Die App „Minute Journal“. Subjektivierung und Selbstoptimierung als tägliche Praxis

Kritische Analyse einer modernen Tagebuchform


Studienarbeit, 2017
20 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Analyse der App „Minute Journal“
1.1 Beschreibung und Funktionen
1.2 Auswertung der Ergebnisse des Close Reading
1.3 Kritik am Aufbau der App

2. Subjektivierungsprozess
2.1 Definition des Subjektivierungsbegriffs
2.2 Subjektivierungsvorgang der App
2.3 Vergleich der Schreibprozesse der beiden Tagebuchformen
2.4 Selbstoptimierung als tägliche Praxis

3. Fazit

4. Quellenverzeichnis

5. Abbildungsverzeichnis

Einleitung

Subjektivierung, Selbstoptimierung, Verwandlung, Umformung. Dies sind Ausdrücke, mit welchen eine App wirbt, die von sich selbst behauptet ein Tagebuch zu sein. Dieses Tagebuch formt und optimiert als tägliche Praxis das Selbst. Mit den Worten „start your day right off“, „improve your entire day“ und „let you focus on positivity“ [1] wird dem Verbraucher suggeriert, seinen Alltag zum Optimum avancieren zu können - und dies nur durch die mobile Applikation „Minute Journal“.[2]

Das Tagebuch ist schon lange im Blick der Wissenschaftler. Vor allem Medienwissenschaftler beobachten in der Praxis des Tagebuchschreibens einen wichtigen Prozess: Der Prozess der Subjektivierung. Im vorliegenden Fall umfasst dieser Prozess das Schreiben als eine Art Selbsthilfe oder als Anleitung sein Selbst zu optimieren. Die Verarbeitung emotionaler Prozesse, Ereignisse oder Gedanken führt somit zur Bildung eines einzigartigen Selbst, einem Charakter. Ging 1990 der weltweit erste Weblog online, ist man vor etwa fünf Jahren noch einen Schritt weitergegangen und hat eine App hervorgebracht, die diese Problematik auf eine andere Art und Weise aufgreift.[3]

In meiner Arbeit werde ich den Untersuchungsgegenstand „Minute Journal“ auf seine Beschaffenheit und seine Funktionalitäten untersuchen. Vergleichend wird das klassische Tagebuch zur Analyse herangezogen. Wird in dieser Arbeit vom klassischen Tagebuch gesprochen, handelt es sich um ein Tagebuch in Papierform ohne jegliche Einschränkungen. Der Fokus liegt auf der Analyse und dem Vergleich der vorliegenden Subjektivierungstechnik der App und des Tagebuchs. Werden meine Gedanken positiver? Wie beeinflusst die App meine Gedanken? Inwiefern strukturiert sie meinen Alltag? Inwiefern grenzt sich diese moderne Form des Tagebuchs von der klassischen ab?

1. Analyse der App „Minute Journal“

Im heutigen Zeitalter des Teilens, der Selbstoptimierung und der Persönlichkeitsentwicklung wirbt auch diese mobile Applikation mit großem Selbstoptimierungspotential. Mit einer neuen Technik sollen bspw. positive Effekte im persönlichen Denken erreicht werden. Vorreiter wie Timothy Ferriss demonstrieren es: Die Fürsorge, Entwicklung und Optimierung des eigenen Selbst war nie wichtiger. Ferriss arbeitet als Sprecher und ist Autor des Buchs „Die-4-Stundenwoche“. Er hat u.a. die Anwendung „Minute Journal“ bekannt gemacht. Sein Ziel ist es, ein glückliches und sinnvoll erfülltes Leben zu führen.[4] Diesen Trend greift die App „Minute Journal“ auf. Durch tägliches Beantworten immer gleicher Fragen soll eine Optimierung des Alltags erreicht werden, heißt es in der Beschreibung der App im Android-Appstore.[5] Mittels eines Close Reading soll die genaue Beschaffenheit der App sichtbar gemacht sowie die genaue Funktionsweise erläutert werden. Um in einem nächsten Schritt abschließend diese Ergebnisse analysieren zu können, werde ich diese in einen Zusammenhang mit Texten der Autoren Michel Foucault und Ulrich Bröckling setzen.

