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Interkulturelle Begegnung im deutsch-französischen Berufsaustausch. Auswirkungen des deutsch-französischen Berufsaustauschs auf deutsche Schülerinnen und Schüler

Eine empirische Studie mit qualitativer Untersuchung an ausgewählten Beispielen

Titel: Interkulturelle Begegnung im deutsch-französischen Berufsaustausch. Auswirkungen des deutsch-französischen Berufsaustauschs auf deutsche Schülerinnen und Schüler

Masterarbeit , 2014 , 317 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christine Wolf (Autor:in)

Didaktik für das Fach Französisch - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Studie wurden unter Verwendung des quantitativen und qualitativen Forschungsansatzes insgesamt sieben Berufsaustausche des Deutsch-Französischen Sekretariats untersucht. Im ersten Teil der Studie, die auf dem quantitativen Forschungsansatz basiert, wurden insgesamt 81 Teilnehmende mit einem Vorher-Nachher- Fragebogen befragt. Im zweiten Teil der Studie, der einem qualitativen Forschungsansatz zu Grunde lag, wurden drei ausgewählte Teilnehmende interviewt. Hauptziel der vorliegenden Untersuchung war es festzustellen, ob ein Kurzeitaufenthalt in Frankreich im Rahmen des deutsch-französischen Berufsaustauschs verändernde, positive Auswirkungen auf die deutschen Schüler und Schülerinnen mit sich bringt.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Teilnehmenden positive Erlebnisse und Erfahrungen sammeln und auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet werden. Der Aufenthalt in Frankreich führt zu einem hohen Erkenntnisgewinn über die Gastkultur, zur Sensibilisierung für die eigene Kultur und zur Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse. Junge Teilnehmende, die in deutsch-französischen Austauschen partizipieren, erfahren einen Zuwachs an sozialen Kompetenzen sowie interkulturellen Kompetenz und werden zudem zu interkulturellem Lernen angestoßen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Theoretischer Teil

2.1 Interkulturelle Jugendbegegnungen

2.2 Das Interkulturelle

2.3 Der Kulturbegriff in einer interkulturellen Begegnung

2.4 Verlaufsformen des Kulturkontakts

2.4.1 Ethnozentrismus

2.4.2 Stereotypen und Vorurteile

2.4.3 „Kulturschock“

2.5 Interkulturelles Lernen bei interkulturellen Begegnungen

2.6 Analysemodelle internationaler Jugend- und Schüleraustausche

2.6.1 Das funktionale Modell

2.6.2 Das chronologische Modell

2.6.3 Das kybernetische Modell

2.7 Bisherige Studien zu interkulturellen Jugendbegegnungen

2.7.1 Forschungsergebnisse zu interkulturellen Jugendbegegnungen

3 Deutsch-Französische Jugendbegegnungen

3.1 Deutsch-Französische Beziehungen

3.2 Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW)

