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Wie gewährleistet Nestlé Nachhaltigkeit für schwindende Ressourcen?

Titel: Wie gewährleistet Nestlé Nachhaltigkeit für schwindende Ressourcen?

Hausarbeit , 2016 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sebastian Moussa (Autor:in)

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Hausarbeit möchte ich mich mit dem Problem befassen, dass Süßwasserquellen keine unerschöpflichen Quellen sind und diese nur bis zu einem gewissen Punkt Wasser bereitstellen können, bevor sie versiegen. Mein Ziel wird es sein, zu verdeutlichen wie wichtig die Ressource Wasser für den Menschen und seine Umwelt ist und wie verschwenderisch wir derzeit mit ihr umgehen. Interessant wird es sein, ob wir auch in Zukunft noch genug Wasser für unsere Nachkommen haben. Wie kann man unsere vorhandenen Süßwasserquellen schützen und entlasten? Gibt es bereits Ansätze, um die Wasserversorgung auf anderen Wegen zu gewährleisten und welche Auswirkungen hat die Wasserförderung auf unsere ökologische Umwelt?

Wasser ist ein natürlicher, erneuerbarer Bestandteil unserer Umwelt, gerade in Europa gibt es derzeit noch Süßwasservorkommen im Überfluss. Wasser kann für viele unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden, z.B.: Herstellung von Bier, zum Kühlen von Industrieprozessen, Energiegewinnung durch Wasserkraftwerke oder Erzeugung von künstlichem Schnee. Gleichzeitig lässt sich Süßwasser aber auch sehr lukrativ abfüllen und mit beträchtlichem Gewinn als Ware vertreiben. Da der Mensch auf Wasser bzw. aufbereitetes Trinkwasser angewiesen ist, konsumieren und erwerben wir Trinkflaschen jährlich in großen Mengen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Firma Nestlé

3. Wasser: Grundrecht oder Handelsgut?

4. Voraussetzungen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft

5. Ansätze und Maßnahmen zur Einsparung von Wasser

6. Gewinnung neuer Quellen

7. Wasser das neue Öl

8. Was unternimmt Nestlé zur Einsparung von Wasser?

9. Positive Auswirkungen von Nestlés Wasserabfüllanalgen

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kritische Fragestellung, wie das Unternehmen Nestlé unter dem Aspekt der schwindenden globalen Süßwasserressourcen Nachhaltigkeit gewährleistet. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen wirtschaftlichen Interessen eines globalen Konzerns und dem ökologischen Schutz lebensnotwendiger Wasserquellen zu analysieren sowie die sozialen und ethischen Implikationen des Handels mit Wasser kritisch zu hinterfragen.

  • Die globale Bedeutung von Wasser als Menschenrecht versus Handelsware
  • Analyse der Wasserförderungspraktiken und deren ökologische Auswirkungen
  • Bewertung der unternehmenseigenen Wassersparprogramme und Nachhaltigkeitsstrategien von Nestlé
  • Die Rolle der Landwirtschaft als Hauptwasserverbraucher
  • Auswirkungen der Ressourcenknappheit auf soziale Stabilität und zukünftige geopolitische Konflikte

Auszug aus dem Buch

3. Wasser: Grundrecht oder Handelsgut?

Wasser ist ein natürlicher, erneuerbarer Bestandteil unserer Umwelt, gerade in Europa gibt es derzeit noch Süßwasservorkommen im Überfluss. Wasser kann für viele unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden, z.B.: Herstellung von Bier, zum Kühlen von Industrieprozessen, Energiegewinnung durch Wasserkraftwerke oder Erzeugung von künstlichem Schnee. Gleichzeitig lässt sich Süßwasser aber auch sehr lukrativ abfüllen und mit beträchtlichem Gewinn als Ware vertreiben. Da der Mensch auf Wasser bzw. aufbereitetes Trinkwasser angewiesen ist, konsumieren und erwerben wir Trinkflaschen jährlich in großen Mengen. (Kopfmüller, 2012, p. 143 ff.)

“Das Recht auf Wasser bedeutet nicht, dass diese Ressource allen frei zur Verfügung stehen soll, jedermann es also zu jedem Zweck und in beliebiger Menge nutzen kann; vielmehr garantiert es den Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung für den persönlichen, privaten Gebrauch. Das Menschrecht auf Wasser nimmt Regierungen in die Pflicht, die Wasser- und Sanitärversorgung für ihre Bürger sicherzustellen und Schaden von den Wasserquellen abzuwenden.“ (Barlow, 2014, p. 15)

