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Einsamkeit von Senioren in Seniorenheimen

Title: Einsamkeit von Senioren in Seniorenheimen

Term Paper , 2001 , 25 Pages , Grade: 1

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Social Psychology
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Eine erste Annäherung an das Thema „Einsamkeit“ zeigte schon bei der Literaturrecherche, daß es eine Fülle von Ansatzmöglichkeiten gibt, sich diesem Thema zu nähern. So gibt es etwa eine Geschichte der Einsamkeit, eine Philosophie der Einsamkeit, eine Soziologie der Einsamkeit, eine Psychologie der Einsamkeit sowie theologische, therapeutische und medizinische Ratgeber zur Bewältigung von Einsamkeit, um nur einige Beispiele zu nennen.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf den psychologischen Aspekten der Einsamkeit in hauptsächlicher Anlehnung an die Arbeit von Reinhold Schwab und der Habilitationsschrift von Eberhard Elbing. Darüber hinaus habe ich mich bemüht, um der Forderung nach Interdisziplinarität gerecht zu werden, auch andere Disziplinen, wie etwa die Soziologie einfließen zu lassen.
Die Arbeit gliedert sich grob in vier Teile. Zunächst habe ich eine Begriffsklärung und Eingrenzung des Themas vorgenommen. In einem zweiten Teil werden die besonderen Aspekte der Einsamkeit für Senioren untersucht, worauf im dritten Teil eine Spezifizierung auf Senioren im Altersheim folgt. Schließlich habe ich mich in dem vierten Teil mit Aspekten der Bewältigung und der Intervention bei Einsamkeit beschäftigt.

Eine auch nur annähernde Vollständigkeit des Themas, selbst in der erwähnten Eingrenzung ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich, allerdings werden einige interessante Zusammenhänge deutlich und einige Anregungen zur Vermeidung und Prävention von Einsamkeit gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

1. Einsamkeit: Bedeutung, Begriff, Erleben

2. Einsamkeit im Alter

3. Einsamkeit im Altersheim

4. Aspekte und Konzepte der Bewältigung und Intervention bei Einsamkeit

4.1 Grundlegende Aspekte

4.2 Überlegungen zur Prävention

4.2.1 Präventionsmöglichkeiten auf gruppenspezifischer Ebene

4.2.2 Ansätze auf interaktionaler Ebene

4.2.3 Präventive Möglichkeiten auf struktureller Ebene

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Einsamkeit im Kontext des Älterwerdens, mit einem besonderen Fokus auf die spezifische Lebenssituation von Senioren in Altersheimen, um Faktoren zu identifizieren, die zur Entstehung von Einsamkeit beitragen, und daraus Ansätze für präventive Maßnahmen und Bewältigungsstrategien abzuleiten.

  • Psychologische Grundlagen und Definition des Begriffs Einsamkeit
  • Analyse der Einflussfaktoren für Einsamkeit im fortgeschrittenen Lebensalter
  • Untersuchung der spezifischen Belastungssituation in Altenheimen
  • Strategien der Einsamkeitsbewältigung und professionelle Interventionsansätze
  • Präventionsmöglichkeiten auf gruppen-, interaktionaler und struktureller Ebene

Auszug aus dem Buch

3. Einsamkeit im Altersheim

Betrachtet man die Situation alter Menschen in Altersheimen bzw. Seniorenresidenzen, so stellt man fest, daß die oben genannten Einsamkeit begünstigenden Variablen gehäuft auftreten. Zunächst ist festzustellen, daß die Bewohner eines Altersheims zum großen Teil zu den älteren Senioren (über 70 Jahre) zählen, und somit, wie oben beschrieben, in die Gruppe fallen, bei der Einsamkeit in verstärktem Maß auftritt.

Menschen, die in ein Altersheim umziehen, tun dies meistens nicht ausschließlich aus freien Stücken, sondern auch auf Anraten bzw. Drängen von ihnen nahestehenden Personen.

