart bezeichnet, in der ein Mann oder eine Frau, eine vornehme Abstammung, edle Gesinnung, gute Umgangsformen, körperliche Schönheit, ritterliche Tugenden und frommen Charakter aufweisen kann. Der Mann sollte nicht nur tapfer, klug, umsichtig und gerecht handeln, sondern auch feines höfisches Benehmen und Eleganz im Reden und Auftreten beweisen.[12]

Im Vordergrund der höfischen Gesellschaft stehen demnach der Prunk und das Unwirkliche.

Die Ebene der Realität, zu der sie sich direkt in Beziehung setzen lassen, ist nicht die Wirklichkeit der materiellen Gegenstände oder der faktischen Vorgänge, sondern die Wirklichkeit der Vorstellungen, Erwartungen, Wünsche, die Wirklichkeit des gesellschaftlichen Bewusstseins und der kulturellen Normen.[13]

Erschaffen wird ein Idealbild, in dem die Etikette darauf schließen lässt, wer man angeblich ist. Detaillierte Beschreibungen von prachtvollen Kleidern und Edelsteinen (28) sind dabei typisch für höfische Erzählungen. In dieser errichteten Fassade des Höfischen gelten der Luxus kostbarer Stoffe und ausgefallener Schnitte als Ausweis ständischer Überlegenheit und ihre Zurschaustellung als Machtgebärde.[14] Diesen Ausdruck von Macht stellt König Gunther dar, als Siegfried mit seinem Gefolge an den Wormser Hof gelangt.

Die Höfe von Worms und Xanten [...] sind Zentren eines wenigstens auf der Oberfläche vorbildlichen höfischen Lebens, von materieller Pracht, Festen und Turnieren, von höfischem Benehmen und Zeremoniell.[15]

In der höfischen Kultur ist der förmliche und zuvorkommende Empfang von Ankömmlingen am Hof typisch. Ein korrekter höfischer Empfang beginnt damit, dass man den Gästen entgegen geht. Grund hierfür ist, Anerkennung auszudrücken für den weiten Weg, den die Ankommenden auf sich genommen haben, um diese Mühe zumindest symbolisch zu erwidern.[16] Genau auf diese Weise wird auch Siegfried mit seinem Gefolge am Wormser Hof empfangen, Gunthers Leute giengen zuo den herrn, daz was michel reht (73,2).

Eine weitere Bedeutung bei Empfängen am Hof ist der Gruß.

Er bedeutet Aufmerksamkeit, Hinwendung und schließlich Anerkennung und Zuwendung. Er ist eine Gabe, um die man wirbt und die man schenkt. […] Wo der Gruß missachtet oder verweigert wird dort liegt allemal eine Verletzung höfischer Umgangsformen vor.[17]

Eine Verletzung dieser Umgangsformen liegt bei Siegfrieds Empfang in Worms nicht vor, er wird von Gunther und seinen Recken so begrüßt, daz in an ir zühten vil wênec iht gebrast (103,2) woraufhin Siegfried begund in nîgen […] daz si in heten grüezen sô rehte schône getân (103,3f). Beide Seiten verhalten sich also streng nach höfischen Vorgaben.

Insgesamt sind die Figuren im ‚Nibelungenlied‘ „höfisch gezeichnet, selbst Etzel und die Hunnen sind Ritter, sogar die Kampfmaid Brünhild ist eine Königin und höfische Dame.“[18] Außerdem ist das Leben bei Hofe bestimmt von „ritualisierte[n] Vollzugsformen ritterlich-höfischen Handelns“[19] wie Festen und Hochzeiten, Turnieren, Jagdausflügen und minne. Demnach ist die Brautwerbung, auf die sich Siegfried in der 3. Aventiure begibt, ein weiteres bekanntes höfisches Element. Die gehäuft vorkommenden höfischen Leitwörter, insbesondere das Wort minne (z.B. 44,1; 45,1; 50,2) verweisen auf das höfische Erzählmuster.

Nachdem in der ersten Aventiure des ‚Nibelungenliedes‘ den Rezipienten Informationen über die gegebenen Verhältnisse übermittelt wurden, träumt Kriemhild ihren ersten Traum, den Falkentraum (11). Darin träumt sie, dass ihr abgerichteter Falke von zwei Adlern getötet wird. Weil die junge Prinzessin diese schreckliche Prophezeiung aber nicht wahr werden lassen will, entscheidet sie sich dafür, möglichen Bewerbern von Anfang an zu entsagen. Die minne, das Ideal des Höfischen, soll verweigert werden und birgt somit einen weiteren Hinweis für das Spannungsverhältnis zwischen höfischen und heroischen Erzählmustern.[20]

Dies waren natürlich nur einige exemplarische Beispiele dafür, inwiefern Elemente der höfischen Tradition im ‚Nibelungenlied‘ zu finden sind. Es ließen sich noch etliche weitere auflisten. Eine genauere Analyse des höfischen Verhaltens einiger Figuren wird im dritten Kapitel folgen. Zunächst aber noch zu den heroischen Elementen.

2.2 Heroische Elemente

Generell ist zu sagen, dass sich die heroischen Elemente im Gegensatz zu den höfischen etwas schwerer fassen lassen. Die Frage ist nämlich wie sich heroische Epik innerhalb des ‚Nibelungenliedes‘ konstituiert und was diese tatsächlich ausmacht.

Schon die Form des ‚Nibelungenliedes‘ verweist auf die heroische Erzähltradition, mit seinen endgereimten Langzeilenstrophen entspricht es dem literarischen Typ der heroischen Sage.[21] Weiterhin typisch für heroische Stoffe sind mythische Elemente.[22] Solche sind im ‚Nibelungenlied‘ zahlreich vorhanden, sei es der Zwerg Alberich, das siegverleihende Schwert Balmung, der Drache, den Siegfried tötet oder die Tarnkappe Siegfrieds. Diese offensichtlich-heroischen Elemente stellen aber nur einen kleinen Teil dar, sodass man die Figuren und deren Konstellationen innerhalb des ‚Nibelungenliedes‘ genauer betrachten sollte.

Wenn man von Begriffen wie „Heros“ oder „heroisch“ hört, denkt man zumeist an Leitwörter wie Zorn, Gnadenlosigkeit, Kampf, Stärke, Leistung, Schicksal, Mythos oder aber auch Vasallentreue und Folgschaft. Prinzipiell gilt aber, dass das Heroische im Gegensatz zu dem Höfischen als etwas Wirkliches zu fassen ist, denn der Held ist der Held und dafür stirbt er auch.[23] Der Held ist also kein Schein, stellt keine Fassade dar, die versucht wird aufrecht zu erhalten, sondern ist real und greifbar. Hinter dieser Aussage taucht ein weiterer Begriff, nämlich der des „Helden“ auf. Bei den Begrifflichkeiten „Held“ und „Heros“ gilt es allerdings eine Abgrenzung zu beachten. Beispielsweise innerhalb der Figur Siegfrieds kommt es zu einer Dopplung aus narrativen Helden und einem davon prinzipiell zu unterscheidenden heroischen Figurentypus.[24]

Die Figur des Helden zeichnet aus, dass er „stets einer auf ihn wartenden Herausforderung begegnet, diese mutig auf sich nimmt, sich ihr stellt und zuletzt, mit dem Verschwinden dieser Herausforderung ebenfalls dem Schicksal erliegt.“[25] Siegfrieds Lebensgeschichte läuft nach einem ähnlichen Muster ab. Um Kriemhild zu bekommen stellt er sich als „hervorragender Krieger“[26] den Herausforderungen des Krieges gegen die Sachsen und Dänen, der Beihilfe zur Werbung um Brünhild und schließlich sogar zum Vollzug der Ehe in der Brautnacht. Sobald die Herausforderungen bewältigt sind, wird er von Hagen ermordet. Es gibt außerdem verschiedene Typen von Helden. „Einzelgänger, die Ungeheuer als Gegner haben, sind genetisch altertümlicher als Gruppen von Helden die unter einem Führer gegen ihresgleichen kämpfen. Übergänge vom ersten zum zweiten Typus gibt es.“[27] Ein solcher Übergang liegt auch bei Siegfried vor, der zunächst in seiner Jugend alleine gegen einen Drachen kämpft und später beispielsweise unter der Führung Gunthers gegen die Sachsen und Dänen. Es gibt aber auch Heldinnen. Sie erscheinen meistens als „Kampfjungfrauen, die es mit den Helden aufnehmen.“[28] Der Typus einer solchen Heldin wird im ‚Nibelungenlied‘ durch Brünhild vertreten, vil michel was ir kraft. si schôz mit snellen degenen umb minne den schaft (324,3f).

