Descartes und die Tiere. Die kartesische Argumentation


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der kartesische Dualismus

3. Kritische Vorbemerkung

4. Das Fertigkeitsargument
4.1 Die kartesische Argumentation
4.2 Kritik an Descartes

5 Das Sprachargument
5.1 Die kartesische Argumentation
5.2 Kritik an Descartes

6. Konsequenzen der kartesischen Argumentation

7. Ausblick

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Diskussion über die unterschiedliche Stellung von Menschen und Tieren und damit auch über die Differenzen zwischen ihnen wird bereits seit Jahrhunderten immer wieder geführt, findet sie sich doch bereits in der Schöpfungsgeschichte:

28Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: [...] füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.[1]

Auch heutzutage ist die Suche nach Unterschieden zwischen Mensch und Tier, die eine (be)herrschende Position des Menschen rechtfertigen würden, noch in vielerlei Hinsicht aktuell. Denn bei Diskussionen über Tierversuche, die trotz einiger Protestbewegungen[2] immer noch eine große Relevanz nicht nur in Medizin und Forschung, sondern auch bei Kosmetika und Haushaltssubstanzen haben, kommt letztlich immer wieder die Frage auf, weshalb hier – weitestgehend – bedenkenlos Tiere verwendet werden, wo ein Test an Menschen allgemein als ethisch inakzeptabel angesehen werden würde. Demnach muss ein Unterschied bestehen zwischen der Spezies Mensch und den Tieren. Doch auf die Frage, wo genau dieser Unterschied liegt, bekommt man – je nach befragter Person – völlig unterschiedliche Antworten. Aus diesen Antworten ergeben sich weit reichende Folgen, was das Benutzen von Tieren für menschliche Zwecke oder – ganz allgemein gesprochen – die Rechte von Tieren generell anbelangt.

Liest man Aufsätze zu dieser Diskussion und deren Geschichte, kommt man an René Descartes nicht vorbei. Obgleich sein Leben und Wirken bereits fast vierhundert Jahre zurückliegt, so kommt man bei eingehender Beschäftigung mit der Problematik nicht umhin, sich mit Descartes’ einschlägigen Aufsätzen zu diesem Thema, vor allem aber mit seinem Sprach- und Vernunftargument, kritisch auseinanderzusetzen. In den von ihm veröffentlichten Schriften spricht Descartes am Ausführlichsten in seinem „Dis­cours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences“ (deutscher Titel: „Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Wahrheitsforschung“) von 1637 über das Wesen der Tiere und den Unterschied zwischen Mensch und Tier. Daher wird sich diese Arbeit auch vor allem auf diese Abhandlung stützen und an gegebenen Stellen andere Werke Descartes’ zu Hilfe nehmen.

Diese Hausarbeit will eine Auseinandersetzung mit den kartesischen Argumenten versu­chen, wirkt die mechanische Naturauffassung Descartes’ und seine Bezeichnung der Tiere als Maschinen auf den heutigen Leser doch zunächst befremdlich und bei näherer Betrachtung möglicherweise sogar provozierend. Zunächst soll in einer kurzen Vorbe­merkung der kartesische Dualismus dargestellt und daher die Grundlage für das weitere Verständnis geschaffen werden. Dann sollen Descartes’ Argumente zur Sprachfähigkeit der Tiere und zu ihren Fertigkeiten im Vergleich zum Menschen ausführlich erläutert werden. Kritik an diesen Argumenten wird sich den Ausführungen jeweils unmittelbar anschließen. Hierbei ist der Schwerpunkt vor allem auf eigene Überlegungen gelegt worden; doch sollen auch einige namhafte Philosophen exemplarisch zu Wort kommen.

2. Der kartesische Dualismus

Um Descartes’ Argumentation, die für das zu diskutierenden Thema relevant ist, ausrei­chend nachvollziehen zu können, scheint es sinnvoll, zunächst skizzenhaft auf Des­cartes’ Weltanschauung einzugehen. Diese ist allgemein bekannt als kartesische Dualis­mus-Theorie, also der Unterscheidung Descartes’ zwischen

1. der res extensa, der in Zeit und Raum nach Länge, Breite und Höhe ausgedehnten Materie, dem „Materielle[n], dessen Wesen Descartes in der (räumlichen) Ausdehnung erblickt“[3], also der äußeren Körperwelt, die rational, „weil quantitativ und mathematisch erfassbar“[4] ist und

2. der res cogitans, der Seele, einer nicht-ausgedehnten Substanz, deren „wesentliches Atribut [es] also [ist], zu denken“[5], die also unmittelbare Kenntnis ihrer Zustände und Tätigkeiten besitzt:

„cogitatio est, haec sola a me divelli nequit; [...] sum igitur praecise tantum res cogitans“ (Das Denken ist’s, es allein kann von mir nicht getrennt werden [...] Ich bin also genau [Anm.: praecise, also unter Absehung von Anderem] nur ein denkendes Wesen)[6].

