Die Bedeutung von Emotion für die Werbung


Seminararbeit, 2014
15 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsangabe

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Emotionen
2.1 Klassifizierung von Emotionen
2.2 Auslöser und Reaktion
2.3 Auswirkungen von Emotionen

3. Werbung
3.1 Einordnung in den Marketing-Mix
3.2 Ziel von Werbung
3.2.1 Information
3.2.2 Motivation
3.2.3 Sozialisation
3.2.4 Unterhaltung
3.2.5 Beeinflussung
3.3 Wirkung durch Werbetechnik
3.3.1 Attention
3.3.2 Interest
3.3.3 Desire
3.3.4 Action

4. Zur Bedeutung von Emotion für die Werbung
4.1 Gezielte Erzeugung von Emotionen durch Gestaltung
4.1.1 Eingrenzung
4.1.2 Äußere Gestaltung
4.2.3 Innere Gestaltung
4.2.4 Gezielter Einsatz von Emotionen

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Emotion - Entstehung und Reaktion

Abbildung 2: Emotion und Motivation

Abbildung 3: AIDA-Regel

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Problemstellung

„Emotion“ und „Werbung“ - zwei Begriffe, die einem täglich begegnen und mit denen man sich, ohne es zu wissen, regelmäßig auseinandersetzt.

Die Meinungen welche Bedeutung Emotion für die Menschen hat gehen stark auseinander. Manche Wissenschaftler streiten darüber, ob Emotionen überhaupt eine Notwendigkeit für das menschliche Dasein darstellen.

Diese Frage zu klären würde bedeuten eine Lösung für die Probleme jahrzente-langer wissenschaftlicher Arbeit gefunden zu haben. Da dies im Rahmen der vorliegenden schriftlichen Ausarbeitung unmöglich ist, wird die Problemstellung eingegrenzt. Die Analyse umfasst die „Bedeutung von Emotion für die Werbung“.

Um sich der Thematik zu nähern werden in Punkt eins und zwei zunächst grundlegende Begrifflichkeiten und einige wichtige Aspekte dieser geklärt.

Mit den theoretischen Erkenntnissen aus den Punkten und Unterpunkten von 2 und 3, wird im vierten Punkt, dem Kern der Arbeit, die Zusammenführung beider Begrifflichkeiten behandelt. Die Klärung, inwiefern sich Werbung und Emotionen einander bedingen, wird Aufschluss über das Thema geben.

Die Inhalte der wissenschaftlichen Arbeit stammen zu Teilen aus Fachbüchern der Werbe-, Konsumenten-, und Emotionspsychologie.

2. Emotionen

Der Begriff „Emotion“ ist so weitreichend, so vielschichtig, so unterschiedlich, dass sich nur schwer eine einheitliche und gleichermaßen anerkannte Definition finden lässt. Wissenschaftler, Politiker und selbst Philosophen haben sich daran versucht „Emotion“ immer wieder neu zu definieren. Schon nach kurzer Zeit in der man sich mit der Thematik beschäftigt, wird die Komplexität emotionalen Erlebens deutlich und man läuft Gefahr zu stark zu philosophieren.

Die Wissenschaftler Kleinginna & Kleinginna stellten die folgende Definition auf. „Eine Emotion ist ein komplexes Muster von Veränderungen, die die physiologische Erregung, Gefühle, kognitive Prozesse und Verhaltensweisen betreffen. Sie treten als Reaktion auf eine Situation auf, die ein Individuum als persönlich bedeutsam wahrgenommen hat.“ (Kleinginna & Kleinginna, 1981.).

Neben dieser Definition stellten sie 62 weitere auf, die sie in 10 Kategorien eiteilten. Sich zu entscheiden scheint selbst gestandenen Wissenschaftlern schwer zu fallen.[1]

Grundlegend sind 3 Komponenten zu beachten und bei einer Definition heranzuziehen. Das bewusste Gefühlserlebnis, die Prozesse im Gehirn und das zu beobachtende körperliche Verhalten, speziell Gestik und Mimik.[2]

2.1 Klassifizierung von Emotionen

Eine strenge Klassifizierung von Emotionen vorzunehmen fällt nicht leicht. Allgemein spricht man zwar von positiven und negativen Emotionen, doch die Bestimmung ob eine Emotionen nun gut oder schlecht ist, hängt letzten Endes von sogenannten „intraindividuellen Prozessen zwischen Person und Umgebung“ ab (Izard, Carroll E.: Die Emotionen des Menschen, 1981, S.25.).

