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Eine Einführung in Komplexe Zahlen

Title: Eine Einführung in Komplexe Zahlen

Term Paper , 2015 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nabi Kavak (Author)

Didactics - Mathematics
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Mit dieser schriftlichen Ausarbeitung finden die Leser/innen eine kurze Einführung in die Thematik der komplexen Zahlen und die Bedeutung des unbekannten Zahlbereiches für den Alltag.

Die Komplexen Zahlen gehören zu einer Thematik, welche in der Schulmathematik eher einen geringeren Bekanntheitsgrad hat. SuS gelangen immer wieder an einen Punkt, an dem sie nicht mehr weiterrechnen können. Sogar der Taschenrechner zeigt „Error“ an. Also können die SuS annehmen, dass es tatsächlich keine Lösung gibt. Das ist jedoch ein Trugschluss.

Zunächst werden die komplexen Zahlen anhand von Beispielen näher erläutert und die Verbindung zu anderen Zahlbereichen hergestellt. Weiterhin werden wichtige Persönlichkeiten, die sich mit dieser Thematik beschäftigt haben, herausgestellt. Anschließend werden die komplexen Zahlen definiert, ausführlich erklärt und beispielhaft dargestellt. Zuletzt wird gezeigt, dass die komplexen Zahlen, wie die rationalen Zahlen, einen Körper bilden. Abschließend werden verschiedene Anwendungsgebiete der komplexen Zahlen vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Der Ursprung der komplexen Zahlen

3. Definitionen der komplexen Zahlen

4. Der Körper der komplexen Zahlen

5. Abschluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt eine grundlegende Einführung in die Thematik der komplexen Zahlen. Ziel ist es, das Verständnis für die Zahlbereichserweiterung von reellen zu komplexen Zahlen zu fördern, die mathematische Definition der imaginären Einheit darzulegen und nachzuweisen, dass komplexe Zahlen die algebraische Struktur eines Körpers bilden.

  • Historische Entwicklung und Motivation der komplexen Zahlen
  • Mathematische Definitionen und Rechenoperationen
  • Geometrische Veranschaulichung in der Gaußschen Zahlenebene
  • Strukturanalytischer Nachweis der Körperaxiome
  • Anwendungsgebiete in Naturwissenschaft und Technik

Auszug aus dem Buch

3. Definitionen der komplexen Zahlen

Vor dem Hintergrund der letzten obigen Ausführungen kann somit die erste Definition gefolgert werden, welche wie folgt mathematisch beschrieben werden kann:

Definition 1: „Wir setzen i: = √−1, d.h. es gilt i² = −1. Das i wird als imaginäre Einheit bezeichnet“ (Kramer 2008: 192).

Dementsprechend werden wir im Folgenden immer mit dieser Definition arbeiten und für jedes i² die reelle Zahl −1 einsetzen. Dass das i als imaginäre Einheit bezeichnet wird, ist auf René Descartes zurückzuführen (vgl. Engel 2011: 6). Auch Padberg (1995) gibt an, dass Euler selbst darüber wie folgt spricht: Sie sind „Zahlen, welche ihrer Natur nach ohnmöglich sind, und gemeiniglich imaginäre Zahlen, oder eingebildete Zahlen genannt werden, weil sie bloss allein in der Einbildung stattfinden“ (ebd.: 214). Ebenso bezeichne auch Leibniz die komplexen Zahlen als äußerst rätselhaft und geheimnisvoll (vgl. ebd.). Allgemein kann gesagt werden, dass die Bezeichnung „imaginäre Einheit“ damals von dem lateinischen „numeri imaginarii“ abgeleitet, ins Deutsche übersetzt „eingebildete Zahlen“ bedeutet, und bis heute so übertragen wurde.

Quadratischen Gleichungen können somit wie folgt gelöst werden:

x² + k = 0

⇔ x² = −k

x1 = √−k x2 = − √−k

⇔ x1 = √−1 · √k ⇔ x2 = − √−1 · √k

x1 = i · √k x2 = −i · √k

Durch die Multiplikation mit eins, welche das Ergebnis nicht verändert, und die Anwendung des Wurzelgesetzes sowie der Definition, können die negativen Zahlen, die unter der Wurzel stehen mit diesem Schema gelöst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für die Beschäftigung mit komplexen Zahlen und stellt den Kontext zur Schulmathematik her, in der negative Wurzeln oft als unlösbar gelten.

2. Der Ursprung der komplexen Zahlen: Hier wird der historische Kontext der komplexen Zahlen aufgezeigt und die notwendige Erweiterung des Zahlbereichs verdeutlicht, um Gleichungen wie x² + 1 = 0 lösbar zu machen.

3. Definitionen der komplexen Zahlen: Dieses Kapitel führt die imaginäre Einheit sowie die Definitionen für Addition und Multiplikation komplexer Zahlen ein und veranschaulicht diese in der Gaußschen Zahlenebene.

4. Der Körper der komplexen Zahlen: Hier erfolgt der mathematische Nachweis, dass die komplexen Zahlen bezüglich der Addition und Multiplikation die Körperaxiome erfüllen.

5. Abschluss: Das letzte Kapitel fasst die Bedeutung der komplexen Zahlen für die moderne Wissenschaft, insbesondere in der Physik und Technik, zusammen.

Schlüsselwörter

Komplexe Zahlen, imaginäre Einheit, Zahlbereichserweiterung, Körperaxiome, Gaußsche Zahlenebene, Addition, Multiplikation, Vektorraum, Reell, Imaginärteil, Algebra, Analysis, Geometrie, Quantenmechanik, Wellenfelder

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der komplexen Zahlen, von ihrer historischen Herleitung bis hin zur mathematischen Beweisführung ihrer Körperstruktur.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition der imaginären Einheit, die algebraischen Rechenregeln und die geometrische Interpretation in der Gaußschen Zahlenebene.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für komplexe Zahlen als Erweiterung der reellen Zahlen zu schaffen und zu zeigen, dass sie einen mathematischen Körper bilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die deduktive mathematische Methode, indem Definitionen aufgestellt und darauf aufbauend die Körperaxiome systematisch überprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Ursprung der Zahlen, die formalen Definitionen inklusive der Rechenregeln für Addition und Multiplikation sowie die Einbettung in die komplexe Zahlenebene behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind komplexe Zahlen, imaginäre Einheit, Körperaxiome und die Gaußsche Zahlenebene.

Was besagt das Distributivgesetz in Bezug auf komplexe Zahlen?

Das Distributivgesetz stellt sicher, dass die Multiplikation über die Addition distributiv ist, was eine grundlegende Voraussetzung für die Körperstruktur ist.

Warum wird die Gaußsche Zahlenebene verwendet?

Sie dient der anschaulichen geometrischen Darstellung komplexer Zahlen, wobei der Realteil auf der horizontalen und der Imaginärteil auf der vertikalen Achse abgetragen wird.

Wie wurde das multiplikative Inverse hergeleitet?

Das inverse Element wurde durch das Aufstellen und Lösen eines Gleichungssystems aus den Definitionen für Real- und Imaginärteil mathematisch exakt abgeleitet.

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Details

Title
Eine Einführung in Komplexe Zahlen
College
University of Münster
Grade
1,3
Author
Nabi Kavak (Author)
Publication Year
2015
Pages
15
Catalog Number
V428898
ISBN (eBook)
9783668753082
ISBN (Book)
9783668753099
Language
German
Tags
Komlexe Zahlen Zahlbereiche Didaktik Mathematik komplexe Zahlenebene imaginäre Einheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nabi Kavak (Author), 2015, Eine Einführung in Komplexe Zahlen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428898
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