Und Descartes erläutert die res cogitans, das wörtlich übersetzte „Ding, das denkt“, weiterhin: „id est mens, sive animus, sive intellectus, sive ratio, voces mihi prius signi­ficationis ignotae“ (d. h. Geist, Seele, Verstand, Vernunft – lauter Aus­drücke, deren Bedeutung mir früher unbekannt war)[7].

Diesem Dualismus von geistiger und materieller Welt entspricht die Entgeistigung der physischen Welt, wohl auch durch die zu Descartes’ Lebzeiten aufblühenden Naturwis­senschaften inspiriert. Descartes selbst war zugleich Mathematiker und Physiker und vor allem fasziniert von der Mechanik als der „Wissenschaft von den Bewegungen der Körper, deren Ursachen, die wir Kräfte nennen und der Art, wie die Bewegungen von den Kräften abhängen“[8]. Der Körper, also die bloße res extensa, steht ausschließlich unter der Wirkung natürlicher Gesetze, wie beispielsweise dem mechanischen von Druck und Stoß.[9] Und genau dies, bloße res extensa, sind Tiere für Descartes, denn das Fehlen der res cogitans ist bei Descartes das entscheidende Kriterium zur Differenzie­rung zwischen Mensch und Tier, spricht er die denkende Substanz dem Menschen ja zu, dem Tier jedoch ab: „[S]ie [Anm.: die Vernunft] [ist] das einzige, was uns zu Menschen macht und von den Tieren unterscheidet“[10].

Dies aber ist nun durchaus kritisch zu betrachten, scheint es doch schwierig, herauszu­finden, inwieweit ein Lebewesen tatsächlich nach Descartes’ Einteilung geschaffen ist. Bei der res extensa mag dies noch nachvollziehbar funktionieren, lässt sich die Existenz ausgedehnter Materie doch wissenschaftlich nachweisen. Man kann sie berühren, zerle­gen, untersuchen und ihre Beschaffenheit sowie ihre Bestandteile analysieren. Da nun sowohl der Mensche als auch das Tier auf diese Art und Weise untersucht werden können, scheint die res extensa tatsächlich Teil beider Lebewesen zu sein. Doch bei der nicht-ausgedehnten, der denkenden Substanz, der res cogitans, verhält sich die Sache anders – sie ist weder konkret zerleg- noch derart analysierbar und kann demnach nicht ohne weiteres nachgewiesen werden. Daher müssen andere Methoden bemüht werden, um herauszufinden, ob ein Lebewesen im Besitz der res cogitans ist.

Descartes verneint dies für die Tiere und wendet in seinem „Discours de la méthode“ hauptsächlich zwei Argumente an, um zu zeigen, „daß Tiere [nicht bloß] weniger Ver­stand haben als Menschen, sondern vielmehr, daß sie gar keinen haben“[11]. Die zen­trale kartesische Annahme ist, dass der Mensch Eigenschaften und Fähigkeiten hat, die keine Maschine[12] besitzen kann, also „kein physisches System, dessen Verhalten sich allein aus den für seine Teile geltenden Naturgesetzen ergibt“[13]. Über derartige Fähig­keiten verfügen Tiere also nicht; sie könnten daher technisch nachgebaut werden. Eine Maschine, die das Verhalten eines Affen zeigte und auch das Aussehen eines derartigen Tieres hätte, könnte in keinster Weise von einem tatsächlichen Affen unterschieden werden. Das Tier, so die kartesische Annahme, sei also eine Art Maschine, die sich allein auf Grund der speziellen Anordnung seiner Organe auf diese oder jene Art ver­halte.[14] Doch die dem Menschen – und nur dem Menschen – gegebene Vernunft ist durch keine Maschine imitierbar, und daher gäbe es bei dem Menschen nachgemachten Maschinen „immer zwei ganz sichere Mittel zu der Erkenntnis, daß sie deswegen keine wahren Menschen sind“[15]. Diese beiden Möglichkeiten, die ja demnach den Unterschied zwischen Mensch und Tier ausmachen, sollen nun eingehend Betrachtung finden – es sind die Fähigkeit zu intelligentem Handeln und die Fähigkeit zur Sprachbenutzung, die mehr ist als bloße Reaktion oder das Äußern von Affekten.

