Kindsmord im 18. Jahrhundert


Seminararbeit, 2017

27 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Exposé

2 Dienstboten und Gesinde

3 Kindsmord im 18. Jahrhundert
3.1 Soziales Umfeld der Kindsmörderinnen
3.1.1 Alter
3.1.2 Beschäftigung
3.1.3 Familienverhältnisse
3.2 Gründe für die Tötung des eigenen Neugeborenen

4 Rechtsgrundlage
4.1 Bambergische Halsgerichtsordnung 1507 als Grundlage
4.2 Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V. 1532
4.3 Vergleich der Bamberger Halsgerichtsordnung 1507 und der Carolina 1532
4.4 Weitere Tendenzen des Kindsmordes in der Rechtsprechung

5 Gerichtsakt: Theresia Reschin
5.1 Beschreibung des Aktes
5.1.1 Denunciato
5.1.2 „Andert articulirt güttiges Examen“
5.1.3 ZeugInnenaussagen
5.1.4 Aussagen der Hebammen und Ärzte
5.1.5 Urteil
5.2 Geschlechter- und Standeshierarchie

6 Schluss

7 Quellen- und Literaturverzeichnis

1 Exposé

Der Kindsmord war ein sehr häufiges Delikt, in der frühen Neuzeit machten Kindstötungen rund die Hälfte aller registrierten Tötungsdelikte aus.[1] Die zeitgenössische Bevölkerung nahm das Delikt Kindsmord ganz anders wahr als wir heute. Deswegen häufen sich heute die Untersuchungen zu Kindsmorddelikten. Die bisherige Forschung hat sich sehr einseitig auf die Kindsmörderinnen konzentriert, sie hat dem sozialen Umfeld, der Familie, den Gründen für eine Tat sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt.[2] Deswegen wird das in dieser Arbeit auch berücksichtigt.

Aus den Gerichtsakten geht die Berufsgruppe der Dienstmädchen eindeutig als die größte Täterinnengruppe hervor, sehr selten nur haben Frauen höheren Standes ihre Kinder nach der Geburt getötet. Für Kindstötungen im Mittelalter gibt es kaum Belege, weswegen man der Meinung war, das Problem hätte sich erst in der Neuzeit zu einer „wahren Seuche“ ausgebreitet.[3]

Die Rechtsgrundlage für die Verfolgung und Bestrafung von Kindstötung wurde mit der Carolina, der Peinlichen Gerichtsordnung Kaiser Karls V. aus dem Jahr 1532 geschaffen. Dieser Rechtstext wurde die Grundlage für die Mehrheit der nachfolgenden Rechtstexte.

Man mag sich fragen, was in einer Frau vorgehen muss, dass sie ihr Kind nach der Geburt ermordet. Die Frauen sehen keinen anderen Ausweg, als ihr Neugeborenes umzubringen. Oftmals aus unteren Ständen, wussten sie ihr Kind nicht zu versorgen oder hatten einfach Angst vor der Schande, welche ein uneheliches Kind mit sich bringt.

Heute kann man es sich fast nicht mehr vorstellen, von einer Frau zu hören, die ihr Kind nach der Geburt tötet. Deswegen möchte ich mich intensiv mit Frau Theresia Reschin und ihren Beweggründen auseinandersetzen.

