Kaiser Konrad II. und die Konflikte in Italien 1035-1038


Hausarbeit, 2012

16 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Gliederung

1.Einleitung

2. Ursachen und Gründe, die zum Val vas sorenaufstand führten

3. Der Valvassorenaufstand und der Konflikt mit Mailand
3.1 Aufbruch nach Italien und erste Verhandlungen mit Aribert von Mailand
3.2 Die Belagerung Mailands und der Erlass des Lehensgesetzes
3.3 Die Verschwörung Ariberts von Mailand und Odos von Champagne

4. Die Konflikte an der Südgrenze des Reiches (1038)

5. Letzte Maßnahmen gegen Mailand und Heimkehr Konrads II

6. Einschätzung und Resultate des zweiten Italienzuges
6.1 Die Beziehung zwischen Konrad und Aribert von Mailand
6.2 Taktik und Erfolge/Misserfolge während des Feldzuges

1. Einleitung

Italien war seit der Integration in das Frankenreich im Jahre 774 durch Karl den Großen ein Brennpunkt politischer Unruhen und Spannungsfeld zwischen verschiedenen Herrschern und Kulturen. Die italienische Halbinsel war zum einen innerlich durch fortdauernde Machtkämpfe um Gebietsansprüche, zum anderen durch Eindringlinge und Neuankömmlinge von außen, bedroht. Die Zersplitterung des Landes schädigte somit auch die kulturellen, politischen und religiösen Strukturen. Immer wieder unternahmen auch die Lombarden im Norden Italiens erfolglose Versuche, sich von der Oberhoheit des Frankenreiches abzuspalten, nicht zuletzt Arduin von Ivrea scheiterte an Kaiser Heinrich II.[1], der am 14. Mai 1004 die Krone Italiens empfangen hatte.[2] In dieser zwar durch seinen Vorgänger besänftigten Konfliktlandschaft setzt die Regierungszeit Konrads IF, des Begründers der Salierdynastie, ein. In seinem ersten Italienritt (1026/27) kann er seine Macht effektiv demonstrieren und erlangt zudem 1026 die Krone über Italien[3] und ein Jahr später die Kaiserwürde[4]. Nach seiner Rückkehr ins Reich, wo andere Konflikte auf den Herrscher warten, beginnt die Lage in der Lombardei und an der Südgrenze des Reiches zu kippen. Mit diesen Konflikten, die Kaiser Konrad II. vom Ende des Jahres 1036 bis kurz vor seinem Tod 1039 zu einem erneuten Italienzug zwangen, beschäftigt sich diese Seminararbeit.

Im folgenden sollen sowohl der erste Konflikt, der sogenannte Valvassorenaufstand, der sich im Norden Italiens rund um die Person des Mailänder Erzbischofs Aribert entwickelte, als auch die Befriedung Kampaniens und Apuliens an der Südgrenze, die durch die Intrigen des Grafen Pandulfs von Capua nötig waren, behandelt werden. Dabei steht zunächst der historische Verlauf, unter zuvoriger Betrachtung der Auslöser für den Italienzug, im Vordergrund. Abrundend widmet sich ein Kapitel der Person Ariberts von Mailand, der sich vom Königsmacher zum Erzfeind des Kaisers auf schwang. Zudem soll eine Einschätzung des Feldzuges zum Ausdruck kommen.

Die Quellen dazu werden von Wipos Gesta Chuonradi Imperatoris[5] bestimmt, aber auch die Jahrbücher Hildesheims[6] und Magdeburgs [7] sowie des Geschichtsschreibers Arnulf von Mailand[8] geben historisch wichtige Angaben und Eckpunkte des Feldzuges Konrads wieder. Gerade bei Wipo ist bei dem fragwürdigen und kontroversen zweiten Italienzug seine pro­kaiserliche Gesinnung kritisch zu betrachten. Um den historischen Verlauf des Feldzuges nachvollziehen zu können, wurde aus den drei Standardwerken zu Konrad Π. die monographische Darstellung von Werner Trillmich[9] als Hauptwerk genutzt, gewählt, die trotz dessen, dass sie die älteste (1991) ist, meines Erachtens die umfassendste Historie abbildet. Die beiden anderen fließen ergänzend mit ein.

