Werbung – ein Begleiter des täglichen Lebens. Überall, so scheint es, werden die Menschen mit Werbung konfrontiert, ob bewusst oder unbewusst. Beim Zeitung lesen, beim Warten auf den Bus, auf dem Weg zur Arbeit und beim Fernsehen, Werbung ist überall. Ein Mensch wird täglich mit etwa 3000 Werbebotschaften konfrontiert, von denen er jedoch nur einen geringen Teil bewusst wahrnimmt.
Jeder kennt die bunten Spots, die regelmäßig die Lieblingssendung unterbrechen und jeder kennt auch die Anzeigen in Zeitungen, die auf die neuesten Angebote im Supermarkt aufmerksam machen. Doch was steckt eigentlich hinter der Werbung? Welche Möglichkeiten haben die Werbetreibenden in der vielfältigen Medienlandschaft, um ihre Produkte zu vermarkten? Welche Medien sind die besten Werbeträger und wie schneiden die einzelnen Werbeträger im gegenseitigen Vergleich ab? Diese und andere Fragen zu beantworten ist Ziel dieser Arbeit. Neben der Darstellung der einzelnen Werbeträger, soll unter anderem deutlich gemacht werden, welche Wirkung die einzelnen Werbemittel auf die Konsumenten haben und welche Möglichkeiten es für die Werbetreibenden gibt, ihre Werbung besonders effektiv einzusetzen.
Zu Beginn dieser Arbeit steht ein historischer Überblick über die Entwicklung der Werbung, das heißt wie ist Werbung überhaupt entstanden und wann entwickelten sich die unterschiedlichen Werbeträger. Nach einer kurzen Erläuterung der Funktionen und Ziele von Werbung, folgt der Hauptpunkt der Arbeit, die Darstellung der Werbeträger Printmedien, Fernsehen, Hörfunk und Internet. Es werden charakteristische Eigenschaften der Werbeträger erläutert und die verschiedenen Möglichkeiten, die es gibt, um für Produkte zu werben. Es wird außerdem für jedes Medium ein Leistungsprofil erstellt, um deutlich zu machen, welche Vor- und Nachteile es als Werbeträger hat. Abschließend soll geklärt werden, welche Wirkung die einzelnen Werbemittel auf die Konsumenten haben und welche Einstellung die deutschen Bürger zur Werbung haben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Geschichte der Werbung
3. Funktionen und Ziele der Werbung
4. Werbeträger
4.1 Die Printmedien als Werbeträger
4.1.1 Entwicklung der Werbung in Printmedien
4.1.2 Gestaltung der Werbung in Printmedien
4.1.2.1 Tageszeitungen
4.1.2.2 Zeitschriften
4.1.2.3 Supplements
4.1.2.4 Anzeigenblätter
4.1.3 Leistungsprofil von Werbung in Printmedien
4.1.3.1 Tageszeitungen
4.1.3.2 Zeitschriften
4.1.3.3 Supplements
4.2 Das Fernsehen als Werbeträger
4.2.1 Entwicklung des Fernsehens als Werbeträger
4.2.2 Werbeformen im Fernsehen
4.2.2.1 Programmexterne Werbung
4.2.2.2 Programminterne Werbung
4.2.2.3 Kosten von Fernsehwerbung
4.2.3 Leistungsprofil des Fernsehens
4.3 Der Hörfunk als Werbeträger
4.3.1 Entwicklung des Hörfunks
4.3.2 Werbemöglichkeiten im Hörfunk
4.3.3 Leistungsprofil des Hörfunks
4.4 Das Internet als Werbeträger
4.4.1 Entwicklung des Internets
4.4.2 Formen der Internetwerbung
4.4.3 Leistungsprofil des Internets
5. Meinungsklima zur Werbung in Deutschland
6. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, die vielfältigen Werbeträger in der modernen Medienlandschaft zu analysieren, ihre spezifischen Vor- und Nachteile zu vergleichen und ihre jeweilige Wirkung auf den Konsumenten sowie die Effektivität für Werbetreibende zu untersuchen.
- Historische Entwicklung von Werbung und Medienträgern.
- Detaillierte Analyse der Werbeträger: Printmedien, Fernsehen, Hörfunk und Internet.
- Gegenüberstellung der Leistungsprofile und Wirtschaftlichkeit.
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten.
- Gesellschaftliche Einstellung zur Werbung in Deutschland.
