Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Recht und Kriminalität

Kooperationsmöglichkeiten von Polizei und Sozialer Arbeit zur Prävention von Jugendkriminalität

Analyse des Präventionsprojekt "Kurve kriegen"

Titel: Kooperationsmöglichkeiten von Polizei und Sozialer Arbeit zur Prävention von Jugendkriminalität

Bachelorarbeit , 2017 , 59 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Julius Kohlhage (Autor:in)

Soziologie - Recht und Kriminalität
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es sich die Frage, wie die Kooperation von Polizei und Sozialen Organisationen verbessert werden kann, um Jugendkriminalität umfassend bekämpfen zu können. Durch die Kooperation muss eine stärkere Vernetzung stattfinden. Damit wird versucht, unterschiedliches Kompetenzwissen zu vereinen und somit einen breiteren Ansatz zur Bekämpfung von Jugendkriminalität zu gewinnen. Des Weiteren werden Handlungsempfehlungen zur verbesserten Prävention von Jugendkriminalität und der Kooperation zwischen Sozialarbeit und Polizei ausgesprochen.

Wird die aktuelle Lage Deutschlands betrachtet, ist jedem Menschen schnell klar, dass Kriminalitätsprävention, sowie die Zusammenarbeit von Polizei und Sozialer Arbeit immer mehr an Aktualität gewinnt. Übergriffe von meist jugendlichen Tätern werden immer brutaler und rücksichtsloser. Als Beispiel müssen lediglich Begriffe wie: „Jugendkriminalitüt“, „Schlägereien“, „Gewalt“ oder „Intensivtäter“ in einer Internet Suchmaschine eingegeben werden. Schon werden dem Nutzer unendliche viele Berichte, Statistiken und Zeitungsartikel zu dem oben genannten Themen angezeigt. Kaum eine andere Bevölkerungsgruppe wird in der Gesellschaft derart kritisch beurteilt wie die Jugendlichen und Heranwachsenden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jugendkriminalität

2.1 Ausmaß der Jugendkriminalität in Deutschland anhand von Mehrfachtatverdächtigen

2.2 Jugendspezifische Straftaten

2.3 Ursachen der Jugendkriminalität

2.3.1 Gelegenheitstheoretische Annahmen

2.3.2 Drogen und Suchtgefahren

2.3.3 Medien und Gewalt

3. Kooperationsprobleme bei der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Sozialarbeit

4. Initiative „Kurve kriegen“ zur Prävention von Jugendkriminalität

4.1 Darstellung der Initiative „Kurve kriegen“

4.2 Kurve kriegen – Ein wirksames Projekt der Prävention?

4.2.1 Analyse der subjektiven Bewertung

4.2.2 Analyse der Vorteile von „Kurve kriegen“

4.2.3 Analyse der Probleme von „Kurve kriegen“

4.2.4 Analyse der Delinquenzentwicklung der Kinder und Jugendlichen im Hellfeld

4.2.5 Fazit

5. Handlungsempfehlungen zur verbesserten Prävention gegen Jugendkriminalität und Kooperation der Polizei mit Sozialer Arbeit

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Polizei und Sozialer Arbeit bei der Prävention von Jugendkriminalität, wobei die NRW-Initiative „Kurve kriegen“ als zentrales Praxisbeispiel analysiert wird, um deren Wirksamkeit sowie bestehende Herausforderungen in der Zusammenarbeit der beteiligten Akteure zu beleuchten.

  • Analyse des Ausmaßes und der Ursachen von Jugendkriminalität in Deutschland.
  • Untersuchung der strukturellen und inhaltlichen Kooperationsprobleme zwischen Polizei und Sozialer Arbeit.
  • Evaluation des Präventionsprojekts „Kurve kriegen“ hinsichtlich seiner Wirksamkeit und Akzeptanz.
  • Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Zusammenarbeit und der präventiven Ansätze.

Auszug aus dem Buch

4.1 Darstellung der Initiative „Kurve kriegen“

Das Konzept der Initiative „Kurve kriegen“ basiert auf den Erkenntnissen der Enquetekommission „Prävention“ zur Erarbeitung von Empfehlungen für eine effektive Präventionspolitik. Anschließend wurde es von der Projektgruppe Prävention Jugendkriminalität (PPJ) des Ministeriums für Inneres und Kommunales (MIK) des Landes NRW entwickelt und im September 2011 erstmal in acht Modellbehörden etabliert.

Das erklärte Hauptziel besteht darin, Kinder und Jugendliche vor einem dauerhaften Abgleiten in die Kriminalität zu bewahren. Sowie die Anzahl der begangenen Straftaten zu verringern.

Zur Erreichung der Ziele arbeitet die Polizei mit anerkannten Trägern der freien Kinder und Jugendhilfe zusammen.

Die primäre Zielgruppe liegt bei Kinder und Jugendlichen im Alter von 8-15 Jahren. Diese müssen a) mindestens ein Gewaltdelikt oder drei Eigentumsdelikte begangen haben oder b) deren Lebensumstände von so vielen Problemen belastet sein (Risikofaktoren), dass ein dauerhaftes Abgleiten in die Kriminalität droht.

