Vom Segen der Sterblichkeit. Simone de Beauvoirs Roman "Alle Menschen sind sterblich"


Hausarbeit, 2017

20 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Philosophie Beauvoirs mit Bezug auf „Alle Menschen sind sterblich“
2.1 Existenzialismus Simone de Beauvoirs
2.2 Strukturierung und Inhalt des Werkes
2.3 Analyse

3 Schlussbemerkungen

4. Anhang
4.1 Tertiärliteratur
4.2 Sekundärliteratur

1 Einleitung

Für die Menschlichkeit, für die Freiheit, den Fortschritt, das Glück gestorben; gestorben für Carmona, für das Reich, gestorben für eine Zukunft, die nicht die ihre war, gestorben, weil schließlich der Tod immer das Ende ist, gestorben, ja, für nichts.[1]

Immer wieder zeigt Simone de Beauvoir durch die Gedanken des Protagonisten ihres Romans ‚Alle Menschen sind sterblich‘ die Nichtigkeit der Welt und des Lebens auf. Der Tod richtet unsere Bemühungen zugrunde. Eine Reise durch die Geschichte legt dar, dass letztendlich niemals Fortschritt erreicht wurde oder werden kann, da immer wieder neue Übel entstehen. Gleichzeitig erklärt eine weitere Romanfigur: „In meinen Augen ist es eine große Sache, ein Mensch zu sein. [...] Das genügt. Das ist wert, daß man lebt; und sogar daß man stirbt.“[2] Die Autorin verdeutlicht wiederholt, dass es das Menschengeschick sei, für eine Sache zu kämpfen. Die genannten Zitate mögen daher auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. Wie kommt Beauvoir dazu? Gegenstand dieser Arbeit ist eine detaillierte Ana-lyse des Romans ‚Alle Menschen sind sterblich‘ aus philosophischer Perspektive und vor dem Hintergrund der Philosophie de Beauvoirs.

‚Alle Menschen sind sterblich‘ setzt sich unter anderem mit der Frage über die ‚conditio humana‘ – der Frage danach was den Menschen ausmacht – auseinander[3]. Hierbei handelt es sich um eine Kernfrage der Philosophie. „Philosophy is the project of considering what it means to be human and of asking what it means to experience and create a human reality.”[4] Grundlegend dafür ist die Auseinandersetzung mit dem Tod, mit der jeder Mensch früher oder später konfrontiert wird. Daher beeinflusst sie unsere Möglichkeit zur und unser Streben nach Selbstbestimmung und –verwirklichung maßgeblich.

Die Kernaussagen Beauvoirs in dem besagten Roman bestehen darin, dass Sinngebung nur im Moment möglich ist und dass die Freiheit, das eigene Leben riskieren zu können, eine Bedingung für Menschlichkeit ist. Voraussetzung dafür wiederum ist die Sterblichkeit. Daher ist es ein Segen sterblich zu sein. Die Intention der folgenden Überlegungen ist es diese These zu verdeutlichen.

Zunächst werden die Grundzüge des Existenzialismus Simone de Beauvoirs eingeführt, um das nötige Hintergrundwissen bereitzustellen. Danach werden Aufbau und Inhalt des Romans knapp wiedergegeben, sodass auch ein Leser ohne Vorkenntnisse der anschließenden Analyse folgen kann. In diesem Teil wird auf Leitmotive, das methodische Vorgehen, die Hauptcharaktere des Romans sowie die Grundaussagen eingegangen. Die Arbeit schließt mit einem zusammenfassenden Fazit.

2 Philosophie Beauvoirs mit Bezug auf „Alle Menschen sind sterblich“

2.1 Existenzialismus Simone de Beauvoirs

Der Eindeutigkeit halber sollen zunächst für die Existenzphilosophie grundlegende Begriffe erklärt werden. „Die Frage nach dem S. [Sinn; Einfügung: D.D.] eines Geschehens zielt zumeist auf die Angabe eines Zweckes, des Worumwillen als Ziel einer Handlung“[5], das heißt die Frage nach dem ‚Warum?‘. „Dabei lässt jede Antwort wiederum eine erneute Sinnfrage zu, was schließlich in der übergreifenden Frage nach dem ‚S. des Lebens‘, dem ‚S. des Ganzen‘ seinen Abschluss findet.“[6] In der Existenzphilosophie wird die Auffassung vertreten, dass „der Mensch selbst den S. seines Seins setzt.“[7] „Um seiner eigenen Identität willen, muss der Mensch [...] an seinem Sinnstreben festhalten. Indem er auf einen jenseitigen S. verzichtet, macht er das Leben zu einer menschlichen Angelegenheit, die unter Menschen geregelt werden muss und der Solidarität [...] verpflichtet ist.“[8] Grundlegend für die Sinngebung ist laut Beauvoir die Freiheit. „F. bedeutet in negativer Bestimmung das Freisein von äußeren Zwängen bzw. das freie, von äußeren Hindernissen ungehinderte Sich-bewegen-Können; in einer positiven Bestimmung impliziert es die Möglichkeit der Selbstbestimmung, der freien Entscheidung und der Wahl.“[9] Diese Autonomie wiederum ist Bedingung für den Existenzbegriff in der Existenzphilosophie. Beauvoir vertritt die Meinung, dass sich nicht objektivierend aussagen lässt, was der Mensch in seiner Existenz ist. Der Mensch wird als ein offenes Wesen verstanden, „der sich aus seinem Lebensvollzug heraus verstehen muss und erst im konkreten Verhalten zu sich selbst zu dem bestimmt, was er ist“[10]. Der Begriff dient „zur Charakterisierung der spezifisch menschlichen Seinsweise“[11], mit anderen Worten der Frage danach, was den Menschen ausmacht. Die conditio humana ist gemäß Simone de Beauvoir durch ‚Ambiguität‘ bestimmt. ‚Ambiguität‘ heißt ‚Zweideutigkeit‘ bzw. wie Beauvoir es übersetzt ‚Doppelsinnigkeit‘. Im existenzialistischen Kontext verweist ‚Ambiguität‘ auf eine „ontologische ‚Doppelnatur‘ oder ‚konstitutionelle Zweideutigkeit‘“[12].