3.2.1 Programme

3.3 Deutsch-Französisches Sekretariat (DFS/SFA)

3.3.1 Das deutsch-französische Austauschprogramm in der Ausbildung

3.3.1.1 Förderung

3.3.1.2 Organisation

3.3.1.2.1 Sprachbegleitung

3.3.1.3 Dauer und Programm

3.3.1.3.1 Sprachkurs nach der Tandem-Methode

3.3.1.4 Teilnehmer

3.3.1.5 Die Bescheinigung Europass-Mobilität

3.4 Berufliche Ausbildung in Deutschland und Frankreich

3.4.1 Deutschland: Die duale Ausbildung

3.4.2 Deutschland: Die vollzeitschulische Berufsausbildung

3.4.3 Frankreich: Die duale Ausbildung („apprentissage“)

3.4.4 Frankreich: Die vollzeitliche Berufsausbildung

3.4.5 Vergleich der beiden Berufsausbildungssysteme

3.5 Fazit und Ausblick

4 Methodisches Vorgehen

4.1 Arbeitsschritte einer empirischen Untersuchung

4.2 Zielsetzung und Forschungsfragen

4.3 Auswahl der Forschungsmethode

4.4 Forschungsmethode der vorliegenden Untersuchung

4.4.1 Teil I: Schriftliche Befragung mittels Fragebogen

4.4.2 Teil II: Mündliche Befragung mittels Interviews

4.5 Organisation der Untersuchung

5 Fragebogenuntersuchung

5.1 Arbeitsschritte der Fragebogenuntersuchung

5.1.1 Festlegung der Befragung

5.1.2 Erstellung des Fragebogens

5.1.2.1 Aufbau der Fragebögen

5.1.2.2 Fragebogenkonstruktion

5.1.2.3 Fragenformulierung

5.1.2.4 Fragearten

5.1.2.5 Skalierung der Fragen

5.1.3 Erstellung der Papierfragebögen

5.1.4 Datenerhebung

5.1.5 Datenerfassung

5.1.6 Datenauswertung und Datenanalyse

5.2 Pretest

5.3 Kritik am Fragebogen

6 Interviewuntersuchung

6.1 Das Interview

6.2 Der Interviewleitfaden

6.3 Arbeitsschritte der Interviewbefragung

6.3.1 Inhaltliche Vorbereitungen

6.3.2 Organisatorische Vorbereitungen

6.3.3 Gesprächsbeginn

6.3.4 Durchführung des Interviews

6.3.5 Aufzeichnung des Interviews

6.3.6 Gesprächsende

6.3.7 Datenerhebung

6.3.8 Auswertung

6.3.9 Analyse

6.4 Probeinterview

6.5 Probleme im Interview und Kritik am Interview

Empirischer Teil I: Fragebogen

7 Allgemeine und soziodemografische Angaben

7.1 Allgemeine Angaben zu den Austauschen

7.2 Soziodemografische Daten der Befragten

7.3 Zusammenfassung

8 Erwartungen und Wünsche an den Austausch

8.1 Erwartungen an den Austausch

8.2 Wünsche

8.3 Zusammenfassung

9 Bedeutung und Bewertung des Berufsaustauschs

9.1 Gefühle der Teilnehmer

9.2 Bedeutung des Berufsaustauschs

9.3 Bewertung des Austauschs

9.4 Zusammenfassung

10 Erlebnisse während des Austauschs

10.1 Erlebnisse im Austausch

10.2 Offene Fragen nach den Ereignissen

10.3 Zusammenfassung

11 Wissen zu Frankreich und Vergleich der beiden Länder

11.1 Erstes Mal in Frankreich

11.2 Wissensfragen zu Frankreich

11.3 Vergleich Deutschland mit Frankreich

11.4 Zusammenfassung

12 Einstellung zu Frankreich

12.1 Frankreichbild

12.2 Einstellung zur französischen Sprache

12.3 Einstellung gegenüber den Franzosen

12.4 Zusammenfassung

13 Veränderungen

13.1 Verbesserung der Französischkenntnisse

13.2 Änderung der Einstellungen

13.3 Meinungsveränderungen

13.4 Verstärktes Zugehörigkeitsgefühl

13.5 Zusammenfassung

14 Zusammenfassung aller Fragebogendaten

15 Diskussion der Ergebnisse der Fragebogenuntersuchung

Empirischer Teil II: Interviewbefragung

16 Auswertung der Interviewbefragung

16.1 Interviews und Befragte

16.1.1 Interview I

16.1.2 Interview II

16.1.3 Interview III

16.2 Codesystem

16.3 Codierleitfaden

17 Erfahrungen, Erlebnisse und Kommunikation im Austausch

17.1 Erfahrungen im Ausland

17.2 Teilnahme am deutsch-französischen Berufsaustausch

17.3 Kommunikation im Austausch

17.4 Erlebnisse

18 Frankreich- und Deutschlandbild

18.1 Frankreichbild

18.2 Alltag

18.3 Deutschlandbild

19 Kontakt und Besonderheiten

19.1 Kontakt während des Austauschs

19.2 Besonderheit

20 Lerneffekte und Fazit

20.1 Lerneffekte

20.2 Fazit der Befragten und Sonstiges

21 Zusammenfassung der Ergebnisse der Interviewuntersuchung

22 Diskussion der Ergebnisse der Interviewbefragung

Resultatsermittlung und Bewertung

23 Resultate und ihre Bedeutung

23.1 Beantwortung der Forschungsfragen

23.2 Lernprozesse und ihre Auswirkungen

23.3 Inhaltlicher Erkenntnisgewinn und Bedeutung für das DFS

23.4 Ausblick

23.5 Herausforderungen im Forschungsprozess

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen eines dreiwöchigen deutsch-französischen Berufsaustauschs auf deutsche Schüler. Das Hauptziel der empirischen Studie ist es zu analysieren, ob ein solch kurzer Auslandsaufenthalt verändernde, positive Auswirkungen auf die Teilnehmer hat und inwiefern interkulturelle Begegnungen zur Entwicklung sozialer und fachlicher Kompetenzen beitragen.

  • Analyse der Erwartungen und Erfahrungen von Auszubildenden während eines Austauschs.
  • Untersuchung des interkulturellen Lernprozesses und dessen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung.
  • Vergleich der beruflichen Ausbildungssysteme in Deutschland und Frankreich im Kontext der Mobilität.
  • Evaluation der Qualität von Berufsaustauschprogrammen des Deutsch-Französischen Sekretariats (DFS).

Auszug aus dem Buch

Die interkulturellen Jugendbegegnungen

Die interkulturellen Jugendbegegnungen sollen die jungen Teilnehmer auf das Leben im vereinten Europa und einer globalisierten Welt vorbereiten. Die Jugendlichen sollen lernen, miteinander zu leben, was eine Brücke zur multikulturellen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts schlagen kann (vgl. Taylor 1994: 59).

Feststeht, dass Jugendaustauschprogramme auch heute noch zu einem weiteren und intensiveren Zusammenwachsen Europas beitragen. Neben dem Ansatz, nationale Interessen zu bestärken, offenbarten sich in den letzten Jahren viele individuelle Vorteile für einen Teilnehmer eines Austauschprogramms. Es heißt nicht umsonst: „Wer an einer Jugendbegegnung teilnimmt, kommt mit neuen Perspektiven wieder nach Hause.“ (Ilg und Dubiski 2014: 13). Der Perspektivwechsel bezieht sich nicht nur auf das Partnerland der Begegnung, sondern auch auf die Wahrnehmung der eigenen Person, der Gruppe sowie der eigenen Kultur.