2. Ursachen und Gründe, die zum Valvassorenaufstand führten

Die soziologischen Entwicklungen in Norditalien sorgten in den Jahren seit Konrads Abwesenheit für eine Misslage: Die Valvassoren ebenso wie die Capitanei waren seit Beginn des Jahrtausends fast geschlossen in bischöfliche Vasallität eingetreten.[10] Als nun die Macht der Capitane und Valvassoren über die Zeit hinweg immer mehr zunahm, versuchten die Bischöfe, um ihre eigenen Interessen und Macht zu wahren, Lehen zurück zu fordern. Aribert, der Erzbischof von Mailand, ging in diesem Prozess der Enteignung besonders rücksichtslos vor.[11] Er bereicherte sich vor allem nach dem erfolgreichen Burgundfeldzug auf Kosten der Capitanei und erweiterte sein Machtgebiet immens.[12]

Die Valvassoren Mailands wurden, nachdem sie sich gegen die Zwangsenteignungen zur Wehr setzen wollten, durch Getreue des Bischofs aus der Stadt vertrieben und ihrer Lehen beraubt. Sie formierten allerdings wider Erwarten einen Widerstand, der sich eines regen Zustroms an Mitstreitern aus Städten ganz Oberitaliens erfreute. Es kam zur Bildung zweier Lager: auf der einen Seite die Valvassoren, die sich bei Lodi formierten, auf der Gegenseite das Mailänder Episkopat und weltliche Fürsten unter der Führung Ariberts. Zu Beginn des Jahres 1036 kam es zur kämpferischen Konfrontation. Ein überlegenes militärisches Kontingent der Valvassoren schlug das Aufgebot der Lehensherren[13] vernichtend in der Schlacht auf dem Campo Malo.[14] [15] Wipo erklärt sich den Sieg durch die ״incredibilis multitudo sola impressione catervarum“.[16]

Da die Valvassoren und Capitane die herrschende Adelsschicht der Lombardei bilden und das Heeresaufgebot stellen, repräsentieren sie somit die Reichsgewalt,[17] die durch eine Abwendung der Valvassoren vom Reich in Gefahr geraten könnte.[18]

״ Coninraverant enim omnes valvasores Italiae et gregarii milites adversas dominos saos et omnes mi- ñores contra maiores, ut non paterentur aliwuid sibi inuìtum accidere a dominis suis supra volúntatela ipsorum, dicentes, si imperator eorum noliet venire, ipsi per se legem sibimet facerent. “[19]

Nach dieser ausdrücklichen Forderung der Valvassoren sah sich Konrad gezwungen, erneut nach Italien zu ziehen, um zu schlichten. Die Angelegenheit wurde somit Kernthema des Ausburger Hoftages von 1036.[20] Eine Intervention schien unausweichlich.

