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Vergleich der Vereinfachten Ausgangsschrift (VA) und der Schulausgangsschrift (SAS)

Titel: Vergleich der Vereinfachten Ausgangsschrift (VA) und der Schulausgangsschrift (SAS)

Hausarbeit , 2015 , 10 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auch Schreibdidaktiker wie Menzel, Schorch, Brüggelmann und Topsch sind sich einig, dass die Druckschrift als Anfangsschrift für das Lesen- und Schreibenlernen von großer Bedeutung ist. Die Druckschrift ist einfach, klar und prägnanter als Schreibschriften. Texte in Druckschrift zu verfassen, bereitet Kindern weniger Schwierigkeiten, als Texte in einer verbundenen Schrift zu erzeugen. Aus physischer Sicht gelingt es den Kindern auch besser, eine Schrift ohne Aufstriche zu erzeugen. Die Abstriche dagegen sind die Hauptträger des Bewegungserlebnisses. Die Druckschrift ist dahingehend einfacher zu verschriften, da die Buchstaben aus wenigen Bewegungsformen bestehen. Sie besteht aus den beiden Grundformen „Kreis“ und „Gerade“. Diese lassen sich zu vier Elementen erweitern. Diese 4 Formen sind der Spielreifen, der Spazierstock, die Schlange und die Turnleiter. Dadurch, dass die Formen mit alltagsnahen Gegenständen bezeichnet wurden, zeigen die Kinder ein größeres Interesse und können sich die Bewegungen besser merken. Meist werden die Buchstaben beim Leselernprozess nicht einzeln gelernt, sondern in ganzen Wörtern. Oft geben Lehrer den Kindern in dieser Phase die Möglichkeit, ihren Namen zu verschriften. Die Druckschrift ist die vorherrschende Schrift in der Umwelt und somit den Kindern bereits bekannt. Plakate, Autokennzeichen, Buspläne und Speisekarten beispielsweise sind meist in Druckschrift verfasst. Lernen die Kinder zunächst die Druckschrift in der ersten Klasse, erkennen sie einen großen Nutzen des Gelernten, da sie beispielsweise Verpackungsaufschriften, Kinoplakate, Logos und Kinderbücher lesen können. Dies ist ebenfalls ein Grund, warum die Druckschrift den Kindern als Erstschrift beigebracht werden soll. Außerdem lässt die Druckschrift trotzdem Möglichkeiten offen. Sie besteht aus einer Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben. Es wurde jedoch in den vergangenen Jahren schon des Öfteren diskutiert, ob es nicht sinnvoller sei, den Kindern nur die Großbuchstaben beizubringen, da diese leichter zu schreiben sind. „Dieser Vorschlag hat sich aber nicht generell durchsetzen können, so dass die Einführung der Druckschrift in den Fibellehrgängen in der Regel mit der zeitgleichen Einführung von Groß- und Kleinschreibweise eines Buchstaben verbunden ist.“ Den Kindern steht somit schon mit dem Schuleintritt die Herausforderung bevor, Groß- und Kleinschreibung von Wörtern zu beachten. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Konkretisierung des Lehrplanauszugs

1.1 Die Bedeutung der Druckschrift

1.2 Die Bedeutung einer verbundenen Folgeschrift

1.2.1 Deutsche Schrift

1.2.2 Deutsche Normalschrift

1.2.3 Aktuelle Ausgangsschriften

1.2.4 Lehrplan Plus

2 Charakterisierung der VA

2.1 Zweigliedrigkeit

2.2 Reduzierung der Drehrichtungswechsel und Deckstriche

2.3 Die Synchronität der VA

2.4 Die Großbuchstaben

3 Charakterisierung der SAS

3.1 Dreigliedrigkeit

3.2 Grund- und Aufstriche

3.3 Verbindungen und Bewegungsfluss

4 Vergleich der VA und der SAS

4.1 Gliederung eines Buchstaben

4.2 Drehrichtungswechsel und Deckstriche

5 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktische Relevanz und die strukturellen Merkmale verschiedener Ausgangsschriften im Grundschulunterricht, mit einem besonderen Fokus auf den Vergleich der Vereinfachten Ausgangsschrift (VA) und der Schulausgangsschrift (SAS).

