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Mit Humor gegen den Stress. Der Einfluss humorvoller Führung auf soziale Stressoren

Titel: Mit Humor gegen den Stress. Der Einfluss humorvoller Führung auf soziale Stressoren

Fachbuch , 2018 , 67 Seiten

Autor:in: Jessica Motzer (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unternehmen und ihre Mitarbeiter stehen unter massivem Wettbewerbsdruck. Stress gehört in vielen Organisationen bereits zum Normalzustand, obwohl es sich hierbei um einen Hauptrisikofaktor für die physische und psychische Gesundheit handelt.

Es ist für Unternehmen deshalb besonders wichtig, Ressourcen zu identifizieren, die gegen soziale Stressoren wirken. Wie Jessica Motzer in dieser Publikation aufzeigt, kann Humor ein vielversprechendes Instrument für Führungskräfte sein, um den sozialen Stress für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für sich selbst zu reduzieren.

Auf diese Weise können sie nicht nur Beziehungskonflikten, sondern auch psychischen Krankheiten vorbeugen. Motzer untersucht zudem, ob auch das Geschlecht der Führungskraft beziehungsweise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Einfluss auf die Wahrnehmung des Humors der Führungskraft hat.

Aus dem Inhalt:
- Humor;
- Stress;
- Gender;
- Führungsstil;
- Führungskräfte

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Führungskräfte

2.1.1 Begriffserklärung und Überblick

2.1.2 Historischer Hintergrund

2.1.3 Führungsstile und -konzepte

2.1.4 Frauen in Führungspositionen

2.2 Stress

2.2.1 Begriffserklärung und Überblick

2.2.2 Soziale Stressoren am Arbeitsplatz

2.2.3 Coping und Ressourcen

2.2.4 Auswirkungen von Stress

2.3 Humor

2.3.1 Begriffserklärung und Überblick

2.3.2 Historischer Hintergrund

2.3.3 Humor am Arbeitsplatz

2.3.4 Humor und Geschlecht

2.4 Fragestellung und Hypothesen

3 Methode

3.1 Stichprobe

3.2 Messinstrumente

3.2.1 Messung der sozialen Stressoren

3.2.2 Messung des Humors der Führungskraft

3.2.3 Kontrollvariablen

3.3 Durchführung

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Daten

4.2 Sozialer Stress und Humor

4.2.1 Die Korrelationsanalyse

4.2.2 Die Regressionsanalyse

4.3 Geschlecht und Humor: Der t-Test

4.3.1 Geschlecht der Mitarbeiter*innen und Führungskräftehumor

4.3.2 Geschlecht der Führungskraft und wahrgenommener Führungskräftehumor

5 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen humorvoller Führung und dem sozialen Stress von Mitarbeitenden, wobei insbesondere der Einfluss des Geschlechts auf die Humorwahrnehmung analysiert wird. Ziel ist es, Humor als wirksames Instrument zur Stressprävention im Arbeitskontext zu validieren und Empfehlungen für Führungskräfte abzuleiten.

  • Zusammenhang zwischen Führungshumor und sozialen Stressoren
  • Einfluss des Geschlechts auf die Wahrnehmung von Führungshumor
  • Stressreduktion durch humorvolle Führungsstile
  • Psychologische Grundlagen von Humor und Stress am Arbeitsplatz

Auszug aus dem Buch

2.3.3 Humor am Arbeitsplatz

Lies (2016, S. 85) unterscheidet vier Funktionen von Humor im Arbeitskontext:

1. Menschen zusammenbringen, Zusammenhalt und Teamarbeit stärken

2. Distanz zu schwierigen Situationen und Menschen aufbauen (reduziert Stress)

3. Deeskalierend und damit konfliktlösend auf hitzige Diskussionen einwirken

4. Aufmerksamkeit erregen (Werbung)

Die konfliktlösende Wirkung (Kuiper, 2012, S. 481; Scheel & Gockel, 2017, S. 18; Smith & Khojaseth, 2014, S. 71) sowie der positive Einfluss von Humor auf die Kommunikation wird in der Literatur oft hervorgehoben (Bennett, 2003, S. 1258).

Auch können die Gruppenzugehörigkeit gestärkt, hierarchische Unterschiede hervorgehoben, andere ausgegrenzt oder Statusunterschiede überwunden und dadurch die Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter*innen positiv beeinflusst werden (Hansot, 1986, S. 190; Holmes, 2000, S. 159, f., Pundt & Venz, 2017, S. 100).

Humor kann aber auch als Mittel zur sozialen Beeinflussung von informellen Anführern eingesetzt werden (Watson & Drew, 2017, S. 326, ff.).

Um aber bei den formellen Führungskräften und ihren wohlwollenden Intentionen zu bleiben, so zeigte sich, dass Vorgesetzte mit positivem Humor eher einen transformationalen Führungsstil anwenden, was positive Emotionen bei den Mitarbeiter*innen auslöst, sich positiv auf deren Arbeitsengagement/-leistung (Goswami, Nair, Beehr & Grossenbacher, 2016, S. 1092) und Kreativität auswirkt

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Stress in Unternehmen ein und postuliert Humor als eine wirksame soziale Ressource zur Stressreduktion.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die relevanten Konzepte zu Führung, Stress sowie Humor und leitet daraus die forschungsleitenden Hypothesen ab.

3 Methode: Hier werden die Stichprobe, die verwendeten psychologischen Messinstrumente sowie das methodische Vorgehen der Online-Befragung detailliert beschrieben.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten, einschließlich Korrelations- und Regressionsanalysen sowie t-Tests zur Geschlechterdifferenz.

5 Diskussion: Die Diskussion fasst die Ergebnisse zusammen, interpretiert diese vor dem Hintergrund bisheriger Studien und leitet praktische Implikationen für Unternehmen ab.

Schlüsselwörter

Führung, Humor, sozialer Stress, Stressprävention, transformationale Führung, Geschlechtereffekte, Mitarbeiterführung, Arbeitsplatz, Resilienz, psychische Gesundheit, Führungsstil, Konfliktlösung, Arbeitszufriedenheit, Stressmodell, Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit primär?

Die Arbeit untersucht, ob und wie der Humor einer Führungskraft den sozialen Stress ihrer Mitarbeiter beeinflusst.

Welche zentralen Themenbereiche werden behandelt?

Die Arbeit verbindet Theorien zur Führung, Konzepte der Stressforschung und Erkenntnisse zur Humorforschung im arbeitspsychologischen Kontext.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Inwieweit kann eine humorvolle Führungskraft das beziehungsbezogene Stresserleben der Mitarbeiter positiv beeinflussen und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht?

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Online-Fragebogenstudie mit 226 Teilnehmern durchgeführt und mittels Korrelations- und Regressionsanalyse sowie t-Tests statistisch ausgewertet.

Was sind die Kernaussagen des Hauptteils?

Der Hauptteil belegt, dass Humor ein wirksames Führungsinstrument ist, um soziale Stressoren zu reduzieren, während gleichzeitig keine signifikanten Geschlechtsunterschiede bei der Humorwahrnehmung gefunden wurden.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Führungshumor, soziale Stressoren, Stressprävention und Mitarbeiterbeziehung.

Spielt das Geschlecht eine Rolle bei der Wahrnehmung von Humor?

Nein, die Untersuchung ergab keine signifikanten Unterschiede; sowohl männliche als auch weibliche Führungskräfte können Humor gleichermaßen effektiv einsetzen.

Warum wurde das Konstrukt "Ernst" aus der Humormessung ausgeschlossen?

Das Konstrukt wurde ausgeschlossen, da es eine hohe Redundanz zum Trait-Konstrukt Heiterkeit aufwies und die Reliabilität in früheren Studien am geringsten war.

Ende der Leseprobe aus 67 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mit Humor gegen den Stress. Der Einfluss humorvoller Führung auf soziale Stressoren
Autor
Jessica Motzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
67
Katalognummer
V429878
ISBN (eBook)
9783956875496
ISBN (Buch)
9783956875519
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Humor Führung Stress Transformational Ethisch Sozial LMX Gender Coping Ressource Führungsstil Gesundheitsförderliche Führung Leadership Frauen in Führungspositionen Wirtschaftspsychologie Führungspsychologie Betriebliches Gesundheitsmanagement Mitarbeiter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Motzer (Autor:in), 2018, Mit Humor gegen den Stress. Der Einfluss humorvoller Führung auf soziale Stressoren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429878
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Leseprobe aus  67  Seiten
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