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Fallstudie zum Unternehmen Amazon. Eintritt in den stationären Handel?

Analysen und Lösungsansätze

Titel: Fallstudie zum Unternehmen Amazon. Eintritt in den stationären Handel?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 18 Seiten , Note: 1

Autor:in: Fredi Oberegelsbacher (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Fallstudie zum Unternehmen Amazon beschäftigt sich mit der zentralen Frage, ob das Unternehmen es schafft, als größte E-Commerce Plattform, seine Popularität und große Kundenanzahl so nutzen zu können, um auch im stationären Handel, dem Offline Retail Segment Fuß fassen zu können.

Die Fallstudie umfasst mehrere Analysen und Lösungsansätze. Es soll die zentrale Frage geklärt werden, ob ein Eintritt in den stationären Handel Sinn macht und welche wichtigen Details und Schritte vom Gründer Jeff Bezos gesetzt werden müssen, um diese zu einer weiteren Erfolgsstory von Amazon werden zu lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

1.1. Zentrale Fragestellung

2. Ausgangslage

2.1. Zahlen, Daten und Fakten

2.2. Mitbewerber im Online Retailhandel

3. Amazon Go

3.1. Branchenstrukturanalyse nach Porter

3.1.1. Verhandlungsmacht der Kunden

3.1.2. Rivalität zwischen den Unternehmen in der gleichen Branche

3.1.3. Gefahr durch neue Konkurrenten

3.1.4. Gefahr durch Substitute

3.2. SWOT-Analyse Amazon Go

3.3. Die Strategie

4. Ausbau vom Amazon Elements und Eröffnung von „Pick up Stores“

Zielsetzung & Themen der Fallstudie

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Fragestellung, ob Amazon als führende E-Commerce-Plattform seine Marktpräsenz erfolgreich auf den stationären Handel ausweiten kann. Dabei wird analysiert, inwieweit das neue Ladenkonzept „Amazon Go“ und die Eigenmarke „Amazon Elements“ als strategische Instrumente dienen können, um höhere Margen zu erzielen und Wettbewerbsvorteile gegenüber traditionellen Einzelhändlern zu sichern.

  • Strategische Analyse des stationären Einzelhandels durch Amazon
  • Einsatz von Branchenstrukturanalyse (Porter) und SWOT-Analysen
  • Bewertung der Wettbewerbssituation gegenüber Firmen wie Walmart
  • Untersuchung der Synergiepotenziale zwischen Online- und Offline-Handel
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen für den Ausbau von Eigenmarken und „Pick up Stores“

Auszug aus dem Buch

3.1. Branchenstrukturanalyse nach Porter

In der Branchenstrukturanalyse wird das neue Ladenkonzept Amazon Go genauer unter die Lupe genommen. In diese Analyse wird neben Amazon Go auch Amazon Elements mit einbezogen.

3.1.1. Verhandlungsmacht der Kunden

Da es sich bei Amazon Go um ein neues Ladenkonzept handelt und die Marke Amazon zu den weltweit bekanntesten Marken gehört, wird Amazon Go eine Menge neuer Kunden anziehen. Diese werden sehr neugierig auf das innovative Konzept bzw. auf den Supermarkt der Zukunft sein. Die Kunden werden ein neues Einkaufserlebnis vorfinden, das kein anderer Supermarkt bieten kann. Warteschlangen an der Kassa gehören der Vergangenheit an und die Einkäufe können somit schneller und unkomplizierter von statten gehen. Mit Amazon Elements werden Produkte angeboten, die es sonst nirgends zu kaufen gibt und man ist somit nicht mit anderen Lebensmittelketten vergleichbar. Eigenmarken liegen weltweit im Trend und für viele Kunden ist der günstige Preis ein großes Plus für den Besuch von Amazon Go. Bei dieser Kundenschicht kann das Unternehmen Amazon, vor allem durch das Anbieten von Eigenmarken, höhere Margen erzielen.

