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Unterrichtsentwurf: Schreiben wie die alten Ägypter

Titre: Unterrichtsentwurf: Schreiben wie die alten Ägypter

Plan d'enseignement , 2005 , 33 Pages

Autor:in: Marcel Haldenwang (Auteur)

Didactique - Histoire
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Résumé Extrait Résumé des informations

Komplett mit selbsterstellten Arbeitsaufträgen, eingehender Analyse der einzelnen Stationen sowie der Methode des Stationenlernens und einem originellen Stundeneinstieg ("stille Post"), der sich auf alle Stationen und das Generalthema bezieht, also alle Schüler anspricht, egal welche Stationen sie schon bearbeitet haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Überlegungen zur Lerngruppe

1.1. Disziplin

1.2. Motivation

1.3. Leistungsstand

1.4. Vertrautheit mit Methoden sowie Unterrichts- und Sozialformen

2. Didaktisch-methodischer Kommentar

2.1. Überlegungen zum Unterrichtsinhalt

2.1.1. Die Unterrichtsstunde im Kontext der Einheit und Reihe

2.1.2. Die Stationen im Einzelnen

2.2. Überlegungen zur methodischen Gestaltung

2.2.1. Das Für und Wider offener Unterrichtsformen

2.2.2. Arbeitsorganisatorische Vorgaben

2.2.3. Kriterien der Aufgabengestaltung

2.2.4. Der Aufbau der heutigen Stunde

3. Lernziele

5. Verlaufsplan

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Methode des Lernens an Stationen innerhalb einer Unterrichtsreihe zum Thema „Schreiben wie die alten Ägypter“ zu erproben, um das selbstständige und regelgeleitete Lernen bei Hauptschülern zu fördern. Die Forschungsfrage fokussiert dabei, wie durch eine gezielte methodische Gestaltung die Lesekompetenz und die schriftliche Auseinandersetzung mit historischen Inhalten trotz vorhandener Defizite und Motivationshürden im Fachunterricht gestärkt werden können.

  • Methodik des Lernens an Stationen
  • Entwicklungsgeschichte der Schrift
  • Kulturgeschichte der ägyptischen Hochkultur
  • Förderung der Lesekompetenz im Geschichtsunterricht
  • Erkenntnisprozesse historischer Forschung

Auszug aus dem Buch

2.1.2. Die Stationen im Einzelnen

Das Stationenlernen kreist um das Thema „Schrift und Schreiben“. In Station 1 sollen die Schüler nachvollziehen, wie der Prozess der Schrifterfindung abgelaufen sein könnte. Es gilt den Schülern die Entwicklung von der piktographischen Schrift (Bilderschrift), bei der Zeichen erkennbar das abbilden, was sie symbolisieren (z. B. Verkehrszeichen), hin zur ideographischen Schrift (Ideenschrift) zu vermitteln, wo Zeichen als Symbole für eine Sache festgelegt werden, ohne dass sie diese Sache selbst klar erkennbar abbilden (z. B. weitgehend die Hieroglyphen, Zahlen). Sowohl die Bilder- wie auch die Ideenschrift sind Inhaltsschriften, deren Symbole direkt für sprachliche Inhalte stehen und keinen Bezug zur lautlichen Form haben. Bei der logographischen Schrift (Wortschrift) repräsentieren die Zeichen Wörter, zumeist Wortstämme (z. B. das Chinesische). Da diese auch eine Lautseite haben, stellen hier die Zeichen auch einen Bezug zur Lautung her.

