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Das Klassenlehrerprinzip - Geschichte, Vor- und Nachteile und Vorstellung moderner Formen der Unterrichtskooperation

Title: Das Klassenlehrerprinzip -  Geschichte, Vor- und Nachteile und Vorstellung moderner Formen der Unterrichtskooperation

Term Paper , 2001 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Björn Fehrenbacher (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership
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Schülerinnen und Schüler benötigen weitaus mehr als eine perfekte Lernorganisation. Es genügt nicht, wenn der Lehrer nur den Stoff vermittelt und nicht auf die eigentlichen Bedürfnisse seiner Schülerinnen und Schüler eingeht.
Daher benötigen die Schülerinnen und Schüler insbesondere einen Klassenlehrer, mit dem sie sich austauschen und über ihre Probleme sprechen können. Der Klassenlehrer ist daher im Besonderen die Bezugsperson für die einzelnen Schülerinnen und Schüler.
Leider muss immer wieder festgestellt werden, dass die Umsetzung der einzelnen pädagogischen Belange zumeist erheblich erschwert ist. Allzu oft unterrichten zu viele Lehrkräfte in einer Klasse, sodass der Klassenlehrer zu selten in seine Klasse kommt, um erzieherisch in ausreichendem Maße tätig zu werden. Die vorliegende Arbeit soll die Vorteile des Klassenlehrerprinzips veranschaulichen und zeigt zunächst - ausgehend von einem geschichtlichen Rückblick - Veränderungen im Einsatz von Klassen- und Fachlehrern auf. Daraufhin werden verschiedene Klassenlehrermodelle vorgestellt, die auf ihren Einsatz und ihre Brauchbarkeit hin analysiert werden. Ein weiteres Kapitel zeigt Perspektiven auf, die es dem Klassenlehrer ermöglichen können, eine bessere Schul- und Unterrichtsgestaltung zu realisieren. Letztlich sollen auch Maßnahmen vorgestellt werden, wie die Zusammenarbeit zwischen (Klassen-)Lehrer und Eltern einerseits und Schülern andererseits verbessert werden könnten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführende Worte

1. Klassenlehrer – Fachlehrer (geschichtlicher Rückblick)

2. Klassenlehrermodelle

2.1 Modell: ´Mädchen für Alles´

2.2 Modell: ´Ruhender Pol´

2.3 Modell: ´Geschäftsführer´

2.4 Trendmeldungen aus verschiedenen Schularten

3. Perspektiven und Anregungen für eine bessere Schul- u. Unterrichtsgestaltung

4. Zusammenarbeit zwischen (Klassen-)Lehrern, Schülern und Eltern

4.1 Zusammenarbeit mit Eltern

4.2 Zusammenarbeit zwischen Klassenlehrer und Schüler

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Klassenlehrerprinzip im historischen Kontext und im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen der Schulpädagogik. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie eine pädagogisch fundierte Beziehungsarbeit zwischen Lehrkräften und Schülern trotz zunehmender Spezialisierung und fachorientierter Unterrichtsstrukturen gelingen kann.

  • Historische Entwicklung des Klassenlehrer- und Fachlehrerprinzips
  • Analyse verschiedener Klassenlehrermodelle und deren pädagogische Eignung
  • Einfluss der Lehrer-Schüler-Relation auf die Lernatmosphäre und Schülerbedürfnisse
  • Strategien zur Verbesserung der Schul- und Unterrichtsgestaltung
  • Optimierung der Zusammenarbeit mit Eltern und Schülern

Auszug aus dem Buch

1. Klassenlehrer – Fachlehrer (geschichtlicher Rückblick)

Ursprünglich waren sowohl Volksschullehrer als auch Studienräte fachliche Allround - Men. Sie waren ´Klassenlehrer´, welche sich durch enge Beziehungen zu wenigen Schülern auszeichneten und in der Regel alle Fächer eigenständig unterrichteten. Dies waren teilweise 15 Fächer bei bis zu 40 Schülern. Nicht selten begleitete der zuständige ´Klassenlehrer´ seine Schülerinnen und Schüler die ganze Schulzeit hindurch; er unterrichtete, erzog und prägte sie.

Das Fachstudium des Lehrers hatte also einen bloßen allgemeinbildenden oder exemplarischen Charakter. Die ´Klassenlehrer´ konnten daher auf die Nöte und Probleme ihrer Schülerinnen und Schüler eingehen und somit den erforderlichen pädagogischen Bezug nicht nur auf eine befristete Zeit, sondern auf Dauer herstellen und entsprechend ausbauen.

