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Vorteile und Nachteile von Studiengebühren

Title: Vorteile und Nachteile von Studiengebühren

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Claudia Weißbach (Author)

Economy - Theory of Competition, Competition Policy
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„Bildung soll allen zugänglich sein.
Man darf keine Standesunterschiede machen.“

sagte einst Konfuzius. Doch wer hätte gedacht, dass dies noch einmal so von Bedeutung sein wird, wie jetzt?
Die Frage ist, ob diese Aussage mit einem weiteren bevorstehenden Wechsel in der Bildungspolitik, in Bezug auf Studiengebühren, noch durchsetzbar ist.
Denn bereits seit Beginn der 90er Jahre gibt es zunehmende Diskussionen darüber, ob Studierende an der Finanzierung ihrer Hochschulausbildung in Deutschland beteiligt werden sollen.
Dies liegt hauptsächlich daran, dass sich die Hochschulen zunehmend beklagen, die unzureichende Finanzierung und die wachsende Masse an Studierenden nicht mehr bewältigen zu können.
Die Diskussion Pro und Contra Studiengebühren sowie die verschiedenen Modelle der Hochschulfinanzierung muss im Zusammenhang mit der aktuellen Situation an deutschen Hochschulen gesehen werden.

Excerpt


Struktur der Arbeit

1. Einleitung

2. Volkswirtschaftliche Einbindung der Hochschulbildung sowie die gesetzliche Regelung und die internationale Rechtslage

2.1 Ist Hochschulbildung ein öffentliches Gut?

2.2 Das rahmengesetzliche Studiengebührenverbot

2.3 Die internationale Rechtslage zu Studiengebühren

3. Die Rolle von Studiengebühren

3.1 Angebot- und nachfrageorientierte Bildungsfinanzierung

3.2 Bildungsgutscheine als Instrument einer nachfrageorientierten Bildungsfinanzierung

4. Argumente Pro und Contra Studiengebühren

4.1 Pro Studiengebühren

4.1.1 Sicherung der Ausbildungsqualität

4.1.2 Verändertes Studierverhalten

4.1.3 Wettbewerb zwischen Bildungsstätten anregen

4.1.4 Gesellschaftlicher Nutzen

4.2 Contra Studiengebühren

4.2.1 Ein Studium hat seinen Preis

4.2.2 Soziale Gerechtigkeit

4.2.3 Studiendauer

4.2.4 Verfestigung sozialer Ungleichheit

4.2.5 Bildung als Ware

5. Das australische Higher Education Contribution Scheme (HECS) als eventuelles Vorbildmodell für Deutschland

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die kontrovers diskutierte Einführung von Studiengebühren in Deutschland. Ziel ist es, die ökonomischen Hintergründe, die verschiedenen Argumente der Befürworter und Gegner sowie alternative Finanzierungsmodelle im Kontext der aktuellen Hochschuldebatte darzustellen und kritisch zu beleuchten.

  • Volkswirtschaftliche Einordnung der Hochschulbildung als Gut
  • Angebots- und nachfrageorientierte Finanzierungsmodelle (z. B. Bildungsgutscheine)
  • Detaillierte Analyse der Pro- und Contra-Argumente
  • Untersuchung des australischen HECS-Modells als Referenz

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Verändertes Studierverhalten

Es wird durch eigene Geldbeiträge ein „anderes Studienverhalten“ und eine bewusstere Studienentscheidung der Studenten erwartet. Aufgrund der nicht unerheblichen Gebühren, versuchen die Studenten natürlich ihr Studium nicht unnötig in die Länge zu ziehen und somit entsteht automatisch der positive Effekt, dass es mehr Studienabschlüsse innerhalb der Regelstudienzeit geben wird. Das heißt langsame Studierende werden finanziell bestraft, da ein Druck entsteht schnell fertig zu studieren und somit der Wirtschaft zur Verfügung zu stehen. 17

Man geht davon aus, dass sich die Abiturienten genauer und intensiver über die Wahl ihres Studiums informieren, da sie wissen, welche Mehrkosten andauernde Studienwechsel zur Folge haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische und aktuelle Diskussion über die Finanzierung der Hochschulausbildung in Deutschland ein und verknüpft den Bildungszugang mit der Frage der Studiengebühren.

2. Volkswirtschaftliche Einbindung der Hochschulbildung sowie die gesetzliche Regelung und die internationale Rechtslage: Das Kapitel definiert Hochschulbildung als gemischtes sowie meritorisches Gut und erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen und das Studiengebührenverbot.

3. Die Rolle von Studiengebühren: Es wird die Dynamik von Angebot und Nachfrage im Bildungswesen analysiert und die Rolle von Bildungsgutscheinen als steuerndes Instrument betrachtet.

4. Argumente Pro und Contra Studiengebühren: Hier werden die gegensätzlichen Positionen beleuchtet, wobei Themen wie Ausbildungsqualität und Wettbewerb gegen soziale Gerechtigkeit und Bildungsbarrieren abgewogen werden.

5. Das australische Higher Education Contribution Scheme (HECS) als eventuelles Vorbildmodell für Deutschland: Das Kapitel stellt das australische System der nachträglichen Finanzierung vor, bei dem Gebühren erst nach dem Studium zurückgezahlt werden.

6. Zusammenfassung: Die Autorin resümiert, dass die Finanzierung des Studiums eine enorme Belastung darstellt, und betont die Notwendigkeit einer systemischen Veränderung im Hochschulwesen ohne ein abschließendes Werturteil zu fällen.

Schlüsselwörter

Studiengebühren, Hochschulfinanzierung, Bildungsgutscheine, HECS, Bildungsökonomie, soziale Gerechtigkeit, Studiengebührenverbot, Ausbildungsqualität, nachfrageorientierte Finanzierung, Regelstudienzeit, Hochschulwesen, Studienkredite, Humankapital, Bildungszugang

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Debatte um die Einführung von Studiengebühren in Deutschland, die unter anderem durch knappe öffentliche Finanzmittel für Hochschulen ausgelöst wurde.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Felder sind die ökonomische Kategorisierung von Bildung, die verschiedenen Finanzierungsmodelle, sowie die Auswirkungen von Gebühren auf soziale Chancengleichheit und Studiendauer.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den Vorteilen und Nachteilen von Studiengebühren und untersucht, wie eine Umgestaltung der Hochschulfinanzierung unter Berücksichtigung sozialer Aspekte erfolgen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf volkswirtschaftlichen Theorien, gesetzlichen Grundlagen und internationalen Vergleichen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Argumente pro und contra Studiengebühren, diskutiert das Konzept der Bildungsgutscheine und vergleicht das deutsche System mit dem australischen HECS-Modell.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bildung als öffentliches Gut, soziale Verteilungsgerechtigkeit, nachfrageorientierte Finanzierung und Studiengebühren definiert.

Warum wird das australische HECS-Modell gesondert erwähnt?

Es dient als Vorbild für eine nachgelagerte Studienfinanzierung, die es Studierenden ermöglichen soll, Gebühren erst nach Abschluss ihres Studiums in Abhängigkeit vom Einkommen zurückzuzahlen.

Was ist das Hauptargument der Gegner von Studiengebühren?

Gegner warnen vor einer Verfestigung sozialer Ungleichheit, da finanzielle Belastungen den Zugang für Studierende aus unteren sozialen Schichten oder dem Mittelstand erschweren könnten.

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Details

Title
Vorteile und Nachteile von Studiengebühren
College
University of Applied Sciences Zwickau
Grade
2,3
Author
Claudia Weißbach (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V42806
ISBN (eBook)
9783638407496
Language
German
Tags
Vorteile Nachteile Studiengebühren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Weißbach (Author), 2004, Vorteile und Nachteile von Studiengebühren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42806
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