Die folgende Arbeit wird in drei Teile gegliedert. Einerseits werden der Kindsmord und die Kindsmörderinnen im 18. Jahrhundert beleuchtet. Andererseits wird der Kindsmord in der Carolina beleuchtet. Was war die häufigste Bestrafung? Gab es Milderungsgründe? Wurden auch die Väter bestraft? Als Grundlage für die Carolina galt die Bambergische Halsgerichtsordnung von 1507,[4] welche auch beleuchtet wird, denn in der Carolina wurden viele Ideen der Bamberger Halsgerichtsordnung aufgegriffen. So wurde zum Beispiel im § 131, dem Paragraphen der in der Carolina den Kindsmord betrifft, die gleiche Strafe wie in der Bamberger Halsgerichtsordnung vorgeschlagen.[5] Die Carolina war Vorreiter in der Strafrechtspflege. Die strafrechtliche Gewalt wurde monopolisiert und trat an die Stelle von privatrechtlichen Einigungen zwischen den Täterinnen und Tätern und die Angehörigen des Opfers. Insbesondere Tötungsdelikte wurden zur rein öffentlichen Strafsache.[6] Die Todesstrafe und die Verschärfung der Strafandrohung waren ein traditionelles Mittel zur Bekämpfung eines Verbrechens.[7]

Der dritte Teil der Arbeit wird sich auf einen Gerichtsakt konzentrieren. Frau Theresia Reschin wurde im Jahr 1757, auf der Grundlage der Carolina, zum Tode verurteilt. Der vollständige Gerichtsakt (Anklage, Zeugenaussagen, Examen, Aussagen der Hebamme und zweier Ärzte, Urteil) liefert uns ein genaueres Bild über die Angeklagte. Die Arbeit behandelt in diesem Abschnitt das soziale Umfeld und die Beweggründe für Frau Reschin, ihr Kind nach der Geburt zu töten. Warum hat sie ihr Kind nach der Geburt umgebracht? Hat sie es aus eigenem Antrieb getan, oder wurde sie gedrängt? Wie wurde der Vorfall entdeckt? Was für Beweggründe nennt die Frau?

In diesem Teil der Arbeit wird auch die Konfrontation der Untertanin oder des Untertan mit der Obrigkeit beleuchtet. Im Gerichtssaal trafen unterschiedliche Schichten aufeinander und nicht zuletzt auch die beiden Geschlechter.

Die Untertanin oder der Untertan stand vor der mächtigen Obrigkeit, die Dienstmagd aus der Unterschicht vor dem gelehrten Juristen aus dem Bürgertum, die Frau vor dem ihr in der Gesellschaft der Zeit übergeordneten Mann.[8] Männer und Frauen wurden im Strafverfahren eindeutig nicht als geschlechtlose Personen, sondern als Männer und Frauen wahrgenommen. Sie kamen als VertreterInnen ihres Geschlechts in das Verfahren hinein und wurden danach beurteilt.[9] Die Tatbestände zielten nicht nur auf das Verbrechen, sondern auch auf den sozialen Stand des Verbrechers oder der Verbrecherin, der nicht nur nach den feudalen Geburtsständen, sondern auch nach Geschlecht, Alter, Heiratsstand und Reichtum bewertet wurde.[10]

2 Dienstboten und Gesinde

Dienstboten und Gesinde sind ein quellenmäßig recht schwer fassbarer Teil der Unterschichten. Das besondere historische Interesse entstand durch die Landarbeiterfrage und das ländliche Gesinde. Die Konzentration der Forschung auf das spätere 18. und beginnende 19. Jahrhundert ist maßgeblich auch durch die Quellenlage bestimmt.

Der Gesindedienst umfasste einen oft recht langen Lebensabschnitt in jüngeren Jahren, er hatte den überwiegenden Charakter des Durchgangsstadiums.[11] Das Berufsleben des Gesindes füllte die Lebensphase zwischen der Kindheit und der eigenen Familiengründung, des Auszugs und der Hochzeit.[12]

Das Gesinde stammte mehrheitlich selbst aus den Unterschichten und verblieb auch nach dem Ausscheiden aus dem Dienst im entsprechenden sozialen Milieu. Das Gesinde macht rund ein Fünftel bis ein Viertel der Unterschichten aus.[13]

3 Kindsmord im 18. Jahrhundert

In der bürgerlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts stellte der Kindsmord einen Angriff auf die Moral und das gesellschaftliche Gefüge dar. Das bürgerliche Frauenbild der aufopfernden Mutter geriet ins Wanken.[14] Es bestand davor immer ein Modell von Weiblichkeit, welches von umfassender Mütterlichkeit geprägt war.[15]

