Hausarbeit zu Fernsehgewalt und die Wirkung bei Kindern und Jugendlichen. Zunächst werden die zentralen Begriffe „Gewalt“ und „Medienwirkungsforschung“ definiert. Anschließend werden drei klassische Wirkungsthesen erläutert und auf die Wirkung von Fernsehgewalt bei Kindern und Jugendlichen eingegangen. Zum Schluss werden die Ergebnisse zusammengefasst um auf die Klärung der Fragestellung einzugehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Gewaltbegriff - Definition
- Medienwirkungsforschung – Definition und Entwicklung
- Katharsisthese
- Habitualisierungsthese
- Kultivierungsthese
- Die Wirkungen von Fernsehgewalt auf Kinder und Jugendliche
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob sich Fernsehgewalt auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Sie analysiert, ob der Konsum von Mediengewalt zu schädlichen Folgen bei jungen Menschen führen kann und welche Faktoren neben der Gewaltdarstellung in Film und Fernsehen eine Rolle spielen.
- Definition des Begriffs "Gewalt" und seine unterschiedlichen Formen
- Entwicklung der Medienwirkungsforschung und verschiedene Theorien
- Die Katharsisthese und ihre Bedeutung im Zusammenhang mit Fernsehgewalt
- Die Auswirkungen von Fernsehgewalt auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen
- Zusammenhang zwischen Medienkonsum, Persönlichkeitsentwicklung und sozialem Umfeld
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die aktuelle Debatte um die Auswirkungen von Fernsehgewalt auf Kinder und Jugendliche im Kontext von Amokläufen und Gewaltverbrechen. Sie stellt die Forschungsfrage und skizziert den Aufbau der Arbeit.
- Der Gewaltbegriff – Definition: Der Begriff "Gewalt" wird als komplex und vielschichtig dargestellt. Es werden verschiedene Definitionen und Dichotomien, wie personale und strukturelle Gewalt, beleuchtet.
- Medienwirkungsforschung – Definition und Entwicklung: Die Arbeit führt in die Geschichte der Medienwirkungsforschung ein und zeichnet die Entwicklung von der Instinkttheorie über die Stimulus-Response-Theorie hin zu komplexeren Modellen nach.
- Katharsisthese: Die Katharsisthese als eine der ältesten Theorien zur Mediengewaltwirkung wird vorgestellt und ihre Annahme, dass die Entladung von Aggressionen durch mediale Gewaltdarstellung möglich ist, erläutert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Fernsehgewalt, Medienwirkungsforschung, Katharsisthese, Gewaltbegriff, Kinder und Jugendliche, Verhalten, Persönlichkeitsentwicklung, soziale Faktoren. Sie untersucht die Auswirkungen von Mediengewalt auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen und beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Medienkonsum, Gewaltdarstellung und gesellschaftlichen Einflüssen.
Häufig gestellte Fragen
Macht Fernsehen Kinder gewalttätig?
Die Forschung bietet hierzu verschiedene Thesen. Es wird untersucht, ob Mediengewalt ein Risikofaktor ist, der in Kombination mit sozialem Umfeld und Persönlichkeit aggressives Verhalten fördern kann.
Was besagt die Katharsisthese?
Diese (umstrittene) These nimmt an, dass das Betrachten von Gewalt Aggressionen abbauen kann (Reinigungseffekt). In der modernen Forschung gilt sie weitgehend als widerlegt.
Was ist die Habitualisierungsthese?
Sie besagt, dass häufiger Konsum von Gewalt zu einer Abstumpfung (Desensibilisierung) führt. Gewalt wird als normales Mittel zur Problemlösung wahrgenommen.
Was versteht man unter der Kultivierungsthese?
Diese These besagt, dass Menschen, die viel fernsehen, die Realität zunehmend so wahrnehmen, wie sie im Fernsehen dargestellt wird – zum Beispiel als gefährlicher oder gewalttätiger, als sie tatsächlich ist.
Welche Rolle spielt das soziale Umfeld bei der Medienwirkung?
Das soziale Umfeld, die Erziehung und die Persönlichkeitsentwicklung sind entscheidende Filter. Kinder in stabilen Verhältnissen können Mediengewalt meist besser verarbeiten als Kinder mit bereits bestehenden Belastungen.
- Arbeit zitieren
- Louisa Kissel (Autor:in), 2018, Die Wirkung von Fernsehgewalt auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429970