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Genetische Algorithmen. Technischer Darwinismus?

Título: Genetische Algorithmen. Technischer Darwinismus?

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2018 , 30 Páginas , Calificación: 1+

Autor:in: Nico Jeske (Autor)

Ciencias de la computación - Aplicada
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Das Ziel dieser Facharbeit ist es dem Leser das Prinzip genetischer Algorithmen, sowie die Grundlagen des Darwinismus näher zu bringen und somit schließlich die Frage zu beantworten, in welchem Maße genetische Algorithmen wirklich nach dem Darwinismus von Charles Darwin arbeiten und ob genetische Algorithmen wirklich in der Lage sind den natürlichen Prozess der Evolution detailgetreu zu simulieren und ob sie sogar als perfekte Kopie der Evolution angesehen werden können.

Jedes Lebewesen unterliegt einer stetigen Veränderung. Sie passen sich von Generation zu Generation - scheinbar von alleine - immer besser an die Bedingungen ihrer Umgebung an. Grund dafür ist das Prinzip der Evolution, welches hauptsächlich von dem Biologen Charles Darwin geprägt wurde.

Das Grundlegende Prinzip der Evolution nach Charles Darwin besteht in der Abfolge von Rekombination, Mutation und Selektion, wobei stärkere und bessere Individuen eine höhere Chance aufs überleben haben. Die Evolution ist ein in der Natur sehr erfolgreicher, wenn auch langwieriger Prozess, welcher letztendlich auch zu der Entwicklung des Modernen Menschen führte.

Die Optimierung von Prozessen ist einer der wichtigsten Aufgaben in der Modernen Industrie. Prozesse sollen schneller und sicherer ablaufen, denn nur so haben Firmen im Wettbewerb die besten Überlebenschancen.

Optimierung wird schon seit vielen Jahren als Wissenschaft vor allem im Bereich der Operations Research untersucht. Aber auch in der Mathematik wurden viele Verfahren vorgeschlagen und entwickelt. Ebenso wurden auch Neuronale Netze, die sich an dem Aufbau des Gehirns orientieren eine immer beliebtere Lösungsmöglichkeit für verschiedenste Optimierungsprobleme.

Warum sollte man sich also nicht an dem Prinzip der Evolution bedienen? Wie das Zitat von Toby Simpson -- einem Entwickler der Britischen Firma Cyberlife -- bereits besagt, ist die Natur uns mit ihrer „Forschung“ voraus. Es spricht also nichts dagegen dieses erfolgreiche Prinzip der Natur ebenfalls zur Optimierung technischer Systeme heranzuziehen. Und dies geschieht auch, und zwar in Form von genetischen Algorithmen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die biologische Evolution nach Charles Darwin

2.1 Genotyp und Phänotyp

2.2 Rekombination und Mutation

2.2.1 Crossing-Over

2.2.2 Mutation

2.2.3 Populationsgröße und Selektion

3 Genetische Algorithmen

3.1 Selektion

3.2 Variation

3.2.1 Kreuzung

3.2.2 Mutation

4 Beispiel eines genetischen Algorithmus

5 Genetische Algorithmen – technischer Darwinismus?

6 Fazit

7 Anhang

7.1 Literaturverzeichnis

7.2 Quellcode

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die Funktionsweise genetischer Algorithmen im Vergleich zu den biologischen Grundlagen der Evolution nach Charles Darwin zu analysieren, um zu bewerten, inwieweit diese Algorithmen den natürlichen Evolutionsprozess tatsächlich simulieren können.

  • Grundlagen der biologischen Evolution (Genotyp, Phänotyp, Mutation, Selektion).
  • Konzept und Funktionsweise genetischer Algorithmen als Optimierungsmethode.
  • Implementierung eines Beispiel-Algorithmus zur Lösung eines Optimierungsproblems.
  • Kritischer Vergleich zwischen biologischen Mechanismen und algorithmischer Umsetzung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Selektion

Die Selektion dient dazu, Individuen einer Population P(t) auszuwählen, welche daraufhin im Paarungs Pool landen und dort neue Nachkömmlinge zeugen. Damit der Genetische Algorithmus sich von Generation zu Generation verbessern kann, werden fittere Individuen bevorzugt (Survival of the fittest). Ein bekanntes Selektionsverfahren stellt hierbei die Roulette Wheel Selection dar.

