Univerbierung. Eine problematische Wortbildungsart


Hausarbeit, 2017

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wortbildungsarten
2.1 Komposita und Derivation
2.1.1 Komposition
2.1.2 Derivation
2.2 Die Univerbierung – Definitionsansätze
2.3 Historische Entwicklung der Univerbierung
2.4 Univerbierung und Inkorporation

3. Probleme der Univerbierung
3.1 Struktur und Zusammensetzung
3.2 Rechtschreibung
3.3 Gemeinsamkeiten/Ausnahmen

4. Fazit

5. Bibliographie

1. Einleitung

„Die Teutschen haben die Freiheit alle Tage neue zusammengesetzte Wörter zu machen“ (Aichinger 1754, S. 104)

Deutsch ist eine Wortbildungssprache. Die deutsche Wortbildung erzeugt neue Wörter, die zusammengeschrieben werden. Am intensivsten werden Zusammensetzungen bzw. Komposita für neue Wortbildungen benutzt, wie z.B. Haustür aus Haus und Tür. Auch werden Derivate benutzt, um neue Wörter zu bilden, zum Beispiel Freiheit aus frei und - heit. Es gibt noch jegliche andere Formen der Wortbildung, die entweder in den Bereich der Syntax oder der Morphologie zugeordnet werden können. Doch es gibt noch eine besondere Wortbildungsart, die weder der Syntax noch der Morphologie gehört und bei der man unsicher ist, ob die neu gebildeten Wörter getrennt oder zusammengeschrieben wird. Ein Beispiel hierzu wäre die Rechtschreibung von Zeitlang bzw. zeitlang. Welche Schreibung davon ist richtig? Und aus welchen Gründen schreibt man dieses Wort groß bzw. klein? Gehört diese Wortbildung zu der Komposition oder Derivation? Und wie strukturiert man bzw. zerlegt man dieses Wort? Jene Fragen betreffen die problematische Wortbildungsart bekannt unter dem Namen Univerbierung.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Univerbierung und ihrer Probleme. Zunächst folgt die Abgrenzung der Univerbierung von anderen Wortbildungsarten, nämlich der Komposition und Derivation. Dann werden verschiedene Definitionen zur Univerbierung präsentiert, sowie ihre historische Entwicklung skizziert. Im Nachhinein werden komplexe Wortbildungen analysiert und mit ihnen zusammen die Probleme der Univerbierung dargelegt. Am Ende werden die Resultate zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.

2. Wortbildungsarten

Um die Univerbierung als eine separate Wortbildungsart zu verstehen, muss sie zunächst von anderen Wortbildungsarten differenziert werden. Dazu folgt eine Zusammenfassung der zwei Hauptverfahren, mit denen man deutsche Wörter bildet, nämlich die Komposition und Derivation. Im Anschluss wird die Univerbierung von jenen Verfahren unterschieden und mit ihrer historischen Entwicklung zusammen definiert.

2.1 Komposita und Derivation

Die deutsche Sprache ist eine Wortbildungssprache und ihre Wörter werden durch Komposita und Derivationen gebildet. Die folgende Abbildung veranschaulicht dies und unterteilt die Derivation noch einmal in explizite und implizite Derivation, sowie Konversion. Sie wurde adaptiert aus Donalies 2005, S. 137.

Abbildung in dieser leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Wortbildungsarten adaptiert aus Donalies 2005, S. 137.

2.1.1 Komposition

Zunächst wird die Komposition eingeführt. Die Komposition (Zusammensetzung) ist die am intensivsten benutzte Wortbildungsart in der deutschen Sprache. Sie wird definiert als die Zusammensetzung von Wörtern, Konfixen, Sätzen, Phrasen und unikalen Einheiten (vgl. Donalies 2005, S. 136).

Die Bildung von neuen Nomina durch Komposita ist kaum beschränkt, daher ist die Komposition eine leicht handhabbare Wortbildungsart. Bei der Komposition werden zwei Kernmorpheme miteinander kombiniert und ergeben somit ein neues Wort (vgl. IDS Mannheim 2011, Online, hypermedia.ids-mannheim.de). In manchen Fällen ist hierbei ein Fugenelement nötig, das die beiden Bestandteile miteinander verbindet. Ein Beispiel hierfür wäre Regen + Schirm = Regenschirm (ohne Fugenelement) aber Sonne + n + Schirm = Sonnenschirm (mit Fugenelement -n). Besonders häufig ist das Fugenelement -s nach Substantiven die auf -ung enden, wie zum Beispiel dazu ist Sitzung + s + Ende = Sitzungsende oder auch nach anderen Substantiven ohne -ung, z.B . Arbeitsamt (vgl. IDS Mannheim 2009, Online, hypermedia.ids-mannheim.de).