Simone de Beauvoirs Philosophie ist atheistisch. Seit ihrem 14. Lebensjahr glaubte sie nicht an Gott und nicht an ein Weiterleben der Seele nach dem Tode[13]. Zentraler Aspekt ihres philosophischen Systems ist die Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit[14], ein Merkmal, das sich durch den Existenzialismus zieht[15]. Wie bereits in den einleitenden Zitaten angedeutet, mag Existenzphilosophie auf den ersten Blick nihilistisch[16] erscheinen[17]. Wie viele Existenzialisten wurde auch Simone de Beauvoir stark von nihilistischen Denkern, unter anderem Nietzsche, beeinflusst[18]. Dennoch ist es nicht ihre Absicht zu pointieren, dass das Leben auf keinen Fall einen Sinn habe. Sie behauptet lediglich, dass das Leben und die menschliche Existenz keinen vorbestimmten Sinn haben, der für jeden Menschen zu jeder Zeit gelten solle. Sie lehnt alle Systeme, die den Menschen Bedeutung vorgeben, wie Religion oder gesellschaftliche Konventionen, ab[19]. Im Alter von ungefähr 18 Jahren stellte Simone de Beauvoir fest: „Nichts stellt einen Anspruch an mich oder an irgend jemanden sonst“[20]. Diesen Anspruch muss man selbst an sich stellen. Jeder Mensch muss eigenständig eine Bedeutung für sein Leben finden oder herstellen und ihm dadurch Wert verleihen[21]. Es gilt sich in der Welt Projekte zu schaffen und zu engagieren[22]. Die Freiheit, eigene Entscheidungen treffen zu können und zu müssen, gibt den Menschen Verantwortung für ihr Leben. Diese Verantwortung kann eine Belastung darstellen, da wir bei der Aufgabe, unserem Leben eine Bedeutung und dadurch Wert zu geben, auch versagen können[23]. Nicht jedes Leben hat zwangsläufig Sinn und Wert[24]. In einigen Situationen müssen Menschen Entscheidungen treffen, obwohl sie nicht wissen was richtig ist. Diese Verantwortung mag verängstigend wirken.[25] Das einzige dauerhaft zu erstrebende Ziel, das Beauvoir festmacht, ist Freiheit[26]. Denn alle Werte ergeben sich nur aus der Freiheit[27]. Es gilt niemanden zu bevormunden, zu unterdrücken, dem eigenen Willen unterzuordnen, indem man ihm die Freiheit nimmt, sich gegebenenfalls auch ‚falsch‘ entscheiden zu können. Man kann nicht wissen, was das Beste für andere ist, da man sonst deren Individualität vernachlässigt[28]. Man darf nicht versuchen die Zukunft vorherzubestimmen, wenn man dadurch die Freiheit der in ihr Lebenden einschränkt.[29] Zudem ist die Freiheit unserer Mitmenschen notwendig für die eigene Sinngebung, da wir darauf angewiesen sind, dass die Bedeutung unserer Projekte von anderen wahrgenommen wird[30]. Nur dadurch kann der Mensch zum Subjekt werden[31]. In ‚The Ethics of Ambiguity‘, zu deutsch ‚Für eine Moral der Doppelsinnigkeit‘, schließt Beauvoir: „[N]o existence can be validly fulfilled if it is limited to itself.“[32] Ihre Philosophie argumentiert für eine Ambiguität der conditio humana: Der Mensch ist zwar allein[33], aber dennoch auf Kontakt zu anderen angewiesen[34]. Er ist sowohl Körper als auch Geist[35], gleichzeitig Subjekt und Objekt[36], gleichzeitig frei und abhängig[37]. Leben ist weder gut noch böse, sondern beides[38]. Der Tod ist zwar ein Übel, aber dennoch ein Segen[39].

