Die vorliegende Arbeit greift verschiedene Gedanken auf, die mir während der Recherche und Bearbeitung gekommen sind. Es soll keine Handlungsempfehlung herausgegeben werden und auch kein Katalog möglicher gesundheitlicher oder sozialer Folgen für Menschen hohen Alters in Krankenhäusern. Diese Belegarbeit soll zum Nachdenken anregen und Methoden in den Blick rücken, die für eine Verbesserung des Wohlbefindens vieler Menschen sorgen oder eine Verschlechterung des körperlichen wie seelischen Zustandes verhindern könnten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Warum ist ein Klinikaufenthalt für ältere Menschen oft problematisch?
- Mögliche Faktoren
- Was brauchen KlientInnen an sozialpädagogischer Unterstützung?
- Eine methodische Überlegung
- Fazit...
- Quellenverzeichnis.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Belegarbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Belastungen, die ein Klinikaufenthalt für ältere Menschen mit sich bringt. Ziel ist es, die Problematik des Krankenhausaufenthalts im hohen Alter zu beleuchten und mögliche Wege zu einer Verbesserung des Wohlbefindens der PatientInnen aufzuzeigen.
- Vulnerabilität älterer Menschen in ungewohnten Umgebungen
- Körperlicher und geistiger Abbau im Krankenhaus
- Delirium als häufige Komplikation bei älteren PatientInnen
- Die Bedeutung von vertrauten Strukturen und Routinen
- Soziale und methodische Unterstützung für ältere PatientInnen im Krankenhaus
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Autorin führt in die Thematik des Klinikaufenthalts im hohen Alter ein, basierend auf persönlichen Erfahrungen mit einem Familienmitglied. Sie betont die Notwendigkeit, diese Situation aus sozialpädagogischer Perspektive zu betrachten und Möglichkeiten zur Verbesserung des Wohlbefindens der PatientInnen zu erforschen.
2. Warum ist ein Klinikaufenthalt für ältere Menschen oft problematisch?
Dieses Kapitel beleuchtet die Faktoren, die einen Klinikaufenthalt für ältere Menschen problematisch machen können. Es wird die erhöhte Vulnerabilität von älteren Menschen im Krankenhaus, die Gefahr des körperlichen und geistigen Abbaus sowie die Gefahr des Deliriums thematisiert. Die Bedeutung vertrauter Strukturen und Routinen für die Aufrechterhaltung der kognitiven Leistungen wird hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Krankenhausaufenthalt, hohes Alter, Vulnerabilität, Delirium, soziale Unterstützung, methodische Überlegung, PatientInnen, Wohlbefinden, vertraute Strukturen, Routinen.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist ein Krankenhausaufenthalt für ältere Menschen oft belastend?
Ältere Menschen reagieren vulnerabler auf ungewohnte Umgebungen. Fehlende Routinen und vertraute Strukturen können zu schnellem körperlichem und geistigem Abbau führen.
Was ist ein Delirium und warum tritt es im Krankenhaus häufig auf?
Ein Delirium ist ein Zustand akuter Verwirrtheit. Es wird oft durch den Stress der neuen Umgebung, Medikamente oder Schlafmangel ausgelöst und ist eine häufige Komplikation bei geriatrischen Patienten.
Welche Rolle spielt die Sozialpädagogik im Krankenhaus?
Sozialpädagogische Unterstützung hilft dabei, das Wohlbefinden zu steigern, Ängste abzubauen und Methoden zu finden, die die seelische Gesundheit der Patienten stabilisieren.
Wie können vertraute Strukturen im Klinikalltag erhalten werden?
Durch die Einbeziehung von Angehörigen, das Mitbringen persönlicher Gegenstände und die Aufrechterhaltung täglicher Routinen kann der kognitive Verfall gemindert werden.
Was ist das Ziel dieser Belegarbeit?
Die Arbeit soll zum Nachdenken anregen und Methoden aufzeigen, die eine Verschlechterung des Zustands älterer Menschen im Krankenhaus verhindern könnten, ohne dabei starre Handlungsempfehlungen zu geben.
- Quote paper
- Lisa Bartschat (Author), 2018, Krankenhausaufenthalt im hohen Alter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428761