Der heroische Figurentyp hingegen setzt sich ein wenig anders zusammen als der des Helden. Weber definiert den Heros als etwas „archaisches“[29]. Ein übernatürliches, göttliches Wesen, welches man mit der griechischen Mythologie assoziiert. Ein „Held“, der jedermann bekannt ist und seit Urzeiten existiert. Von See hingegen fasst den Heros als einen „Protest gegen das vom Kollektiv gebotene Mittelmaß“ auf, “eine Figur, deren Faszination gerade darin liegt, daß sie das Exorbitante, das Regelwidrige tut.“[30]

Von Beginn an des ‚Nibelungenliedes‘ wird auch Siegfried andersartig dargestellt. Diese „exorbitante Andersartigkeit“, die in den berühmten Worten Hagens, als Siegfried nach Worms kommt, zum Ausdruck gebracht wird, steht im Widerspruch zur höfisch-geprägten Jugendgeschichte Siegfrieds. Siegfried ist ein schon fertiges Produkt, das keine Entwicklung durchläuft. Er ist perfekt, stärker als alle anderen, und besitzt keine Axiologie. Was Hagen über Siegfried zu sagen weiß, passt nicht zur Jugend der ritterlichen Siegfriedfigur. Die Geschehnisse um Siegfried, von denen Hagen erzählt, haben keine Zeit, sind ortlos, wirklichkeitsfern, sie zeigen nicht einmal einen Helden, sondern einen Heros.[31] Demnach ist der Heros „zu groß“ für die Geschichte; da er bereits exorbitant ist, durchläuft er keine Veränderungen. Außerdem ist er nicht in Werten wie Gut und Böse messbar. Da eine Axiologie aber konstitutiv für eine Erzählung ist, muss der Versuch, einen Heros erzählen zu wollen scheitern, sodass der Heros stirbt.

[...]


[1] Die in dieser Arbeit benutzen Textauszüge sind nachzulesen in: Das Nibelungenlied. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch, nach der Handschrift B. Hrsg. von Ursula Schulze. Ins Neuhochdeutsche übersetzt und kommentiert von Siegfried Grosse. Stuttgart 2010, Reclam.

[2] Vgl. Miedema, Nine Robijntje: Einführung in das ‚Nibelungenlied‘. Darmstadt 2011 (Einführungen Germanistik), S. 54.

[3] Vgl. Haug, Walter: Strukturen als Schlüssel zur Welt: kleine Schriften zur Erzählliteratur des Mittelalters. Tübingen 1989, S. 295.

[4] Vgl. Miedema [wie Anm. 2], S. 21.

[5] Vgl. Wenzel, Horst: Ze hove und ze holze – offenlîch und tougen. Zur Darstellung und Deutung des Unhöfischen in der höfischen Epik und im Nibelungenlied. In: Höfische Literatur, Hofgesellschaft, höfische Lebensformen um 1200. Hrsg. von Gert Kaiser und Jan-Dirk Müller. Düsseldorf 1986, S. 277-300; S. 286.

[6] Vgl. Weddige, Hilkert: Einführung in die germanische Mediävistik. 4. Aufl. München 2001, S. 230.

[7] Vgl. Classen, Albrecht: Sing ich dien liuten mîniu liet. Das heroische Element im Nibelungenlied – Ideal oder Fluch? In: Ir sult sprechen willlekomen: grenzenlose Mediävistik; Festschrift für Helmut Birkhan zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Christa Tuczay [u.a.] Bern 1998, S. 673-692; S. 673.

