Magersucht. Zur Verurteilung des Hässlichen anhand des Phänomens PRO ANA

Zu dünn, um schön zu sein?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
29 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Das Krankheitsbild Magersucht
2.1) Das Phänomen Pro Ana
2.2) Kritik und Vorgehensweise gegen Pro Ana

3.) Das Hässliche anhand Pro Ana
3.1) Pro Ana als Ausdruck von Krankheit und Tod
3.2) Religiöse Tendenzen in Pro Ana
3.3) Pro Ana als Resultat patriarchal geprägter Strukturen
4.) Das Schöne im Hässlichen anhand Pro Ana
4.1) Pro Ana aus feministischer Sicht
4.2) Pro Ana als Anklage des Hässlichen in der Welt

5.) Zusammenfassung und Fazit

6.) Literatur- und Abbildungsverzeichnis

Literatur

Abbildungen

Sonstiges

7.) Anhang

1.) Einleitung

Obwohl Magersucht und Bulimie bereits in den 1970er Jahren ein großes Thema bildeten, wird auch heute noch das Immer-dünner-Werden mit dem Immer-Schöner-Werden gleichgesetzt. Die Frage, warum dünn schön sein sollte wird ebenso außer Acht gelassen, wie magersüchtige Frauen als wirklich schön empfunden werden.[1] Dennoch entstand Mitte der 1990er Jahre die noch heute existierende Internetbewegung Pro Ana, die Magersucht zu einer neuen positiven Lebenseinstellung erhebt und viele junge Mädchen und Frauen in ihrem Streben nach extremer Schlankheit bestärkt.[2]

Auch wenn es auf den ersten Blick kaum ersichtlich ist, finden im Phänomen Pro Ana sowohl Aspekte des Hässlichen als auch Aspekte des Schönen ihre Vereinigung. Neben dem Aufzeigen dieser Ambivalenz besteht das Ziel der vorliegenden Hausarbeit in der auf Pro Ana angewendeten Analyse unseres kulturell geprägten Empfindens von Schönheit und Hässlichkeit.

Einführend in „Das Phänomen Pro Ana “ und die darauffolgende „Kritik und Vorgehensweise gegen Pro Ana “ bildet eine kurze Einführung in „Das Krankheitsbild Magersucht“ den Anfang dieser Ausarbeitung.

Sowohl verschönende als auch „verhässlichende“ Aspekte in sich vereinend, prägt deren Darstellung, angewendet auf das Phänomen Pro Ana, den Verlauf der Arbeit Zu dünn, um schön zu sein? Während sich das Kapitel „Das Hässliche anhand Pro Ana “ in die Punkte „ Pro Ana als Ausdruck von Krankheit und Tod“, „Religiöse Tendenzen in Pro Ana “ sowie „ Pro Ana als Resultat patriarchal geprägter Strukturen“ unterteilt, schließt diesem das Kapitel „Das Schöne im Hässlichen anhand Pro Ana “ an. In diesem Rahmen die Aspekte „ Pro Ana aus feministischer Sicht“ und „ Pro Ana als Anklage des Hässlichen in der Welt“ aufführend, endet diese Ausarbeitung in einer kurzen Zusammenfassung mit abschließendem Fazit.

2.) Das Krankheitsbild Magersucht

Als „nervlich bedingte Appetitlosigkeit“ aus dem lateinischen Anorexia nervosa übersetzt, definiert sich Magersucht nicht nur über extremes Untergewicht (einem aus der Verhältnismäßigkeit zwischen Körpergröße und Gewicht zu ermittelnden Body Mass Index, im Folgenden BMI genannt, unter 17,5 bzw. mehr als 15 % Untergewicht), sondern insbesondere über die der Motivation dieses Untergewicht intentional zu erreichen sowie zu halten. Den psychischen Störungen zugehörig, bildet die trotz des Untergewichts herrschende Angst, übergewichtig zu sein oder zu werden, ein zentrales und differentialdiagnostisches Kriterium der Magersucht. Neben der mangelnden oder lediglich partiellen Krankheitseinsicht der betroffenen Personen, gehen hiermit in den meisten Fällen Handlungsweisen, die auf die Kontrolle des Körpergewichts zielen sowie eine für Untergewicht normalerweise untypische sportliche Überaktivität einher.[3]

In Deutschland ist Magersucht die am weitesten verbreitete Essstörung, welche sich in der Anzahl von rund 7.000 diagnostizierten Fällen von Anorexie in deutschen Krankenhäusern im Jahr 2012 widerspiegelt. Basierend auf der gestörten Selbstwahrnehmung der an Magersucht leidenden Menschen, gipfeln deren Versuche des stetigen Gewichtsverlust nicht selten im Tod, im Jahr 2012 wurden so beispielsweise in Deutschland 70 auf Essstörungen zurückzuführende Todesfälle gezählt.[4] Eine interessante Beobachtung vermeldete hierbei das Robert Koch Institut im Rahmen seines Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS): Demnach gibt es bei jedem dritten Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren Hinweise auf eine Essstörung. Dem Gegenüberstehend seien 13,5 Prozent der Jungen auffällig. Während der Anteil der auffälligen Mädchen mit zunehmendem Alter zunimmt, nimmt der, der Jungen ab.[5]

2.1) Das Phänomen Pro Ana

Sich selbstbewusst als Pro Ana bzw. Pro Mia bezeichnend, stehen diese Abkürzungen für ein Bekenntnis zu Magersucht (Anorexia nervosa) und Bulimie (Bulimia nervosa). Die im Rahmen dieser Ausarbeitung thematisierte Onlinebewegung Pro Ana bildete sich Mitte der 1990er Jahre in den USA und erhebt die Magersucht auch in Deutschland seit dem Jahr 2001 mit Hilfe von Websites, Blogs und Foren zu einer neuen, positiven Lebenseinstellung.[6] Hauptsächlich zählen weibliche Gymnasiastinnen und Studentinnen im Alter zwischen 14 und 30 Jahren zu den Besucherinnen dieser Seiten.[7]

Bezüglich der Bewegung Pro Ana agiert das Internet als virtuelle Heimat verschiedener „Communities“, die sich nicht als Selbsthilfegruppe für Betroffene von Essstörungen verstehen, sondern gegenteilig Verständnis für ihren Wunsch nach körperlicher Schlankheit zeigen: sie geben Mut machende Parolen aus, um den Mädchen den Weg zu dem in ihrer Vorstellung idealen Wunschkörper zu erleichtern.

BMI-Rankings, Abnehm-Contests, Tagebücher mit Angaben von Essmengen und sportlichen Aktivitäten, Kalorientabellen mit Angaben besonders kalorienarmer Lebensmittel und Empfehlungen die Gewichtsabnahme beschleunigender Medikamente bilden typische Kennzeichen der Pro-Ana-Websites. Zusätzlich entblößen Regeln und Gebote um das für die Pro-Ana-Gemeinschaft charakteristische Manifest Brief von Ana die psychische Erkrankung der Community-Mitglieder. Hierin findet nicht nur die Verharmlosung der Magersucht ihren Ausdruck, sondern auch deren Personifizierung als Freundin:[8]

„Erlaube mir, mich vorzustellen. Mein Name, oder wie ich von so genannten "Ärzten" genannt werde, ist Anorexie (...), aber du kannst mich Ana nennen. Ich hoffe, wir werden gute Freunde […]“[9] (Siehe Anhang: Brief von Ana).

Das extreme Körperideal wird auf den einschlägigen Internetseiten zudem mit reichlich Bildmaterial, sogenannten „Thinspirations“ (Siehe Anhang: Abb. 2-5) illustriert. Vorbildfunktion haben u.a. weibliche Prominente mit Magersucht, in denen sich die extreme körperliche Selbstkontrolle mit der Vorstellung eines glücklicheren und erfolgreichen Lebens zu verbinden scheint, während die gesundheitlichen Risiken überblendet werden (Siehe Anhang: Abb. 6-8).[10] Dennoch ist es als Außenstehender genauso schwer, Pro-Ana-Foren zu beurteilen, wie von „innen“. Die Aufnahme geht häufig mit einer aufwändigen Aufnahmeprozedur einher, im Anschluss derer sich Neumitglieder zudem anhand einer bestimmten Anzahl von Beiträgen sowie regelmäßiger Teilnahme am Forum bewähren müssen.[11]

2.2) Kritik und Vorgehensweise gegen Pro Ana

Zu den von der Gemeinschaft Pro Ana ausgehenden Gefahren besteht laut Jugendschutz nicht nur das Angebot einer Plattform für bereits anorektische Mädchen zum gegenseitigen „Abnehm-Anstacheln“, sondern auch die Verführung Gesunder zur Magersucht.[12]

Die Sozialpädagogin Katrin Raabe meint in Pro Ana zudem „fast konspirative Züge“[13] zu erkennen. Zurück führt sie dies auf das Gefühl des Eingebundenseins in eine Gemeinschaft, welche zunächst von vielen jungen Mädchen als Stütze empfunden wird, sich jedoch letztlich in der Möglichkeit, zahlreiche Tipps und Tricks zur Gewichtsabnahme zu erhalten, als krankheitserhaltend auswirkt.