Bei diesem Verfahren, werden im ersten Schritt des Selektionsprozesses jedem Individuum ein Segment auf einem Roulette-Rad zugewiesen. Dabei ist die Größe des Segmentes proportional zur Fitness des Individuums. Im zweiten Schritt des Selektionsprozesses wird dieses Rad gedreht und somit ein Segment zufällig bestimmt. Das entsprechende Individuum wird dann schließlich in den Paarungs Pool kopiert. Das drehen am Roulette-Rad wird nun für die Erzeugung des Paarungs Pools insgesamt n-mal durchgeführt.

Je besser die Fitness eines Individuums und damit je größer das Segment auf dem Rad ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Nachkommen dieses Individuums sich in der neuen Population befinden. Durch den Zufallfaktor dieses Selektionsverfahrens ist es theoretisch wohl möglich, dass jedes mal das jeweils schlechteste Chromosom selektiert wird, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für diesen Fall extrem gering und somit eigentlich vernachlässigbar. [MB04, S. 153]

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage, ob genetische Algorithmen eine detailgetreue Simulation der biologischen Evolution darstellen.

2 Die biologische Evolution nach Charles Darwin: Erläuterung der grundlegenden biologischen Prinzipien wie Genotyp, Phänotyp, Rekombination, Mutation und Selektion.

3 Genetische Algorithmen: Einführung in das Konzept der genetischen Algorithmen als randomisierte Optimierungsverfahren und deren Operatoren.

4 Beispiel eines genetischen Algorithmus: Detaillierte Beschreibung einer Java-Implementierung zur Optimierung einer fraktalen Landschaft.

5 Genetische Algorithmen – technischer Darwinismus?: Kritische Gegenüberstellung und Analyse der Übereinstimmungen und Differenzen zwischen biologischer Evolution und algorithmischer Umsetzung.

6 Fazit: Zusammenfassung, dass genetische Algorithmen keine perfekte Kopie, sondern eine erfolgreiche Abstraktion natürlicher Prozesse zur Lösung komplexer Probleme sind.

7 Anhang: Auflistung der verwendeten Quellen sowie der vollständige Quellcode des Beispiel-Programms.

Schlüsselwörter

Genetische Algorithmen, Evolution, Charles Darwin, Selektion, Mutation, Rekombination, Optimierung, Informatik, Simulation, Roulette-Wheel-Selection, Genotyp, Phänotyp, Java, Programmierung, Suchraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Verbindungen und praktischen Unterschiede zwischen der biologischen Evolution nach Charles Darwin und der informatischen Methode der genetischen Algorithmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Der Fokus liegt auf den biologischen Grundbegriffen der Evolution, der algorithmischen Umsetzung von Selektions- und Variationsoperatoren sowie der technischen Implementierung in der Programmiersprache Java.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob genetische Algorithmen den biologischen Evolutionsprozess naturgetreu simulieren können oder ob sie lediglich eine hilfreiche Abstraktion für technische Optimierungsprobleme darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine literaturbasierte Analyse der biologischen Grundlagen sowie eine experimentelle Validierung durch die Eigenentwicklung und Analyse eines genetischen Algorithmus in Java.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Evolution, die Erklärung der Operatoren (Selektion, Mutation, Kreuzung), eine detaillierte Programmvorstellung und eine kritische Reflexion des "technischen Darwinismus".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind genetische Algorithmen, Evolution, Selektion, Mutation, Optimierung, Simulation und der Vergleich biologischer vs. technischer Systeme.

Wie genau funktioniert die im Beispiel genutzte Roulette-Wheel-Selection?

Jedes Individuum erhält ein Segment auf einem gedachten Rad, dessen Größe proportional zur Fitness ist. Durch zufälliges Drehen wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass fittere Individuen häufiger ausgewählt werden.

Warum sind genetische Algorithmen in der Informatik so beliebt?

Sie ermöglichen die Lösung komplexer Optimierungsprobleme, bei denen deterministische Algorithmen oft scheitern, indem sie den Suchraum durch parallele, evolutionär inspirierte Suchstrategien effizient abdecken.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Genetische Algorithmen. Technischer Darwinismus?
Calificación
1+
Autor
Nico Jeske (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
30
No. de catálogo
V429064
ISBN (Ebook)
9783668727625
ISBN (Libro)
9783668727632
Idioma
Alemán
Etiqueta
genetische algorithmen technischer darwinismus Facharbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nico Jeske (Autor), 2018, Genetische Algorithmen. Technischer Darwinismus?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429064
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