[8] Kaiser, Gert/Müller, Jan-Dirk: Vorwort. In: Höfische Literatur, Hofgesellschaft, höfische Lebensformen um 1200. Hrsg. von Dens. Düsseldorf 1986, S. 11.

[9] Ebd.

[10] Vgl. Miedema [wie Anm. 2], S. 21.

[11] Vgl. ebd., S. 40.

[12] Vgl. Bautier, Robert-Henri: Art. ‚Kultur und Gesellschaft, höfische‘. In: Lexikon des Mittelalters. 2. Aufl., Bd. 5. Hrsg. von Norbert Angermann und Robert-Henri Bautier. München 2002.

[13] Bumke, Joachim: Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter. 12. Aufl. München 2008, S. 24f.

[14] Vgl. Heinzle, Joachim: Die Nibelungen. Lied und Sage. 2. überarbeitete und aktualisierte Aufl. Darmstadt 2013, S.80.

[15] Hoffmann, Werner: Mittelhochdeutsche Heldendichtung. Berlin 1974, S. 76f.

[16] Vgl. Haferland, Harald: Höfische Interaktion: Interpretationen zur höfischen Epik und Didaktik um 1200. München 1989, S. 145.

[17] Ebd., S. 139f.

[18] Weddige [wie Anm. 6], S. 231.

[19] Ebd., S. 231f.

[20] Vgl. Miedema [wie Anm. 2], S.62.

[21] Vgl. Haug [wie Anm. 3], S. 295.

[22] Vgl. Hatto, Arthur Thomas: Eine allgemeine Theorie der Heldenepik. Opladen 1991, S. 16.

[23] Vgl. Ebenbauer, Alfred: Achillisferse – Drachenblut – Kryptonit. Die Unverwundbarkeit der Helden. In: 8. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Das Nibelungenlied und die europäische Heldendichtung. Hrsg. von Alfred Ebenbauer und Johannes Keller. Wien 2006 (Philologica Germanica 26), S. 73-102; S. 82f.

[24] Vgl. Bleumer, Hartmut: Der Tod des Heros, die Geburt des Helden – und die Grenzen der Narratologie. In: Anfang und Ende. Formen narrativer Zeitmodellierung in der Vormoderne. Hrsg. von Udo Friedrich, Andreas Hammer und Christiane Witthöft. Berlin 2014 (Beiträge zur kulturwissenschaftlichen Mediävistik 3), S. 119-141; S. 127.

[25] Classen [wie Anm. 7], S. 673.

[26] Beck, Heinrich/Reichert, Hermann/Tiefenbach, Heinrich: Art. ‚Held, Heldendichtung und Heldensage‘. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Bd. 14. Hrsg. von Heinrich Beck. Berlin [u.a.] 1999, S. 260-282; S. 260.

[27] Hatto [wie Anm. 22], S. 17.

[28] Ebd., S. 18.

[29] Weber, Gerd Wolfgang: „Sem konungr skyldi“. Heldendichtung und Semiotik. Griechische und germanische heroische Ethik als kollektives Normensystem einer archaischen Kultur. In: Helden und Heldensage. Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Hermann Reichert. Wien 1990 (Philologica Germanica 11), S. 447-481; S. 475.

[30] von See, Klaus: Was ist Heldendichtung? In: Edda, Saga, Skaldendichtung: Aufsätze zur skandinavischen Literatur des Mittelalters. Hrsg. von Dems. Heidelberg 1981 (Skandinavistische Arbeiten 6), S. 154-193; S. 183f.

[31] Vgl. Bleumer [wie Anm. 24], S. 127.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Höfische Welt und heroische Sphäre im "Nibelungenlied." Ein Spannungsverhältnis?
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1.0
Jahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V426841
ISBN (eBook)
9783668707085
ISBN (Buch)
9783668707092
Dateigröße
600 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
höfische Welt, heroische Sphäre, Nibelungenlied, Heroen, Helden
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Höfische Welt und heroische Sphäre im "Nibelungenlied." Ein Spannungsverhältnis?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426841

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