Im Zuge ihres Ausschlusses von der Außenwelt avanciert die Pro-Ana-Gemeinschaft für die jeweiligen Mitglieder schnell zu etwas Besonderem. Besorgten oder Unverständnis signalisierenden Außenstehenden keinen Glauben zu schenken, gehört in den meisten Foren zur Regel, sodass den Betroffenen eine Krankheitseinsicht oder gar der Ausbruch aus der Krankheit erheblich erschwert wird.[14] Zusammengefasst findet sich die Kritik an Pro Ana in deren Verharmlosung von Magersucht als einen erstrebenswerten Lifestyle.

Um diesem entgegen zu wirken, wurde im Jahr 2009 der erste deutsche Pro-Ana– Blog auf den Index gesetzt. Seitens der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wurde inzwischen eine Vielzahl derartiger Webseiten und Blogs indiziert, dieses geschah jedoch nur deutschlandweit.[15] Während z.B. die amerikanischen Seiten weiterhin bestehen, ist auch die Anzahl der neu entstehenden „Jünger“ Schätzungen zu Folge sehr hoch. Auch wenn es keine verlässliche Angaben bezüglich der Mitgliederanzahl der Pro-Ana-Bewegung gibt, wird die Indizierung Magersucht verherrlichender Webinhalte zwar von vielen Seiten begrüßt, jedoch geht hiermit meist die Eröffnung neuer, unter geändertem Namen noch schwerer auffindbarer Pro-Ana-Websites und -Foren einher.[16] Entsprechend der verklärten Welt der Pro-Ana-Gemeinschaft befinden sich auf deren Websites keinerlei Informationen zu den Anhängerinnen, welche für den Sieg über die Kalorien das eigene Leben einbüßten. Mit dem Ziel der Aufklärung entstehen hierfür mittlerweile eigene Websites, wie z.B. www.kinder-seele.de.[17]

3.) Das Hässliche anhand Pro Ana

Jedem sich außerhalb des Pro-Ana–Kosmos befindenden Betrachter erscheinen von Essstörungen gezeichnete, stark untergewichtige Körper als unästhetisch und abstoßend. Entsprechend der Auffassung der griechischen Spätantike, dass sich „das Hässliche“ vorrangig in der Natur und der menschlichen Seele manifestiert, folgt die Darlegung der äußerlichen sowie innerlicher Faktoren, welche zur Wahrnehmung der ausgemergelten Körper der Pro-Ana–Anhängerinnen als unansehnlich führen.[18]

3.1) Pro Ana als Ausdruck von Krankheit und Tod

Das seitens der Pro-Ana-Gemeinschaft angestrebte Schönheitsideal hingehend „lediglich von Haut überzogener Skelette“[19] verdeutlicht die Magersucht als überaus ernst zu nehmende psychische Erkrankung, in deren Rahmen die Betroffenen durch die langfristige Unterversorgung ihrer Körper nicht nur Nährstoffmängel, Organversagen und Magendurchbrüchen sondern auch ihr Leben riskieren.

Das angestrebte (Zwischen-) Ziel der meisten Anorexie-Erkrankten bildet ein grundsätzlich deutliches Untergewicht widerspiegelnder, anhand von Körpergröße und -gewicht zu berechnender, BMI. Bei der Pro-Ana-Form ATTE fehlt die Angabe des endgültigen Zielgewichts. Übersetzt in „Ana Till The End“, geht es hierbei um die bewusste Bestrebung des Todes durch Verhungern, welcher bei lang anhaltendem Untergewicht eintritt.