„Begegnung schafft Perspektiven“ sagte Kristina Schröder (Ilg und Dubiski 2014: 6), die ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und betonte damit den Nutzen von internationalen Jugendbegegnungen. Diese Art von Jugendbegegnungen kann einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung Jugendlicher leisten. Solche Begegnungen fördern, dass die jungen Menschen zu aktiven und kritischen Bürgern werden, indem sie lernen, sozial zu handeln, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Damit übt eine solche Begegnung einen starken Einfluss auf das alltägliche Leben der jungen Menschen aus (vgl. Taylor 1994: 59).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit erläutert die historische und politische Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit für die europäische Einigung und führt in die Thematik der Jugendaustauschprogramme ein.

2 Theoretischer Teil: Es werden theoretische Grundlagen zu interkulturellen Begegnungen, Kulturbegriffen, dem "Kulturschock" sowie Analysemodellen für Jugendaustausche (z.B. nach Kurt Lewin) dargestellt.

3 Deutsch-Französische Jugendbegegnungen: Dieses Kapitel beschreibt die Rolle des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und des Deutsch-Französischen Sekretariats (DFS/SFA) sowie die Berufsbildungssysteme in beiden Ländern.

4 Methodisches Vorgehen: Hier werden die Arbeitsschritte der empirischen Untersuchung, die Wahl des quantitativen und qualitativen Forschungsansatzes sowie die Organisation der Befragung dargelegt.

5 Fragebogenuntersuchung: Es wird der gesamte Prozess der Fragebogenerstellung, von der Konstruktion bis zur Datenerfassung und Analyse, sowie die methodische Kritik an diesem Instrument beschrieben.

6 Interviewuntersuchung: Dieses Kapitel befasst sich mit der qualitativen Forschungskomponente, inklusive Interviewleitfaden, Transkription, Codierung und Analyse der durchgeführten Interviews.

Schlüsselwörter

Berufsaustausch, Deutschland, Frankreich, interkulturelles Lernen, Jugendbegegnung, Sprachbegleitung, Tandem-Methode, Berufsbildung, empirische Studie, Persönlichkeitsentwicklung, interkulturelle Kompetenz, Fragebogen, Interview, Qualifikation, Mobilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines dreiwöchigen deutsch-französischen Berufsaustauschs auf deutsche Schüler und Auszubildende, insbesondere im Hinblick auf deren persönliche und berufliche Entwicklung.

Welche Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit deckt Themen wie interkulturelles Lernen, berufliche Ausbildungssysteme in Deutschland und Frankreich, die Rolle von Austauschorganisationen wie dem DFS sowie die Auswirkungen solcher Programme auf Sprachkenntnisse und Einstellungen der Teilnehmenden ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, empirisch festzustellen, ob ein solcher Kurzzeitaustausch verändernde, positive Auswirkungen auf die Teilnehmenden hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt einen kombinierten quantitativen und qualitativen Forschungsansatz, bestehend aus einer Vorher-Nachher-Fragebogenbefragung von 81 Teilnehmern und einer ergänzenden qualitativen Interviewstudie mit drei Teilnehmern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Hintergründe, Organisation und Förderstrukturen des Austauschs sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten zu Erwartungen, Erlebnissen und Veränderungen der Teilnehmenden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Berufsaustausch, interkulturelles Lernen, Sprachbegleitung, Tandem-Methode und Persönlichkeitsentwicklung.

Wie wird das "Tandem-Prinzip" in der Arbeit bewertet?

Die Tandem-Methode wird als wesentliches Element zur sprachlichen und interkulturellen Vorbereitung hervorgehoben, wobei der Autor auch kritische Aspekte zur praktischen Umsetzung in der Tandemwoche diskutiert.

Welche persönlichen Schlussfolgerungen zieht die Autorin?

Die Autorin betont die Bedeutung der persönlichen Kompetenzen der Betreuer und zeigt auf, dass der Austausch zwar keine grundlegende Persönlichkeitsveränderung bewirkt, aber zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und interkulturellen Offenheit beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 317 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Begegnung im deutsch-französischen Berufsaustausch. Auswirkungen des deutsch-französischen Berufsaustauschs auf deutsche Schülerinnen und Schüler
Untertitel
Eine empirische Studie mit qualitativer Untersuchung an ausgewählten Beispielen
Hochschule
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Note
1,0
Autor
Christine Wolf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
317
Katalognummer
V429360
ISBN (eBook)
9783668737532
ISBN (Buch)
9783668737549
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle begegnung berufsaustausch auswirkungen berufsaustauschs schülerinnen schüler eine studie untersuchung beispielen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christine Wolf (Autor:in), 2014, Interkulturelle Begegnung im deutsch-französischen Berufsaustausch. Auswirkungen des deutsch-französischen Berufsaustauschs auf deutsche Schülerinnen und Schüler, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429360
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