Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › French Studies - Literature

Das Gedicht "A une passante' von Charles Baudelaire

Title: Das Gedicht "A une passante' von Charles Baudelaire

Term Paper , 2001 , 8 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sylvia Hadjetian (Author)

French Studies - Literature
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das Gedicht “A une passante“ von Charles Baudelaire (1821-1867) ist Teil des Gedichtbandes Les Fleurs du mal, mit dem er großen Erfolg hatte. “A une passante“ gehört zu Les Petites vieilles, die wiederum zu den Tableau Parisiens gehören, einer Reihe aus Les Fleurs du mal. Diese Straßengedichte beschreiben das Leben in der Großstadt, meist in Paris, das viele poetische Themen liefert. Das vorliegende Gedicht ist ein herausragender Vertreter moderner Großstadtlyrik, die von Bedrohung, Hässlichkeit, Einsamkeit, Kriminalität und Modernität handelt.
Das Gedicht wird hinsichtlich der pragmatischen, semantischen, syntaktischen und lautlichen Ebenen analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und methodischer Ansatz

2. Analyse der kommunikativen Instanzen

3. Das Verhältnis zwischen Sprecher und Adressat

4. Isotopien: Schönheit und Traurigkeit

5. Tropen und bildliche Sprache

6. Syntaktische und metrische Struktur

7. Reimschema und lautliche Ebene

8. Fazit zum Schönheitsbegriff Baudelaires

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gedicht "A une passante" von Charles Baudelaire mittels einer detaillierten sprachwissenschaftlichen Analyse auf pragmatischer, semantischer, syntaktischer und lautlicher Ebene, um die zugrunde liegende Thematik der modernen Großstadtlyrik zu erschließen.

  • Untersuchung der Kommunikationsstruktur zwischen Sprecher und der begegneten Frau
  • Rekonstruktion der dominanten Isotopien "Schönheit" und "Traurigkeit"
  • Analyse der rhetorischen Tropen wie Metaphern, Personifikationen und Synekdochen
  • Betrachtung der sonett-spezifischen Syntax und des Reimschemas
  • Interpretation des Kontrasts zwischen strenger Form und emotionalem Gehalt

Auszug aus dem Buch

Die kommunikativen Instanzen Sprecher und Angesprochener

Die kommunikativen Instanzen Sprecher und Angesprochener sind im Text sehr deutlich markiert. Der Sprecher, der nicht dem Autor selbst entsprechen muss, manifestiert sich explizit durch das Rollendeikton “je“ (Z.6/11/13/14), einmal durch das direkte Objekt “m’en“ (Z.10) und zweimal durch das unverbundene Personalpronomen “moi“, einmal in Zeile sechs und einmal nach der lokalen Präposition “autour de“ in der ersten Zeile.

Der textinterne Adressat wird dem Leser gleich am Anfang durch die Überschrift “A une passante“ vorgestellt. Er zeigt sich auch explizit durch die Possesivbegleiter “sa“ (Z.5) und “son“ (Z.7), durch das direkte Objekt “te“ (Z.14) und zweimal durch das Personalpronomen “tu“ in Zeile 13. Diese direkte Anrede bezeichnet mal als Apostrophe. Außerdem wird der Adressat in der letzten Zeile zweimal mit dem unverbundenen Personalpronomen “toi“ (Z.14) angesprochen. Das erste “toi“ ist Objekt, das andere Subjekt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und methodischer Ansatz: Einführung in das Gedicht im Kontext von Baudelaires "Les Fleurs du mal" und Festlegung der Analyse-Ebenen.

2. Analyse der kommunikativen Instanzen: Untersuchung der Sprecherposition und der Adressierung der Frau im Gedicht.

3. Das Verhältnis zwischen Sprecher und Adressat: Analyse der einseitigen Begegnung und des monologischen Charakters des Textes.

4. Isotopien: Schönheit und Traurigkeit: Untersuchung der zentralen Wortfelder und semantischen Oppositionen im Gedicht.

5. Tropen und bildliche Sprache: Interpretation der eingesetzten Metaphern, Personifikationen und Synekdochen zur Veranschaulichung der Emotionen.

6. Syntaktische und metrische Struktur: Analyse der Satzbauweise und der Sonett-Form als Ausdruck von Ordnung und Verzweiflung.

7. Reimschema und lautliche Ebene: Untersuchung der klanglichen Struktur und deren Wirkung auf die rhythmische Wahrnehmung des Textes.

8. Fazit zum Schönheitsbegriff Baudelaires: Zusammenführende Betrachtung der Verbindung von Schönheit und Traurigkeit bei Baudelaire.

Schlüsselwörter

Charles Baudelaire, A une passante, Großstadtlyrik, Sonett, Kommunikationsinstanzen, Isotopien, Metaphorik, Sprachanalyse, Französische Literatur, Lyrik, Schönheit, Traurigkeit, Moderne, Baudelaire-Analyse, Syntax.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Gedicht "A une passante" von Charles Baudelaire auf verschiedenen linguistischen Ebenen, um dessen Bedeutung und ästhetische Wirkung zu entschlüsseln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die flüchtige Begegnung in der Großstadt, das unglückliche Verliebtsein, der Kontrast zwischen Stille und Lärm sowie die ästhetische Verbindung von Schönheit und Tod.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Baudelaire durch eine strenge poetische Form (Sonett) das Gefühlschaos, die Verzweiflung und die Unbeständigkeit des modernen Lebens ausdrückt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine strukturierte literaturwissenschaftliche Analyse angewandt, die pragmatische, semantische, syntaktische und lautliche Aspekte des Textes systematisch untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Kommunikationsinstanzen, der Isotopenanalyse, dem Einsatz von Tropen (wie Metaphern) sowie der formalen Untersuchung von Syntax, Metrik und Reimschema.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Baudelaire, Sonett-Struktur, Isotopien, Sprecher-Adressaten-Verhältnis, Bildsprache und der Kontrast zwischen Form und Inhalt.

Welche Rolle spielt die Großstadt als Hintergrund für das Gedicht?

Die Großstadt (Paris) dient als Ort, der die Wege der Liebenden kurzzeitig kreuzt, aber durch ihr Gewimmel und ihre Unruhe auch die Trennung und das Verschwinden der Frau erzwingt.

Warum wird der Begriff "Tod" als Euphemismus im Gedicht behandelt?

Der Autor nutzt Periphrasen wie "Ewigkeit" anstelle des Tabuworts "Tod", um eine romantischere und ästhetisch ansprechendere Wirkung im Kontext des Sonetts zu erzielen.

Welche Bedeutung haben die rhetorischen Fragen und Ausrufe?

Sie unterstreichen die Verzweiflung des Sprechers und verdeutlichen, dass es keinen realen Dialog mit der Frau gibt – das gesamte Gedicht bleibt ein Monolog und ein Selbstgespräch.

Excerpt out of 8 pages  - scroll top

Details

Title
Das Gedicht "A une passante' von Charles Baudelaire
College
University of Regensburg  (Romanistik)
Course
Einführungskurs in Franz. Literatur
Grade
1,0
Author
Sylvia Hadjetian (Author)
Publication Year
2001
Pages
8
Catalog Number
V42824
ISBN (eBook)
9783638407656
ISBN (Book)
9783656587996
Language
German
Tags
Gedicht Charles Baudelaire Einführungskurs Franz Literatur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sylvia Hadjetian (Author), 2001, Das Gedicht "A une passante' von Charles Baudelaire, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42824
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  8  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint