Hierbei handelt es sich um eine Einsendeaufgabe im Modul "Psychologie des Gesundheitsverhaltens". Behandelt wird die Selbstwirksamkeitserwartung sowie ein Fallbeispiel für ein Beratungsgespräch. Zudem wird eine Literaturrecherche zum Thema Suchterkrankungen durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG
1.1 Definition von Selbstwirksamkeitserwartung
1.2 Spezifische Selbstwirksamkeit zum Thema gesunde Ernährung
1.2.1 Auswertung des Fragebogens
1.2.2 Bewertung der Ergebnisse
1.3 Wissenschaftliche Studie
1.3.1 Kritischer Vergleich beider Studien
2 LITERATURRECHERCHE ZUM THEMA SUCHTERKRANKUNGEN
2.1 Definition von Suchterkrankungen
2.2 Theoretische Grundlagen
2.3 Entstehung
2.4 Überblick über aktuelle Daten und Zahlen
2.5 Präventions- und Interventionsprogramme zur Reduktion der Gesundheitsrisiken
2.6 Konsequenzen für eine gesundheitsorientierte Beratung
3 BERATUNGSGESPRÄCH FALLBEISPIEL 1
3.1 Das HAPA-Modell in Bezug auf das Fallbeispiel
3.2 Die Rolle des Beraters
3.2.1 Die ersten Schritte der gesundheitspsychologischen Beratung
3.3 Das Beratungsgespräch
3.3.1 Eingesetzte Werkzeuge und methodische Vorgehensweise
3.3.2 Gesprächsverlauf
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse von Selbstwirksamkeitserwartungen und deren Bedeutung in der gesundheitspsychologischen Beratung, insbesondere im Kontext von Suchterkrankungen und Verhaltensänderungen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch gezielte Beratungsmethoden und die Anwendung psychologischer Modelle, wie dem HAPA-Modell, die Selbstwirksamkeit zur Förderung einer gesundheitsorientierten Lebensführung bei Klienten gestärkt werden kann.
- Grundlagen der Selbstwirksamkeitserwartung
- Wissenschaftliche Analyse von Therapieerfolgen
- Theoretische Ursachen und Prävention von Suchterkrankungen
- Anwendung des HAPA-Modells in der Praxis
- Methodik der klientenzentrierten Beratungsführung
Auszug aus dem Buch
3.3.2 Gesprächsverlauf
Berater: „Hallo Frau Müller, schön das sie heute bei uns sind. Erzählen Sie doch mal, was führt Sie zu uns?“
Frau Müller: „Ja, wo fang ich den am besten an... ich fühle mich in letzter Zeit, nicht mehr wohl mit meiner derzeitigen Figur. Ich weiß, dass ich etwas tun muss nur finde ich leider die Zeit nicht dazu, oder weiß auch nicht so recht wie ich den am besten anfangen soll.“
Berater: „Frau Müller, das ist meistens ganz normal, deshalb sind sie ja jetzt hier damit wir gemeinsam eine Lösung für Ihr Problem finden können. Was stört sie denn genau an ihrer aktuellen Figur?
Frau Müller: „Ich finde mich zu dick. Wissen Sie, es ist nicht so dass ich die Schuld jemanden anderem gebe. Ich habe vor sieben Jahren mein erstes Kind bekommen, drei Jahre später dann mein zweites. Nach den Kindern ist es ja klar, dass man dicker wird, wenn man sich nicht mehr sportlich betätigt. In den letzten Jahren war einfach meine Familie an erster Stelle“.
Berater: „Das sind doch schon mal ein paar Informationen mit denen wir arbeiten können. Wie hat sich denn ihr Verhalten verändert seitdem sie die Kinder haben? Sie sagten, wenn man sich nicht mehr sportlich betätigt? Was haben Sie den früher gemacht? Beziehungsweise wie sieht ihr Alltag heute mit den Kindern aus?“
Zusammenfassung der Kapitel
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Selbstwirksamkeit und analysiert anhand einer eigenen Erhebung sowie zweier wissenschaftlicher Studien deren Einfluss auf Therapieergebnisse.
2 LITERATURRECHERCHE ZUM THEMA SUCHTERKRANKUNGEN: Hier werden Definitionen, theoretische Grundlagen der Entstehung und aktuelle statistische Daten zu Suchterkrankungen sowie Präventionsmöglichkeiten aufgearbeitet.
3 BERATUNGSGESPRÄCH FALLBEISPIEL 1: Dieses Kapitel wendet das HAPA-Modell auf ein praktisches Fallbeispiel an, beleuchtet die Rolle des Beraters und führt detailliert durch ein konkretes Beratungsgespräch zur Verhaltensänderung.
Schlüsselwörter
Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsmanagement, Suchtprävention, HAPA-Modell, Verhaltensänderung, Beratungsgespräch, Motivationsphase, Intentionsbildung, Gesundheitspsychologie, Interventionsprogramm, Zielformulierung, Lebensstil, Ressourcennutzung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die psychologischen Aspekte der Selbstwirksamkeit und deren Anwendung in der gesundheitsorientierten Beratung bei Suchterkrankungen und individuellen Lebensstilveränderungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Selbstwirksamkeitserwartung, der Suchtprävention sowie der praktischen Durchführung von Beratungsgesprächen basierend auf dem HAPA-Modell.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Klienten durch professionelle Beratungsmethodik in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt werden, um gesundheitsrelevante Ziele effektiv zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche zu theoretischen Modellen mit einer fallbasierten, methodisch strukturierten Analyse eines Beratungsbeispiels.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Selbstwirksamkeit und Sucht sowie die detaillierte Darstellung eines konkreten Beratungsbeispiels.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Selbstwirksamkeitserwartung, HAPA-Modell, Verhaltensänderung und gesundheitspsychologische Beratung beschreiben.
Wie wird das HAPA-Modell im Fallbeispiel Müller genutzt?
Das Modell hilft dabei, die Klientin in der Motivationsphase abzuholen, um durch offene Fragen und Ressourcenaktivierung eine erfolgreiche Intentionsbildung und Zielformulierung zu erreichen.
Welche Rolle spielt die soziale Unterstützung bei der Verhaltensänderung?
Soziale Unterstützung wird als entscheidende Barriere-Überwindung und Ressource identifiziert, die im Fallbeispiel durch Kinderbetreuung im Fitnessstudio konkret in den Handlungsplan integriert wurde.
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- Anna Eberle (Author), 2018, Psychologie des Gesundheitsverhaltens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429375