3. Kritische Vorbemerkung

Der eingehenden Beschäftigung mit den beiden kartesischen Argumenten sei eine kurze schematische Zusammenfassung vorangestellt:

1. Menschliche Lebewesen haben die Fähigkeit, via Sprachsystem im kartesischen Sinne (siehe 5) zu kommunizieren und intelligent und situationsgerecht zu handeln (siehe 4).

2. Kein physisches System, dessen Verhalten allein aus den für die einzelnen Teile gel­tenden Naturgesetzen erklärbar ist, kann derart kommunizieren oder handeln.

Also folgt hieraus:

3. Es muss etwas geben, das für diese menschlichen Fähigkeiten verantwortlich ist, und dies kann selbst nichts Physisches sein.

Eben dieses Etwas, das es geben muss, ist für Descartes die res cogitans, die Seele, der Geist oder die Vernunft. Doch wenn ein derartiger, von allen körperlichen Dingen ver­schiedener, nicht-physischer Geist angenommen wird, so stellt sich natürlich die Frage, in welchem Verhältnis dieser Geist zum Körper stehen soll. Auch ohne hier näher auf dieses sogenannte Leib-Seele-Problem[16] eingehen zu können, sei dennoch kritisch ange­merkt, dass schon diese Aufteilung der Welt in ausschließlich Subjektiv-Geistiges einer­seits und Materielles andererseits problematisch wirkt, lässt sie doch „keinen Platz für Wirklichkeiten, die, wie viele soziale und kulturelle Gebilde, weder rein geistig noch rein materiell sind“[17]. Auch fällt es schwer, bei dieser radikalen Entgegensetzung von Materie und Geist deren Einheit, die im Menschen ja ganz offensichtlich gegeben ist, zu verstehen.[18] Ebenso stellt sich die Frage, wie Descartes, der eine kausale Geschlossen­heit der materiellen Welt voraussetzt, einen kausalen Einfluss der Seele auf den Körper postulieren kann, wo die Seele selbst doch ausdrücklich nicht materiell, nicht res extensa, sondern res cogitans ist.

Doch soll hier nicht der Ort sein, diese Problematik zu vertiefen; die Einteilung Des­cartes’ sei für den Verlauf dieser Arbeit als gegeben vorausgesetzt und die Kritik an den kartesischen Argumenten soll vorwiegend nicht auf deren Voraussetzungen, sondern auf ihrer Durchführung beruhen.

Nach dieser kurzen Vorbemerkung werden nun die beiden kartesischen Argumente näher betrachtet.

4. Das Fertigkeitsargument

4.1 Die kartesische Argumentation

Das erste Argument, das zeigen soll, dass Tiere über keinerlei Vernunft, also kartesische res cogitans, verfügen, ist das Fertigkeitsargument. Descartes’ Grundannahme ist, dass die Vernunft ein „Universalinstrument“ ist, das „bei allen Gelegenheiten zu Diensten steht“[19]. Demnach ist es einem vernunftbegabtem Wesen möglich, auf Situationen, die Handlungen erfordern, adäquat zu reagieren, und dies auch in Bereichen, in denen das Wesen normalerweise aufgrund seiner organischen Beschaffenheit nicht zu besonderen Leistungen fähig wäre. Diese organischen Einschränkungen können kraft der Vernunft ausgeglichen werden. Ein Wesen, das dagegen „nicht aus Einsicht handel[t], sondern nur zufolge der Einrichtung [seiner] Organe“[20], kann zwar möglicherweise in vielen Situation ebenso gut oder sogar besser als ein Wesen mit Vernunft handeln, versagt aber „zweifellos bei vielem anderen“[21]. Denn die Organe benötigen, so Descartes, für jede besondere Handlung eine besondere Einrichtung,

Descartes gesteht explizit zu, dass Tiere den Menschen in vielen Situationen überlegen sind. Doch überrascht ihn dies nicht, da auch „viele verschiedene Automaten oder bewegungsfähige Maschinen menschliche Geschicklichkeit zustande bringen [können]“[22]. Also: Auch wenn Tiere teilweise wesentlich ausgeprägtere Fähigkeiten besitzen als wir Menschen, so ist dennoch zu beachten, dass

[...]