Diese Ansichten festigten sich bereits in der frühen Lebensphase der Autorin. Simone de Beauvoir gab nach ihrem Studium an der Sorbonne zunächst von 1929 bis 1943 als Privatlehrerin und an staatlichen Gymnasien – wohlgemerkt keinen kirchlichen – Philosophie-Unterricht[40]. Ab 1943 war sie als Schriftstellerin tätig. In demselben Jahr erschien ihr erster Roman ‚Sie kam und blieb‘, der, wie die meisten Werke Beauvoirs, autobiographische Züge aufweist. 1944 veröffentlichte sie das Essay ‚Pyrrhus und Cinéas‘, welches sich mit der Phänomenologie Husserls beschäftigt. 1945 brachte sie den Roman ‚Das Blut der anderen‘ heraus, der politisch motiviert war. Seit diesem Jahr schrieb sie zusätzlich Artikel in der Zeitschrift ‚Les Temps Modernes‘ über Existenzialismus, Politik und soziales Engagement.[41] 1946 wurde ‚Alle Menschen sind sterblich‘ publiziert. In den drei darauf folgenden Jahren erschienen die Essays ‚Für eine Moral der Doppelsinnigkeit‘, ‚Moralischer Idealismus und politischer Realismus‘ und ‚Der Existenzialismus und die Volksweisheit‘[42]. 1948 berichtete sie in ‚Amerika – Tag und Nacht‘ über eine Reise durch die USA[43]. Sie kritisierte die dortige Konsumgesellschaft. 1949 erregte Beauvoir mit ‚Das andere Geschlecht‘, welches als „Grundbuch für den modernen Feminismus“[44] gilt, Aufsehen. Seitdem agierte sie als „Anwältin für Unterdrückte und Benachteiligte“[45]. Für den 1954 veröffentlichten Roman ‚Die Mandarins von Paris‘ über französische Linksintellektuelle erhielt Beauvoir den Prix Goncourt, „den renommiertesten Literaturpreis Frankreichs“[46]. Ab 1958 erschienen fünf autobiographische Bände[47], 1964 das Manuskript ‚Ein sanfter Tod‘, welches den Sterbeprozess ihrer Mutter thematisiert[48]. 1970 befasste sich Beauvoir in ihrem Buch ‚Das Alter‘ „mit sozialem und humanitärem Anspruch“[49] mit dem Altersprozess. Der letzte Teil ihrer Autobiographie ‚Die Zeremonie des Abschieds‘ erschien 1970 und beschäftigt sich größtenteils mit dem Tod Sartres[50]. Anlass für Simone de Beauvoirs Schriften war immer die eigene Betroffenheit[51]. Daher lassen sich in ihren Werken Parallelen zu ihrem eigenen Leben finden. Dass sie in ihren Romanen unter anderem eigene Erfahrungen verarbeitet[52], zeigt sich auch in ‚Alle Menschen sind sterblich‘. An ihrer Bibliographie sieht man zudem, dass die Themen ‚Altern‘[53] und ‚Sterben‘ nicht nur in dem hier behandelten Roman eine zentrale Rolle spielen. Für eine ‚Moral der Doppelsinnigkeit‘ argumentiert Beauvoir sowohl in dem gleichnamigen Werk als auch in ‚Die Mandarins von Paris‘[54], ‚Alle Menschen sind sterblich‘[55] sowie anderen Schriften. In ihren Schriften fordert sie politisches und soziales Engagement gegen Unterdrückung jeglicher Art (ob nun von Frauen oder anderen gesellschaftlichen Gruppen)[56]. Ihre Forderung nach einer ‚Politik der Freiheit‘ wird auch in ‚Alle Menschen sind sterblich‘ deutlich[57]. Obwohl es sich bei vielen Werken Beauvoirs um fiktive Romane handelt, ist ihr „Gehalt an philosophischen Überlegungen [...] gewichtig“[58]. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ‚Alle Menschen sind sterblich‘ zu einem der frühen Werke Beauvoirs gehört. Die behandelten Themen ziehen sich jedoch durch ihr gesamtes Schaffen.