Da es globale Klimaunterschiede gibt zwischen den Kontinenten, spricht man oft von einer Wasserungerechtigkeit, so gibt es z.B. in Afrika nicht ein derart hohes Wasservorkommen, wie auf anderen Kontinenten. Um diesen Ungerechtigkeiten Einhalt zu gebieten, beschloss man am 28.07.2010 durch eine Generalversammlung der Vereinten Nationen, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer Sanitärversorgung ein Grundrecht des Menschen bilden soll. Zusätzlich beschloss man bereits im Jahre 2000 durch die Millenniumsziele, den Anteil der Menschen zu halbieren, welche keinen verlässlichen Zugang zu Wasser haben. (Berenberg Bank, 2010, p. 22 f.) Somit soll gewährleistet sein, dass auch Menschen in sozial und strukturell schwachen Ländern einen Zugang zu einer sauberen Trinkwasser-Versorgung haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Forschungsthema zur Nachhaltigkeit von Nestlé bei schwindenden Wasserressourcen vor und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Die Firma Nestlé: Das Kapitel skizziert die Unternehmensgeschichte, die globale Marktposition und die mit den Geschäftspraktiken verbundenen öffentlichen Kritikpunkte.

3. Wasser: Grundrecht oder Handelsgut?: Hier wird der Konflikt zwischen Wasser als natürlichem Menschenrecht und seiner Kommerzialisierung durch Konzerne beleuchtet.

4. Voraussetzungen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft: Dieses Kapitel erläutert internationale Standards und Faktoren, die für ein ökologisch tragfähiges Wassermanagement essenziell sind.

5. Ansätze und Maßnahmen zur Einsparung von Wasser: Es werden innovative Lösungsansätze sowie das Einsparpotential im Bereich der globalen Landwirtschaft diskutiert.

6. Gewinnung neuer Quellen: Dieses Kapitel untersucht technologische Möglichkeiten zur Erschließung neuer Süßwasserreserven, wie etwa Entsalzungsanlagen oder Nebelkollektoren.

7. Wasser das neue Öl: Hier wird die Privatisierung von Wasserressourcen im Kontext steigender Nachfrage und künftiger geopolitischer Spannungen analysiert.

8. Was unternimmt Nestlé zur Einsparung von Wasser?: Das Kapitel führt die vom Unternehmen selbst initiierten Programme und Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs in der Produktion auf.

9. Positive Auswirkungen von Nestlés Wasserabfüllanalgen: Hier werden ökonomische Effekte wie die Schaffung von Arbeitsplätzen und der Ausbau lokaler Infrastrukturen durch Nestlé-Standorte betrachtet.

10. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die Diskrepanz zwischen betriebswirtschaftlichem Profitstreben und sozialer sowie ökologischer Verantwortung.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Nestlé, Süßwasserressourcen, Wasserwirtschaft, Wasserförderung, Grundrecht, Handelsgut, Trinkwasser, Wasserknappheit, Ressourcenmanagement, Umweltschutz, Privatisierung, Agrarwirtschaft, Dürre, Wassereinsparung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Nachhaltigkeit des Nestlé-Konzerns im Umgang mit global schwindenden Süßwasserressourcen und der ethischen Rechtfertigung der Kommerzialisierung von Trinkwasser.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die globale Wasserproblematik, Unternehmensverantwortung (CSR), die Auswirkungen von Wasserförderung auf die Umwelt und soziale Aspekte der Trinkwasserversorgung.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie wichtig Wasser als lebensnotwendige Ressource ist, und kritisch zu hinterfragen, ob Nestlé durch seine Maßnahmen tatsächlich einen nachhaltigen Beitrag leistet oder primär wirtschaftliche Interessen verfolgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Zeitungsartikeln, Dokumentationen und offiziellen Unternehmensberichten von Nestlé.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Wasserwirtschaft, die Konfliktfelder zwischen Konzernen und der Bevölkerung, sowie konkrete Maßnahmen zur Wassereinsparung und die Gewinnung neuer Wasserquellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Publikation?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, Wasserknappheit, Trinkwasserversorgung und Ressourcenmanagement geprägt.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Staates im Kontext der Privatisierung von Wasser?

Der Autor kritisiert, dass durch die Privatisierung von Wasserressourcen staatliche Kontrollinstanzen geschwächt werden, was Unternehmen wie Nestlé ermöglicht, Wasser über das notwendige Maß hinaus auf Kosten der lokalen Ökosysteme zu fördern.

Welche Rolle spielt die Landwirtschaft laut der Analyse bei der Wasserproblematik?

Die Landwirtschaft wird als einer der größten Wasserverbraucher identifiziert, bei dem durch ineffiziente Bewässerungsmethoden und Anbauentscheidungen ein massives Einsparpotential ungenutzt bleibt.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie gewährleistet Nestlé Nachhaltigkeit für schwindende Ressourcen?
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,3
Autor
Sebastian Moussa (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
12
Katalognummer
V428069
ISBN (eBook)
9783668753709
ISBN (Buch)
9783668753716
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nestlé nachhaltigkeit ressourcen Wasser
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Moussa (Autor:in), 2016, Wie gewährleistet Nestlé Nachhaltigkeit für schwindende Ressourcen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428069
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Leseprobe aus  12  Seiten
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