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Zur Shop-Startseite › Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung

Ethnische Segregation als Folge des Integrationsprozesses von Migranten?

Eine Analyse der integrationshemmenden & -fördernden Faktoren ethnischer Segregation in Städten

Titel: Ethnische Segregation als Folge des Integrationsprozesses von Migranten?

Akademische Arbeit , 2016 , 8 Seiten , Note: 5.5

Autor:in: Vanessa Seger (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Segregation ist in vielen Städten nicht mehr wegzudenken. Von vielen als Schandfleck abgetan, sehen andere ein Element postmoderner Urbanität. In dieser Forschungsarbeit werden die integrationshemmenden- wie auch fördernden Faktoren im Kontext der Integrationsprozesse von Migranten analysiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Forschungsstand

Diskussion

Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die ambivalenten Auswirkungen der ethnischen Segregation in europäischen Städten auf den Integrationsprozess von Migranten, mit dem Ziel, integrationshemmende und -fördernde Faktoren zu identifizieren.

  • Analyse des Einflusses von Segregation auf den Integrationserfolg.
  • Untersuchung ökonomischer und sozialer Restriktionen.
  • Erörterung der Rolle von ethnischen Netzwerken als Puffer oder Mobilitätsfalle.
  • Diskussion stadtpolitischer Handlungsansätze.
  • Wechselwirkung zwischen sozialer und ethnischer Segregation.

Auszug aus dem Buch

Einleitung

Segregation und Separierung sind ein wesentliches Kennzeichen von Städten. Sie sind nicht nur physischer Natur, sondern auch „mental“ fassbar. Segregation ist als Wahrnehmungs- und Bewertungskategorie von sehr grosser Bedeutung. Eine dynamische Betrachtung wiederum beschreibt den Prozess einer räumlichen Differenzierung (Farwick 2012: 381) Allgemein widerspiegelt ein Segregationsprozess die, unter anderem sozialen, Ungleichheiten im Raum (Tucci 2004: 303). Laut Bridge und Watson sind in folgenden Kategorien eine städtische Teilung, insbesondere deren Unterschiede, festzustellen: sozialer Status, Ökonomie, Politik, geschlechtsspezifisch, „Rasse“, Ethnizität und Religion (Bridge/ Watson 2011: 501). In dieser Seminararbeit wird die ethnische Segregation bei Migranten in vorwiegend europäischen Städten genauer betrachtet.

Von der Öffentlichkeit wird die ethnische Segregation als etwas Problematisches angesehen. Gleichzeitig wird die „fremde“ Kultur der Migranten von der vorherrschenden Stadtbevölkerung als exotisch anziehend aufgefasst. Dies äussert sich, indem einige Migrantenviertel sogar zu Touristenattraktionen werden. Folglich gilt Segregation einerseits als unerwünscht, oder sogar schädlich, andererseits als ein Element postmoderner Urbanität (Häussermann 2007: 234). Auf jeden Fall steht die ethnische Segregation in vielen Städten im Mittelpunkt bei vorwiegend sozialen Ungleichheiten. Die daraus folgenden Gerechtigkeits- und Integrationsprobleme erschweren zum Beispiel die Stadtpolitik (Häussermann/ Siebel 2001: 71-72). Doch ist die ethnische Segregation nun integrationshemmend oder fördernd für die Migranten? Die Antwort auf diese Frage ist von hoher Relevanz, da sie so viele Vorurteile und fälschliche Annahmen beseitigen, wie auch Lösungsansätze und Handlungsschritte implizieren könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Segregation als räumliches und soziales Phänomen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Auswirkungen auf den Integrationsprozess.

Forschungsstand: Hier werden aktuelle quantitative Messmethoden der Segregationsforschung sowie theoretische Ansätze zu ökonomischen und sozialen Restriktionen für Migranten zusammengefasst.

Diskussion: Dieses Kapitel stellt die widersprüchlichen Argumente gegenüber, ob ethnische Segregation als Integrationshindernis oder als unterstützendes Übergangsstadium fungiert.

Schlussfolgerung: Das Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und plädiert für einen ausgewogenen stadtpolitischen Umgang, der soziale Ungleichheiten reduziert, ohne kulturelle Eigenständigkeit vollständig zu unterbinden.

Schlüsselwörter

Ethnische Segregation, Integration, Migration, Stadtentwicklung, Soziale Ungleichheit, Mobilitätsfalle, Räumliche Differenzierung, Stadtsoziologie, Netzwerke, Diskriminierung, Integrationsprozess, Infrastruktur, Wohnumfeld, Assimilation, Sozialstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der ethnischen Segregation in europäischen Städten auf die Integration von Migranten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die soziale und ökonomische Exklusion, die Bedeutung von ethnischen Netzwerken und die Rolle der städtischen Infrastruktur für den Integrationsverlauf.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob ethnische Segregation als integrationshemmend oder als integrationsfördernd für Migranten zu bewerten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse basierend auf bestehenden stadtsoziologischen Studien und quantitativen Forschungsdaten zum Thema Segregation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Risiken (Mobilitätsfalle, soziale Unruhen) als auch die potenziellen Vorteile (soziale Stabilisierung, informelle Hilfsnetze) der Segregation gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie ethnische Segregation, soziale Ungleichheit, Integrationsprozess und städtische Räume geprägt.

Inwiefern ist die "Mobilitätsfalle" für Migranten relevant?

Die Mobilitätsfalle beschreibt das Risiko, dass eine zu starke Bindung an die eigene ethnische Subkultur langfristig den sozialen Aufstieg und die Integration in die Gesamtgesellschaft hemmt.

Kann Segregation laut der Autorin auch nützlich sein?

Ja, als eine Art Übergangsstadium kann Segregation durch informelle Hilfsnetzwerke und psychologische Stabilisierung den Migranten den Einstieg in ein fremdes Land erleichtern.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ethnische Segregation als Folge des Integrationsprozesses von Migranten?
Untertitel
Eine Analyse der integrationshemmenden & -fördernden Faktoren ethnischer Segregation in Städten
Hochschule
Universität Zürich  (Geographisches Institut)
Note
5.5
Autor
Vanessa Seger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
8
Katalognummer
V427368
ISBN (eBook)
9783668716278
ISBN (Buch)
9783668716285
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ethnische Segregation Segregation Migration Integration Integrationsprozess
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa Seger (Autor:in), 2016, Ethnische Segregation als Folge des Integrationsprozesses von Migranten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427368
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  8  Seiten
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