Es wird aber auch eine Kundenschicht geben, welche diese Läden meiden werden, aufgrund des Datenschutzes durch die Aufzeichnungen der Käufe und aufgrund der Sorge vor der Vernichtung zukünftiger Arbeitsplätze. Diese Kundenschicht kauft lieber bei den traditionellen Supermärkten ein. Auch die ältere Generation ist nicht so IT affin, wie die jüngeren Menschen und wird, auch wenn es einige ausprobieren möchten, wahrscheinlich diese Läden meiden. Zudem werden die Qualität der Produkte, die hohe Dichte an Mitbewerbern im Lebensmittelsektor und auch der fehlende persönliche Kontakt eine große Rolle spielen bei der Besuchsentscheidung von Amazon Go. Die Verhandlungsmacht des Kunden wird in mehreren Staaten unterschiedlich ausfallen. Hierbei sind die Standorte von großer Bedeutung. Mittelfristig kann man aufgrund der obengenannten Faktoren von einer mittelstarken bis hohen Verhandlungsmacht des Kunden ausgehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die Marktposition von Amazon als Digital-Konzern und Definition der Fragestellung bezüglich der Expansion in den stationären Handel.

2. Ausgangslage: Überblick über die Unternehmenshistorie von Amazon, aktuelle Marktdaten und einen Vergleich mit relevanten Mitbewerbern im Online-Retail.

3. Amazon Go: Detaillierte Analyse des innovativen Ladenkonzepts mittels Porter-Branchenstrukturanalyse, SWOT-Profilen und strategischen Überlegungen zur Marktintegration.

4. Ausbau vom Amazon Elements und Eröffnung von „Pick up Stores“: Strategische Empfehlungen zur Forcierung von Eigenmarken und Etablierung hybrider Standorte für nachhaltiges Wachstum.

Schlüsselwörter

Amazon, Amazon Go, stationärer Handel, Online-Retail, Eigenmarken, Amazon Elements, Branchenstrukturanalyse, SWOT-Analyse, Strategisches Management, E-Commerce, Wettbewerbsvorteil, Pick up Stores, Marktentwicklung, Supply Chain Management, Kundenbindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strategie von Amazon, seine Online-Dominanz auf den stationären Lebensmitteleinzelhandel auszudehnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kernbereiche umfassen das Konzept Amazon Go, die Einführung von Eigenmarken (Amazon Elements) und die Wettbewerbsanalyse gegenüber etablierten Einzelhändlern wie Walmart.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es wird untersucht, ob Amazon durch das innovative Go-Konzept erfolgreich im stationären Handel Fuß fassen und seine Margen verbessern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die Branchenstrukturanalyse nach Michael Porter sowie die SWOT-Analyse, um Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Verhandlungsmacht von Kunden und Lieferanten, das Rivalitätsumfeld sowie die strategische Positionierung durch Technologietransfer und Prozessoptimierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind E-Commerce, stationärer Handel, Amazon Go, Eigenmarken, strategische Partnerschaften und Wettbewerbsdifferenzierung.

Warum wird das Konzept „Amazon Go“ als risikoreich eingestuft?

Das Risiko begründet sich durch hohe Investitionskosten, notwendige technologische Infrastruktur und gesellschaftliche Bedenken bezüglich Datenschutz und Arbeitsplatzverlusten.

Welche alternative Strategie schlägt der Autor vor?

Der Autor empfiehlt, den Fokus von einer rein flächendeckenden Amazon-Go-Expansion auf den gezielten Ausbau von Eigenmarken und die Eröffnung von „Pick up Stores“ in Partnerschaft mit bestehenden Einzelhändlern zu legen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fallstudie zum Unternehmen Amazon. Eintritt in den stationären Handel?
Untertitel
Analysen und Lösungsansätze
Note
1
Autor
Fredi Oberegelsbacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V430134
ISBN (eBook)
9783668733435
ISBN (Buch)
9783668733442
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fallstudie unternehmen amazon eintritt handel analysen lösungsansätze
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fredi Oberegelsbacher (Autor:in), 2018, Fallstudie zum Unternehmen Amazon. Eintritt in den stationären Handel?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430134
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Leseprobe aus  18  Seiten
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