Im Zeichen der „neuen Sittlichkeit“ wurden voreheliche Beziehungen verstärkt kriminalisiert. Diese Tatsache schlägt sich auch im Verbrechen des Kindsmordes und seiner verschärften Verfolgung seit dem 16. Jahrhundert nieder.[16] Die unzulänglichen Voraussetzungen für die Gründung einer Familie haben dazu beigetragen, dass vor- und außereheliche Beziehungen bei Dienstboten keine Seltenheit waren.[17]

Mütter, die ihr Neugeborenes töteten, wurden als unmenschlich, unnatürlich und unchristlich angeprangert. Mit der Aufklärung setzte eine intensive Debatte um das Verbrechen ein, die Bestrafung mit dem Tode wurde zu einer möglichen Präventivmaßnahme.[18] Auch wurde im 18. Jahrhundert die Mitwirkung der Bevölkerung bei der Aufdeckung von Straftaten immer wichtiger, angesichts der Dürftigkeit des Polizeiapparates.[19] Um die Ordnung der Gemeinschaft aufrecht zu erhalten, war die ganze Nachbarschaft über die ehelichen Verhältnisse und Schwangerschaften informiert.

Das Gerede im Dorf war oft Auslöser für polizeiliche Untersuchungen.[20] Die Schwangerschaft zu verheimlichen sei meist schon der erste Schritt zum Kindsmord.[21]

Auch Hebammen waren dazu verpflichtet, heimliche Schwangerschaften aufzudecken, der Obrigkeit zu melden und den Körperzustand der Frauen beim Verdacht einer heimlichen Schwangerschaft zu begutachten.[22] Allerdings versuchten die Hebammen oft, die ledigen Mütter durch Falschaussagen zu decken.[23]

Wolf Middendorff nennt den Kindesmord „das Schlüsseldelikt aller strafrechtsreformerischen Bestrebungen“ des 18. Jahrhunderts. Über kaum ein anderes Verbrechen sei so häufig und leidenschaftlich gestritten worden.[24] Nachfolgende haben das 18. Jahrhundert als das Jahrhundert der Kindstötung bezeichnet, denn in bisher noch nie erreichtem Ausmaß wurden Neugeborene getötet, ausgesetzt oder in Findelhäuser gebracht.[25] Eckhard Formella argumentiert, dass es Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts eine „gewaltige Zunahme an vor- und außerehelichen Geschlechterverbindungen [gab], aus denen ein starker Anstieg illegitimer Geburten resultierte“, was eventuell auch ein Grund dafür sein könnte, warum die Kindsmorde anstiegen.[26]

Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte dann ein Umdenken. Man begann, sich über die Ursachen des Kindsmords, über die Beweggründe, Gedanken zu machen. Einige Dichter nahmen sich dieser Thematik an, wie zum Beispiel die Gretchentragödie aus Goethes Faust I. Durch das geschärfte Bewusstsein im Zeitalter der Aufklärung gewann das Problem an Brisanz.[27] Auch Immanuel Kant in seiner „Metaphysik der Sitten“ beschäftigt sich mit dem Thema Kindsmord.

Er meint es gäbe zwei todeswürdige Verbrechen, und diese beiden seien einerseits der mütterliche Kindesmord und andererseits der Kriegsgesellenmord.[28] Wilhelm von Humboldt schreibt in „Ideen zu einem Versuch, die Gränzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ aus dem Jahr 1792, dass Verheimlichung der Schwangerschaft „nicht aus dem Grunde verboten werden [soll, um] den Kindermord zu verhüten […], wohl aber als eine Handlung, welche an sich, und ohnediess, dem Leben und der Gesundheit des Kindes gefährlich zu sein.“[29] Carl Joseph Anton Mittermeier kreidete in „Über die Grundfehler der Behandlung des Kriminalrechts“ im Jahr 1819 an, dass eine Mutter, welche ihr drei Tage altes Kind tötete als Verwandtenmörderin bestraft wurde und eine Mutter, welche ihr zwei Tage altes Kind tötete als Kindsmörderin.[30]

Erst im 18. Jahrhundert häuften sich die Kindsmorduntersuchungen. Sie machen einen beträchtlichen Anteil der überlieferten Mord- und Totschlagsdelikte aus.[31] Vor allem die Kirche stellte sich hinter die Verfolgung und strenge Bestrafung des Kindsmords, denn dem Kind wurde die Taufe und somit der Weg ins Paradies verwehrt. Der Mutter wurde zur Last gelegt, dass dem Kind, durch die fehlende Nottaufe, das ewige Seelenheil vorenthalten bliebe.[32]

Maren Lorenz erwähnte allerdings einen ganz anderen Ansatz, der die Frauen etwas entlastete. Sie meinte, dass Frauen damals ein anderes, spezielles Körperbewusstsein gehabt hätten. Ihr begrenzter Wissensstand über Schwangerschaft ließ nur bedingt zu, dass Frauen ihre Schwangerschaft selbst erkannten. Es boten sich immer bequeme Erklärungen für das Auftreten von Unregelmäßigkeiten an.[33]

3.1 Soziales Umfeld der Kindsmörderinnen

Die Täterinnen stammten meist aus der ländlichen Unterschicht und waren als Dienstmägde tätig. Durch ihre außereheliche sexuelle Beziehung hatten sie sich bereits strafbar gemacht, weswegen sie ihre Schwangerschaft und natürlich infolgedessen, ihre Niederkunft, verheimlichen wollten.[34]

Die Dienstmägde gehörten in der Frühen Neuzeit der Unterschicht an. Sie bildeten die Gruppe der Frauen, die noch keinen eigenen Haushalt führen wollten oder konnten. Eckhard Formella sah gerade die Dienstmägde als „anfällig“, einen Kindsmord zu begehen. Sie seien in besonderem Maße in ständigem Kontakt zu männlichem Dienstpersonal und Abhängigkeit zu ihrem Dienstherrn. Dadurch ließen sich die häufigen illegitimen Schwangerschaften unter dem Dienstpersonal erklären.[35]

Bemerkten die Dienstgeber eine Schwangerschaft, musste die Frau meist den Arbeitsplatz verlassen. Ohne psychischen und materiellen Rückhalt sahen viele Mädchen im Kindsmord den letzten Ausweg.[36]

Oft glaubt man, scheinbar Außergewöhnliches nur mit Außergewöhnlichem erklären zu können und vermutet besondere Persönlichkeitsstrukturen oder materielle und soziale Extremsituationen bei Kindsmörderinnen.[37] Allerdings sind die Frauen oft gar nicht so ungewöhnlich, so besonders, wie man vielleicht annehmen will. Sie sehen schlicht und einfach keinen anderen Ausweg.

Der Erforschung der Täterinnen sind allerdings Grenzen gesetzt. Die Quellenlage ist eher gering, vor allem, wenn man über traditionelle Fragen nach Alter, Beruf und sozialer Herkunft hinausgeht.[38]

Einerseits werden die Kindsmörderinnen als extrem passive Frauen mit Schwacher Persönlichkeitsstruktur beschrieben, andererseits „als Frauen mit starken, instinktgeleiteten Trieben, geringen ethischen Grenzen und charakterlichen Störungen.“[39]

3.1.1 Alter

Das Alter der Frauen ist leicht aus den Akten herauszulesen. In dem Fragenkatalog, den die Frauen während ihres Verhörs beantworten mussten, war die Frage nach dem Alter eine der ersten. Die meisten Frauen waren zwischen 20 und 30 Jahre alt, natürlich gab es immer wieder Ausnahmen.[40]

