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Welche Einflüsse hatte die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert auf die heutige Soziale Arbeit?

Titel: Welche Einflüsse hatte die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert auf die heutige Soziale Arbeit?

Hausarbeit , 2016 , 17 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Vitarina Koch (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frauenbewegung im 19. Jahrhundert. Die konkrete Fragestellung ist, welche Aspekte aus der damaligen Frauenbewegung in der heutigen Sozialen Arbeit vorkommen. Zu allererst werden zwei Charaktere der Bewegung vorgestellt. Daraufhin werden die Lebensläufe der beiden Frauen ausgewertet und die vorkommenden Aspekte, die aus den Biographien hervorgehen, zusammengefasst.

Auch in der heutigen Zeit gibt es eine Frauenbewegung, diese wird durch in den Punkten geschlechtliche Gleichstellung und Kampf gegen die Gewalt gegen Frauen kurz beleuchtet. Zum Schluss folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen und eine Einschätzung darüber, warum es wichtig ist, dass es die Soziale Arbeit in dieser Form gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Frauenbewegung

3. Charaktere der Frauenbewegung

3.1 Alice Salomon

3.2 Louise Otto-Peters

4. Auswertung der Lebensläufe

4.1 Erkenntnisse von Alice Salomon

4.2 Erkenntnisse von Louise Otto-Peters

5. Aspekte, die in der heutigen Sozialen Arbeit der Frauenbewegung vorkommen

6. Frauenbewegung in der heutigen Zeit

6.1 Geschlechtliche Gleichberechtigung

6.2 Kampf gegen Gewalt gegen Frauen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts und analysiert, welche ihrer zentralen Aspekte in die heutige Soziale Arbeit eingeflossen sind. Dabei werden die Biografien von Alice Salomon und Louise Otto-Peters als wegweisende Persönlichkeiten betrachtet, um den Bogen von der frühen Frauenrechtsbewegung zur modernen Professionalisierung der sozialen Hilfe zu spannen.

  • Historische Wurzeln der Frauenbewegung im 19. Jahrhundert
  • Biografische Analyse von Alice Salomon und Louise Otto-Peters
  • Transfer historischer Impulse in die moderne Soziale Arbeit
  • Aktuelle Herausforderungen wie geschlechtliche Gleichberechtigung
  • Prävention von Gewalt gegen Frauen in der heutigen Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

3.1 Alice Salomon

Sie ist am 19. April 1872 als Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns, Albert Salomon und einer Bankierstochter aus Breslau, Anna Potocky-Nelken, in Berlin geboren. Zusammen mit ihren Eltern und ihren sechs Geschwistern lebte sie in einem Haus mit Garten in Berlin (vgl. Berger, M., 2011).

Im April 1877 besuchte Alice zusammen mit ihrer Schwester, die „Höhere Töchter Schule“. Die Schule war keine öffentliche Mädchenschule, die Mädchen wurden als Töchter von Müttern und Vätern betrachtet, nicht als selbständige Schülerinnen (vgl. Kuhlmann, C., 2007).

Nach dem Tod von Albert Salomon 1886 musste die Familie in eine kleinere Wohnung umziehen. Edith-Elfriede, die jüngere Schwester von Alice, starb einige Jahre später an Diphterie. Diphterie ist eine Infektionskrankheit der Atemwege. Anna Potocky-Nelken verlor nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Tochter jeglichen Lebensmut und wurde von Alice und ihrer Schwester gepflegt (vgl. Berger, M., 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Grundlagen der Sozialen Arbeit und definiert die Forschungsfrage, inwiefern die Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts die heutige Praxis beeinflusst hat.

2. Definition Frauenbewegung: Dieses Kapitel definiert den Widerstand der Frauen für Gleichstellung im sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereich und zitiert Ansätze von Helene Lange.

3. Charaktere der Frauenbewegung: Hier werden die Biografien von Alice Salomon als Wegbereiterin der Sozialen Arbeit und Louise Otto-Peters als Vorkämpferin der Frauenrechte detailliert dargestellt.

4. Auswertung der Lebensläufe: Eine Analyse der Biografien führt zu den zentralen Erkenntnissen über die Bedeutung von Theorie-Praxis-Verknüpfung und Selbstbestimmung.

5. Aspekte, die in der heutigen Sozialen Arbeit der Frauenbewegung vorkommen: Das Kapitel verknüpft historische Ansätze wie die „Soziale Diagnose“ mit heutigen Strukturen wie dem Berufsverband der Sozialen Arbeit.

6. Frauenbewegung in der heutigen Zeit: Hier werden aktuelle Schwerpunkte wie die geschlechtliche Gleichberechtigung und der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen erörtert.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Soziale Arbeit als Wissenschaft heute fest etabliert ist und weiterhin von der Vernetzung von Theorie, Praxis und engagierten Verbänden profitiert.

Schlüsselwörter

Frauenbewegung, Soziale Arbeit, Alice Salomon, Louise Otto-Peters, Gleichberechtigung, Frauenrechte, Geschichte, Wohlfahrtspflege, Sozialpädagogik, Frauenbildungsverein, Gewaltprävention, Emanzipation, Profession, Theorie des Helfens, Geschlechtergerechtigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts auf die Entstehung und moderne Ausgestaltung der heutigen Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Frauenrechte, die Professionalisierung der sozialen Hilfe durch Bildung sowie aktuelle gesellschaftliche Themen wie Gleichstellung und Gewaltschutz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu analysieren, welche Aspekte und Forderungen der damaligen Frauenbewegung in der heutigen Sozialen Arbeit als Studiengang und Profession fortbestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine biografische Analyse ausgewählter Pionierinnen sowie eine Literaturanalyse zur Einordnung historischer und aktueller sozialpolitischer Entwicklungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Akteurinnen Alice Salomon und Louise Otto-Peters, deren Wirkungsgeschichte sowie eine Bestandsaufnahme der heutigen Frauenbewegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Frauenbewegung, Soziale Arbeit, Alice Salomon, Gleichberechtigung, Frauenrechte und Soziale Diagnose.

Inwiefern hat Alice Salomon die Soziale Arbeit geprägt?

Alice Salomon erkannte als eine der Ersten, dass soziale Arbeit eine fachliche Ausbildung erfordert, die Theorie und Praxis in Schulen oder Hochschulen verbindet.

Warum ist das Thema "Kampf gegen Gewalt gegen Frauen" heute noch relevant?

Die Arbeit zeigt auf, dass trotz rechtlicher Fortschritte, wie dem Grundgesetz, geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung weiterhin existieren und spezielle Hilfsangebote wie Frauenhäuser oder Beratungsstellen notwendig machen.

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Details

Titel
Welche Einflüsse hatte die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert auf die heutige Soziale Arbeit?
Note
2,3
Autor
Vitarina Koch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V429218
ISBN (eBook)
9783668752849
ISBN (Buch)
9783668752856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welche einflüsse frauenbewegung jahrhundert soziale arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vitarina Koch (Autor:in), 2016, Welche Einflüsse hatte die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert auf die heutige Soziale Arbeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429218
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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