1.1 Beschreibung und Funktionen

Die Anbieter Minimalist Android Studios stehen laut eigenen Aussagen für ein simples, klares Design ohne Ausschmückungen.[6] Dies spiegelt sich in der folgenden Beschreibung des Layouts wieder. Nach dem Öffnen der Applikation zeigt sich ein zweigeteilter Bildschirm (siehe hierzu Screenshots im Anhang). Man hat die Möglichkeit den gestrigen Eintrag nachzulesen (Klick auf „Yesterday“) oder sich zum heutigen Eintragen zu begeben (Klick auf „Today“). Möchte der User sich den gestrigen Eintrag anschauen, wird dieser auf braun-gelbem Hintergrund gezeigt. Am oberen Bildschirmrand kann man in den alten Eintragungen navigieren (Tag/Monat/Jahr). Begibt man sich jedoch zum heutigen Eintrag, erscheint zunächst ein täglich wechselndes Zitat. Dieses Zitat kann auf Facebook geteilt werden (Beispiel-Zitat: „Start where you are. Use what you have. Do what you can. – Arthur Ashe“). Der Hintergrund ist hell- und dunkelblau. Nun gelangt der User zum zentralen Teil der App: der Beantwortung der Fragen. Dieser zentrale Teil kann in zwei Abschnitte unterteilt werden: den morgendlichen und den abendlichen Teil. Morgens wird gefragt: „I am appreciative for...“, „What will make today great?“. Hierbei sind jeweils drei Antwortmöglichkeiten auszufüllen, wobei nicht zwingend alle ausgefüllt sein müssen. „Daily affirmation:“ ist der zuletzt auszufüllende Teil des Parts am Morgen. Mit dem Befehl „Save“ sind die Antworten gespeichert und am Abend wird mit folgenden Fragen vervollständigt: „3 great things that I occured today…“ und „What could I improve upon today?“. Somit wird der Tag reflektiert abgeschlossen, wobei auch hier nicht zwingend alle Fragen ausgefüllt sein müssen. Über den Befehl „Complete“ ist dieser Teil gespeichert.

1.2 Auswertung der Ergebnisse des Close Reading

Nach dem detaillierten Beschreiben der App wird deutlich, wie stark diese auf Selbstoptimierung ausgerichtet ist. Durch gewisse Charakteristiken liegt der Fokus auf der zu erreichenden Entwicklung des Selbst. Wie dies erreicht wird und inwiefern das Selbst durch den Aufbau der App beeinflusst wird, soll an dieser Stelle genauer erläutert werden.

Zunächst zeigt die Tatsache, dass alte Eintragungen angesehen werden können, dass die Herausgeber der App schon hier an der Optimierung des Selbst ansetzen. Nicole Seifert stellt hinsichtlich des klassischen Tagebuchs eine Diskrepanz fest. Der Autor, welcher seine Tagebucheinträge erneut lese, erkenne sich selbst darin nicht wieder, wohingegen Leser dieser Eintragung, ihn als authentisch und real charakterisieren.[7] Im Vergleich zur Tagebuch-App stelle ich fest, dass genau dieser Aspekt essentiell ist. Die User sollen sich selbst entsprechend ihren alten Eintragungen analysieren und charakterisieren. Zudem müssen, als wichtigster Schritt, daraus Schlüsse gezogen werden, Schlüsse, die das Verhalten der User betreffen: Wie beschreibe ich Positives? Ist eine Veränderung festzustellen? Fällt es mir leicht oder schwer die Fragen zu beantworten? Seifert führt in ihrem Text das Beispiel einer Frau an, die sich selbst in ihrem Tagebuch nicht wiedererkennt. Sie schätze sich glücklicher ein, doch nach dem Lesen ihrer Eintragungen, bemerkt sie, dass sie in Wirklichkeit ein unglücklicher Mensch ist.[8] In diesem Beispiel wird deutlich, dass der Fokus der App ausschließlich auf die positiven Ereignisse des Lebens bezogen ist. Beschränkt sich der User auf die Anwendung, können ihm keine negativen Aspekte auffallen. Natürlich können User bspw. Kritik an ihrer Vorgehensweise üben, doch bleibt die Subjektivierung auf das alleinige Nachlesen der positiv erlebten Ereignisse beschränkt. Nichtsdestotrotz kann es auch hier zur von Nicole Seifert festgestellten Diskrepanz kommen. Diese bestehe darin, dass der Autor sich als enorm glückliche Person nicht wiedererkennt, was hingegen positive Auswirkungen auf das Selbst hat. Die App bringt somit den Autor dazu einen ersten wichtigen Schritt zu machen: nämlich sich selbst als glücklicher zu erkennen und daraus zu lernen. Zudem wird dieser Prozess sichtbar. Darüber hinaus gibt die Formulierung der Fragen gewisse Antwortmöglichkeiten vor. Das bedeutet, z.B. die Frage „What will make today great?“ lässt keine negative Antwort zu. Dem Autor wird somit eine Denkrichtung durch die Konzeption der Fragen vorgegeben, welche selbstverständlich sein Denken schon an dieser Stelle beeinflusst.

Über den Emailkontakt zu den Entwicklern habe ich eine wichtige Aussage ihrerseits erhalten: „The reason that there are entries for both the morning and night is because this helps reinforce the behavior more than entering entries at the beginning of the day would.“[9] Die Entwickler der App haben also bewusst eine Unterbrechung in das Tagebuchschreiben eingefügt. Der Fakt, dass die morgendliche Eintragung von der am Abend getrennt ist, soll dazu führen, dass der Autor seinen Tag viel bewusster erlebt und sich aktiv positiver verhält. Er erlebe den Alltag mit dem Wissen, dass abends zwei Fragen beantwortet werden sollen. Da diese Fragen eine klar positive Natur aufweisen, werde im Alltag auf dies verstärkt geachtet. Selbstverständlich muss geklärt werden, ob dies in allen Fällen zutrifft. Für einige User ist diese Aufteilung der Fragen sinnvoll, für andere könnte sie möglicherweise unpraktisch oder unnütz sein. Des Weiteren kann in negativen Ereignissen versucht werden Positives zu erkennen. Dabei liegt die Betonung auf dem Versuch darin, denn selbstverständlich ist nicht immer und in jedem schlechten Ereignis Positives vorhanden. Seifert stellt hierzu die These auf, dass der Autor eines klassischen Tagebuchs im Laufe eines Tages etwas unterlassen könnte, damit es im Anschluss daran nicht aufgeschrieben werden muss.[10]

Weniger bedeutend in der Medienwissenschaft, ist es dennoch interessant einen Aspekt der Farbtheorie anzuführen. Mit der Farbe Blau wird Ruhe und Entspannung suggeriert. Somit lenkt die Applikation den Anwender in die richtige Stimmung. Ist man entspannt und ruhig, fällt es leichter Gedanken zu formulieren.[11] Passend hierzu wirkt die Farbe Orange als Kraftspender, sie soll emotionale Wärme hervorrufen. „Pessimismus, Depression […] werden verblüffend positiv beeinflusst.“[12] Liest ein Benutzer der App seine alten Eintragungen, fördert die App direkt durch ihre Farbwahl das Wirken dieser Effekte. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Gesagten der Hersteller und der medialen Ausführung dessen.

Inwiefern das Selbst durch genau solche Prozesse geformt wird, werde ich im zweiten Teil ergründen.

1.3 Kritik am Aufbau der App

Bezüglich des vorigen Punkts, darf nicht unerwähnt bleiben, dass auch negative Ereignisse das Selbst formen: „daß die Traurigkeit eher zur Feder greift als die Fröhlichkeit“.[13] Beschränken sich die User auf die App, birgt diese die Gefahr, dass der Autor neben allen positiven Effekten negative Ereignisse nicht verarbeitet. Es ist allerdings bekannt, dass eine Selbstformung auch durch solche vollzogen wird. Durch die Freiheit zu schreiben, was man möchte, tritt dieses Problem beim klassischen Tagebuch nicht auf. Die App beinhaltet (noch) keine weiterführenden Möglichkeiten, wie dies erfolgen könnte. Die Umsetzung negativ erlebter Erfahrungen wird in dieser Arbeit nicht behandelt.