Einer Suizidankündigung nahekommend, kann die Bezeichnung ATTE zudem in der Verherrlichung des Prozesses und des Hungertodes als angestrebtes Ziel als Euphemismus in seiner reinsten Form gedeutet werden. Diese „Vollendung“ ist nicht nur an den von den meisten anorektischen Personen ausgehenden Wunsch nach Perfektion gebunden, sondern spiegelt auch die Depression als Begleiterscheinung der Magersucht wieder.[20] [21]

Angesicht des zuvor genannten, tritt im Phänomen Pro-Ana nicht nur der von Carsten Zelle aufgeführte, zu den rohen, als hässlich geltenden Extremen des Körpers zählende Aspekt des Todes deutlich hervor.[22] Vielmehr erscheinen insbesondere die kurz vor ihrer „Vollendung“ stehenden ATTE praktizierenden Anorexie-Betroffenen aus der Sicht außenstehender Betrachter in einem der „als häßlich, widerwärtig und abscheulich“[23] geltenden Übergangsbereiche, „in denen sich das Lebendige und das Tote mischen“[24].

Zweifelsohne die menschliche Physis betreffend, findet zudem das von Karl Rosenkranz benannte Naturhässliche in der Praxis sowie dem Resultat der an Magersucht leidenden Pro-Ana-Mitgliedern seine Verwendung. Körperliche Erkrankung und Verfall bilden, um ein weiteres verstärkt durch ein vermindertes Selbstbewusstsein und die im Zuge der Suchterkrankung eingebüßte Freiheit, allemal Ursachen des Hässlichen.[25] Bestätigt wird dieses durch die Aussagen Nietzsches. Den Mensch zum „Maß der Schönheit“[26] erhebend, sind es jegliche Anzeichen von (körperlicher) Erschöpfung, Schwere sowie jede Art von Unfreiheit und Lähmung bis hin zur menschlichen Auflösung, welchen diesem das Werturteil „hässlich“ verleiht.[27]

Demzufolge kann die von Pro-Ana-Mitgliedern praktizierte Form ATTE zudem als Todessehnsucht gedeutet und somit in den Augen Nietzsches als menschliche Niederlage interpretiert werden.

3.2) Religiöse Tendenzen in Pro Ana

Die zuvor in Kapitel 2.2 benannten „konspirativen Züge“ der Pro-Ana- Gemeinschaft lassen bei genauerer Betrachtung eine deutliche Steigerung hinsichtlich starker religiöser Tendenzen bzw. die Nähe zu religiösen Sekten erkennen.

Dem Christentum gleichkommend, bilden das Glaubensbekenntnis, Gebete, die zehn Gebote sowie ein Psalm zentrale Punkte in der Praxis der Pro-Ana-Anhängerinnen (Siehe Anhang: Pro-Ana-Glaubensbekenntnis, Anas Gebet, Die zehn Gebote, Anas Psalm). Ihre Gläubiger auf dem Weg zur Perfektion, Disziplin und Durchhaltevermögen anhaltend, erscheint die Magersucht hierbei deutlich als verherrlichende Religion, an dessen Spitze nicht Gott, sondern „Ana“ steht.

Anhand von Accessoires, wie Armbändern oder Buttons, geben sich die einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft Pro Ana zudem auch außerhalb des virtuellen Lebens einander zu erkennen. Viele Pro-Ana-Anhängerinnen lassen sich hierbei anhand roter, für Anorexie stehende, bzw. schwarzer, Depressionen symbolisierender, Perlenarmbänder zuordnen.[28]

Historisch zurückgehend auf frühere Formen des intentional selbst herbeigeführten extremen Untergewichts, weist zudem der Typus der asketisch-mystischen Fasterinnen Parallelen zur Magersucht auf. Einem Modell der weiblichen Frömmigkeit bzw. Heiligkeit folgend, fiel der Imitation der Leiden Christi im Zuge der Versagung jeglicher körperlicher Befriedigung sowie hungerinduzierten mystischen Erlebnissen eine klare religiöse Bedeutung zu. Das Motiv des Hungerns zielte hierbei jedoch nicht auf die Reduzierung von Körperumfang- oder gar -gewicht, sondern auf eine Annäherung an Gott.[29]

[...]


