Im ersten Teil der Arbeit soll die Relevanz eines systematischen Risikomanagements für Projekte dargestellt und verinnerlicht werden. Nachdem der Begriff Risiko definiert wird, erfolgt die Beschreibung des zyklischen Prozesses des Risikomanagements.
Dazu gehören die Planung, Identifizierung und Bewertung der Risiken, sowie die Definition, Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen. Zu guter Letzt müssen die umgesetzten Maßnahmen laufend überwacht werden. Im zweiten Teil der Arbeit wird der Risikomanagementprozess anhand eines einfachen Fallbeispiels durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
2. Risikomanagement
2.1 Warum Risikomanagement?
2.2 Risikomanagementplanung
2.3 Risikoidentifikation
2.3.1 Risikoarten
2.3.2 Risikoerkennungsmethoden
2.4 Risikobewertung
2.5 Risikosteuerung
2.5.1 Risikoakzeptanz / Risikoignoranz
2.5.2 Risikovermeidung
2.5.3 Risikobegrenzung
2.5.4 Risikobehandlung
2.6 Risikokontrolle / Risikoüberwachung
3. Fallbeispiel
4. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Notwendigkeit eines systematischen Risikomanagements in Projekten aufzuzeigen und den methodischen Prozess der Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken anhand eines praxisnahen Fallbeispiels zu verdeutlichen.
- Bedeutung des Risikomanagements für den Projekterfolg
- Systematische Risikoidentifikation und -analyse
- Methoden zur Risikobewertung und Visualisierung (Risikomatrix)
- Strategien zur Risikosteuerung und -behandlung
- Praktische Anwendung des Risikomanagementzyklus
Auszug aus dem Buch
2.3.2 Risikoerkennungsmethoden
Die Risiken können mit Hilfe verschiedener Methoden identifiziert werden. Mit Hilfe des Brainstormings sammeln die Beteiligten alle möglichen Katastrophenszenarien, die eintreten und somit das Projekt gefährden können. Brainstorming bietet eine einfache Möglichkeit viele Informationen zu erheben. Eine weitere Methode ist die Nutzung von Erfahrungen früherer Probleme aus vergangenen Projekten, sofern diese systematisch untersucht und dokumentiert wurden. Eine ebenfalls gute und hilfreiche Methode zur Risikoerkennung bietet die SWOT-Analyse.
Die Bezeichnung SWOT resultiert aus den englischen Begriffen Strengths (Stärken), Weakness (Schwächen), Opportunities (Chancen) sowie Threats (Gefahren). Das erste Ziel besteht darin, die internen Chancen und Schwächen des Unternehmens zu analysieren. Diese kommen aus der Selbstbeobachtung des Unternehmens und sind intern kontrollierbar. Anschließend geht es darum, die Chancen und Risiken zu erkennen, die sich aus dem externen Umfeld ergeben und somit unkontrollierbar sind. Hierzu zählen Veränderungen am Markt oder in der technologischen, sozialen und ökologischen Umwelt. Durch die Verbindung der beiden Profile kann geprüft werden, ob Chancen von außerhalb durch interne Stärken genutzt werden oder sogar externe Risiken das Unternehmen auf Grund einiger Schwächen bedrohen können. Die Verbindung der beiden Profile führt zu der SWOT-Analyse.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage in der Softwareentwicklung und die hohe Bedeutung eines systematischen Risikomanagements zur Steigerung der Erfolgsquoten bei Projekten.
2. Risikomanagement: Erläutert den theoretischen Rahmen, von der Planung über die Identifikation und Bewertung bis hin zur Steuerung und laufenden Überwachung von Risiken.
3. Fallbeispiel: Demonstriert die Anwendung der theoretischen Methoden anhand der Planung einer Restaurant-Eröffnungsfeier, inklusive der Risikoidentifikation und -bewertung.
4. Schlussbetrachtung: Führt die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Risikomanagement als integralen Bestandteil des Projektmanagements zu etablieren.
Schlüsselwörter
Risikomanagement, Risikobewertung, Risikoidentifikation, Risikosteuerung, Risikomatrix, SWOT-Analyse, Projektmanagement, Risikoplanung, Projekterfolg, Risikokontrolle, Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe, Risikobehandlung, Risikovermeidung, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die grundlegenden Konzepte, Methoden und Prozesse des Risikomanagements im Kontext von Projekten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Risikoidentifikation, die quantitative und qualitative Risikobewertung sowie die verschiedenen Strategien zur Risikosteuerung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Relevanz eines systematischen Risikomanagements darzustellen und zu vermitteln, wie Risiken methodisch minimiert werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine literaturgestützte theoretische Aufarbeitung des Risikomanagement-Prozesses vorgenommen, die durch eine praktische Fallstudie ergänzt wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Prozessschritte (Planung, Identifikation, Bewertung, Steuerung, Kontrolle) und deren praktische Anwendung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Risikomanagement, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikomatrix, SWOT-Analyse und Risikosteuerung.
Welche Rolle spielt die Risikomatrix in diesem Dokument?
Die Risikomatrix dient der Visualisierung von Risiken, indem sie die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Schadenshöhe gegenüberstellt, um Handlungsbedarf zu identifizieren.
Wie wird das Fallbeispiel zur Eröffnungsfeier genutzt?
Es dient als vereinfachtes, praxisorientiertes Modell, um den kompletten Zyklus von der Brainstorming-Phase bis zur Priorisierung der Risiken greifbar zu machen.
- Quote paper
- Przemyslaw Jelonek (Author), 2017, Risikomanagement und Risikosteuerung in Projekten am Fallbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427089