Bei der Komposition unterscheidet man zwischen Kopulativkomposita, Determinativkomposita und Possessivkomposita (vgl. IDS Mannheim 2011, Online, hypermedia.ids-mannheim.de). Bei den Kopulativkomposita werden Komposita gebildet, deren Bestandteile gleichberechtigt sind, wobei der bezeichnete Gegenstand weder das vom ersten noch das vom zweiten Bestandteil bezeichnet. Ein Beispiel dazu wäre Hosenrock – wird der erste Teil bezeichnet, oder das zweite? Die Antwort lautet: weder noch (vgl. IDS Mannheim 2011, Online, hypermedia.ids-mannheim.de).

Determinativkomposita sind das Ergebnis der Kombination zwei verschiedener Wortarten, bei der die Wortart des Kompositums durch den zweiten Bestandteil festgelegt wird. Das Wort ist binär, dabei ist der Kopf rechtsköpfig und hauptbedeutungstragend. Ein Beispiel dafür wäre turnen (Verb) + Schuh (Substantiv) = Turnschuh. Dabei nennt man das Bestimmungswort Determinans (hier: turnen), das zu bestimmende Wort Determinatum (hier: Schuh). Das Determinatum ist prinzipiell dem Determinans semantisch übergeordnet, es legt nämlich die lexikalische Bedeutung des Kompositums fest: ein Turnschuh ist ein Schuh mit dem man turnt (vgl. IDS Mannheim 2009, Online, hypermedia.ids-mannheim.de). Man kann dazu zusammenfassen, dass das Zweitglied den semantischen und morphosyntaktischen Kopf des Kompositums bildet und dabei die Merkmale wie Wortart, Genus und Flexion des Determinativkompositums bestimmt.

Das Possessivkompositum weist das gleiche Determinationsverhältnis auf wie das Determinativkompositum, jedoch ergibt sich aus dem Zweitglied nicht die Bedeutung des Kompositums. Die einzelnen Bestandteile der Zusammensetzung beschreiben Eigenschaften, die für das gesamte Kompositum stehen. Ein Beispiel dazu wäre Rotkehlchen: hier wird keine Kehle bezeichnet, sondern ein Tier, auf welches jene Eigenschaft zutrifft, nämliche ein Vogel mit einer roten Kehle (vgl. IDS Mannheim 2001, Online, hypermedia.ids-mannheim.de).

Das Institut der deutschen Sprache (kurz IDS) in Mannheim unterscheidet im Allgemeinen zwischen:

- Nomenkompositum: Es entstehen Nomina wie Königsmantel, Vordach, Wir-Gefühl.
- Adjektivkompositum: Es entstehen Adjektive wie pantherelegant, schwarzweiß.
- Verbkompositum: Es entstehen Verben wie knirschkauen, überblicken.
- Konfixkompositum: Es entstehen Konfixe wie geolog.
- Kompositum anderer Wortarten: Es entstehen unter anderem Präpositionen wie gegenüber (2001, Online, hypermedia.ids-mannheim.de)

2.1.2 Derivation

Die Derivation (Ableitung) ist neben der Komposition das zweite Hauptverfahren, mit dem man neue deutsche Wörter bildet. Wie die Bedeutung des Namens bereits impliziert, wird bei der Derivation ein Wort, beispielsweise Gold, zu einem Derivat abgeleitet. Das Derivat, nämlich hier das explizite, ist goldig (vgl. Donalies 2005, S. 94).

Die Derivation wird in explizite und implizite Derivation, sowie in Konversion geteilt. Die Derivation leitet Wörter, Konfixe, Sätze, Phrasen und unikale Einheiten durch 1. Wortbildungsaffixe (explizite Derivation), durch 2. Ablaut (implizite Derivation) und durch 3. Wortartwechsel (Konversion) ab (vgl. Donalies 2005, S. 136). Zur Veranschaulichung folgen nun Beispiele zu jeder Unterteilung aus dem IDS Mannheim:

- Explizite Derivate bilden neue Wörter durch Wortbildungsaffixe, z.B.: schön + - heit à Schönheit (IDS Mannheim 2017, Online, hypermedia.ids-mannheim.de)
- Implizite Derivate bilden neue Wörter durch einen Ablaut, z.B.: trinken à tränken (IDS Mannheim 2017, Online, hypermedia.ids-mannheim.de)
- Konversionen bilden neue Wörter durch einen Wortartwechsel, z.B.: tief à Tief (IDS Mannheim 2011, Online, hypermedia.ids-mannheim.de)