Bis 1970 änderte sich in allen Bundesländern – der Entwicklung in Gymnasien und Realschulen nachfolgend – auch die Ausbildung der Grund- und Hauptschullehrer in Richtung des ´Fachlehrerprinzips´. Zurückzuführen ist dies auf den Deutschen Bildungsrat, welcher 1970 die Notwendigkeit eines Fachstudiums betonte: „In der (fachlichen) Ausbildung ist das Ziel die Fähigkeit zur Vermittlung des jeweiligen Sachbereichs.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einführende Worte: Skizziert die Notwendigkeit einer starken Bezugsperson in der Schule und leitet zur Untersuchung von Klassenlehrermodellen und Kooperationsformen über.

1. Klassenlehrer – Fachlehrer (geschichtlicher Rückblick): Beleuchtet den historischen Wandel vom ganzheitlichen Klassenlehrer zum spezialisierten Fachlehrer und die daraus resultierende Kritik der pädagogischen Entfremdung.

2. Klassenlehrermodelle: Analysiert verschiedene organisatorische Modelle, von „Mädchen für Alles“ bis zum „Geschäftsführer“, und deren jeweilige Stärken und Schwächen im Schulalltag.

3. Perspektiven und Anregungen für eine bessere Schul- u. Unterrichtsgestaltung: Stellt praxisnahe Ansätze zur Reduktion der „Verzettelung“ von Lehrkräften und zur Steigerung der Qualität in Unterricht und Planung vor.

4. Zusammenarbeit zwischen (Klassen-)Lehrern, Schülern und Eltern: Erläutert Methoden zur Vertiefung der Kooperation mit Eltern und zur Stärkung der sozialen Beziehung zwischen Lehrkräften und Schülern durch außerunterrichtliche Aktivitäten.

Schlüsselwörter

Klassenlehrerprinzip, Fachlehrerprinzip, Schulpädagogik, Erziehungsaufgabe, Lehrer-Schüler-Beziehung, Bildungsstätte, Unterrichtsorganisation, pädagogischer Bezug, Elternarbeit, Schulleben, Klassenlehrermodelle, Verzettelung, Schülerbedürfnisse, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Klassenlehrerprinzips als pädagogische Institution und untersucht, wie dieses Prinzip in modernen Schulen erhalten oder gestärkt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Lehrerrollen, der vergleichenden Analyse von Klassenlehrermodellen sowie der Verbesserung der Kooperation zwischen Lehrern, Eltern und Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Gestaltung der Rahmenbedingungen die erzieherische Qualität und die persönliche Bindung zwischen Lehrern und Schülern verbessert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung pädagogischer Fachliteratur sowie einer Analyse von Daten zu Stundenplänen, Lehrerverteilungen und schulartübergreifenden Untersuchungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener Klassenlehrermodelle und konkrete Handlungsanregungen für die Schul- und Unterrichtspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Klassenlehrerprinzip, pädagogischer Bezug, Fachlehrertätigkeit, Schulentwicklung und Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.

Welches Modell wird für das Gymnasium typischerweise beschrieben?

Das Modell des „Geschäftsführers“, welches durch eine hohe Spezialisierung der Lehrkräfte auf ihre jeweiligen Studienfächer und eine geringe Zeitbindung an eine einzelne Klasse gekennzeichnet ist.

Welche negativen Auswirkungen hat die „Verzettelung“ der Lehrkräfte?

Sie führt dazu, dass Lehrkräfte in zu vielen Klassen eingesetzt werden, wodurch die Zeit für die pädagogische Betreuung einzelner Schüler sowie der Aufbau stabiler Beziehungen erschwert werden.

Warum sind Hausbesuche laut Autor relevant?

Sie dienen dazu, das häusliche Umfeld der Schüler besser zu verstehen, Barrieren zwischen Eltern und Schule abzubauen und das gegenseitige Vertrauen zu fördern.

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Details

Title
Das Klassenlehrerprinzip - Geschichte, Vor- und Nachteile und Vorstellung moderner Formen der Unterrichtskooperation
College
University of Education Weingarten
Course
Was ist los an unseren Schulen?
Grade
1,0
Author
Björn Fehrenbacher (Author)
Publication Year
2001
Pages
23
Catalog Number
V43075
ISBN (eBook)
9783638409551
ISBN (Book)
9783638724296
Language
German
Tags
Klassenlehrerprinzip Geschichte Vor- Nachteile Vorstellung Formen Unterrichtskooperation Schulen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Björn Fehrenbacher (Author), 2001, Das Klassenlehrerprinzip - Geschichte, Vor- und Nachteile und Vorstellung moderner Formen der Unterrichtskooperation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43075
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