Bedeutungsvoll ist ferner der Schritt zur syllabographischen Schrift (Silbenschrift), bei der die Symbole je eine gesprochene Silbe wiedergeben, und der Schritt hin zur alphabetischen Schrift (Buchstabenschrift), bei der die Zeichen einzelne Lautsegmente (meist Phoneme) symbolisieren. Die Thematik ist kompliziert und erfordert ein hohen Aufwand an didaktischer Reduktion. Um das Interesse der Schüler für diese kulturgeschichtlich außerordentlich bedeutungsvolle Entwicklung zu wecken, wurden einige Entwicklungsschritte gezielt ausgewählt und in eine Erzählung eingebettet, bei der Kinder die Protagonisten sind, die die Erfindung machen oder von der Erfindung profitieren, weil sie erheblich weniger Zeichen zu lernen haben. Station 1 eignet sich besonders zum fächerübergreifenden Lernen, nämlich zum Rechtschreiblernen im Fach Deutsch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Überlegungen zur Lerngruppe: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Voraussetzungen der Klasse hinsichtlich Disziplin, Motivation und Leistungsstand, wobei insbesondere Schwierigkeiten bei der Textarbeit thematisiert werden.

2. Didaktisch-methodischer Kommentar: Hier werden die inhaltliche Einbettung der Unterrichtsreihe, die detaillierte Beschreibung der Stationen sowie die methodischen Überlegungen zur Unterrichtsgestaltung, inklusive des Für und Wider offener Unterrichtsformen, erörtert.

3. Lernziele: Dieser Abschnitt definiert die angestrebten Kompetenzzuwächse für die Schüler in verschiedenen Zieldimensionen, von fachlichem Wissen bis hin zu sozialen und methodischen Fertigkeiten.

5. Verlaufsplan: Dieser Teil bietet eine tabellarische Übersicht über den geplanten Stundenverlauf, untergliedert in Phasen, Lehrer- und Schüleraktivitäten sowie den Einsatz von Medien.

Schlüsselwörter

Lernen an Stationen, Ägypten, Geschichtsunterricht, Schriftsysteme, Hieroglyphen, Lesekompetenz, offener Unterricht, Hauptschule, Schrifterfindung, Champollion, Papyrus, Pergament, Selbstständigkeit, Unterrichtsentwurf, Lernziele.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen Unterrichtsentwurf für eine Geschichtsstunde dar, in der die Schüler an verschiedenen Stationen das Thema „Schreiben wie die alten Ägypter“ bearbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtsreihe?

Zentral sind die historische Entwicklung der Schrift von der Piktographie bis zum Alphabet sowie die Bedeutung und Herstellung antiker Beschreibstoffe wie Papyrus und Pergament.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Förderung selbstständigen Lernens bei Hauptschülern sowie die behutsame Heranführung an komplexe Textarbeit durch eine motivierende methodische Aufbereitung.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Es kommt die Methode des „Lernens an Stationen“ zum Einsatz, welche den Schülern ermöglicht, in eigenem Tempo an verschiedenen, teils analytischen und teils kreativen Aufgaben zu arbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Lerngruppenanalyse, eine didaktisch-methodische Reflexion der offenen Unterrichtsform sowie die detaillierte Ausarbeitung der neun Lernstationen inklusive Zielsetzungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe „Lernen an Stationen“, „Schriftentwicklung“, „Hauptschule“, „Lesekompetenz“ und „Ägypten“.

Warum wird im Entwurf die „Lerntypentheorie“ explizit kritisiert?

Der Autor hinterfragt die Lerntypentheorie als wissenschaftlich kaum haltbar und plädiert stattdessen für einen Unterricht, der analytische und kreative Aufgaben zur Förderung aller Begabungstypen kombiniert.

Wie geht der Autor mit der Lese-Schreib-Schwäche der Schüler um?

Anstatt dies nur als Defizit zu sehen, werden Texte in handlungsorientierte Aufgaben eingebettet, Geschichtserzählungen vertont und Hilfsmittel angeboten, um die Hürde der Textarbeit schrittweise zu senken.

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Résumé des informations

Titre
Unterrichtsentwurf: Schreiben wie die alten Ägypter
Auteur
Marcel Haldenwang (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
33
N° de catalogue
V42929
ISBN (ebook)
9783638408400
ISBN (Livre)
9783638656900
Langue
allemand
mots-clé
Unterrichtsentwurf Schreiben
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marcel Haldenwang (Auteur), 2005, Unterrichtsentwurf: Schreiben wie die alten Ägypter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42929
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Extrait de  33  pages
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