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Climate Action. Warum Punkt 13 der Sustainable Development Goals Priorität haben muss

Titel: Climate Action. Warum Punkt 13 der Sustainable Development Goals Priorität haben muss

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 40 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kristin Kuhn (Autor:in), Christian Blessing (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung verfolgt das Ziel darzustellen, dass es von größter Bedeutung ist, den Klimawandel nicht weiter voranschreiten zu lassen. Hierbei wird als effektivster Ansatz proklamiert, die menschengemachte Erderwärmung an ihrer Wurzel, dem Ausstoß von Treibhausgasen, anzupacken. Kritik wird vorwiegend an den, von den Vereinten Nationen erstellten Millenium Development Goals (kurz MDGs) und den darauf aufbauenden Sustainable Development Goals (kurz SDGs), geübt, da beide den Klimaschutz, „ensure environmental sustainability“ (United Nations 2015) bzw. „climate action“ (United Nations 2018) als eine der letzten und somit am wenigsten priorisierten Ziele ansehen.

Zu Beginn der Arbeit müssen die Begriffe der Entwicklungszusammenarbeit und Klimaschutz definiert werden. Hierzu wird jeweils ein kurzer Überblick über die historische Entwicklung der Begrifflichkeiten gegeben. Anschließend werden sowohl die MDGs, als auch die SDGs auf ihren Anteil an klimapolitischen Zielsetzungen überprüft und in den zeitpolitischen Kontext gebracht. Im darauffolgenden Kapitel wird sich exemplarisch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Bewohner der Entwicklungsländer auseinandergesetzt, sodass im letzten, abschließenden Teil ein Fazit gezogen werden kann und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung möglich ist.
 

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Two birds with one stone? – Ergänzen sich Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit?

2. Domination, relation, cooperation? - Von dem paternalistisch angehauchten Begriff der Entwicklungshilfe hin zur neutraleren Bezeichnung der Entwicklungszusammenarbeit

3. Climate change and development policy – Wie hängen Klimaschutz und Entwicklungspolitik zusammen?

3.1. How bad is climate change? – Eine Darstellung des öffentlichen Diskurses zum Klimawandel

3.2. What we empirically know about the climate change – wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel

3.3. How environmental policy deals with climate change – Antworten der internationalen Politik auf die drohende Gefahr des Klimawandels

4. Climate change and development policy – Wie hängen Klimaschutz und Entwicklungspolitik zusammen?

4.1. We can end poverty by achieving 17 goals to transform our world – Entwicklungspolitik im Rahmen der MDGs und SDGs

4.2. Ensure environmental sustainability through climate action - Klimapolitik im Rahmen der MDGs und SDGs

5. Two birds with one stone? – Ja, aber Punkt 13 der Sustainable Development Goals, climate action, sollte eigentlich Priorität haben

6. What happens in the future? – Ein Ausblick auf die Realisierung der klimapolitischen Ziele in den SDGs

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, dass Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit untrennbar miteinander verbunden sind und dass der Klimawandel eine langfristige Bedrohung für entwicklungspolitische Erfolge darstellt. Die Arbeit analysiert dabei, warum der Klimaschutz eine notwendige Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung ist und kritisiert, dass klimapolitische Ziele in den bisherigen Rahmenwerken der Vereinten Nationen häufig nachrangig priorisiert wurden.

  • Historische Entwicklung der Begriffe Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit
  • Analyse des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf Entwicklungsländer
  • Überprüfung der MDGs und SDGs hinsichtlich ihrer klimapolitischen Zielsetzungen
  • Darstellung des Spannungsverhältnisses zwischen Armutsbekämpfung und Klimaschutz
  • Argumentation für eine Priorisierung des Ziels 13 (Climate Action)

Auszug aus dem Buch

1. Two birds with one stone? – Ergänzen sich Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit?

Der Mensch macht sich seit Jahrhunderten die Natur zu eigen. Mit Beginn der Industrialisierung nimmt dieser Prozess Formen an, was auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt ist. Die Menschen, welche über die Natur siegen, sie zu ihrem Untertan machen – ein Pyrrhussieg. Dessen sind wir uns spätestens, seit Wissenschaftler den Klimawandel als menschengemacht aufgedeckt und Ängste von einer Bedrohung für die Menschheit auf empirische Belege gegründet haben, bewusst.

Zeitgleich gibt es extreme Unterschiede in den Lebensverhältnissen der Menschen. Kebschull et al. (2013) bringen Marx‘ bekanntes Zitat „die Armen werde immer ärmer und die Reichen werden immer reicher“ in Verbindung mit der heutigen Situation, in der sich Entwicklungsländer und Industrienationen befinden (vgl. Kebschull et al. 2013). Während Menschen in den großen Industrienationen in einer Konsumgesellschaft leben, kämpfen andere wiederum in der „dritten Welt“ Tag für Tag ums Überleben und haben nicht ausreichend Verdienst, um sich das Nötigste, wie Nahrung, Trinkwasser oder ein Dach über dem Kopf zu leisten. Aus westlicher Sicht besteht seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Notwendigkeit der Einführung einer Entwicklungspolitik, welche den Entwicklungsprozess der Länder des Südens ankurbeln möchte (vgl. Holländer 2009 und Ihne/Wilhelm 2013). Beide Probleme, sowohl der Klimawandel, als auch die Notwendigkeit des Schutzes der Menschen in den Entwicklungsländern, lassen sich nur auf der internationalen Ebene gemeinsam lösen und stellen somit globale Probleme dar – nur eine Gemeinsamkeit, die im weiteren Verlauf dieser Arbeit erklärt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Two birds with one stone? – Ergänzen sich Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit?: Einleitung in die Problematik des menschengemachten Klimawandels und die Schere zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

2. Domination, relation, cooperation? - Von dem paternalistisch angehauchten Begriff der Entwicklungshilfe hin zur neutraleren Bezeichnung der Entwicklungszusammenarbeit: Darstellung des Begriffs- und Paradigmenwechsels in der Entwicklungspolitik weg von paternalistischen Ansätzen.