3. Der Valvassorenaufstand und der Konflikt mit Mailand

3.1 Aufbruch nach Italien und erste Verhandlungen mit Aribert von Mailand

Konrad brach also noch Ende des Jahres 1036 mit einem kleinen Tross gen Italien auf.[21] Seine Route führte ihn über Brescia und Cremona[22], um die dortigen Aufständischen zu beruhigen und Recht zu sprechen.[23] Er entsandte Königsboten, die Klagen entgegennehmen sollten und rief einen Reichstag zu Pavia aus, der im Frühjahr stattfmden sollte. In diesem Zeitraum wird sich Konrad durch die Untersuchungen in den Gerichtsfällen der ״Machenschaften“ Ariberts gewahr, die dieser in seiner Abwesenheit vollzogen hat.[24] Daraufhin zog der Kaiser nach Mailand, das er zu Beginn des Jahres 1037 erreichte. Nach einem feierlichen Empfang durch den Metropoliten kippte bereits kurz nach Konrads Ankunft in der Stadt die Stimmung auf Grund eines ausgestreuten Gerüchtes um, der Kaiser wolle der Stadt das Bistum Lodi entziehen. Die Schädigung der städtischen Interessen, die damit einhergegangen wären, verursachten große Tumulte und veranlassten Konrad, sich umgehend nach Pavia zurück zu ziehen.[25] Dieser eilige Rückzug war dem Umstand geschuldet, dass Konrad zu diesem Zeitpunkt über kein Heereskontingent vor Ort verfügte.[26] So blieb vorerst nichts anderes zu tun, als den Hoftag zu Pavia Mitte März abzuwarten. Dort fanden sich eine Vielzahl an Anklägern ein, die gegen den ebenfalls anwesenden Erzbischof von Mailand Anklage wegen unrechtmäßiger Usurpation ihrer Lehen erhoben. Der Hauptankläger war der Otbertiner Graf Hugo, der durch Aribert nahezu alle Lehen eingebüßt hatte.[27] Konrad musste sich nach dem Recht auf Seiten der Ankläger stellen und auf eine Rückgabe der eingezogenen Lehen durch den Erzbischof be­stehen. Dieser jedoch widersetze sich den Forderungen und zeigte sich zu keinerlei Kompromissen bereit, zudem weigerte er sich, die Autorität und Person des Herrschers anzuerkennen.[28] Dies hatte die sofortige Inhaftierung Ariberts ohne den Urteilsspruch eines geistigen Gerichts zur Folge.[29] [30] Diese übereilige Entscheidung, die auch in den eigenen Reihen auf Unmut stieß, veranlasste Konrad dazu, nachträglich um den Beistand des Papstes zu bitten. Die Bewachung Ariberts übertrug der Herrscher an Poppo von Aquileia und Konrad von Kärnten.[31] Schon nach wenigen Tagen Haft in Piacenza gelang es Aribert jedoch, durch eine List freizukommen und nach Mailand zu fliehen.[32] Der Sündenbock, der für die Flucht des Widersachers verantwortlich gemacht wurde, war Poppo von Auqileia.[33] In Folge Flucht erließ Konrad allgemeines Reichsaufgebot gegen die Stadt Mailand und unterstellte den Erzbischof der Reichsacht.[34] Daraufhin machten sich Konrads Frau Gisela und sein Sohn Heinrich III. (der noch vor Konrads Aufbruch nach Italien 1026 in Nimwegen gekrönt worden war) mit einer großen Streitmacht in Richtung Italien auf und trafen noch vor Ende des Monats Mai dort ein.[35] Zusätzlich schlossen sich die Valvassoren und Capitane zu militärischen Einheiten zusammen und versammelten sich mit Konrads Truppen zu einem Reichsaufgebot.

״So marschierte Konrad II. [...] gegen seinen Verbündeten der ersten Stande und Königsmacher von 1026“[36] (siehe dazu 6.1).

3.2 Die Belagerung Mailands und der Erlass des Lehensgesetzes

So rückte Konrad nun mit seiner Streitmacht auf Mailand vor. Die übliche Taktik des Brandschatzens der umliegenden Städte und Dörfer, die Überwachung der Handelswege sowie das Einnehmen von Vorposten kam zum Tragen.[37] Die kaiserlichen Truppen lagerten vor den Toren Mailands[38], bis es am 19. Mai zur offenen Feldschlacht kam.[39] Die Truppen der Stadt Mailand setzten sich zum größten Teil aus einer bürgerlichen Miliz zusammen und zu kleineren Teilen auch aus Rittern der Stadt. Eine Besonderheit in dieser Schlacht stellte das sogenannte ״Caroccio“[40] dar, ein Fahnenwagen, der vor allem durch seine symbolische Macht, die Truppen Mailands anspornte.[41] Nach beidseitig großen Verlusten zogen sich die Parteien vorerst zurück[42]