Sowohl Komposita, als auch explizite Derivate sind binär und demnach in zwei Teile zerlegbar. Der zweite Teil des Wortes ist hierbei immer die Hauptsache des Wortes, alias der Kopf, und bestimmt den Gegenstand (vgl. IDS Mannheim 2008, Online, hypermedia.ids-mannheim.de). Sie bilden die grammatischen Merkmale des Wortes; bei Apfelkuchen handelt es sich primär um einen Kuchen, der aus Äpfeln gemacht wurde und beinhaltet alle grammatischen Merkmale von Kuchen. Bei dem Apfelkuchenfabrikdirektor handelt es sich um einen Direktor, der eine Apfelkuchenfabrik führt und enthält daher alle grammatischen Eigenschaften von Direktor. Das Wort Apfelsüß ist wegen süß ein Adjektiv mit allen grammatischen Eigenschaften von süß. Die Länge bzw. die Anzahl der Teile innerhalb des Wortes beeinflusst die Binarität der Wortbildung nicht. Am Ende wird das Wort immer in zwei Teile zerlegt.

Im Allgemeinen erzeugt Wortbildung Wörter, die dadurch markiert sind, dass sie zusammengeschrieben werden. Zum Beispiel wird Rotkraut zusammengeschrieben, weil es ein Phänomen der Morphologie ist. Die Morphologie bestimmt dabei die innere und die äußere Gestaltung des Worts. Dahingegen wird Rote Bete auseinandergeschrieben, da es zur Syntax gehört. Die Syntax bestimmt dabei die Anordnung in und von Wortgruppen. Man kann zwischen Wörtern und Wortgruppen, d.h. zwischen Morphologie und Syntax, im Regelfall immer eine klare Grenze ziehen und sie voneinander unterscheiden (vgl. Donalies 2016, S. 34). Gallmann und Sitta schreiben zu der Unterscheidung von Wort und Wortgruppe: „Eine Wortgruppe besteht aus mehreren grammatisch selbständigen Wortformen. Eine Zusammensetzung bildet als Ganzes eine einzige Wortform. Sie besteht aus zwei oder mehr Wortteilen.“ (1996, S. 109)

Schwierig wird es, wenn Wortneubildungen Merkmale der Morphologie und gleichzeitig der Syntax haben und somit weder zu einem Wort, noch zu einer Wortgruppe zugehören. Zu jenem Bildungstyp gehören beispielsweise die Wortbildungen Zeitlang, Armbreit, Fingerlang, Flügelbreit, Fußbreit, Handvoll, Kinnbreit, Löffelvoll u. Ä. (vgl. Donalies 2016: 34) aber auch umfahren, aufgrund, mithilfe, zufrieden, zuhause. Diese Art von Wörtern werden in die problematische Wortbildungsart, nämlich der Univerbierung, zugeteilt. In den folgenden Kapiteln wird diese genauer untersucht.

2.2 Die Univerbierung – Definitionsansätze

Es gibt verschiedene Ansichten, was die Univerbierung besonders macht und sie von der Komposition bzw. Derivation unterscheidet. Um einen Kompromiss zu finden, müssen unterschiedliche Ansätze dazu herangezogen werden.

Nach Donalies ist jene Art von Wortbildungen wie Zeitlang keine Komposition bzw. Zusammensetzung. Sie gehöre zu einer ganz anderen Kategorie, nämlich der Univerbierung. Man ziehe bei dem Univerbierungsprozess eine ganze Wortgruppe zu einem einzigen Wort zusammen (2016, S. 36). Außerdem univerbiere man besonders bei Wortgruppen, die als eine Einheit vorkommen, z.B . zu Frieden à zufrieden. Fernerhin gäbe es stabile Wortgruppen, die in den Bereich der Phraseologie gehören und demnach nicht univerbiert werden könnten, z.B. Rote Bete (Donalies 2016, S. 36).

Jacobs definiert die Univerbierung als „[…] eine diachrone Entwicklung, bei der […] eine syntaktische Konstituentengrenze zwischen direkt adjazenten Ausdrücken eliminiert oder unter die Grenze des Einlußbereichs syntaktischer Prozesse und Gesetze verschoben wird […]“ (2005, S. 106). Eine diachrone Entwicklung hierzu wird im nächsten Kapitel skizziert.

