Entwicklung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms in einem der prioritären Handlungsfelder Bewegungsgewohnheiten, Ernährung oder Stressmanagement gemäß den im „Leitfaden Prävention“ (Fassung vom 9. Januar 2017) definierten Qualitätskriterien. - Gewählt wurde das Handlungsfeld Bewegung, Schwerpunkt Sturzprävention.
Inhaltsverzeichnis
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME
1.1 Bezeichnung des Kursangebots
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.3 Bedarf
1.4 Wirksamkeit
1.5 Zielgruppe
1.6 Ziele der Maßnahme
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS
Anhang
Anhang 1: Berg Balance Skala (Berg, K. et al. 1989) – Deutsche Version nach Scherfer, E. et al. (2006)
Anhang 2: Freiburger Fragebogen zur körperlichen Aktivität (Frey, I. et al., 1999; leicht modifizierte Kurzform entnommen aus: Wagner, K., 2011, S.141-142)
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines evidenzbasierten Präventionskursprogramms für ältere Menschen (Generation 65plus) zur Sturzprophylaxe. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch gezieltes Kraft- und Gleichgewichtstraining sowie die Vermittlung von Handlungswissen das individuelle Sturzrisiko minimiert und die Bindung an einen gesundheitsorientierten Lebensstil nachhaltig gefördert werden kann.
- Sturzprävention durch Kraft- und Gleichgewichtstraining
- Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Selbstständigkeit im Alter
- Theoretische Grundlagen zur Sturzprophylaxe nach GKV-Leitfaden
- Methodische Planung motorischer Interventionen
- Evaluation und Dokumentation von Trainingserfolgen
Auszug aus dem Buch
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
Gemäß GKV-Leitfaden Prävention wird das Kursprogramm dem Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten zugeordnet. Es folgt v.a. dem Präventionsprinzip „Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme“ (GKV-Spitzenverband, 2017, S.51), da es durch seine Kombination aus Kraft- und Gleichgewichtstraining schwerpunktmäßig darauf abzielt, „Probleme(n) im Bereich des Muskel-Skelett-Systems, insbesondere … Osteoporose … sowie Störungen der Motorik (Sturzrisiko, Gangunsicherheiten)“ (GKV-Spitzenverband, 2017, S.63) primärpräventiv vorzubeugen und mögliche probleminduzierte Folgeschäden (z.B. sturzbedingte Frakturen, Bewegungseinschränkungen, Beeinträchtigungen von Lebensqualität und selbstständiger Lebensführung etc.) zu vermeiden. Darüber hinaus folgt das Kursprogramm dem zweiten Präventionsprinzip „Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität“, da die praktischen Übungs- und Trainingseinheiten mit folgenden positiven Effekten für die Teilnehmer assoziiert sind: Steigerung der täglichen Aktivitäts- und Bewegungsrate, Ausbau der physischen und psychosozialen Gesundheitsressourcen, Herstellung und Stärkung der Bindung an gesundheitssportliche Aktivität sowie Ermöglichung oder Intensivierung von positiven Körper- und Bewegungserfahrungen (GKV-Spitzenverband, 2017, S.61).
Zusammenfassung der Kapitel
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME: Dieses Kapitel definiert den Kursrahmen, den Bedarf und die Zielsetzung sowie die wissenschaftliche Begründung der Maßnahme.
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Hier wird der inhaltliche Schwerpunkt auf Kraft, Koordination und Beweglichkeit erläutert sowie die organisatorische Struktur des 12-wöchigen Programms dargelegt.
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Dieses Kapitel enthält die detaillierte wöchentliche Planung der Kurseinheiten inklusive Lernzielen, Inhalten und methodischer Umsetzung.
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS: Beschreibung der Messmethoden und Instrumente (wie Berg Balance Skala), um den Erfolg des Trainings wissenschaftlich zu belegen.
Schlüsselwörter
Sturzprävention, Krafttraining, Gleichgewichtstraining, Senioren, 65plus, Muskel-Skelett-System, Sturzrisiko, Gesundheitsförderung, GKV-Leitfaden, Sturzprophylaxe, körperliche Aktivität, Osteoporose, motorische Tests, Berg Balance Skala, Trainingsevaluation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines strukturierten Präventionskurses zur Sturzprophylaxe für die Generation 65plus.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind Sturzrisikoanalyse, Kraft- und Gleichgewichtstraining sowie die Förderung eines gesundheitsorientierten Lebensstils.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Entwicklung eines evidenzbasierten Trainingsplans, der die Muskelkraft verbessert und das Sturzrisiko nachhaltig reduziert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine evidenzbasierte Interventionsplanung gemäß dem GKV-Leitfaden Prävention genutzt, ergänzt durch motorische Testverfahren zur Wirksamkeitsprüfung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltlich-organisatorische Grobplanung sowie eine methodische Detailplanung für 12 Kurswochen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Sturzprävention, Gleichgewichtstraining und Gesundheitsmanagement definieren.
Wie werden die Kursteilnehmer zur Teilnahme motiviert?
Durch die Vermittlung von Erfolgserlebnissen bei motorischen Tests und die Verknüpfung von Übungen mit alltagsrelevanten Situationen.
Welche Rolle spielt die Berg Balance Skala in diesem Konzept?
Sie dient als valides Instrument zur quantitativen Erfassung der Gleichgewichtsfähigkeit vor und nach der Interventionsmaßnahme.
- Arbeit zitieren
- Marion Steiner (Autor:in), 2018, Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427702