Am 28. Mai, nach weiteren erfolglosen Ausfällen gegen die belagerte Stadt, erließ Konrad ein Lehensgesetz zum Schutz der Rechte der Vasallen und Aftervasallen, das sogenannte ״constitutio de feudis“[43] Dieses Gesetz verhinderte zum einen, dass den Vassallen willkürlich Lehen entzogen werden können. Dies war erst nach Urteil eines anerkannten Gerichtes möglich. Zum anderen sicherte es den Capitanen den Rechtsstand vor dem kaiserlichen Gericht, den Valvassoren vor Königsboten oder den Capitanen, zu. Weiterhin gewährte das Gesetz die Erbfolge in männlicher Linie[44] für Vasallen.[45] Dieses Gesetz stellt in seiner Form eine deutliche Aufwertung des Vasallenstandes gegenüber dem Episkopat dar[46]. Bei Missachtung des Gesetzes waren geregelte Sanktionen zu entrichten.[47]

Am Folgetag, dem Pfingstsonntag, ereignete sich im Feldlager Konrads das sogenannte ״Pfingstwunder von Corbetta“, das auch Wipo in seiner Gesta schildert, das zu behandeln aber den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.[48] Diese numinose Begebenheit zeigt aber auch, wie aufgeladen die Situation durch die Spaltung Oberitaliens in zwei Lager war.

Als weitere Maßnahme gegen Aribert setzte Konrad kurzerhand einen neuen Bischof in Mailand ein und erwählte dafür seinen eigenen Hofkaplan Ambrosius.[49] Dieser konnte sich allerdings trotz seiner Qualitäten nicht in der Stadt behaupten. Dieser Akt war demnach eine reine Formalität, ohne Folgen. Auch ein Besuch des Papstes im Feldlager blieb ohne weitere Auswirkungen. Die schlichtenden Bemühungen des Papstes blieben von beiden Seiten erfolglos und zu weiteren Maßnahmen schien Benedikt DC. nicht bereit gewesen zu sein.[50] Da die Sommermonate es dem Heer unmöglich machten[51], weiterhin auf den Feldern vor der Stadt die Belagerung aufrecht zu erhalten, musste sich Konrad samt seinem Heer in die kühleren Regionen Norditaliens zurückziehen. Sein Tross ist bereits am 18. Juni wieder an den Ufern des Gardasees und im Folgemonat rund um Verona[52] nachzuweisen.[53]

3.3 Die Verschwörung Ariberts von Mailand und Odos von Champagne

Während sich die weiteren Aktivitäten des Kaisers in der zweiten Hälfte des Jahres 1037 sehr beschränkten, unternahm die Opposition immer wieder Anstrengungen gegen den Herrscher. Wegen der Einschränkungen, die das Episkopat durch ״constitutio de feudis“ hinnehmen mussten, wandten sich bisher kaisertreue Würdenträger der Kirche dem Rivalen Aribert zu.[54] Auch die Westgrenze des Reiches - Burgund - hatte mit Einfällen durch den Grafen Odo von Champagne zu kämpfen. Ebendieser Graf Odo wurde durch Aribert von Mailand kontaktiert mit der Aussicht auf die lombardische Krone als auch die Kaiserwürde.

״Secreta i gi tur iegatione suggerii Oddoni potenti Franchomm corniti, ut se favente arripiat regnimi

Italie. “[55]

Graf Odo zeigte sich an den Plänen des Erzbischofs durchaus interessiert. Konrad wurde über diese Machenschaften durch die Markgräfin Bertha von Turin in Kenntnis gesetzt, die einen Boten zwischen Aribert und Odo abfangen konnte. In Folge dessen konnten die drei Mitverschwörer, die Bischöfe Petrus von Piacenza, Arderi ch von Vercelli und Hubáid von Cremona[56], inhaftiert werden, erneut ohne Anhörung eines geistlichen Gerichtshofes.[57] Odo, unwissend über die Aufdeckung seiner Intrige mit Aribert in Italien, wagte seinerseits einen Vorstoß auf Burgund, scheiterte aber nach anfänglichem Erfolg Er fällt am 15. November 1037 in der Schlacht am Omain.[58] In dieser Zeit söhnte sich Konrad mit Poppo von Aquileia aus (siehe hierzu: 3.1), nachdem dieser zu Tributzahlungen und Gebietsabtretungen bereit gewesen war.[59]

Nachdem der Kaiser Weihnachten 1037 in Parma verweilt hatte[60], ließ Konrad nun für die Folgezeit erst einmal die Auseinandersetzung mit Aribert weiter schwelen und wandte sich einem neuen Ziel zu, der Befriedung Kampaniens und Apuliens.