‚Authentische Literatur‘ dient laut Beauvoir nicht bloß der Information. Das Besondere an ihr ist die Identifikation des Lesers mit den Protagonisten. Auf diesem Wege übernimmt der Leser den Standpunkt des Autors als wäre dessen Welt real. Gleichzeitig ist er sich dessen bewusst, dass er nicht derselbe ist. Durch die Vorstellung teilen Leser und Autor die im Roman vorkommenden Situationen. Beauvoir wählte gezielt den Roman als literarische Gattung, um den Leser dazu aufzufordern, seine Freiheit über die Handlungen und Charaktere zu urteilen, die Geschehnisse im Roman zu interpretieren und darauf im eigenen Leben zu reagieren, auszuüben. Die Romane Beauvoirs enthalten einerseits Hinweise auf historische Ereignisse. Vor allem ‚Alle Menschen sind sterblich‘, ein Roman, der in der Zeit vom 13. bis Anfang des 20. Jahrhunderts spielt, geht unter anderem auf reale geschichtliche Begebenheiten (unter anderem im mittelalterlichen Italien[59], am Hofe unter Karl V., im absolutistischen Frankreich und zur Zeit der Französischen Revolution) ein. Andererseits spiegeln sie auch die eigenen Erfahrungen der Autorin wieder. Beauvoir verarbeitet in ihrer Literatur eigene Wünsche, Erkenntnisse und Krisen. Deshalb ist der Schreibstil ihrer Romane emotionaler als der ihrer anderen Werke. Dadurch, dass das Verständnis von Selbst und Welt des Autors an den Leser und somit potentiell an die Nachwelt vermittelt wird, wird er ‚unsterblich‘.[60] In ihrer Autobiographie bekundet Beauvoir, dass sie als Jugendliche mit Schrecken entdeckte, dass sie zum Tode verurteilt sei und diese Todesfurcht nie ganz ablegen konnte[61]. Im Alter von 15 Jahren begründete sie ihren Wunsch Schriftstellerin zu werden wie folgt: „Indem ich ein aus meinem eigenen Erleben genährtes Werk verfaßte, würde ich mich selber wiedererschaffen und mein Dasein rechtfertigen.“[62] ‚Alle Menschen sind sterblich‘ ist ein metaphysischer Roman. Das heißt es handelt sich um ein „literarisches Werk erzählender Dichtung in Prosa (in dem das Schicksal von Menschen in der Auseinandersetzung mit der Umwelt, der Gesellschaft geschildert wird)“[63], das sich mit den „ersten Gründen und letzten Zwecken alles Geschehens“[64], zum Beispiel der „Perspektive der Endlichkeit und [dem] Postulat der Freiheit“[65], befasst. Diese literarische Form stellt eine existenzialistische Revolte gegen die traditionelle Philosophie dar. Beauvoir wendet sich gegen die systematische Darstellung der Wahrheit (z.B. nach Hegel)[66]. Sie will kein philosophisches System konstruieren, das den Menschen Bedeutung vorgeben und sie dadurch entmündigen könnte[67]. Sie betrachtet die Wahrheit von unserem endlichen Standpunkt aus. Die Totalität des Individuums steht vor der Totalität der Welt. Simone de Beauvoir versucht nicht das Absolute zu erfassen und eine universale Antwort zu geben, sondern baut einzigartige, subjektive, dramatische Aspekte von Erfahrungen ein. Die traditionelle Philosophie ist so abstrakt, dass sie das Besondere verliert. Pure Literatur wiederum missachtet die metaphysische Dimension der Schicksale der Charaktere. Beauvoir vertritt die Auffassung, dass sie durch fiktive Geschichten, mit denen man sich identifizieren kann, und gleichzeitig Charaktere, die durch ihre Qualen, Revolte, Machtgier, Todesangst, ihren Wunsch nach dem Absolutem definiert sind, beide Einschränkungen vermeidet.[68]

2.2 Strukturierung und Inhalt des Werkes

‚Alle Menschen sind sterblich‘ ist wie ein klassisches Drama aufgebaut. Es gliedert sich in Prolog, fünf Teile und Epilog. Der Spannungsverlauf entspricht nicht dem des klassischen Dramas. Foscas Lebensgeschichte weist wiederholt Höhen und Tiefen auf.

Im Prolog wird Regine, eine selbstsüchtige Schauspielerin, vorgestellt. Ihr höchstes Ziel ist es, Ruhm am Theater zu erlangen. In einem Hotel begegnet sie Fosca. Fasziniert von seiner Ausstrahlung versucht sie seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Fosca eröffnet ihr, dass er unsterblich ist und sie beginnen eine Affäre. Regine möchte Teil von Foscas Leben werden, um sich in seinen Erinnerungen zu verewigen. Sie versteht Foscas Situation nicht und beginnt an ihrer Vergänglichkeit zu verzweifeln. Fosca verlässt sie. Regine folgt ihm und bittet ihn sich ihr zu erklären, indem er ihr seine Lebensgeschichte erzählt.

Der erste Teil spielt im Mittelalter. Fosca ist Fürst der italienischen Stadt Carmona. Als die Stadt von Feinden bedroht wird, fürchtet Fosca seine Ermordung. Um dieser zu entgehen trinkt er einen Trank, den ihm ein Bettler gibt, durch welchen er unsterblich wird. Nach einigen Jahren verstirbt seine Familie. Fosca führt mehrere Feldzüge, mit dem Ziel Carmona zu Ruhm, wirtschaftlichem Erfolg und Wohlstand zu führen. In ihm regen sich erste Zweifel an dem Sinn seiner Bestrebungen. Als er ein Kind namens Beatrice beim Spielen beobachtet, entsteht in ihm der Wunsch ein eigenes Kind zu haben. 10 Monate später wird sein Sohn Antonio geboren. Er wächst behütet auf und schließt eine enge Freundschaft zu Beatrice. Als junge Erwachsene verliebt sich diese in Antonio, jedoch Antonio nicht in sie. Dieser erfreut sich nicht mehr an dem Prunk, in dem er lebt, sondern möchte selbst Verantwortung für Carmona übernehmen und in den Kampf ziehen. Aus diesem geht er zwar siegreich, aber verwundet hervor und stirbt infolge dessen. Die neue Lage führt Carmona in den nächsten Krieg. Beatrice möchte zu ihrer Mutter zurückkehren, da Foscas Gegenwart ihr unangenehm ist. Fosca zwingt sie stattdessen ihn zu heiraten. Er liebt Beatrice, aber Beatrice fühlt sich gedemütigt durch dessen Unsterblichkeit. Fosca lässt sie frei, doch Beatrice bleibt. Nach mehreren Niederlagen gibt Fosca Carmona auf. Stattdessen möchte er die ganze Welt beherrschen und begibt sich daher in die Dienste Maximilians, dem König des römischen Reiches.