[1] Vgl. Angerer, Marie-Luise: Beauty Cuts – Von Klemmstellen und Querstreifen, in: Schönheit – Vorstellungen in Kunst, Medien und Alltagskultur; Haustein, Lydia / Stegmann, Petra (Hrsg.), Göttingen 2006, S. 165-166

[2] Vgl. Häusler, Heide: Der strapazierte Körper. Zur Darstellung von Weiblichkeit in der Serie „Zweiunddreißig Kilo“ von Ivonne Thein, Berlin 2008, S. 8

[3] Vgl. De Zwaan, Martina / Herpertz, Stephan / Zipfel, Stephan: Handbuch Essstörungen und Adipositas, Heidelberg 2008, S. 5

[4] Vgl. http://de.statista.com/themen/128/magersucht/ (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[5] Vgl. http://www.bzga-essstoerungen.de/index.php?id=44 (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[6] Vgl. www.jugendschutz.net/fileadmin/download/pdf/bericht_pro-ana.pdf (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[7] Vgl. Althans, Birgit / Ferrin, Nino: Spielräume des Geschlechtlichen – Sex und Gender im Internet, In: Fromme, Johannes / Sesink, Werner (Hrsg.): Pädagogische Medientheorie, S. 133

[8] Vgl. http://mydreamthin.weebly.com/anas-briefe.html (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[9] Vgl. www.jugendschutz.net/fileadmin/download/pdf/bericht_pro-ana.pdf (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[10] Vgl. Häusler, Heide: Der strapazierte Körper. Zur Darstellung von Weiblichkeit in der Serie „Zweiunddreißig Kilo“ von Ivonne Thein, Berlin 2008, S. 8

[11] Vgl. Raabe, Katrin: Mädchenspezifische Prävention von Essstörungen, Hohengehren 2009, S. 9

[12] Vgl. www.jugendschutz.net/fileadmin/download/pdf/bericht_pro-ana.pdf (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[13] Vgl. Raabe, Katrin: Mädchenspezifische Prävention von Ess-Störungen, Hohengehren 2009, S.10-11

[14] Ebd.

[15] Vgl. http://pure-ana.com/node/36 (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[16] Vgl. http://www.dw.com/de/lieber-krank-als-fett-magersucht-als-lifestyle/a-2186154

[17] Vgl.https://joanahelen.wordpress.com/2011/05/16/pro-ana-oder-wie-man-sich-zu-tode- hungern-kann/ (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[18] Vgl. Barck, Karlheinz (Hg): Ästhetische Grundbegriffe, Bd. 3, Stuttgart 2001/2010, S. 7

[19] Vgl. http://www.emma.de/artikel/foerderpreis-fuer-lara-fritzsche-meine-freundin-ana-263256 (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[20] Vgl. http://pro-ana.stumme-schreie.de/pro-ana/atte/ (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[21] Vgl. http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/anorexia.html (Letzter Zugriff am 26.09.2015)

[22] Vgl. Zelle, Carsten: Ästhetik des Häßlichen (sic): Friedrich Schlegels Theorie und die Schock- und Ekelstrategie der ästhetischen Moderne, München 1997, S. 205

[23] Vgl. Ebd., S. 197

[24] Vgl. Ebd., S. 197

[25] Vgl. Liessmann, Konrad Paul: Der häßliche (sic) Mensch, S. 263

[26] Vgl. Nietzsche, Friedrich: Götzdendämmerung, S. 1002

[27] Vgl. Nietzsche, Friedrich: Götzdendämmerung, S. 1002

[28] Vgl. http://www.zeit.de/online/2006/34/pro-ana (Letzter Zugriff am 16.09.2015)

[29] Vgl. De Zwaan, Martina / Herpertz, Stephan / Zipfel, Stephan: Handbuch Essstörungen und Adipositas, Heidelberg 2008, S. 6

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Magersucht. Zur Verurteilung des Hässlichen anhand des Phänomens PRO ANA
Untertitel
Zu dünn, um schön zu sein?
Hochschule
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig  (Institut für Kunstwissenschaft)
Veranstaltung
Ästhetik des Schreckens – Geschmacksurteile und Wertmaßstäbe
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
29
Katalognummer
V430811
ISBN (eBook)
9783668777545
ISBN (Buch)
9783668777552
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ästhetik, Geschmacksurteile, Schön, Hässlich, Magersucht, Pro Ana, Krankheit, Tod, Feminismus, Religion, Patriarchat, Laurie Penny, Freiheit, Wertmaßstab
Arbeit zitieren
Lena Röttger (Autor), 2015, Magersucht. Zur Verurteilung des Hässlichen anhand des Phänomens PRO ANA, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430811

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