[1] 1.Mose 1, 27- 29.

[2] Hier sei nur beispielhaft auf Organisationen wie zum Beispiel PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) verwiesen, die mit mehr als zwei Millionen Unterstützern weltweit die größte Tierrechtsorga­nisation weltweit ist. Vgl. hierzu http://www.peta.de.

[3] Emerich Coreth, Harald Schöndorf, Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Stuttgart, Berlin, Köln 2000, S. 56.

[4] Coreth, Schöndorf, Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, S. 56.

[5] Ansgar Beckermann, Das Leib-Seele-Problem. Eine Einführung in die Philosophie des Geistes, Pader­born 2008, S. 31.

[6] René Descartes, Meditationes de prima philosophia. Lat.-dt. Herausgegeben von Lüder Gäbe, Hans Günter Zekl, Hamburg 1992, II,6.

[7] Descartes, Meditationes de prima philosophia, II,6. – Wenn in dieser Arbeit also die Rede von res cogita­ns, Geist, Seele, Verstand, Vernunft oder auch Bewusstsein ist, so sind immer die anderen eben genann­ten Begriffe mit eingeschlossen. Sicherlich ist die kartesische Begrifflichkeit, die Denken und Bewusst­sein als zwar grundsätzlich von einander verschiedene Begriffe verwendet, sie aber zusammen synonym zu der denkenden Substanz im Gegensatz zu allem Materiellem und Körperlichem stehen lässt, durchaus diskutierbar und problematisch. Für diese Arbeit aber soll sie im kartesischen Sinne vorausge­setzt werden.

[8] Arno Anzenbacher, Einführung in die Philosophie, Freiburg, Basel, Wien 2002, S. 58.

[9] Vgl. Peter Kunzmann u.a., dtv-Atlas Philosophie, München 2003, S. 107.

[10] René Descartes, Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences (deutscher Titel: Von der Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Forschung). Übersetzt und herausgegeben von Lüder Gäbe, Hamburg 1960, S. 5.

[11] Descartes, Discours de la méthode, S. 95.

[12] Kritisch sei hier jedoch angemerkt, dass eine Maschine sich zwar selbst bewegen, dennoch aber nie­mals selbst erschaffen oder selbst in Bewegung setzen kann. Letztlich benötigt also auch eine Maschine einen Reiz, ein „Aufziehen“ einer Uhr, von außen.

[13] Ansgar Beckermann, Das Leib-Seele-Problem, S. 34.

[14] Vgl. Descartes, Discours de la méthode, S. 93.

[15] Descartes, Discours de la méthode, S. 93.

[16] Auch genannt das „psychophysische Problem“, vgl. Hans Joachim Störig, Kleine Weltgeschichte der Philosophie, Stuttgart, Berlin, Köln 1999, S. 362.

[17] Coreth, Schöndorf, Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, S. 64.

[18] Die Diskussion möglicher Aspekte der Verbindung von Seele und Leib sowie ihrer Einheit geht durch die ganze Philosophie der Epoche nach Descartes. Als Versuche, sowohl an Descartes’ Aufteilung festzu­halten als auch die Einheit von Mensch und Welt zu denken, können beispielsweise der Okkasionalismus oder die prästabilierte Harmonie Leibniz‘ gelten; hierzu vgl. Coreth, Schöndorf, Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, S. 64.

[19] Descartes, Discours de la méthode, S. 93.

[20] Descartes, Discours de la méthode, S. 93.

[21] Descartes, Discours de la méthode, S. 93.

[22] Descartes, Discours de la méthode, S. 91.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Descartes und die Tiere. Die kartesische Argumentation
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar "Mensch und Tier"
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
25
Katalognummer
V427476
ISBN (eBook)
9783668715295
ISBN (Buch)
9783668715301
Dateigröße
592 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Professorenkommentar Prof. Dr. M.: "Exzellente, allumfassende Abhandlung, deren Lektüre lohnt."
Schlagworte
Mensch, Tier, Descartes, Philosophie, kartesischer Dualismus, Argumentation, Tierrechte, Maschinen, Dualismus
Arbeit zitieren
Sonja Filip (Autor), 2006, Descartes und die Tiere. Die kartesische Argumentation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427476

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