[...]


[1] für einen Intinerarvergleich Heirichs und Konrads bzgl. ihrer Aufenthaltsorte in Reichsitalien, siehe: Brühl, Carlrichard: Fodrum, Gistum, Servitium Regis - Studien zu den wirtschaftlichen Grundlagen des Königtums im Frankenreich und in den fränkischen Nachfolgestaaten Deutschland, Frankreich und Italien com 6. bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts, in: Schieffer, Theodor (Hrsg.): Kölner Historische Abhandlungen, Bd. 14/1, Köln und Graz 1968, s. 4661'. Hierbei ist nach Jörg Busch, die Bezeichnung Italiens als ,Nebenland“ durch Brühl (S. 453 und 457) als falsch zu werten, vgl. Busch, Jörg w.: Die Diplome der Salier als Spiegel ihrer Italienpolitik, in: Die Salier, das Reich und der Niederrhein, Struve, Tillman (Hrsg.), Köln, Weimar, Wien, 2008, s.
Erkens, Franz-Reiner: Konrad II (990-1039) Herrschaft und Reich des ersten Salierkeisers, Regensburg 1998, s. 284.

[2] vgl. ebd. s. 499.

[3] vgl. ebd.

[4] zur Vorgeschichte vgl. Wolfram 2000, s. 114 - 129.

[5] Wipo, Gesta Chuonradi Imperatoris , hg. von Harry Breslau, in: MGH SS rer. Germ 61, Hannover und Leipzig, 1915, s. 1 -62.

[6] Annales Hildesheimenses, hg. von Georg Waitz, in: MGH SS 8, Hannover 1878.

[7] Annales Magdeburgenses, hg. von Georg Heinrich Pertz, in MGH SS 16 1859, s. 105 - 196.

[8] Arnulf von Mailand, Liber gestorům recentium, hg. von Claudia Zey, in: MGH SS 67, Hannover 1994.

[9] Trillmich, Werner: Kaiser Konrad II und seine Zeit, hg. V. Bardong, Otto, Bonn, 1991.

[10] siehe zur Ständehierarchie in Reichsitalien: Keller, Hagen: Adelsherrschaft und städtische Gesellschaft in Oberitalien (9,­ 12 Jahrhundert), in Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Bd. 52, Tübingen, 1979, s. 126 - 196.

[11] vgl. Weinfurtner 2004, s. 501'.

[12] vgl. Trillmich. 1991. s. 356 f.

[13] einen Großteil der Truppen stellten der Markgraf Turins und das Erzbistum Mailand, vgl. Wolfram 2000, s. 138.

[14] vgl. ebd. 2000. s. 138.

[15] vgl. Arnulf von Mailand, Liber gestorům recentium, hg. von Claudia Zey, in: MGH SS 67, Hannover 1994, s. 155

[16] Wipo. 1915. s. 54.

[17] vgl. Boshof, Egon: Die Salier, Stuttgart, Berlin, Köln, 1987, s. 77f.

[18] vgl. Weinfurtner 2004, s. 51.

[19] ebd.

[20] Annales Elildesheimenses, hg. von Georg Waitz, in: MGH SS 8, Hannover 1878, s. 40f.

[21] vgl. Trillmich 1991. s. 362 ff.

[22] ־für ein ausführliches Itinerar des Umritts siehe: Müller-Mertens, Eckhard: Huschner, Wolfgang: Reichsintegration im Spiegel der Herrschaftspraxis Kaiser Konrads IL, Weimar 1992, s. 330 - 338.

[23] zwischen der Schlacht auf dem Campo Malo und Konrads Eintreffen in Italien hegen demnach fast eineinhalb Jahre, vgl. Arnulf von Mailand, 1994, s. 156 Anm. 72.

[24] ebd.. s. 363.

[25] vgl. Wolfram 2000. s. 141.

[26] vgl. Trillmich 1991. s. 363.

[27] vgl. Bresslau 1884. s. 231.