Im zweiten Teil zieht Fosca den Enkelsohn Maximilians, Karl, auf – mit der Absicht mit seiner Hilfe die Welt zu erobern und ein Paradies zu errichten. Er spricht sich unter anderem bei Karl für den Mord an Indianervölkern und die Ausbeutung des Landes in den amerikanischen Kolonien aus. Gemeinsam mit Karl kümmert er sich um politische Unruhen im Zuge der Reformation. Als er nach Carmona zurückkehrt erkennt er, dass er seine Vergangenheit verloren hat und allein ist. Um Karl von ihnen zu berichten nimmt er an Versammlungen der Sekte der Wiedertäufer teil. Trotz ihrer Bemühungen gelingt es den beiden nicht, Europa unter einer Herrschaft zu vereinen, sondern es herrscht Zerstörung. Fosca verspürt den Wunsch nach Amerika zu reisen, da er die Hoffnung hat, dort sein erträumtes paradiesisches Reich errichten zu können. Auf die Bitte Karls jedoch bleibt er in Europa. Es stellt sich heraus, dass der Sohn Karls, Philipp, nicht Kaiser werden kann. 10 Jahre später setzt Fosca schließlich nach Amerika über. In Kuba leben die Menschen in Armut und Hunger. Die Eingeborenen werden unterdrückt oder es werden Massaker an ihnen begangen. Die Lage in Panama und Peru ist ähnlich. Die dort lebenden Spanier vertragen das Klima nicht, die Ureinwohner leben im Elend. Fosca bewundert die Inka-Kultur, ihre Infrastruktur, ihre Städte und Tempelanlagen. Sie erinnern ihn an das Reich, das er erschaffen wollte, doch wurden sie durch sein Zutun zerstört. Nachdem er nach Europa zurückkehrt und Karl seine Eindrücke berichtet, sind beide resigniert.

Der dritte Teil beginnt mit einem knappen Bericht darüber, wie Fosca nach seiner Zeit bei Karl um die Welt reist. In Mexiko läuft er vier Jahre allein durch die Steppe. In Nordamerika angekommen trifft er auf einen Mann namens Carlier. Dieser sucht einen Fluss, welcher den Durchgang nach China darstelle, und hat sich verirrt. Fosca besorgt Carlier Essen in einem Indianerdorf und rettet dadurch sein Leben. Daraufhin begleitet ihn Fosca bei seiner weiteren Entdeckungsreise und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden. Nachdem den Reisenden die Boote gestohlen werden läuft Fosca nach Montreal um neue zu besorgen. Als er zurückkehrt sind bis auf drei alle Kameraden Carliers an einer Krankheit verstorben und Carlier wirkt gealtert. Sie entdecken einen unbekannten Strom, jedoch nicht die Durchfahrt nach China. Das Schiff läuft auf und Fosca und Carlier versuchen zu Fuß den großen Fluss wiederzufinden. Sie finden den Fluss, doch auf dem Rückweg fehlt es ihnen an Nahrung, woraufhin sich Carlier erschießt.

Nach kurzem Hinweis darauf, dass Fosca einige Jahre in einem Indianerdorf lebte, schildert der vierte Teil seinen darauf folgenden Aufenthalt im absolutistischen Paris. Fosca vertreibt sich die Zeit, indem er seinen Leibeigenen Bompard quält und regelmäßig Partys besucht. Er hasst alles und schadet seinen Mitmenschen aus Langeweile. Nach einem Streit auf einer Feier soll er sich mit einem Freund von einer Dame namens Marianne de Sinclair duellieren. Er verschont ihn Marianne zuliebe und zieht sich aus Paris zurück. Eines Tages wird er von Marianne besucht, die um finanzielle Unterstützung bei dem Aufbau einer Universität bittet. Er willigt ein und beginnt zudem für die Universität zu forschen. Bei seiner Arbeit verliebt er sich in Marianne und sie heiraten. Er schickt Bompard nach Russland. Auf Mariannes Wunsch hin bekommen sie zwei Kinder: Henriette und Jacques. Bompard kehrt zurück und erpresst Fosca um Geld, indem er ihm droht Marianne sein Geheimnis zu verraten. Einige Jahre später rächt er sich schließlich doch und klärt sie über Foscas Unsterblichkeit auf. Marianne entfernt sich daraufhin geistig von Fosca und geht körperlich und psychisch zugrunde bis sie stirbt.

