Diese Seminararbeit befasst sich mit den Veränderungen in der Mediennutzung der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren. Jugendliche wachsen mit einer großen Medienvielfalt auf. Durch die Digitalisierung und dem technischen Fortschritt, haben Jugendliche eine große Auswahl an Neuen Medien. Das bewirkt die Wandlung des Leitmediums, während früher Jugendliche angegeben hatten nicht auf das Fernsehen verzichten zu können, steht das Fernsehgerät heute an dritter Stelle nach Internet und Computer. Für Jugendliche ist Kommunikation von besonderer Bedeutung, hierfür werden im Internet am häufigsten Online-Communities genutzt. Ein Handy gehört heute zur Standardausrüstung eines Jugendlichen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
1.1 Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2 Medien
2.1 Definition Medien
2.2 Neue Medien
3 Mediennutzung von Jugendlichen
3.1 Medien und Jugendliche früher
3.2 Mediennutzung Jugendlicher heute
3.2.1 Printmedien
3.2.2 Elektronische Medien
3.2.3 Neue Medien
4 Jugendliche und Web 2.0
4.1 Online-Communities
4.2 Probleme und Gefahren im Internet
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den signifikanten Wandel im Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, analysiert die Verschiebung weg von klassischen Leitmedien hin zu interaktiven digitalen Angeboten und beleuchtet die damit verbundenen Chancen sowie Risiken.
- Wandel der Mediennutzung bei Jugendlichen
- Bedeutung von Internet und Online-Communities
- Veränderungen im Konsumverhalten von Print- und elektronischen Medien
- Chancen und Gefahren der Web 2.0-Nutzung
- Einfluss der Digitalisierung auf das Freizeitverhalten
Auszug aus dem Buch
3.2.1 Printmedien
Das Lesen von Büchern oder Zeitungen steht heute in direkter Konkurrenz zum Fernsehen oder Computer. Was als alltäglich gesehen wurde, wird immer mehr zu einer Nischenbeschäftigung. Laut Statistiken stehen Printmedien weit hinter Fernsehen und anderen Neuen Medien. Die Untersuchung des Bielefelder Medienkompetenzmodells zeigt, dass manche Jugendliche in Ihrer Freizeit (14%) nie zu einem Buch, einer Zeitung oder Zeitschrift greifen. Sie beweisen somit einen starken Rückgang der Lesehäufigkeit der Printmedien. Das Leseverhalten wird ebenfalls vom Alter beeinflusst, im Alter von 14-17 Jahren wird weniger gelesen. Ab dem 18. Lebensjahr nimmt die Lesehäufigkeit wieder zu. Die Wesentliche Mehrheit der Jugendlichen lesen heute im Computer das was sie interessiert, statt zu einem Buch zu greifen. Die geringe Auseinandersetzung der Jugendlichen mit dem Printmedium führt dazu, dass der Kenntnis- und Gestaltungsgrad sehr gering ausgeprägt ist, das kann aus dem wenigen Print-Wissen der Befragten schlussgefolgert werden (vgl. Treumann s.o., 2007, S.121 ff.).
Büchernutzung
Befürchtungen zu Trotz, hat das Medium Buch bei den Jugendlichen in den vergangen zehn Jahren keinen Bedeutungsverlust unterliegen müssen. Der Anteil der gewohnheitsmäßigen Buchleser ist laut der JIM Studie 2010 auf einem deckungsgleichen Wert wie vor 10 Jahren.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Das Kapitel erläutert den grundlegenden Wandel der Medienlandschaft für Jugendliche und definiert Zielsetzung sowie methodisches Vorgehen der Arbeit.
2 Medien: Es erfolgt eine theoretische Einordnung des Medienbegriffs und eine Differenzierung in Primär-, Sekundär- und Tertiärmedien sowie eine Einteilung der Mediensektoren.
3 Mediennutzung von Jugendlichen: Dieses Hauptkapitel analysiert das veränderte Nutzungsverhalten von der historischen Perspektive bis hin zur heutigen Dominanz digitaler Medien und spezifischer Geräte wie Handy und Computer.
4 Jugendliche und Web 2.0: Hier werden die Rolle von Online-Communities, die Selbstpräsentation Jugendlicher im Internet sowie die damit verbundenen Gefahren und Sicherheitsaspekte diskutiert.
5 Fazit: Das Fazit fasst den vollzogenen Medienwandel zusammen, betont die Bedeutung des Internets als festen Bestandteil des Alltags und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Mediennutzung.
Schlüsselwörter
Jugendliche, Mediennutzung, Medienwandel, Internet, Neue Medien, Online-Communities, Web 2.0, Handy, Computer, Printmedien, Elektronische Medien, JIM-Studie, Medienkompetenz, Digitalisierung, Jugendforschung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt den tiefgreifenden Wandel der Mediennutzung bei Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren in einer Zeit der zunehmenden Digitalisierung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Verschiebung der Medienpräferenzen von klassischen Medien (Radio/Fernsehen) hin zu Online-Medien, die Bedeutung sozialer Netzwerke und die Ausstattung mit Endgeräten wie Handys.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, einen Überblick über verschiedene Medien zu geben und aufzuzeigen, in welche Richtung sich das Mediennutzungsverhalten der Jugendlichen entwickelt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller empirischer Daten, insbesondere der JIM-Studie 2010.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die medientheoretischen Grundlagen, die detaillierte Analyse der Mediennutzung von Print- bis hin zu digitalen Medien sowie die spezifische Untersuchung der Web 2.0-Welt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienwandel, Jugendliche, Internet, Online-Communities und Medienkompetenz charakterisiert.
Welche Rolle spielen Online-Communities im Alltag der untersuchten Jugendlichen?
Online-Communities sind ein zentrales Element, da 71 Prozent der Jugendlichen regelmäßig solche Plattformen nutzen, um mit Freunden vernetzt zu bleiben.
Welche Ängste und Gefahren identifiziert die Studie im Internet?
Jugendliche äußern primär Sorgen bezüglich Abzocke, Betrug, Viren, Datenmissbrauch sowie Cybermobbing.
- Arbeit zitieren
- Ivan Kurtovic (Autor:in), 2010, Medien im Leben von 14–19 jährigen. Eine neue Generation von Nutzern wächst heran, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428787