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Edgar Allan Poe - The Murders in the Rue Morgue Konstituierung der detektivischen Deduktion

Title: Edgar Allan Poe - The Murders in the Rue Morgue   Konstituierung der detektivischen Deduktion

Term Paper , 2004 , 16 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Sebastian Weiß (Author)

English Language and Literature Studies - Literature
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit Edgar Allan Poes Erzählung The Murders in the Rue Morgue.
Der Schwerpunkt soll in einer Untersuchung des Textes in Bezug auf den Aufbau der Detektivfigur und der Beschreibung der deduktiven Technik liegen. Primäre Literatur ist der englische Text nach der J.Loriner Graham Kopie, die die Basis für die erste Veröffentlichung im Graham’ Magazine 1841 stellte, in einer kritischen Ausgabe mit Anmerkungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Struktur des Textes

3. Motto

4. Darstellung der analytischen Fähigkeit

4.1. In der Einleitung

4.2. Im erzählenden Teil

5. Sprachspiele

Zielsetzung und Forschungsfragen

Die vorliegende Arbeit untersucht Edgar Allan Poes Erzählung "The Murders in the Rue Morgue" mit dem Fokus auf die Konstruktion der Detektivfigur Dupin sowie die methodische Beschreibung detektivischer Deduktionstechniken. Ziel ist es, die narrative Struktur und die eingesetzten literarischen Mittel, wie etwa Sprachspiele und Hinweisketten, auf ihre Funktion bei der Konstituierung des analytischen Geistes zu analysieren.

  • Analyse des Aufbaus der Detektivfigur und ihrer Arbeitsweise.
  • Untersuchung der Bedeutung der Einleitung und des Mottos für die Textstruktur.
  • Identifikation und Interpretation der eingesetzten Sprachspiele und Metaphorik.
  • Deutung der Verdopplungsmotive innerhalb der Erzählung.
  • Gegenüberstellung von polizeilicher Ermittlungsmethode und Dupins deduktivem Ansatz.

Auszug aus dem Buch

4. Darstellung der analytischen Fähigkeit

Nach den ersten Anklängen im Motto wird die analytische Fähigkeit in der Einleitung vorgestellt. „ The mental features discursed as of the analytical are, in themselves, but little susceptible of analysis. We appreciate them only in their effects.” Wer immer im besonderen Besitz dieser Fähigkeit ist, zieht daraus sein Vergnügen und ist im besonderen „ fond of enigmas, of conundrums, of hieroglyphics; exhibiting in his solutions of each a degree of acumen which appears to the ordinary apprehension praeternatural.” Dies ist die erste Beschreibung des deduktiven Detektivs. Wie sich zeigt, besitzt dieser Drang zum Geheimnis eine Kehrseite: Kein größeres Geheimnis kann unbeachtet übergangen werden. In der Erzählung äußert sich dieses Verhalten durch die Beschreibung des Erzählers, wie er und Dupin auf einen Zeitungsartikel reagieren:

„Not long after this, we were looking over an evening edition of the „Gazette des Tribunaux,” when the following paragraphs arrested our attention.” Hervorzuheben ist der Terminus arrested, tritt er doch aus dem Text auffällig hervor. Die Aufmerksamkeit der beiden Leser fällt nicht einfach auf einen interessanten Artikel, sie werden von diesem vollkommen gebannt. Der deduktive Geist wird vom Geheimnis gefangen genommen. Eine bessere Umschreibung ist für die obige Definition des analytischen bzw. deduktiven Geist schwer auffindbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und definiert den Untersuchungsgegenstand sowie die primäre Literatur, die der Analyse zugrunde liegt.

2. Struktur des Textes: Hier wird der Aufbau der Erzählung in Motto, Einleitung und erzählenden Teil analysiert und die Verbindung zwischen diesen Abschnitten kritisch hinterfragt.

3. Motto: Dieses Kapitel befasst sich mit der Funktion und Herkunft des Mottos und dessen Bedeutung für den Kontext der analytischen Deduktion.

4. Darstellung der analytischen Fähigkeit: Das Kapitel untersucht, wie Dupins analytisches Potenzial eingeführt und in praktischen Demonstrationen – sowohl in der Einleitung als auch im erzählenden Teil – zur Geltung gebracht wird.

5. Sprachspiele: Hier werden die im Text verwendeten Sprachspiele, insbesondere die Symbolik von "clue/clew/clou" sowie das Labyrinth-Motiv, analysiert, um die Komplexität der Hinweisketten aufzuzeigen.

Schlüsselwörter

Edgar Allan Poe, The Murders in the Rue Morgue, Deduktion, Detektivfigur, Analytischer Geist, Dupin, Sprachspiele, Hinweisketten, Struktur, Labyrinth, Kriminalliteratur, Analyse, Motiv, Deduktive Technik, Literaturkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die literarischen Konstruktionsprinzipien in Poes "The Murders in the Rue Morgue", speziell im Hinblick auf den Aufbau der Figur C. Auguste Dupin und die Darstellung seiner deduktiven Methode.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentral sind die Analyse der Textstruktur, die Untersuchung der detektivischen Methodik sowie die Deutung von sprachlichen Symbolen und Verdopplungsmotiven.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie durch den strukturellen Aufbau des Textes und die gezielte Verwendung von Sprachspielen die Figur des deduktiven Detektivs konstituiert und die analytische Vorgehensweise plausibel gemacht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die sich auf den Originaltext stützt und diesen im Kontext der Erzählstruktur und literarischer Referenzen untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Textstruktur, die Untersuchung von Dupins analytischer Fähigkeit in verschiedenen Kontexten und eine eingehende Betrachtung der Sprachspiele und Hinweisketten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Deduktion, analytischer Geist, Textstruktur, Symbolik und die spezifische "Clue-Clew-Clou"-Problematik.

Wie unterscheidet Dupin sich von der Polizei?

Im Gegensatz zur Polizei, deren Handeln auf bloßer Geschäftigkeit und kurzfristigen Theorien beruht, zeichnet sich Dupin durch einen methodischen Ansatz aus, der das richtige Erkennen und Deuten von Spuren in den Vordergrund stellt.

Warum spielt die Metapher des "Labyrinths" eine Rolle?

Das Labyrinth fungiert als Metapher für den Fall selbst sowie für die Tatort-Umgebung; Dupin agiert als "moderner Theseus", der den Weg zum Zentrum findet, während die Polizei sich in der Oberfläche verliert.

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Details

Title
Edgar Allan Poe - The Murders in the Rue Morgue Konstituierung der detektivischen Deduktion
College
University of Erfurt
Grade
1.3
Author
Sebastian Weiß (Author)
Publication Year
2004
Pages
16
Catalog Number
V42985
ISBN (eBook)
9783638408851
Language
German
Tags
Edgar Allan Murders Morgue Konstituierung Deduktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Weiß (Author), 2004, Edgar Allan Poe - The Murders in the Rue Morgue Konstituierung der detektivischen Deduktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42985
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