  • Die Bedeutung der Druckschrift als initiales Lernmedium.
  • Entwicklungsgeschichte und Zielsetzung verbundener Ausgangsschriften.
  • Strukturelle Analyse der Vereinfachten Ausgangsschrift (VA).
  • Detaillierte Charakterisierung der Schulausgangsschrift (SAS).
  • Kritischer Vergleich hinsichtlich Schreibflüssigkeit und schreibmotorischer Anforderungen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Zweigliedrigkeit

„Die Kleinbuchstaben [der Vereinfachten Ausgangsschrift] sind zweigliedrig. Sie setzen sich zusammen aus Grundform und Verbindungsstrich“ (Krichbaum, 1993, S.111). Ihr Beginn und Ende ist meist an der Oberkante des Mittelbandes. Ausnahmefälle sind das „s“ und alle Linksovale. Die Buchstabenverbindungen für alle Buchstabenkombinationen sind gleich. Da es keine Verbindungsprobleme gibt, sieht die Gestalt der Vereinfachten Ausgangsschrift sehr ordentlich aus (vgl. Krichbaum, 1993, S. 111f.). Das Prinzip sich bei der Schreibung von Kleinbuchstaben an der Oberkante des Mittelbandes zu orientieren, führt zu der Bezeichnung „Baukastensystem“ (vgl. Topsch, 2005, S.119).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Konkretisierung des Lehrplanauszugs: Dieses Kapitel erläutert die didaktische Bedeutung der Druckschrift als Erstschrift und diskutiert den Übergang zu einer verbundenen Folgeschrift.

2 Charakterisierung der VA: Hier werden die spezifischen Merkmale der Vereinfachten Ausgangsschrift, wie ihre Zweigliedrigkeit und die Reduzierung komplexer Schreibbewegungen, detailliert analysiert.

3 Charakterisierung der SAS: Dieses Kapitel widmet sich dem Aufbau der Schulausgangsschrift, insbesondere der Dreigliedrigkeit und den schreibmotorischen Anforderungen.

4 Vergleich der VA und der SAS: Ein direkter Vergleich der beiden Schriftsysteme beleuchtet strukturelle Unterschiede bei Buchstabenverbindungen sowie in Bezug auf Schreibfluss und Fehleranfälligkeit.

5 Resümee: Das Fazit fasst die Vor- und Nachteile beider Systeme zusammen und reflektiert die andauernde fachdidaktische Diskussion um die „beste“ Ausgangsschrift.

Schlüsselwörter

Druckschrift, Vereinfachte Ausgangsschrift, VA, Schulausgangsschrift, SAS, Schreiblernen, Schriftspracherwerb, Zweigliedrigkeit, Dreigliedrigkeit, Schreibmotorik, Lehrplan Plus, Handschrift, Schreibflüssigkeit, Grundstrich, Aufstrich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktischen Grundlagen und die strukturellen Unterschiede der gängigen Ausgangsschriften, die im deutschen Grundschulunterricht Anwendung finden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören der Schriftspracherwerb, die Differenzierung zwischen Druckschrift und Schreibschrift sowie die spezifischen Charakteristika von VA und SAS.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Eignung der Vereinfachten Ausgangsschrift und der Schulausgangsschrift auf Basis ihrer schreibmotorischen Struktur und Lerneffizienz wissenschaftlich zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und den Vergleich didaktischer Konzepte unter Heranziehung etablierter fachdidaktischer Standardwerke.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der einzelnen Schriften, ihre jeweilige historische Einordnung sowie einen direkten Vergleich ihrer technischen Umsetzung (z. B. Verbindungsregeln).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Schreibmotorik, Ausgangsschrift, Druckschrift, Schreibflüssigkeit und schriftsprachliche Kommunikation definiert.

Warum wird die Druckschrift als Erstschrift empfohlen?

Aufgrund ihrer Einfachheit, Klarheit und der Tatsache, dass sie den Kindern aus ihrem Alltag bereits bekannt ist, dient sie als optimale Basis für den Lese- und Schreiblernprozess.

Was versteht man unter dem Baukastensystem der VA?

Es beschreibt das Prinzip, dass Kleinbuchstaben aus einer einheitlichen Grundform und einem Verbindungsstrich bestehen, wobei sich die Schreibung stets an der Oberkante des Mittelbandes orientiert.

Warum gilt die SAS als schreibmotorisch anspruchsvoller?

Die SAS erfordert aufgrund ihrer dreigliedrigen Struktur mit variablen Verbindungen und häufigen Richtungswechseln ein höheres Maß an schreibmotorischer Präzision im Vergleich zur zweigliedrigen VA.

Welche Kritik wird an der VA geäußert?

Ein häufiger Kritikpunkt ist die komplexe Schreibung des sogenannten „Köpfchen-e“, die durch mehrfaches Überschreiben und zusätzliche Haltepunkte den Schreibfluss unterbrechen kann.

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Details

Titel
Vergleich der Vereinfachten Ausgangsschrift (VA) und der Schulausgangsschrift (SAS)
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
10
Katalognummer
V430860
ISBN (eBook)
9783668773233
ISBN (Buch)
9783668773240
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vergleich vereinfachten ausgangsschrift schulausgangsschrift
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Vergleich der Vereinfachten Ausgangsschrift (VA) und der Schulausgangsschrift (SAS), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430860
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Leseprobe aus  10  Seiten
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