Im fünften Teil wacht Fosca über den Urenkel von Marianne und ihm, Armand. Dieser engagiert sich politisch auf Seiten der Republikaner. Armand erfährt Foscas Geheimnis, nachdem dieser einen normalerweise tödlichen Unfall hat und beginnt Nutzen aus seiner Unsterblichkeit zu ziehen. Armand bittet Fosca darum sich unter das Volk zu mischen, damit sie politisch Einfluss auf die Arbeiter nehmen können. Dazu arbeitet Fosca in einer Werkstatt unter schlechten Arbeitsbedingungen. Nach Ausbruch einer Seuche meldet er sich als Krankenpfleger. Auch Spinelli, ein Freund Armands, liegt im Sterben. Fosca kümmert sich um ihn, sodass er überlebt. Armand, Spinelli, Fosca und ein weiterer Freund, Garnier, kämpfen bei einem Aufstand. Garnier verteidigt die Barrikaden bis zum Tode, obwohl er weiß, dass die Verhandlungen gescheitert sind und keine Republik ausgerufen wird. Die Überbliebenen kommen in Haft. Armand und 24 weitere Gefangene planen einen Ausbruch aus dem Gefängnis. Fosca meldet sich freiwillig, den Wärter zurückzuhalten und bleibt somit als einziger 10 weitere Jahre in Haft. Bei seiner Entlassung holt Armand ihn ab und bringt ihn zu Spinelli und einer Freundin, Laure. Spinelli liebt Laure. Laure liebt Armand, aber Armand liebt eine andere Frau, die ihn nicht liebt. Sie engagieren sich für mehr Rechte der Arbeiter. Fosca zieht mit Laure durch französische Städte, in denen sie Reden hält. Laure beginnt Fosca zu lieben, obwohl sie um dessen Unsterblichkeit weiß. Fosca lehnt ihre Liebe ab. Als das Volk auf die Straßen geht und protestiert, haben Armand, Spinelli und Laure ihr Ziel erreicht.

Im Epilog berichtet Fosca Regine wie er danach 60 Jahre im Wald schlief. Als er geweckt wird und davon erzählt, kommt er in eine psychiatrische Anstalt. Nach seiner Entlassung mietet er sich in das Hotel ein, in dem Regine ihn kennenlernte. Da die Erzählung Foscas zu Ende ist, wissen beide nicht, was sie als nächstes tun sollen. Fosca geht fort. Regine ist erschöpft und verzweifelt. Der Roman endet damit, dass Regine schreit.[69]

2.3 Analyse

Der Titel „Alle Menschen sind sterblich“ mag banal klingen. Dahinter steckt jedoch mehr als die bloße Feststellung einer offensichtlichen Tatsache[70]. Der Titel ist die Botschaft des Romans: Die Sterblichkeit macht Menschen erst menschlich. Der Tod ist die Grundvoraus-setzung für die menschliche Verfassung und den menschlichen Charakter. Ohne ihn wäre das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zur Welt unausgewogen[71]. In dem Roman zeigt Simone de Beauvoir anhand des Beispiels von Fosca, wie ein Mensch, auf den diese Grundvoraussetzung nicht zutrifft, seine Menschlichkeit verliert und darunter leidet.

Das zentrale Leitmotiv ist der Tod. Bereits bevor Regine von Foscas Unsterblichkeit erfährt, wird mehrmals darauf angespielt[72]. Regine macht sich Gedanken über den Tod. Sie fürchtet ihn aufgrund ihres Geltungsbedürfnisses. Sie fürchtet die Machtlosigkeit und das Vergessenwerden[73], da sie selbst wertvoll und von Bedeutung sein möchte. Verzweifelt wünscht sie, auf ewig Spuren in der Welt zu hinterlassen und Ruhm zu erlangen.[74] Ein weiteres Leitmotiv ist das Schauspiel. Fosca betrachtet das Leben der einzelnen Menschen als ein Schauspiel, gesellschaftliche Konventionen als lächerliche „Verkleidung“[75]. Daraus, dass nichts was sie erreichen von Dauer ist schließt er, dass nichts Wert hat[76]. Nichts ist wichtig[77], alles bedeutungslos[78] und nutzlos[79]. Sein eigenes Leben innerhalb dieser Welt, die er nicht wertschätzen kann, ist eine „Komödie“[80]. Gleichzeitig ist Regine Schauspielerin von Beruf und hat vor der Begegnung mit Fosca zum Ziel, ihre eigene Endlichkeit durch die Schauspielerei zu überlisten. Durch Ruhm am Theater will sie sich verewigen. Dass diese Hoffnung ein Irrtum ist und jeder Ruhm früher oder später vergeht, dass jeder Mensch früher oder später in Vergessenheit gerät und aufhört zu existieren, wird ihr durch die Begegnung mit Fosca[81] vor Augen geführt. Sie übernimmt die Auffassung Foscas, dass nichts wichtig ist[82]. Im Zuge dessen wendet sie sich gerade gegen die Dinge, die ihr zuvor wichtig waren. Sie beendet ihre Karriere als Schauspielerin, wobei sie darauf am meisten Wert in ihrem Leben gelegt hat[83]. Ihr wird bewusst, dass gerade ihr schauspielerischer Ehrgeiz naiv und in gewisser Weise affektiert wie ein Theaterstück ist[84]. Sie stellt fest: „Ich bin eine Lüge.“[85] Beide Motive werden miteinander verbunden, indem Regine schließlich „alle Lügen [mordet]“[86] und außerdem konstatiert, dass die Figur, die sie verkörpert, Rosalinde, tot ist. Mit ihr stirbt Regines Hoffnung und ihre Passion für das Theater. Nicht nur die Figur, die sie im Theater spielt, gibt Regine auf, sondern auch die Rolle, die sie in der Gesellschaft spielt, da beide ihr belanglos und aufgesetzt vorkommen[87]. Sie empfindet ihr Gesicht als Maske, ihre Figur als Mannequin[88]. Die Toilette erscheint ihr als Narrenhaus[89], sie sich selbst als Narr. Ihr gesellschaftliches Handeln ist eine „Komödie“[90], „alles [...] nur ein Spiel: das Spiel der Existenz“[91]. Sie erfüllt nicht mehr die Erwartungen ihrer Mitmenschen[92], sondern schockiert diese absichtlich. Ebenso spielt der Aufbau des Romans als klassisches Drama, das heißt ein Schauspiel[93], auf das Motiv an. Auffällig sind zudem die Wiederholungen von Foscas Erlebnissen. Immer wieder löst eine bestimmte Person neue Hoffnung in ihm aus und immer wieder scheitert Fosca letztendlich. Nicht nur die Geschichten ähneln sich stark, sondern auch zentrale Sätze werden mehrmals im Werk wiederholt. Fosca bezieht sich in seiner Erzählung wiederholt auf andere Ereignisse in seinem Leben und verknüpft dadurch die einzelnen Geschichten miteinander zu einer Gesamtaussage. Zentral ist außerdem die Frage nach dem ‚Warum‘. Als Fosca sich seiner Lage nach und nach bewusst wird, beginnt er vermehrt die Welt an sich in Frage zu stellen. Auch Regine sieht durch die Konfrontation mit Fosca plötzlich keinen Sinn mehr in ihren Handlungen, der Gesellschaft, dem Leben.