3. Climate change and development policy – Wie hängen Klimaschutz und Entwicklungspolitik zusammen?: Wissenschaftliche Einordnung des Klimawandels, der öffentlichen Debatte und der internationalen Reaktionen darauf.

3.1. How bad is climate change? – Eine Darstellung des öffentlichen Diskurses zum Klimawandel: Untersuchung der skeptischen Stimmen im Diskurs und deren Kategorisierung.

3.2. What we empirically know about the climate change – wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel: Zusammenfassung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Treibhauseffekten und Klimaveränderungen.

3.3. How environmental policy deals with climate change – Antworten der internationalen Politik auf die drohende Gefahr des Klimawandels: Chronologische Aufarbeitung internationaler Klimaabkommen und deren Wirkung.

4. Climate change and development policy – Wie hängen Klimaschutz und Entwicklungspolitik zusammen?: Analyse der inhaltlichen Verschränkung von Armutsbekämpfung und Klimapolitik anhand von Theorieansätzen.

4.1. We can end poverty by achieving 17 goals to transform our world – Entwicklungspolitik im Rahmen der MDGs und SDGs: Gegenüberstellung der Millennium Development Goals und der Sustainable Development Goals.

4.2. Ensure environmental sustainability through climate action - Klimapolitik im Rahmen der MDGs und SDGs: Detaillierte Untersuchung der klimarelevanten Ziele innerhalb der UN-Zielkataloge.

5. Two birds with one stone? – Ja, aber Punkt 13 der Sustainable Development Goals, climate action, sollte eigentlich Priorität haben: Begründung für die These, dass Klimaschutz die notwendige Basis für alle anderen Entwicklungsziele ist.

6. What happens in the future? – Ein Ausblick auf die Realisierung der klimapolitischen Ziele in den SDGs: Kritische Einschätzung der Umsetzbarkeit internationaler Klimaziele unter Berücksichtigung nationaler Interessen.

Schlüsselwörter

Klimaschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Sustainable Development Goals, Millennium Development Goals, Klimawandel, Armutsbekämpfung, Nachhaltigkeit, Internationale Politik, Treibhauseffekt, Klimagerechtigkeit, Klimapolitik, Umweltschutz, globale Erwärmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die untrennbare Verbindung zwischen Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit und argumentiert, dass der Klimawandel als globale Bedrohung entwicklungspolitische Fortschritte gefährdet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung der Entwicklungspolitik, die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels, die Analyse internationaler Klimaabkommen sowie die Bewertung der UN-Zielkataloge (MDGs und SDGs).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, dass Klimaschutz eine langfristige Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung ist und daher innerhalb der UN-Ziele (SDGs) eine höhere Priorisierung erfahren sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche und entwicklungspolitische Analyse, die auf einer theoretischen Aufarbeitung bestehender Literatur, der Analyse von UN-Dokumenten und dem Studium aktueller klimapolitischer Diskurse basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen des Klimawandels und die internationale Klimapolitik erläutert, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der MDGs und SDGs im Hinblick auf deren Klimaschutz-Komponente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Klimaschutz, Entwicklungszusammenarbeit, SDGs, MDGs, Klimawandel, Armutsbekämpfung, Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit.

Warum wird das Fallbeispiel Indonesien in der Arbeit angeführt?

Indonesien dient als exemplarisches Beispiel für das Dilemma von Entwicklungsländern, die einerseits wirtschaftliches Wachstum zur Armutsbekämpfung benötigen, andererseits durch die Folgen des Klimawandels und notwendige Landnutzungsänderungen in eine „Zwickmühle“ geraten.

Welche Rolle spielt das Kyoto-Protokoll für die Argumentation?

Das Kyoto-Protokoll wird als historischer Meilenstein analysiert, der jedoch zeigt, wie schwierig verbindliche Klimaziele sind, wenn nationale Interessen und ökonomische Faktoren divergieren.

Wie bewerten die Autoren die Gewichtung der 17 SDGs?

Die Autoren kritisieren die Anordnung der SDGs und argumentieren, dass das Ziel 13 (Climate Action) als absolute Priorität an oberster Stelle stehen müsste, da das Erreichen aller anderen Ziele vom Klimaschutz abhängig ist.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Climate Action. Warum Punkt 13 der Sustainable Development Goals Priorität haben muss
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Note
1,3
Autoren
Kristin Kuhn (Autor:in), Christian Blessing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
40
Katalognummer
V428218
ISBN (eBook)
9783668721005
ISBN (Buch)
9783668721012
Sprache
Deutsch
Schlagworte
climate action warum punkt sustainable development goals priorität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristin Kuhn (Autor:in), Christian Blessing (Autor:in), 2018, Climate Action. Warum Punkt 13 der Sustainable Development Goals Priorität haben muss, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428218
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Leseprobe aus  40  Seiten
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