Strategisches Management in der Sozialen Arbeit. Eine Unternehmensanalyse der Maternus Kliniken AG


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2018
20 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Das Unternehmen
1. MATERNUS-Kliniken AG
2. Standorte
3. Die Aktie
4. Konzernergebnisse im 5-Jahres Vergleich
5. Das Leitbild
6. Kernziele

II. Umweltanalyse
1. Differenzierte Bedarfs- und Nachfragesituation
2. Gesetzliche Rahmenbedingungen
3. Steigender Kosten- und Leistungsdruck

III. Unternehmensanalyse
1. Konsolidierung und Konzentration
2. Differenzierung und Schwerpunkte
3. Qualität

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Bedingt durch den medizinischen Fortschritt, werden die Menschen in Deutschland immer älter. Dadurch steigt aber auch das Risiko einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung, die Hilfen im Alltag erfordert.

Die familiäre Entwicklung geht dahin, dass es immer mehr getrennte Haushalte gibt, d.h. in den wenigsten Familien besteht noch ein Zusammenleben mit den Eltern und Großeltern unter einem Dach. Hinzu kommt der sogenannten „Heimsogeffekt“. Doch was muss man darunter verstehen? Aufgrund der Tatsache, dass heutzutage viele erwerbstätige Frauen bis in das hohe Alter arbeiten, haben sie in vielen Fällen keine Zeit, die Pflege ihrer Angehörigen sicherzustellen. Somit ist ein Wegfall der potentiellen häuslichen Pflege innerhalb der Familie zu registrieren. Das führt zu der Notwendigkeit von professioneller Pflege und Betreuung. Gleichzeitig haben wir in Deutschland ein Finanzierungsproblem der Gesundheitsdienstleister, da es bedingt durch die sinkenden Geburtenraten immer weniger Einzahler in das soziale Sicherungssystem gibt. Dennoch ist das Rheinische-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung der Meinung, dass der Pflegemarktsektor innerhalb des Gesundheitswesens in Zukunft stark anwachsen wird. Derzeitig ist der Pflegemarkt die viertgrößte Gesundheitsbranche im Gesundheitswesen (vgl. MATERNUS 2009, S. 35f.).

Trotz aller Schwierigkeiten im Pflegemarktsektor hat es die MATERNUS-Kliniken AG geschafft, sich gewinnbringend auf diesem Markt zu positionieren. Wie sie das geschafft hat, soll in der vorliegenden Arbeit mit Hilfe des „Strategischen Managements“ als Analyseinstrument untersucht werden. Um sich dem Thema zu nähern, wurde die Arbeit in drei Kapitel aufgeteilt.

Im ersten Kapitel wird das Unternehmen vorgestellt und es werden wichtige Eckdaten genannt, die mit dem Erfolg des Unternehmens einhergehen. Im zweiten Kapitel wird eine Umweltanalyse durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Einflussfaktoren, die auf die MATERNUS-Gruppe einwirken. Im dritten und letzen Kapitel wird eine Unternehmensanalyse durchgeführt und herausgearbeitet, welche Erfolgsfaktoren dafür verantwortlich sind, dass die MATERNUS-AG so gewinnbringend arbeitet. Am Ende werden die zusammengetragenen Ergebnisse noch einmal zusammenfassend dargestellt.

I. Das Unternehmen

1. MATERNUS-Kliniken AG

Die MATERNUS-Kliniken AG ist ein deutsches Unternehmen und wurde 1996 gegründet. Der Unternehmenssitz befindet sich in Berlin in der Französischen Straße 53-55.

Wie der unteren Abbildung zu entnehmen ist, besteht das Firmenlogo aus einem grünen geschwungenen M.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Firmenlogo der MATERNUS-Kliniken AG, Zugriff am 13. Juni 2010, unter: http://www.maternus.de.

Die derzeitige Unternehmensleitung besteht aus zwei Personen. Der Vorstandsvorsitzende ist Dietmar Meng und der Aufsichtsratsvorsitzende ist Bernd Günther. Die MATERNUS-Gruppe betreibt neben Pflegeheimen, Seniorenwohnheimen und Rehabilitationskliniken noch verschiedene Dienstleitungsgesellschaften wie ambulante Pflegedienste, auf die im dritten Kapitel „Unternehmensanalyse“ noch einmal eingegangen wird. Dem Geschäftsbericht von 2009 ist zu entnehmen, dass die MATERNUS-Gruppe ihre Hauptkompetenz im Bereich der stationären Pflege sieht (vgl. MATERNUS 2009, S. 2).