[28] vgl. Annales Magdeburgenses 1859, s. 1701'.

[29] nach: Wolfram 2000. s. 141.

[30] vgl. dazu auch Bresslau 1884, s. 233 Anm. 1. Demnach wurde weder ein geistliches, noch ein weltliches Gericht zu Rate gezogen, die Inhaftierung basierte somit einzig und allein auf dem Urteilsspruch des Kaisers.

[31] vgl. Wipo 1915. s. 55.

[32] ebd.

[33] vgl. Trillmich 1991. s. 365.

[34] Wolfram 2000. s. 142.

[35] ebd.

[36] ebd. s. 142 f.

[37] Trillmich 1991. s. 366.

[38] nach Wolfram 2000, s. 144, schon 3 Meilen vor der Stadt, die Quellen, auch Wipo geben hier keine genaue Angabe: vgl. Wipo 1915. S.56.

[39] vgl. Trillmich, s. 366 f.

[40] nach Bresslau 1884, s. 320: Л11 dem Carrocio, das hier zum ersten Mal eine kriegerische Bedeutung erhielt und noch so oft den Ritterherren verderblich werden sollte, schuf er dieser neuen Kriegsmacht eine neues Feldzeichen. Ein hoher Balken erhob sich, einem Mastbaum gleich emporragend, auf einem gewaltigen Wagen: auf der Spitze des Mastes leuchtete ein goldener Apfel: von dem Maste herab flatterten zwei Flaggen von schneeweißem Linnen lustig im Winde: in der Mitte des Baumes hing das heilige Kreuz, an dem der Fieiland mit ausgebreiteten Armen über dem Fieer schwebte: sein göttliches Bild gab Mut um streite und Trost im Tode den Kämpfern.“

[41] vgl. Wolfram 2000. s. 143.

[42] vgl. Trillmich 1991. s. 366.

[43] ebd.

[44] dem Sohn und dessen Sohn, sowie dem Bruder, bei gemeinsamem Vater, nach: Wolfram 2000, s. 148.

[45] ebd. s. 366 f.

[46] vgl. Fiaverkamp, Alfred: Die Städte im Fierrschafts- und Sozialgefüge Reichsitaliens, in: FİZ Beihefte (1982), s. 183 ff.

[47] vgl. Wolfram 2000. s. 148.

[48] siehe dazu: Wipo 1915, s. 56, sowie Wolfram 2000, s. 148 ff.

[49] vgl. Wolfram 2000. s. 149. und Wipo 1925. s. 56.

[50] vgl. Trillmich 1991. s. 368.

[51] Gründe dafür sind vor allem logistiselle Probleme wie Wasser und Lebensmittelknappheit, vor allem aber auch die Gefahr einer Seuche (Malaria-Epidemie)

[52] Verona gewinnt seit Konrad II. als (Festtags-)Pfalz sehr an Bedeutung, ebenso wie Mantua, siehe: Brühl, 1968, s. 475.

[53] vgl. Trillmich 1991. s. 368.

[54] vgl. ebd.

[55] Arnulf von Mailand 1994, s. 160.

[56] vgl. ebd. s. 157.

[57] nach: Trillmich 1991. s. 369 f.

[58] vgl. Wolfram 2000. s. 150.

[59] vgl. ebd. s. 151.

[60] vgl. Wipo 1915. s. 57.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Kaiser Konrad II. und die Konflikte in Italien 1035-1038
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
2,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V429170
ISBN (eBook)
9783668736108
ISBN (Buch)
9783668736115
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit untersucht die Taktik, das Vorgehen und den Verlauf des zweiten Italienfeldzuges Kaiser Konrads des II. von 1035 bis 1038.
Schlagworte
Konrad II, Salier, Staufer, Reich, Kaiser, König, Italien, Feldzug, Rom, Valvassorenaufstand, Valvassoren, Lombardei, Lombarden, Aribert von Mailand, Lehensgesetz, Odo von Champagne
Arbeit zitieren
Cornelius Eder (Autor), 2012, Kaiser Konrad II. und die Konflikte in Italien 1035-1038, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429170

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