Am besten lassen sich diese Vorgänge Anhand eines Beispiels erläutern. Das Gefühl der„ Angst“ kennt jeder und keiner erlebt es gerne. Angst löst jedoch auch bestimmte Schutzmechanismen aus und korreliert daher mit Schutz und folglich mit Überleben. Eine negative Emotion kann also dafür sorgen in einen Zustand der Wachsamkeit versetzt zu werden, sodass Gefahrensituationen positiv bewältigt werden.

2.2 Auslöser und Reaktion

Eine Emotion entsteht durch ein Ereignis bzw. einen wahrgenommenen Reiz. Welche Emotion hervorgerufen wird, hängt von der Art des Ereignisses ab. Wie diese Emotion vom Individuum wahrgenommen wird hängt wiederrum davon ab, wie intensiv der Reiz wahrgenommen wird. Wie sich die Emotion dann nach außen hin zeigt, ist nun abhängig davon, wie mit der empfunden Emotion umgegangen wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Emotion - Entstehung und Reaktion

Auf das Ereignis, bzw. den Reiz folgt eine Emotion, wodurch ein Gefühl erzeugt wird was eine körperliche Veränderung und einen entsprechenden Ausdruck, bzw. Verhalten zur Folge hat.

Ein kurzes Beispiel soll die Vorgänge verdeutlichen. Sieht ein Vater seinen Sohn nach einem Jahr wieder, so ist das für beide ein Gefühl des Glücks. Er drückt seine Freude mit einem lächeln und evtl. Freudentränen aus. Die Körperliche Veränderung könnte in Form einer erhöhten Herzfrequenz bestehen.

Die Reihenfolge der Ereignisse bleibt immer gleich, die Wahrnehmung ist hingegen stets individuell.

2.3 Auswirkungen von Emotionen

Eine Emotion nimmt erheblichen Einfluss auf das Denken und Handeln jedes Menschen. Dabei ist zu beachten, dass dies sowohl von Vor- als auch von Nachteil sein kann. Momente des plötzlichen Eckels, der Sorge oder des Schams, machen eine zunächst gewollte Handlung oft unmöglich und schränken die Person in ihrer freien Selbstbestimmung ein.

Zustände der Freunde, des Glücks und des Stolzes führen hingegen zu erhöhter Entscheidungsbereitschaft. Rationales Denken wird dadurch oftmals ausgeblendet.

Jedoch gibt es auch hier Überschneidungen. Mitleid, Trauer und auch Hass können Empathie für einen gezeigten TV-Spot, ein Plakat oder einen Internet-Banner ausdrücken und dadurch auch zu einer positiven Entscheidungsbereitschaft führen.

In Abbildung 1 wird die Kette der Ereignisse so definiert, dass ein Ereignis oder ein Reiz eine Emotion auslösen und diese zu einem Ausdruck bzw. Verhalten führt. Im Rahmen einer Werbeanalyse gibt es ein ein weiteres Modell, das der aus Abbildung 1 ähnelt, sich in einer Hinsicht jedoch unterscheidet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Emotion und Motivation

[...]


[1] Vgl. Schmidt-Atzert, L.: Lehrbuch der Emotionspsychologie, 1996, S.18.

[2] Vgl. Izard, Carroll E.: Die Emotionen des Menschen, 1981, S.20 und 25.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung von Emotion für die Werbung
Note
1,3
Jahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V430896
ISBN (eBook)
9783668737594
ISBN (Buch)
9783668737600
Dateigröße
617 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Emotionen, Werbung, Marketing-Mix, Wirkung, Information, Motivation, Sozialisation, Unterhaltung, Beeinflussung
Arbeit zitieren
Anonym, 2014, Die Bedeutung von Emotion für die Werbung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430896

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