Vor diesem Hintergrund wird fraglich, inwiefern solche, dem alten Menschen nahestehende Personen als Vertrauenspersonen angesehen werden können. So ist es naheliegend, daß sich die Senioren „überrumpelt“ und „abgeschoben“ fühlen, so daß ein bestehendes Vertrauensverhältnis, wenn nicht zerstört, zumindest angekratzt wird. Da die allerwenigsten Senioren, die in ein Altersheim ziehen, noch einen (Ehe-) Partner haben und so schon eine Vertrauensperson verloren haben, wirkt ein solcher Vertrauensbruch kumulativ bezüglich der Einsamkeit, da sich nicht nur ein Gefühl des Alleingelassens einstellen kann, sondern sogar das Gefühl, daß sich ehemals vertraute Personen gegen einen gewandt haben.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorbemerkung: Die Autorin legt den Schwerpunkt auf psychologische Aspekte der Einsamkeit und erläutert die interdisziplinäre Ausrichtung sowie den Aufbau der Arbeit.

1. Einsamkeit: Bedeutung, Begriff, Erleben: Dieses Kapitel definiert Einsamkeit als ein vielschichtiges Phänomen und unterscheidet es von Alleinsein und sozialer Isolation.

2. Einsamkeit im Alter: Es wird analysiert, warum das Altern per se nicht zwingend zu Einsamkeit führt und welche variablen Einflussfaktoren wie Gesundheit oder Partnerschaft eine Rolle spielen.

3. Einsamkeit im Altersheim: Hier wird aufgezeigt, wie spezifische institutionelle Faktoren, wie Fremdbestimmung und Verlust von Autonomie, die Einsamkeit im Heimalltag verstärken.

4. Aspekte und Konzepte der Bewältigung und Intervention bei Einsamkeit: Das abschließende Kapitel diskutiert verschiedene Ebenen der Prävention und die Notwendigkeit, individuelle Strategien zur Einsamkeitsbewältigung zu fördern.

Schlüsselwörter

Einsamkeit, Alter, Seniorenheim, soziale Isolation, Vertrauensperson, Prävention, Kontrollverlust, psychisches Wohlbefinden, Interdisziplinarität, Sozialkontakt, Bewältigungsstrategien, Fremdbestimmung, Lebensqualität, Bindung, Autonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Entstehungsursachen, Erscheinungsformen und Bewältigungsmöglichkeiten von Einsamkeit, insbesondere bei Senioren, die in einem Altersheim leben.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Definition von Einsamkeit, den spezifischen Lebensumständen älterer Menschen und der Frage, wie durch Prävention und professionelle Hilfe Einsamkeitsgefühlen entgegengewirkt werden kann.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Senioren im Altersheim besonders gefährdet sind, und Strategien aufzuzeigen, wie Einrichtungen und soziales Umfeld diesen Gefahren präventiv begegnen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und sich dabei primär auf psychologische Konzepte und gerontologische Forschungsbefunde stützt.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffsbestimmungen geklärt, dann die Risikofaktoren für Einsamkeit im Alter erörtert und schließlich die institutionellen Rahmenbedingungen von Seniorenheimen kritisch hinterfragt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Einsamkeit, soziales Eingebundensein, institutionelle Fremdbestimmung, Autonomie und der Verlust von Vertrauenspersonen.

Inwiefern beeinflusst der Umzug in ein Heim die Einsamkeit?

Durch den Verlust des gewohnten Lebensraums, das Gefühl des "Abgeschobenwerdens" und die fremdbestimmten Tagesabläufe kann das Risiko für Vereinsamung trotz der Anwesenheit vieler anderer Menschen zunehmen.

Welche Rolle spielt die "Vertrauensperson" in der Arbeit?

Die Autorin identifiziert das Vorhandensein einer Vertrauensperson als einen der wichtigsten Prädiktoren für psychisches Wohlbefinden und als stärkstes Präventivum gegen das Empfinden von Einsamkeit.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Einsamkeit von Senioren in Seniorenheimen
College
University of Wuppertal
Grade
1
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2001
Pages
25
Catalog Number
V43116
ISBN (eBook)
9783638409896
Language
German
Tags
Einsamkeit Senioren Seniorenheimen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2001, Einsamkeit von Senioren in Seniorenheimen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43116
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