Auszug aus dem Buch
4.2.2.1 Programmexterne Werbung
Werbung, die in Blöcken statt findet, muss aus mindestens zwei Werbespots bestehen. Ein Werbespot ist zwischen sechs und sechzig Sekunden lang. In den letzten Jahren gab es aber einen eindeutigen Trend zu kürzeren Werbespots.
In Deutschland gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, einen Werbeblock zu schalten. Zum einen als Unterbrecher-Werbeblock, zum anderen als Scharnier-Werbeblock. Der Unterbrecher-Werbeblock wird während einer Sendung geschaltet, er unterbricht also das laufende Programm. Scharnier-Werbeblöcke laufen zwischen zwei unterschiedlichen Sendungen.
Für öffentlich-rechtliche und private Sender gibt es verschiedene Werberegelungen. Die vier folgenden Rechtsgrundsätze gelten sowohl für die öffentlich-rechtlichen wie auch für die privaten Sender und sind im Rundfunkstaatsvertrag (RdfStV) geregelt.
1. Das „Gebot der Trennung von Programm und Werbung“:
Innerhalb des redaktionellen Programms darf es zu keiner versteckten Form der Werbung kommen, der Zuschauer muss „eindeutig die Herkunft des Beitrages erkennen“ können, er muss zwischen Programm und Werbung unterscheiden können.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Bedeutung von Werbung im Alltag und setzt sich zum Ziel, die verschiedenen Werbeträger in einem Leistungsvergleich zu analysieren.
2. Geschichte der Werbung: Das Kapitel zeichnet den Weg der Werbung von der Antike über die Erfindung des Buchdrucks und die industrielle Revolution bis hin zum modernen Medienzeitalter nach.
3. Funktionen und Ziele der Werbung: Es wird erörtert, warum Werbung für Wirtschaft und Gesellschaft als Schnittstelle und Informationsträger unverzichtbar ist und welche ökonomischen Funktionen sie erfüllt.
4. Werbeträger: Der Hauptteil der Arbeit untersucht detailliert die verschiedenen Medienkanäle, unterteilt in Printmedien, Fernsehen, Hörfunk und Internet, hinsichtlich ihrer Entwicklung, Gestaltungsmöglichkeiten und Leistungsprofile.
5. Meinungsklima zur Werbung in Deutschland: Hier wird anhand von Verbraucheranalysen dargestellt, dass Werbung von der Bevölkerung mehrheitlich als nützlicher und akzeptierter Bestandteil des modernen Lebens wahrgenommen wird.
6. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass kein Medium allein den besten Werbeträger darstellt, sondern die Wahl des Mediums von den spezifischen Zielen der Kampagne und der Zielgruppe abhängt.
Schlüsselwörter
Werbung, Werbeträger, Printmedien, Fernsehen, Hörfunk, Internet, Konsumenten, Werbewirkung, Reichweite, Mediaplanung, Markenartikel, Werbespot, Anzeigenwesen, Kommunikationswissenschaften, Marketing.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die verschiedenen Medienkanäle, die Unternehmen als Werbeträger nutzen, und vergleicht deren Effektivität und Einsatzbereiche.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Werbung, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Fernseh- und Radioformate, die verschiedenen Werbeformen in Print und Internet sowie das Meinungsklima der Bevölkerung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Unterschiede und Leistungsprofile der wichtigsten Werbeträger (Print, TV, Radio, Online) herauszuarbeiten, um Werbetreibenden eine Entscheidungsgrundlage für effektive Marketingmaßnahmen zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, wobei aktuelle Mediadaten, gesetzliche Bestimmungen (Rundfunkstaatsvertrag) und Fachpublikationen genutzt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der vier Werbeträgerkategorien mit ihren jeweiligen Entwicklungen, Werbeformen und Leistungsprofilen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Werbeträger, Reichweite, Werbewirkung, Mediaplanung, Internetwerbung und Fernsehwerbung geprägt.
Was unterscheidet öffentlich-rechtliche von privaten Sendern bei der Werbung?
Unterschiede liegen vor allem in zeitlichen Werbegrenzen, dem Verbot von Werbung an Sonn- und Feiertagen bei öffentlich-rechtlichen Sendern sowie der unterschiedlichen Finanzierungsstruktur.
Warum ist das Internet als Werbeträger besonders relevant?
Das Internet zeichnet sich durch ein hohes Interaktivitätslevel, die Möglichkeit zur zielgruppenspezifischen Steuerung und die direkte Kaufmöglichkeit aus, was es von klassischen Medien abhebt.
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- Corinna Thömen (Author), 2003, Werbung in unterschiedlichen Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43071