Das Lexikon der Sprachwissenschaft schreibt als Definition: „Univerbierung entspricht einer allgemeinen strukturellen Tendenz der syntaktischen Vereinfachung zum Zwecke der Informationsverdichtung, sowie zu Vermeidung unhandlicher Konstruktionen.“ (Bussmann 2002, S. 722)

Nach dem IDS Mannheim (2001, Online, hypermedia.ids-mannheim.de) wachsen Wörter, die im Satz häufig nebeneinanderstehen, zu einem Wort zusammen. Dazu gehören z.B. auf Grund à aufgrund. Auch Eisenberg (2007) definiert die Univerbierung so ähnlich, jedoch stellt er die Voraussetzung auf, dass das zu entstehende Wort zu einer Wortart gehöre, die in den gegebenen Zusammenhang passe (vgl. S. 49). Beispiele dafür wären aus der adverbialen Fügung hier zu Lande das Adverb hierzulande, aus der Fügung mit Genitivattribut an dessen Statt zunächst an Statt dessen und dann allmählich die Präposition anstatt dessen, welches den Genitiv nach sich zieht (Eisenberg 2007, S. 49f.).

Man kann also demnach zusammenfassen, dass die Univerbierung eine in der deutschen Sprache ablaufende Verdrängung phrasaler Einheiten durch morphologische Bildungen ist.

2.3 Historische Entwicklung der Univerbierung

Ein Überblick über die historische Entwicklung solcher Wörter vereinfacht das Verständnis zum Univerbierungsprozess. Wörter wie Zeitlang werden bereits seit dem frühen 16. Jahrhundert benutzt (vgl. Donalies 2016, S. 34). Es gibt schriftliche Fixierungen dazu, hier sind einige Beispiele aus Donalies 2016, S. 34:

- „das die Venediger sulchen bestande ain zeytlang fur ain fryden halten“ (Rede der gesandten Botschaffter der Venediger, 1509, books.google.com)
- „so nym zwifel scheler zwo oder drey hantfol “ (Liber de arte distulandi 1509, books.google.com)
- „Es war zu unser Zeit im Julio des 1634 Jahres daselbst drey gantzer Wochen eine so grosse menge Mücken/sonderlicher art/fast wie die Pyraustae, daß man nicht einer Handbreit klare Lufft sehen und mit offenen Gesichte unmolestiret gehen kunte“ (Olearius 1647, deutschestextarchiv.de)

Nach Bach (1965) hätten die ersten Zusammenrückungsprozesse der nebeneinanderstehenden Wörter bereits im 14. bis 17. Jahrhundert angefangen. Zu dem Phänomen des Zusammenrückens schreibt er:

Als energischer durchgeführte Neuerung der Wortbildung dürfen wir die uneigentliche oder unechte Zusammensetzung erwähnen. In ihr stehen im Gegensatz zu älteren eigentlichen oder echten Zusammensetzung […] die ersten Glieder in syntaktische Abhängigkeit von den zweiten. So wächst z.B. der attributive Genitiv mit dem Dingwort zusammen, von dem er abhängig ist (des Waldes Ruhe > Waldesruhe […]); oder ein ursprünglich selbstständiges Adj. Schließt sich mit seinem Dingwort zur Einheit zusammen (das sauer Kraut > Sauerkraut; das wild Schwein > Wildschwein). (1965, S. 231 f.)

Die ersten Ersetzungsprozesse seien bereits im 18. Jahrhundert aufgetreten:

Vor allem seit dem 18. Jh. Hat man längere Bildungen durch kürzere ersetzt. […] Ältere Bildungen aus Eigenschafts- und Dingwort werden nun gern zu einer Worteinheit vereinigt: der edle Stein (Luther) zu Edelstein, das feste Land zu Festland (Campe, 1813), fremde Wörter zu Fremdwörter (J. Paul, 1819), die jetzige Zeit zu Jetztzeit, der schöne Geist (für bel esprit, noch bei Thomasius, 1687) zu Schöngeist, die neue Zeit zu Neuzeit, die große Macht zu Großmacht (1691), der falsche Münzer, Spieler zu Falschmünzer, Falschspieler. Nicht ganz mit diesen Beispielen stimmt die Kürzung überein in das mittlere Zeitalter zu Mittelalter, die nachgeborene Welt zu Nachwelt (Zesen, 1648), der kaiserliche Schnitt zu Kaiserschnitt (18. Jh.). (Bach 1965, S. 303)

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Univerbierung. Eine problematische Wortbildungsart
Hochschule
Universität Mannheim
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V429009
ISBN (eBook)
9783668724143
ISBN (Buch)
9783668724150
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
univerbierung, eine, wortbildungsart
Arbeit zitieren
Sinem Kalmaz (Autor), 2017, Univerbierung. Eine problematische Wortbildungsart, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429009

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