Vor ungefähr drei Jahren hat sich CURA als Investor von MATERNUS stark gemacht. Ebenso wie MATERNUS ist auch CURA im Segment Seniorenpflege tätig. Durch die gemeinsame Kooperation wurde eine Vielzahl von Strukturen und Prozessen optimiert, so dass MATERNUS schrittweise aus der Verlustzone geführt werden konnte und heute zu den sechstgrößten Betreibern von Pflegeheimen gehört (vgl. MATERNUS 2009, S. 3).

2. Standorte

Wie der folgenden Abbildung entnommen werden kann, unterhält die MATERNUS-Gruppe 23 Einrichtungen in ganz Deutschland.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Standorte der MATERNUS-AG, Zugriff am 10. Juni 2010 unter:

http://www.maternus.de/wecos/download/infobaseplus-investorrelations/0/380/1806/1/MATERNUS_Bericht_2009_Konzern.pdf.

Zu den einzelnen Einrichtungen gehören:

- 21 Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen
- 2 Rehabilitationskliniken.

Insgesamt werden in den 23 Einrichtungen 3145 Pflegeplätze zur Verfügung gestellt, in denen 2220 Mitarbeitern tätig sind.

3. Die Aktie

Die Aktie der MATERNUS-Kliniken AG ist an der Wertpapierbörse in Frankfurt notiert. Wie man der Abbildung 3 entnehmen kann, unterlag die MATERNUS-Aktie im Jahr 2009 großen Kursschwankungen. Den tiefsten Stand erreichte die Aktie im März 2009 und hatte einen Wert von 0,40 €. Hingegen lag das Jahreshoch im Dezember. In diesem Monat kostete die Aktie 0,90 €. Im Vergleich zum Jahresanfang konnte die Aktie ein Plus von knapp 4% verzeichnen, was einem Marktanteil von 16,8 Mio. € entspricht (vgl. MATERNUS 2009, S. 24).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: MATERNUS-Aktie (2009), Zugriff am 15. September 2010 unter:

http://www.wallstreet-online.de/aktien/Maternus-Kliniken-Aktie/chart?inst_id=9749&market_id=2&spid=ws&edit=1&utr=1y&gb=1d&till_day=31&till_month=12&till_year=2009&los=Los%21&ct=line&ind1=&tr=1y&ind2=&log=0&bench=&redvol=0&gd1=0&gd1typ=exp&benchstr=&gd2=0&gd2typ=exp&grid=on.

Aufgrund der Übernahme des MATERNUS-Konzerns gehören, wie der nächsten Abbildung zu entnehmen ist, 82 % der Aktienanteile zu der CURA Unternehmensgruppe und 18% der Aktien befinden sich in Streubesitz (vgl. MATERNUS 2009, S. 25).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: MATERNUS (2009): Geschäftsbericht 2009, S. 25, Zugriff am 10. Juni 2010 unter:

http://www.maternus.de/wecos/download/infobaseplus-investorrelations/0/380/1806/1/MATERNUS_Bericht_2009_Konzern.pdf.

4. Konzernergebnisse im 5-Jahres Vergleich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: MATERNUS (2009): Geschäftsbericht 2009, S. 2, Zugriff am 10. Juni 2010 unter:

http://www.maternus.de/wecos/download/infobaseplus-investorrelations/0/380/1806/1/MATERNUS_Bericht_2009_Konzern.pdf.

Der MATERNUS-Konzern erwirtschaftet 2009 einen Umsatz von 112,8 Mio. €. Dies entspricht einer Zunahme von 2,7% im Vergleich zum Vorjahr, obwohl die aufgewendeten Investitionskosten drei Mal höher waren als zuvor.

[...]

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Details

Titel
Strategisches Management in der Sozialen Arbeit. Eine Unternehmensanalyse der Maternus Kliniken AG
Autor
Jahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V427638
ISBN (eBook)
9783668716780
ISBN (Buch)
9783668716797
Dateigröße
1777 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
strategisches, management, sozialen, arbeit, eine, unternehmensanalyse, maternus, kliniken
Arbeit zitieren
Andreas Jordan (Autor), 2018, Strategisches Management in der Sozialen Arbeit. Eine Unternehmensanalyse der Maternus Kliniken AG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427638

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