2. Subjektivierungsprozess

Im folgenden Abschnitt soll „das Selbst“ näher behandelt werden. Was ist dieses Selbst? Kann ich es beeinflussen? Wirkt es aktiv in mir? Wann bemerke ich es? Nachfolgend auf den Begriff des „Selbst“ wird von Selbstfindung, Selbstentfremdung, Subjektivierung und Optimierung gesprochen. Zentral soll in diesem Abschnitt der Prozess der Subjektivierung in der App untersucht werden. In einem letzten Schritt werden schließlich der Schreibprozess sowie die tägliche Praxis näher eruiert.

2.1 Definition des Subjektivierungsbegriffs

Im Folgenden möchte ich auf den Begriff der Subjektivierung eingehen, dazu werde ich mich hauptsächlich auf zwei Texte von Ulrich Bröckling und Michel Foucault konzentrieren. Im Diskurs dieses Begriffes gab es viele verschiedene Definitionen, die ihn vielfältig und unterschiedlich aufgriffen.

Subjektivierung ist ein sehr komplexer Prozess, der Subjekte schafft. Diese sind nicht gegeben, sondern entstehen aus diesem komplexen Prozess heraus.[14] Dieser Prozess wird durch verschiedene Aspekte, Geschehnisse, Techniken usw. beeinflusst. Es handelt sich um einen aktiven Konstitutionsprozess, welcher das Werden beschreibt.[15] Michel Foucault führte hierbei zunächst den Begriff des „assujettissement“ ein, aus welchem sich im Deutschen dann der Begriff der Subjektivierung etablierte. Foucault greift den Begriff als einen aktiven Part auf, welchen er als „Konstitution seiner selber als Subjekt“[16] beschreibt. In seinem Aufsatz „Technologien des Selbst“ schreibt er über genau die benannten Prozesse und Vorgänge:

Technologien des Selbst [ermöglichen] […]es dem Einzelnen […], aus eigener Kraft oder mit Hilfe anderer eine Reihe von Operationen an seinem Körper oder seiner Seele, seinem Denken, seinem Verhalten und seiner Existenzweise vorzunehmen, mit dem Ziel, sich so zu verändern, daß er einen gewissen Zustand des Glücks, der Reinheit der Weisheit, der Vollkommenheit oder der Unsterblichkeit erlangt.“[17]

Dieses Zitat zeigt auf, wobei es beim Vorgang der Subjektivierung ankommt. Das Verhalten, die Denkweise usw. sind betroffen, um u.a. eine Vollkommenheit zu erreichen. Des Weiteren spricht Foucault in seinen Texten von einer „Sorge um sich selbst“[18]. Diese Sorge bezieht er auf eine gewisse Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Zu erkennen, wer man ist, wie und wodurch man zu diesem „Jemand“ geworden ist, ist die grundlegende Frage der Subjektivierung. Indem man das Subjekt, also sich selbst, mit einer Situation konfrontiert, soll die Seele beobachtet und überprüft werden.[19]

Anschließend daran erweitert Ulrich Bröckling die Definition um den Ausdruck „Regime des Selbst“. Er übernimmt Ansichten Foucaults. Spricht er von „Regime des Selbst“, handelt es sich um Programme, Strategien und Taktiken, durch welche ein Mensch zum Subjekt geformt. Dieses Regime und diese Techniken beschreiben also den Vorgang der Subjektivierung.[20] Diese Arbeit am Selbst ist nie abgeschlossen und unvermeidbar. Interessant ist, wie genau dies vor sich geht:

„Das Subjekt nimmt die Kräfte auf, denen es ausgesetzt ist, und modifiziert ihre Ansatzpunkte, Richtungen und Intensitäten. Dabei biegt es diese Kräfte nicht zuletzt um und richtet sie auf die eigene Person. […] Die Machtausübung wird reflexiv; das Subjekt realisiert sich als Beziehung zu sich.“[21]

Hier wird deutlich, wie wichtig Fremdeinwirkungen auf das Selbst sind. Kräfte und Wirkungen, die diese besitzen, wendet das Selbst an, um Arbeit an sich selbst zu üben. Diese Fremdeinwirkungen können Kritiken anderer Menschen, Medien, Erlebnisse des Alltags usw. sein.

