Diese Arbeit untersucht die soziale Rolle der Frau und einige weitere soziale Rollen, die eine Frau übernehmen kann bzw. die ihr zugeschrieben werden und untersucht ob bzw. inwiefern die unterschiedlichen Erwartungen der verschiedenen Bezugsgruppen miteinander vereinbar sind. Dazu ist ein Exkurs in die Geschichte der Rolle der Frau hilfreich, um die Entwicklung eben dieser aufzuzeigen. Diese Arbeit bezieht sich auf die in Deutschland geltenden Gesetze sowie die hier allgemein anerkannten gesellschaftliche Normen bezieht, da durch verschiedene Religionen und Kulturen auf der Welt die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Normen gelten und die Stellung der Frau in den verschiedenen Gesellschaften sehr unterschiedlich ausfallen kann. Als Vergleich wird hierzu die französische Familienpolitik in Auszügen dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffserklärung „soziale Rolle“
- Die Geschichte der sozialen Rolle(n) der Frau
- Bezugsgruppen und deren Erwartungen
- Die Frau
- Die Mutter
- Die Berufstätige
- Herausforderung Alleinerziehend
- Ein Blick nach Frankreich
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die soziale Rolle der Frau und einige weitere soziale Rollen, die eine Frau übernehmen kann bzw. die ihr zugeschrieben werden. Sie analysiert, ob bzw. inwiefern die unterschiedlichen Erwartungen der verschiedenen Bezugsgruppen miteinander vereinbar sind. Dazu werden die Entwicklung der Rolle der Frau in einem historischen Exkurs betrachtet und die in Deutschland geltenden Gesetze sowie die hier allgemein anerkannten gesellschaftlichen Normen herangezogen. Da durch verschiedene Religionen und Kulturen auf der Welt die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Normen gelten und die Stellung der Frau in den verschiedenen Gesellschaften sehr unterschiedlich ausfallen kann, wird die französische Familienpolitik in Auszügen als Vergleich herangezogen.
- Die soziale Rolle der Frau und ihre verschiedenen Facetten
- Die Erwartungen verschiedener Bezugsgruppen an die Frau
- Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Der Einfluss von Geschichte und Kultur auf die Rolle der Frau
- Die Herausforderungen der Vereinbarkeit unterschiedlicher Rollen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Vordergrund und verdeutlicht die aktuelle gesellschaftliche Debatte um die Rolle der Frau. Kapitel 2 erläutert den soziologischen Begriff der „sozialen Rolle“ und zeigt auf, dass es sich um ein Bündel von Verhaltenserwartungen handelt, die von verschiedenen Bezugsgruppen an den Inhaber der Rolle gestellt werden. Kapitel 3 beleuchtet die Geschichte der sozialen Rolle(n) der Frau und zeichnet die Entwicklung dieser über die Zeit nach. Kapitel 4 widmet sich den Bezugsgruppen, die unterschiedliche Erwartungen an die Frau stellen, darunter die Frau selbst, die Mutter und die Berufstätige.
Schlüsselwörter
Soziale Rolle, Frau, Erwartungen, Bezugsgruppen, Beruf, Familie, Vereinbarkeit, Geschichte, Kultur, Deutschland, Frankreich, Familienpolitik
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter der „sozialen Rolle“ der Frau?
Eine soziale Rolle ist ein Bündel von Verhaltenserwartungen, die von verschiedenen Bezugsgruppen (Gesellschaft, Arbeitgeber, Familie) an eine Person in einer bestimmten Position gestellt werden.
Kann eine Frau heute allen gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht werden?
Die Arbeit untersucht die oft widersprüchlichen Erwartungen an Frauen als Berufstätige, Mütter und Individuen und analysiert die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit dieser Rollen.
Wie hat sich die Rolle der Frau historisch entwickelt?
Ein historischer Exkurs zeigt den Wandel von der traditionellen Hausfrauenrolle hin zur modernen, erwerbstätigen Frau und wie sich rechtliche und gesellschaftliche Normen in Deutschland verändert haben.
Welche speziellen Herausforderungen haben Alleinerziehende?
Alleinerziehende Frauen stehen unter besonderem Druck, da sie die Rollen der Versorgerin und der primären Bezugsperson allein ausfüllen müssen, was oft zu finanziellen und zeitlichen Konflikten führt.
Was unterscheidet die französische von der deutschen Familienpolitik?
Frankreich gilt oft als Vorbild für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Arbeit zieht Vergleiche heran, um zu zeigen, wie staatliche Strukturen die Rollenbilder beeinflussen können.
Welche Bezugsgruppen stellen Erwartungen an die Frau?
Zu den wichtigsten Bezugsgruppen zählen die Familie (Kinder, Partner), der Arbeitsmarkt (Kollegen, Vorgesetzte) und die Frau selbst mit ihren persönlichen Zielen.
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- Lou Hennicke (Author), 2013, Die soziale(n) Rolle(n) der Frau heute. Kann eine Frau noch allen Ansprüchen gerecht werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428754