3.1.2 Beschäftigung

Aus den Gerichtsakten geht deutlich hervor, dass die Mehrheit der Angeklagten Dienstmägde war. So wurde bei einer Untersuchung in Schleswig-Holstein festgestellt, dass rund 80-85% der Angeklagten Dienstmägde waren. Von den übrigen 15-20% war ein Großteil wenigstens einmal zuvor als Dienstmagd angestellt.[41]

3.1.3 Familienverhältnisse

Eine Frage des Katalogs für das Verhör der Angeklagten spielt auf die Verwandtschaft zur Zeit der Schwangerschaft und Geburt an. Sobald man von einer Schwangerschaft wusste, sollte man sie den Obrigkeiten melden. Hatte also eine Angeklagte viel Kontakt mit ihren Verwandten, war es eher unwahrscheinlich, dass diese die Schwangerschaft und dann auch die darauffolgende Geburt nicht mitbekommen hatten.

Auch das Elternhaus spielt eine wichtige Rolle. Die Erziehung hat die Frauen geprägt, da die Schule eine geringere Rolle spielte. Das Aufwachsen in einer „unvollständigen“ Familie, wird gern als kriminalitätsfördernder Faktor angesehen. Die Familie war aber nicht nur bei der eigenen Erziehung, sondern dann auch während der Schwangerschaft wichtig. Viele illegitim geborene Kinder wurden nach der Geburt zu ihren Großeltern gegeben.[42]

Oft waren allerdings die Eltern der Angeklagten schon verstorben. Die Schwangeren hatten damit in ihrer Not weniger Anlaufpunkte.[43]

Oft waren die Eltern der Kindsmörderinnen aus ärmeren Verhältnissen, der Vater war zum Beispiel Tagelöhner, Arbeitsmann in der Landwirtschaft oder Handwerker. Schon zeitgenössische Quellen beschreiben, dass das Gesinde aus den „geringen Leuten“ rekrutiert wurde.[44]

Abschließend muss man sagen, dass alle Aussagen über die „typische Kindsmörderin“ natürlich sehr verallgemeinernd sind. Es können hier nur Tendenzen aufgezeigt werden.

[...]


[1] Kerstin Michalik, Kindsmord. Sozial- und Rechtsgeschichte der Kindstötung im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert am Beispiel Preußen (Hamburg 1997) 11.

[2] Michalik, Kindsmord, 18.

[3] Michalik, Kindsmord 26, und Jan Felber, Unzucht und Kindsmord in der Rechtsprechung der freien Reichsstadt Nördlingen vom 15. bis 19. Jahrhundert (Otting 1961) 95.

[4] Elke Hammer, Kindsmord. Seine Geschichte in Innerösterreich 1787-1849 (Wien 1997) 27.

[5] Heinrich Zoepfl, Die peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V. nebst der Bamberger und Brandenburger Halsgerichtsordnung (Leipzig/Heidelberg 1883).

[6] Elmar Geus, Mörder, Diebe, Räuber. Historische Betrachtung des deutschen Strafrechts von der Carolina bis zum Reichsstrafgesetzbuch (Berlin 2002) 36.

[7] Otto Ulbricht, Kindsmord und Aufklärung in Deutschland (München 1990) 339.

[8] Otto Ulbricht, Kindsmörderinnen vor Gericht. Verteidigungsstrategien von Frauen in Norddeutschland 1680-1810, In: Andreas Blauert, Gerd Schwerhoff (Hg.), Mit den Waffen der Justiz. Zur Kriminalitätsgeschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (Frankfurt/Main 1993) 56.

[9] Helga Schnabel-Schüle, Frauen im Strafrecht vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, In: Ute Gerhard, Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (München 1997) 56.

[10] Isabell Hull, Sexualstrafrecht und geschlechtsspezifische Normen in den deutschen Staaten des 17. und 18. Jahrhunderts, In: Ute Gerhard, Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (München 1997) 228.

[11] Wolfgang Hippel, Armut, Unterschichten, Randgruppen in der Frühen Neuzeit (München 1995) 82.

[12] Hippel, Armut, 23.

[13] Hippel, Armut, 23.

[14] Sandra Swoboda, In extremis. Körper und Seele in den Kindsmordtexten des 18. Jahrhunderts (Wien 2003) 4.

[15] Gerlinde Mauerer, Medeas Erbe. Kindsmord und Mutterideal (Wien 2002) 151.

[16] Hippel, Armut, 82.

[17] Hippel, Armut, 25.

[18] Otto Ulbricht, Kindsmord in der Frühen Neuzeit, in: Ute Gerhard (Hg.), Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (München 1997) 235.

[19] Michalik, Kindsmord, 24.

[20] Swoboda, Körper, 7.

[21] Rudolf His, Geschichte des deutschen Strafrechts bis zur Karolina (München/Berlin 1928) 122.

[22] Michalik, Kindsmord, 136.

[23] Michalik, Kindsmord, 138.

[24] Wolf Middendorff, Die Kriminalität der Frau im Wandel, in: Zeitschrift für die gesamt Strafrechtswissenscahaft (1979) 208.

[25] Renate Rauch, Wenn Mütter ihre Kinder töten. Nachdenken über das Unfassbare. Der erste Schrei, erschienen in: http://www.berliner-zeitung.de/wenn-muetter-ihre-kinder-toeten---nachdenken-ueber-das-unfassbare-der-erste-schrei-15433378, am 06.08.2005, abgerufen am 16.10.2016.

[26] Eckhard Formella, Rechtsbruch und Rechtsdurchsetzung im Herzogtum Holstein um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein Beitrag zum Verhältnis von Kriminalität, Gesellschaft und Staat (Neumünster 1985) 46.

[27] Unbekannt, Kindsmord im 18. Jahrhundert, erschienen in: http://www.gah.vs.bw.schule.de/leb1800/kindmord.htm, abgerufen am 16.10.2016.

[28] Immanuel Kant, Die Metaphysik der Sitten, in: http://www.zeno.org/Philosophie/M/Kant,+Immanuel/Die+Metaphysik+der+Sitten (2013), abgerufen am 16.10.2016.

[29] Thomas Vormbaum, Moderne deutsche Strafrechtsdenker (Berlin/Heidelberg 2011) 18.

[30] Vormbaum, Strafrechtsdenker, 129.

[31] Michalis, Kindsmord, 16.

[32] Markus Lischer, Kindesmord, erschienen in: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D16117.php, am 10.08.2007, abgerufen am 16.10.2016,

[33] Hammer, Kindsmord, 153.

[34] Lischer, Kindesmord, 2007

[35] Formella, Rechtsbruch, 49.

[36] Ursula Maria Sander, Häusliches Dienstpersonal im späten 19. Jahrhundert. Dienstmädchen aus der Sicht einer bürgerlichen Zeitung. 1874-1899 (Wien 2008) 75.

[37] Ulbricht, Kindsmord, 27.

[38] Ulbricht, Kindsmord, 28.

[39] Michalik, Kindsmord 53.

[40] Ulbricht, Kindsmord, 30.

[41] Ulbricht, Kindsmord, 34.

[42] Ulbricht, Kindsmord, 39.

[43] Ulbricht, Kindsmord, 40.

[44] Ulbricht, Kindsmord, 44.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Kindsmord im 18. Jahrhundert
Hochschule
Universität Wien  (Geschichte)
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
27
Katalognummer
V426956
ISBN (eBook)
9783668712553
ISBN (Buch)
9783668712560
Dateigröße
601 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kindsmord, 18. Jahrhundert, Kindsmörderin, Theresia Reschin
Arbeit zitieren
Theresa Hönig (Autor), 2017, Kindsmord im 18. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426956

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