[...]


[1] Minimalist Android Studios (2015): Minute Journal. In: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.minimal.barry.minutejournal&hl=de

[2] Ich werde mich in dieser Arbeit auf die Android-Applikation namens „Minute Journal“ konzentrieren, welche von Minimalist Android Studios angeboten wird.

[3] Vgl. Warndorf, Daniela (2012): Die Geschichte des Weblogs. In: http://www.carta.info/46871/die-geschichte-des-weblogs/

[4] Vgl. Der Audio Verlag: Timothy Ferris: http://www.der-audio-verlag.de/autoren/ferriss-timothy/

[5] Vgl. Minimalist Android Studio: Minute Journal (2015): https://play.google.com/store/apps/details?id=com.minimal.barry.minutejournal&hl=de

[6] Vgl. Minimalist Android Studio: Minute Journal (2015): https://play.google.com/store/apps/details?id=com.minimal.barry.minutejournal&hl=de

[7] Vgl. Seifert, Nicole (2008): Tagebuchschreiben als Praxis. In: Renate Hof und Susanne Rohr (Hg.): Inszenierte Erfahrung. Gender und Genre in Tagebuch, Autobiographie, Essay. Tübingen: Stauffenberg. S.39

[8] Vgl. Seifert (2008): Tagebuchschreiben als Praxis. S.39

[9] Minimalist Android Studios: Jeff Hong (Emailkontakt)

[10] Vgl. Seifert (2008): Tagebuchschreiben als Praxis. S.44

[11] Vgl. Mayrhofer, Ronald: Kraft der Farben – Die Farbe Blau. In: https://www.lichtkreis.at/wissenswelten/welt-der-farben/die-farbe-blau/

[12] Mayrhofer, Ronald: Kraft der Farbe – Die Farbe Orange. In: https://www.lichtkreis.at/wissenswelten/welt-der-farben/die-farbe-orange/

[13] Seifert (2008): Tagebuchschreiben als Praxis. S.41

[14] Vgl. Gelhard, Andreas; Alkemeyer, Thomas; Ricken, Norbert (Hg.): Techniken der Subjektivierung. München: Wilhelm Fink. S. 10 (Vorwort)

[15] Vgl. Ricken, Norbert (2015): Zur Logik der Subjektivierung. In: Gelhard, Andreas; Alkemeyer, Thomas; Ricken, Norbert (Hg): Techniken der Subjektivierung. München: Wilhelm Fink. S. 31

[16] Ricken (2015): Zur Logik der Subjektivierung. S. 32

[17] Foucault, Michel (1982): Technologie des Selbst. In: Martin, Luther H.; Gutmann, Huck; Hutton, Patrick H. (Hg.) (1993): Technologien des Selbst. Frankfurt am Main: S. Fischer. S. 26

[18] Foucault (1982): Technologie des Selbst. S. 28

[19] Vgl. Foucault (1982): Technologie des Selbst. S. 47

[20] Vgl. Bröckling, Ulrich (2007): Regime des Selbst – Ein Forschungsprogramm. In: Bonacker, Thorsten; Reckwitz, Andreas (Hg.): Kulturen der Moderne. Soziologische Perspektiven der Gegenwart. Frankfurt/New York: Campus. S. 121

[21] Bröckling (2007): Regime des Selbst. S.122

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Die App „Minute Journal“. Subjektivierung und Selbstoptimierung als tägliche Praxis
Untertitel
Kritische Analyse einer modernen Tagebuchform
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar
Note
1,5
Autor
Jahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V431018
ISBN (eBook)
9783668750531
ISBN (Buch)
9783668750548
Dateigröße
685 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tagebuch, App, Minute Journal, Subjectivierungsprozess, Schreibprozess, Verwandlung, Medien, Dokumentation, Selbstdokumentation, Selbstreflexion
Arbeit zitieren
Daniela Scharf (Autor), 2017, Die App „Minute Journal“. Subjektivierung und Selbstoptimierung als tägliche Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431018

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