[...]


[1] Beauvoir (1946), 264.

[2] Ebd., 284; Auslassung: D.D..

[3] Vgl. Danzer u. Rattner (2008), 159 f..

[4] Andrew (2003), 37 f..

[5] Sinn. In: Prechtl, Burkard (2008), 558; Einfügung: D.D..

[6] Ebd., 558.

[7] Ebd., 558.

[8] Ebd., 558, Auslassungen: D.D..

[9] Freiheit. In: ebd., 187.

[10] Existenz. In: ebd., 173.

[11] Ebd., 173.

[12] Ambiguität. In: ebd., 20.

[13] Vgl. Beauvoir (1958), 130 ff.; Danzer u. Rattner (2008), 158.

[14] Vgl. Schott (2003), 229 ff..

[15] Vgl. Andrew (2003), 25.

[16] Nihilismus bezeichnet die Auffassung, dass alles sinnlos und nichts von Bedeutung ist (vgl. ebd., 26; Nihilismus. In: Prechtl u. Burkard (2008), 359).

[17] Vgl. Andrew (2003), 26.

[18] Vgl. ebd., 25; Beauvoir (1958), 221, 225; Nihilismus. In: Prechtl u. Burkard (2008), 359.

[19] Vgl. Andrew (2003), 28; Bergoffen (2009), 116.

[20] Beauvoir (1958), 219.

[21] Vgl. Andrew (2003), 26.

[22] Barbara S. Andrew fasst Beauvoirs Auffassung wie folgt zusammen: „There is always something to comment on, to fix, to strive for – in short, always something or someone to engage with.” (Andrew (2003), 43).

[23] Vgl. ebd., 26.

[24] Im ersten Teil ihrer Autobiographie prangert Simone de Beauvoir die Bourgeoisie in Frankreich zu Beginn bis Mitte des 20. Jahrhunderts an. „Die Leute fanden sich damit ab, nutzlos zu existieren“ (Beauvoir (1958), 218 f.). Vor allem die Frauen dieser Gesellschaft hatten keine Ziele, sondern „begnügten sich damit nur irgendwie beschäftigt zu sein“ (ebd., 219).

[25] Vgl. Andrew (2003), 25 ff..

[26] Vgl. Bergoffen (2009), 119.

[27] Vgl. Andrew (2003), 35.

[28] Vgl. Bergoffen (2009), 120.

[29] Vgl. ebd., 118 ff..

[30] Vgl. Andrew (2003), 33, 35 f., 41; Interessant ist in diesem Kontext ein Artikel von Michael Quante über Persönlichkeit und Identität, erschienen in Poiesis Prax, in welchem er mit Beauvoirs These übereinstimmt. Um ‚eine Person zu sein‘, muss man laut Quante andere als Personen anerkennen und von anderen als Person anerkannt werden. Folglich können nur Entitäten, die Mitglied eines sozialen Gefüges sind, Personen sein (vgl. Quante (2005), 157).

[31] Vgl. Andrew (2003), 36.

[32] Beauvoir (1947), 67. Zitiert nach Bergoffen (2009), 116, Anpassung: D.D..

[33] Vgl. Sirridge (2003), 133.

