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Auswirkungen der FAST Studie auf die logistischen Prozesse in der Automobilindustrie

Title: Auswirkungen der FAST Studie auf die logistischen Prozesse in der Automobilindustrie

Presentation (Elaboration) , 2005 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Steczek (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Die deutsche Automobilindustrie zählt zu einer der wichtigsten Branchen unseres Landes. Nicht zuletzt handelt es sich hierbei um eine der Traditionsreichesten und eine der ältesten Branchen unseres Landes. In den vergangenen Jahren hat sich die Automobilbranche immer wieder als eine zuverlässige Stütze der deutschen Konjunktur erwiesen. Zählt man alle direkten und indirekten Bereiche der Automobilindustrie zusammen, so finden heute ca. 5,3 Mio. Menschen Arbeit in diesem Industriezweig.
Mit einem Betrag von rund 140 Mrd. Euro in 2003 hat die Automobilindustrie mehr als 80 % des gesamten deutschen Exportüberschusses erwirtschaftet. Hierzu hat vor allem die hohe Investitionstätigkeit in F&E beigetragen. Mit rund 13 Mrd. Euro entfiel 2003 mehr als ein Drittel der deutschen Industrieinvestitionen auf die Automobilbranche.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Inhalt der FAST 2015 – Studie und versucht die Auswirkungen auf die logistischen Prozesse in der Automobilindustrie aufzuzeigen. Zunächst möchte ich die Kernaussagen der FAST 2015 – Studie für die Automobilhersteller und die Zulieferindustrie erörtern. Anschließend werde ich auf damit zusammenhängende Veränderungen eingehen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 FAST 2015 – Studie

2.1 Allgemeines

2.2 Prognose Automobilhersteller

2.3 Prognose Automobilzulieferer

3 Supply Chain Management

3.1 Schnittstellen

3.2 Erweiterung der Handlungsspielräume

3.3 Fertigungstiefe und Beschaffungsvolumen

4 Vernetzte Fabrik

5 Lieferantenansiedlung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der FAST 2015-Studie auf die logistischen Prozesse der Automobilindustrie, mit dem primären Ziel, die strukturellen Veränderungen in der Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und Zulieferern aufzuzeigen und deren Konsequenzen für die Logistik zu analysieren.

  • Strukturelle Neuausrichtung der Wertschöpfungskette durch die FAST 2015-Studie.
  • Verlagerung von Fertigungsumfängen und Prozessen auf die Automobilzulieferindustrie.
  • Optimierung logistischer Schnittstellen und Anforderungen an das Supply Chain Management.
  • Entwicklungskonzepte wie die vernetzte Fabrik und moderne Lieferantenansiedlungsstrategien.

Auszug aus dem Buch

3 Supply Chain Management

SCM ist eine Form der integrierten Planung, Steuerung und Kontrolle aller in einer Lieferkette auftretenden logistischen Aktivitäten. Das SCM beinhaltet die unternehmensübergreifende Prozessverbesserung, da Kunden, Lieferanten und weitere Dienstleister in die logistische Kette, oder auch Wertschöpfungskette einbezogen werden. Hierbei wird versucht durchgängige, übergreifende Prozesse zu realisieren.8 Der Materialfluss verläuft in der Regel entlang der Wertschöpfungskette vom Lieferanten bis zum Kunden. Der Informationsfluss hingegen kann in beide Richtungen laufen, ausgelöst durch gegenläufige Informationsbeziehungen, wie z.B. Bestellungen und Rechnungen.

Durch den in der FAST - Studie beschriebenen Strukturwandel kommt es zu einer neuen Arbeitsteilung in der Automobilindustrie. Große Teile der Entwicklung und der Produktion, die nicht markenprägend sind, werden auf die Zulieferer verlagert. Betrachtet man diese Veränderungen im Gesamtkontext, so kommt es zu einer Verlagerung der Prozesse auf die Zulieferer, also retrograd entlang der Wertschöpfungskette. Die Verantwortung und auch die Aufgaben der Zulieferer steigen, während die OEM bei der Integration und der Schaffung neuer Kooperationsnetzwerke gefragt sein werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung der deutschen Automobilindustrie und führt in den Kontext der FAST 2015-Studie sowie deren Zielsetzung ein.

2 FAST 2015 – Studie: Dieses Kapitel beschreibt die Kernergebnisse der Studie bezüglich der künftigen Arbeitsteilung und prognostiziert die Entwicklungen für Hersteller und Zulieferer bis 2015.

3 Supply Chain Management: Es wird die Rolle des SCM bei der Gestaltung unternehmensübergreifender Prozesse erläutert und analysiert, wie sich der Strukturwandel auf Schnittstellen, Handlungsspielräume und das Beschaffungsvolumen auswirkt.

4 Vernetzte Fabrik: Hier wird das Konzept der vernetzten Fabrik als Knotenpunkt in einem hierarchischen Unternehmensnetzwerk unter Berücksichtigung von Effizienz und Transparenz diskutiert.

5 Lieferantenansiedlung: Das Abschlusskapitel thematisiert die räumliche Konzentration der Wertschöpfung sowie Ansätze wie JIS-Anlieferung und das Perlenkettenkonzept zur Prozessoptimierung.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, FAST 2015, Supply Chain Management, Wertschöpfungskette, Zulieferer, OEM, Logistikprozesse, Fertigungstiefe, Vernetzte Fabrik, Lieferantenansiedlung, JIS, Perlenkettenkonzept, Strukturanpassung, Prozessoptimierung, Unternehmensnetzwerk.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der FAST 2015-Studie auf die logistischen Prozesse und die zukünftige Arbeitsteilung innerhalb der Automobilindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Schwerpunkte sind die veränderte Wertschöpfungsstruktur, die steigende Bedeutung der Zulieferer, die Optimierung des Supply Chain Managements und neue Ansätze in der Fabrikplanung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die durch die FAST 2015-Studie identifizierten Strukturveränderungen zu erörtern und deren Konsequenzen für die Logistik, wie z.B. bei der Lieferantenanbindung, aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse der FAST 2015-Studie sowie auf die Auswertung relevanter Fachliteratur zu Logistik und Produktionsorganisation.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Prognosen für Automobilhersteller und Zulieferer, die Auswirkungen auf das Supply Chain Management, das Konzept der vernetzten Fabrik sowie Strategien zur Lieferantenansiedlung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Automobilindustrie, Wertschöpfungskette, Zuliefererintegration, SCM und moderne Logistikkonzepte wie das Perlenkettenkonzept.

Was bedeutet der Begriff "retrograde Verlagerung" der Prozesse in diesem Kontext?

Dies beschreibt die Verschiebung von Entwicklungs- und Produktionsaufgaben entlang der Wertschöpfungskette hin zu den Zulieferbetrieben, weg von den Automobilherstellern.

Warum spielt das "Perlenkettenkonzept" eine so wichtige Rolle für die Logistik?

Es ermöglicht eine Just-in-Sequence-Anlieferung über weite Distanzen, wodurch eine Ansiedlung der Lieferanten in unmittelbarer Nähe nicht mehr zwingend erforderlich ist.

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Details

Title
Auswirkungen der FAST Studie auf die logistischen Prozesse in der Automobilindustrie
College
University of Applied Sciences Ingolstadt
Course
Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik
Grade
1,3
Author
Christian Steczek (Author)
Publication Year
2005
Pages
34
Catalog Number
V43149
ISBN (eBook)
9783638410182
Language
German
Tags
Auswirkungen FAST Studie Prozesse Automobilindustrie Beschaffungs- Produktions- Distributionslogistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Steczek (Author), 2005, Auswirkungen der FAST Studie auf die logistischen Prozesse in der Automobilindustrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43149
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