In dieser Hausarbeit werde ich zunächst auf die Gattung der Phantastik eingehen und diverse Definitionsansätze bekannter Literaturwissenschaftler vorstellen, bevor ich mich der Analyse widme, ob "El monte de las ánimas" als ein Werk der Phantastik gesehen werden kann und inwiefern die Erzählstruktur zur Einordnung des Werkes in die Phantastik beiträgt.
Um eine Definition der Phantastik zu bilden, werde ich zunächst eine vereinfachte Definition des Metzler Lexikons der Literatur darlegen und anschließend verschiedene Theorien von Durst und Todorov sowie Caillois vorstellen. Beschäftigt man sich eingehender mit der Phantastik wird schnell klar, dass es keine eindeutige Definition der Gattung gibt. Es gibt zahlreiche Ansätze, Einschätzungen und Theorien, jedoch selten klare Definitionen.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Die Phantastik
- II.1 Die Phantastische Literatur gemäß des Metzler Lexikons der Literatur
- II.2 Die Phantastik nach Uwe Durst
- II.3 Die Theorie der Phantastik nach Tzvetan Todorov
- II.4 Phantastik nach Caillois
- III. Die Phantastik in Gustavo Adolfo Bécquers,,El monte de las ánimas\"
- IV. Zusammenfassung
- V. Bibliographie
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Zugehörigkeit von Gustavo Adolfo Bécquers Werk „El monte de las ánimas“ zum Genre der Phantastik zu untersuchen. Die Arbeit beleuchtet die Definition der Phantastik und analysiert, inwiefern die Erzählstruktur von „El monte de las ánimas“ eine Einordnung in dieses Genre unterstützt.
- Definitionen der Phantastik in der Literatur
- Analyse der Erzählstruktur von „El monte de las ánimas“
- Die Rolle von Realität und Fantasie in der Legende
- Das Motiv der Geister und ihre Bedeutung im Werk
- Die Verbindung von Geschichte und Legende in der Erzählung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Leben und Werk von Gustavo Adolfo Bécquer ein und stellt die Legende „El monte de las ánimas“ vor. Das zweite Kapitel beleuchtet verschiedene Definitionen der Phantastik und untersucht die Theorien von Metzler, Durst, Todorov und Caillois.
Das dritte Kapitel analysiert „El monte de las ánimas“ im Hinblick auf seine phantastischen Elemente und untersucht, inwiefern die Erzählstruktur zur Einordnung des Werkes in die Phantastik beiträgt.
Schlüsselwörter
Phantastik, „El monte de las ánimas“, Gustavo Adolfo Bécquer, Erzählstruktur, Realität, Fantasie, Geister, Geschichte, Legende, Templer, Kastilien, Beatriz, Alonso.
Häufig gestellte Fragen
Gehört "El monte de las ánimas" zum Genre der Phantastik?
Ja, die Arbeit analysiert, dass das Werk aufgrund seiner Erzählstruktur und der Vermischung von Realität und übernatürlichen Elementen als Werk der phantastischen Literatur eingestuft werden kann.
Welche Theorien zur Phantastik werden in der Arbeit herangezogen?
Es werden die Ansätze von Tzvetan Todorov, Uwe Durst und Roger Caillois sowie die Definition aus dem Metzler Lexikon der Literatur vorgestellt.
Was ist das zentrale Motiv in Bécquers Legende?
Das zentrale Motiv ist die Geisterwelt der Templer auf dem "Berg der Seelen" und die tragische Geschichte um die Charaktere Beatriz und Alonso.
Wie definiert Todorov das Phantastische?
Todorov sieht das Phantastische in der Unschlüssigkeit des Lesers (und oft der Figur), ob ein Ereignis natürlich oder übernatürlich zu erklären ist.
Welche Rolle spielt die Erzählstruktur in "El monte de las ánimas"?
Die Erzählstruktur trägt wesentlich zur Spannung bei, indem sie historische Fakten über die Templer mit der lokalen Legende verwebt und so die Grenze zwischen Realität und Fantasie verwischt.
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- Tamara Breitbart (Author), 2016, Über die Zugehörigkeit des Werkes "El monte de las ánimas" von Gustavo Adolfo Bécquer zum Genre der Phantastik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429216