[34] Vgl. Bergoffen (2009), 116; Andrew (2003), 27, 43.

[35] Vgl. Schott (2003), 229.

[36] Vgl. Andrew (2003), 41.

[37] Beauvoir widerspricht der Auffassung Sartres, dass jeder Mensch gleichermaßen radikal frei sei (vgl. Andrew (2003), 32 f., 40). Zwar entscheiden Individuen stets eigenständig, jedoch innerhalb des jeweiligen sozialen Kontexts (vgl. ebd., 35).

[38] Vgl. Schott (2003), 228, 244.

[39] Vgl. ebd., 231.

[40] Vgl. Danzer u. Rattner (2008), 159.

[41] Vgl. ebd., 161.

[42] Vgl. ebd., 159.

[43] Vgl. ebd., 161.

[44] Ebd., 162.

[45] Ebd., 162.

[46] Ebd., 162.

[47] Vgl. ebd., 164.

[48] Vgl. ebd, 163 f..

[49] Ebd., 163.

[50] Vgl. ebd., 164.

[51] Vgl. ebd., 117.

[52] Vgl. Sirridge (2003), 131.

[53] Rattners Kommentar zu ‚Das Alter‘ zeigt die Verbindung zum Sterbeprozess und zur conditio humana, wie sie auch in ‚Alle Menschen sind sterblich‘ aufgegriffen wird: „Als Philosophin ist sich Beauvoir bewusst, dass das Altern eine ontologische oder metaphysische Erfahrung ist. In ihm wird uns die Seinsverfassung des menschlichen Daseins transparent. Wer nicht dumpf den Altersprozess über sich ergehen lässt, erkennt früher oder später, dass es im Menschenleben Endlichkeit, Einsamkeit und Endgültigkeit gibt. Alter und Krankheit sind Konfrontationen mit dem Sterben-Müssen. Das macht ihre Härte und Tragik aus.“ (Danzer u. Rattner (2008), 180).

[54] Vgl. Sirridge (2003), 133 f..

[55] Vgl. Andrew (2003), 36.

[56] Ab 1941 engagierte sie sich auch selbst politisch gegen totalitäre Regime (vgl. Danzer u. Rattner (2008), 160).

[57] Vgl. Bergoffen (2009), 116, 119 f..

[58] Danzer u. Rattner (2008), 182, Auslassung: D.D.; vgl. Andrew (2003), 28.

[59] Die Heimat Foscas, Carmona, ist zwar eine fiktive Stadt, jedoch eingebettet in Machtverhältnisse, die an die damaligen tatsächlichen Gegebenheiten angelehnt sind.

[60] Vgl. Sirridge (2003), 130 ff..

[61] Vgl. Beauvoir (1958), 132, 221.

[62] Ebd., 135.

[63] Roman. In: Dudenredaktion (2002), 738.

[64] Metaphysik. In: Prechtl u. Burkard (2008), 373.

[65] Metaphysik. In: Prechtl u. Burkard (2008), 375, Anpassung: D.D..

[66] Vgl. Andrew (2003), 25.

[67] Vgl. Andrew (2003), 32; Danzer u. Rattner (2008), 159.

[68] Vgl. Bergoffen (2009), 117.

[69] Vgl. Beauvoir (1946).

[70] Vgl. Schott (2003), 230 f..

[71] Vgl. Schott (2003), 230.

[72] Vgl. ebd., 11, 15, 17, 25

[73] Vgl. ebd., 31.

[74] Vgl. ebd., 17, 44.

[75] Ebd., 217.

[76] Vgl. ebd., 43, 101, 114.

[77] Vgl. ebd., 23, 50.

[78] Vgl. ebd., 123 f., 29.

[79] Vgl. ebd., 110.

[80] Ebd., 219.

[81] Vgl. ebd., 25, 31.

[82] Vgl. ebd., 30, 260.

[83] Vgl. ebd., 44.

[84] Vgl. ebd., 25.

[85] Ebd., 63.

[86] Ebd., 63, Umstellung u. Anpassung: D.D..

[87] Vgl. ebd., 60.

[88] Vgl. ebd., 60.

[89] Vgl. ebd., 33.

[90] Ebd., 60.

[91] Ebd., 61, Auslassung: D.D..

[92] Vgl. ebd., 30, 32.

[93] Vgl. Drama. In Dudenredaktion (2017), 361.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Vom Segen der Sterblichkeit. Simone de Beauvoirs Roman "Alle Menschen sind sterblich"
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Sterben, Tod und Suizid in der Philosophie der Antike
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V430766
ISBN (eBook)
9783668735989
ISBN (Buch)
9783668735996
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Philosophie, Sterben, Sterblichkeit, Tod, Simone de Beauvoir, Roman, Existenzialismus, Beauvoir, Existenzphilosophie
Arbeit zitieren
Dilara Diegelmann (Autor), 2017, Vom Segen der Sterblichkeit. Simone de Beauvoirs Roman "Alle Menschen sind sterblich", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430766

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Vom Segen der Sterblichkeit. Simone de Beauvoirs Roman "Alle Menschen sind sterblich"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden