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Soziale Schichtung, Besitz und Macht. Der Zusammenhang von Machtchancen und Schichtzugehörigkeit

Titel: Soziale Schichtung, Besitz und Macht. Der Zusammenhang von Machtchancen und Schichtzugehörigkeit

Hausarbeit , 2017 , 12 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Claudia Schneider (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inwiefern die Machtchancen im Sozialen mit der Schichtzugehörigkeit zusammenhängen, soll hier thematisiert werden. Dazu wird im ersten Teil eine Definition von Macht gegeben, die deutsche Gesellschaft in soziale Schichten nach dem Modell von Ralf Dahrendorf eingeteilt, durch den mehrdimensionalen Raum von Pierre Bourdieu die Schichtzugehörigkeit genauer beschrieben und die Entökonomisierung des Kapitals erklärt. Im zweiten Teil der Hausarbeit werden erstens die Machtchancen von höheren sozialen Schichten, zweitens die Machtchancen von niedrigeren sozialen Schichten und drittens die Machtchancen von der Mittelschicht beispielhaft erklärt. Im Fazit soll die Frage der Hausarbeit endgültig geklärt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Erklärungen der Theorien

3 Der Zusammenhang von Machtchancen und Schichtzugehörigkeit

3.1 Die Machtchancen von höheren sozialen Schichten

3.1.1 Autoritative Machtchancen der höheren sozialen Schichten

3.1.2 Instrumentelle Machtchancen der höheren sozialen Schichten

3.2 Die Machtchancen von niedrigeren sozialen Schichten

3.2.1 Autoritative Machtchancen für die niedrigeren sozialen Schichten

3.2.2 Instrumentelle Machtchancen für die niedrigeren sozialen Schichten

3.3 Die Machtchancen der Mittelschicht

3.3.1 Autoritative Machtchancen der Mittelschicht

3.3.2 Instrumentelle Machtchancen der Mittelschicht

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Schichtzugehörigkeit und den individuellen Machtchancen innerhalb der deutschen Gesellschaft unter Berücksichtigung soziologischer Theorien.

  • Definition und theoretische Einordnung von Macht nach Heinrich Popitz
  • Soziale Schichtstruktur der deutschen Gesellschaft nach Ralf Dahrendorf
  • Analyse des mehrdimensionalen Raums nach Pierre Bourdieu
  • Vergleichende Untersuchung autoritativer und instrumenteller Machtchancen in verschiedenen sozialen Schichten

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Machtchancen höherer sozialer Schichten

Zu den höheren sozialen Schichten gehören nach dem Schichtmodell von Dahrendorf die Elite und die Dienstklasse. In dem Buch „Kleider machen Leute“ von Gottfried Keller lässt sich darstellen, wie Leute einen Vertrauensvorschuss durch gutes Aussehen bekommen. Der Hauptcharakter der Erzählung ist von Beruf Schneider. Dadurch hatte er ein gepflegtes Äußeres und edle Kleidung, obwohl er kaum Geld hatte. Eines Tages verlor er jedoch seine Arbeit und musste die Stadt verlassen. Auf seinem Weg traf er einen Kutscher, der dem Schneider anbot in dem Reisewagen mitzufahren. Als sie an dem nächsten Gasthof ankamen, hielten die Anwesenden den Schneider wegen seinem Erscheinungsbild und dem Reisewagen für einen „Prinz oder Grafensohn“ (Keller 1941, S. 5). Dadurch hatte der Wirt ihm Essen und ein Zimmer gegeben, ohne sich vorher zu erkundigen, ob der Schneider ihm dies überhaupt bezahlen könne oder nicht. (Keller 1941, S. 1ff) Diesen Vertrauensvorschuss gibt es noch heute und auch bei Pierre Bourdieu ist er durch das ökonomische Kapital gekennzeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende soziale Ungleichheit in Deutschland und stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Machtchancen und Schichtzugehörigkeit.

2 Erklärungen der Theorien: Dieses Kapitel definiert den Machtbegriff nach Popitz sowie das Schichtmodell von Dahrendorf und führt das Konzept des sozialen Raums nach Bourdieu ein.

3 Der Zusammenhang von Machtchancen und Schichtzugehörigkeit: Im Hauptteil werden exemplarisch die autoritativen und instrumentellen Machtchancen der höheren, niedrigeren und mittleren sozialen Schichten analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert gesellschaftliche Lösungsansätze für die ungleiche Verteilung von Machtchancen, wie etwa eine Lohnangleichung oder eine Vermögenssteuer.

Schlüsselwörter

Machtchancen, soziale Schichten, Schichtzugehörigkeit, Soziologie, autoritative Macht, instrumentelle Macht, ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziale Ungleichheit, Vermögensungleichheit, Dahrendorf, Bourdieu, Popitz, Gesellschaftsmodell, Machtdifferentiale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht die persönlichen Möglichkeiten zur Ausübung von Macht beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die soziologische Machttheorie, Modelle der sozialen Schichtung in Deutschland sowie die Analyse ökonomischer und kultureller Kapitalformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die ungleiche Verteilung von Machtchancen zwischen den Schichten zu verdeutlichen und Mechanismen wie den "Vertrauensvorschuss" zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und verknüpft diese mit literarischen Beispielen, um soziale Machtphänomene zu illustrieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung autoritativer und instrumenteller Machtchancen für die Elite, die Mittelschicht und die unteren Schichten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Macht, Schichtmodell, Kapital (ökonomisch/kulturell), soziale Ungleichheit und Lebenschancen.

Warum spielt die Literatur bei der Analyse der Machtchancen eine Rolle?

Literaturbeispiele wie "Kleider machen Leute" dienen als anschauliche Illustrationen für soziale Mechanismen, wie etwa die Zuweisung von Status durch das Erscheinungsbild.

Welche Rolle spielt die Vermögenssteuer in den Schlussfolgerungen der Arbeit?

Die Vermögenssteuer wird als politischer Lösungsansatz diskutiert, um die Vermögensungleichheit zu reduzieren und dadurch die instrumentelle Macht besser zu verteilen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Schichtung, Besitz und Macht. Der Zusammenhang von Machtchancen und Schichtzugehörigkeit
Hochschule
Universität Trier
Note
2,3
Autor
Claudia Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V431197
ISBN (eBook)
9783668743526
ISBN (Buch)
9783668743533
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale schichtung besitz macht zusammenhang machtchancen schichtzugehörigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Schneider (Autor:in), 2017, Soziale Schichtung, Besitz und Macht. Der Zusammenhang von Machtchancen und Schichtzugehörigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431197
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