Das Präventionsprojekt basiert auf fünf Maßnahmen:

1. „Frühzeitiges Erkennen besonderer Kriminalitätsgefährdung

Durch ein neues und standardisiertes Risikoscreening von Polizei und pädagogischen Fachkräften werden die besonders kriminalitätsgefährdeten Kinder und jungen Jugendlichen sondiert. Der frühe und individuelle Ansatz verhindert aus polizeilicher Sicht Kriminalität und zahlreiche weitere Opfer und ist aus pädagogischer Sicht besonders sinnvoll, um die notwendigen Verhaltensänderungen herbeizuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Aktualität der Kriminalitätsprävention sowie die Notwendigkeit einer verbesserten Zusammenarbeit von Polizei und Sozialer Arbeit, eingeführt durch das Beispiel der NRW-Initiative „Kurve kriegen“.

2. Jugendkriminalität: Dieses Kapitel definiert Jugendkriminalität, analysiert statistische Daten zu Mehrfachtatverdächtigen sowie jugendspezifische Straftaten und diskutiert Ursachenmodelle wie Gelegenheitstheorien, Drogenkonsum und Medieneinflüsse.

3. Kooperationsprobleme bei der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Sozialarbeit: Hier werden die strukturellen und gesetzlichen Diskrepanzen zwischen der polizeilichen Gefahrenabwehr/Strafverfolgung und den erzieherischen Ansätzen der Sozialarbeit als Hauptursache für Kooperationsschwierigkeiten beschrieben.

4. Initiative „Kurve kriegen“ zur Prävention von Jugendkriminalität: Dieser Hauptteil analysiert das Projekt „Kurve kriegen“ detailliert hinsichtlich seiner Struktur, der subjektiven Akzeptanz bei Beteiligten, der Vorteile der Netzwerkarbeit, auftretender Probleme sowie der messbaren Delinquenzentwicklung.

5. Handlungsempfehlungen zur verbesserten Prävention gegen Jugendkriminalität und Kooperation der Polizei mit Sozialer Arbeit: Der Autor führt stichwortartig Empfehlungen auf, um die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen sowie die allgemeine Präventionsarbeit gegen Jugendkriminalität praxisnah zu verbessern.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bewertet das Projekt „Kurve kriegen“ als positiv und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen der Jugendkriminalitätsprävention in einer digitalisierten Welt.

Schlüsselwörter

Jugendkriminalität, Kriminalitätsprävention, Kooperation, Polizei, Sozialarbeit, Kurve kriegen, Intensivtäter, Delinquenz, Jugendhilfe, Präventionsprojekt, Risikofaktoren, Netzwerkarbeit, Mehrfachtatverdächtige, Erziehungsgedanke, Jugendstrafrecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen einer verbesserten Kooperation zwischen der Polizei und der Sozialen Arbeit im Kontext der Kriminalitätsprävention bei Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Ursachen und das Ausmaß von Jugendkriminalität, die gesetzlichen und strukturellen Barrieren der Zusammenarbeit zwischen polizeilichen und sozialpädagogischen Institutionen sowie die Evaluation spezifischer Präventionsansätze.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist es, auf Basis der Analyse des NRW-Präventionsprojekts „Kurve kriegen“ Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um die Kooperation der beteiligten Akteure zu optimieren und Jugendkriminalität effektiver zu bekämpfen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Kriminalitätstheorien und Präventionsansätzen sowie der Auswertung von Evaluierungsdaten und qualitativen Interviews aus dem „Kurve kriegen“-Projekt zur Darstellung der Praxisrelevanz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung des Projekts „Kurve kriegen“, wobei subjektive Bewertungen, die Vorteile der Vernetzung, Probleme in der Umsetzung sowie die Delinquenzentwicklung der Zielgruppe analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Jugendkriminalität, Präventionsarbeit, Kooperation, Polizei, Soziale Arbeit, Kurve kriegen und Delinquenz.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem „Hellfeld“ und „Dunkelfeld“ der Kriminalität für die Studie wichtig?

Diese Unterscheidung ist relevant, um zu verdeutlichen, dass Polizeistatistiken nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Delinquenz abbilden, was Auswirkungen auf die Bewertung von Präventionserfolgen und die Interpretation statistischer Anstiege hat.

Welche Rolle spielt das Legalitätsprinzip bei der Kooperation?

Das Legalitätsprinzip verpflichtet die Polizei zur Verfolgung jeder bekanntgewordenen Straftat, was im Gegensatz zum eher vertraulichen und erzieherischen Ansatz der Sozialarbeit steht und somit ein zentrales Hindernis für einen freien Informationsaustausch darstellt.

Wie bewerten die Teilnehmer das Projekt „Kurve kriegen“?

Die Evaluation zeigt, dass das Projekt von einer sehr großen Mehrheit der teilnehmenden Kinder und insbesondere deren Erziehungsberechtigten sehr positiv wahrgenommen und als hilfreich empfunden wird.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kooperationsmöglichkeiten von Polizei und Sozialer Arbeit zur Prävention von Jugendkriminalität
Untertitel
Analyse des Präventionsprojekt "Kurve kriegen"
Note
1,7
Autor
Julius Kohlhage (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
59
Katalognummer
V429393
ISBN (eBook)
9783668728387
ISBN (Buch)
9783668728394
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kooperationsmöglichkeiten polizei sozialer arbeit prävention jugendkriminalität analyse präventionsprojekt kurve
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julius Kohlhage (Autor:in), 2017, Kooperationsmöglichkeiten von Polizei und Sozialer Arbeit zur Prävention von Jugendkriminalität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429393
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  59  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum