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Die Lepra im 11. - 15. Jahrhundert in Deutschland. Das Melaten zu Köln

Titel: Die Lepra im 11. - 15. Jahrhundert in Deutschland. Das Melaten zu Köln

Hausarbeit , 2014 , 18 Seiten

Autor:in: Al Min (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Die Lepra wütete in ganz Europa. Menschen wurden wie Aussätzige behandelt. Doch wie sah es in Köln aus?

Als Mieselsucht, „uzsatz“ und als Krankheit des heiligen Lazarus wurde die Lepra im Mittelalter bezeichnet. So vielseitig die Bezeichnungen waren so vielseitig waren die Krankheiten, die darunter gefallen sind. Heute ist die Lepra in Europa so gut wie ausgerottet worden, jedoch gab es eine Zeit, in der ein Teil der europäischen Bevölkerung mit Lepra infiziert war. Die Bevölkerung fürchtete die Krankheit, durch die man Verformungen und Verfärbungen am Körper bekam. Auch wenn die Lepra nicht so tödlich wie die Pest war, veranlasste die Seuche die Menschen dazu, die Infizierten systematisch auszugrenzen. Eine Infizierung mit der Lepra bedeutete für den Menschen im Mittelalter eine enorme Wandlung seines Lebens.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Lepra
    • Die Krankheit Lepra
    • Die Lepraschau
    • Der Alltag eines Leprosen
  • Leprosorien
    • Die Leprosorien
    • Das Melaten zu Köln
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit der Lepra im 11. - 15. Jahrhundert in Deutschland, am Beispiel des Melaten zu Köln. Sie untersucht die Krankheit Lepra, ihre Ausbreitung, die Lepraschau und den Alltag von Leprosen. Außerdem werden Leprosorien, insbesondere das Melaten zu Köln, analysiert.

  • Die Krankheit Lepra: Symptome, Verbreitung und Behandlung im Mittelalter.
  • Die Lepraschau: Die Diagnosemethoden und die Rolle des Melaten bei der Untersuchung von Lepra-Verdächtigen.
  • Der Alltag eines Leprosen: Die Lebensbedingungen, soziale Ausgrenzung und die Rolle der Kirche.
  • Leprosorien: Die Entstehung, Organisation und Funktion von Leprosorien im Mittelalter.
  • Das Melaten zu Köln: Die Geschichte, Organisation und Bedeutung des Melaten als Leprosorium.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung beschreibt die Lepra im Mittelalter als „Mieselsucht“, „uzsatz“ und Krankheit des heiligen Lazarus. Sie beleuchtet die Angst der Bevölkerung vor der Krankheit und die soziale Ausgrenzung der Infizierten.

Die Lepra

Die Krankheit Lepra

Dieses Kapitel behandelt die bakterielle Infektion, die durch das Bakterium „Mycobacterium Leprae“ verursacht wird. Die Inkubationszeit, die Symptome, die Ausbreitung und die Sterblichkeit der Krankheit werden erläutert. Die Bedeutung eines intakten Immunsystems bei der Abwehr der Krankheit und die Übertragungswege werden ebenfalls beschrieben.

Die Lepraschau

Das Kapitel beschreibt die Verfahren zur Diagnose von Lepra-Verdächtigen. Die Rolle der weltlichen und geistlichen Behörden, die Durchführung der Untersuchung durch Priester und später durch Ärzte, die Diagnosemethoden und die Bedeutung der Ätiologie werden erläutert.

Leprosorien

Die Leprosorien

Dieses Kapitel beschreibt die Entstehung, Organisation und Funktion von Leprosorien im Mittelalter. Die Rolle der Kirche und der Gesellschaft bei der Versorgung der Leprosen wird dargestellt.

Das Melaten zu Köln

Dieses Kapitel fokussiert auf das Leprosorium Melaten zu Köln. Seine Geschichte, Organisation und Bedeutung werden detailliert beleuchtet.

Schlüsselwörter

Lepra, Mieselsucht, Aussatz, Lepraschau, Leprosorien, Melaten, Köln, Mittelalter, Mycobacterium Leprae, soziale Ausgrenzung, Kirche, Medizin, Ätiologie, Arnold von Villanona, Bernhard von Gordon.

Häufig gestellte Fragen

Was war die Lepra im Mittelalter?

Die Lepra, auch Mieselsucht oder Aussatz genannt, war eine bakterielle Infektionskrankheit, die zu schweren körperlichen Verunstaltungen führte und im Mittelalter weit verbreitet war.

Was passierte bei einer „Lepraschau“?

Verdächtige Personen wurden von Priestern oder Ärzten untersucht. Wurde die Krankheit diagnostiziert, galt der Betroffene als „bürgerlich tot“ und wurde aus der Gesellschaft ausgestoßen.

Was war das „Melaten“ in Köln?

Das Melaten war das bedeutendste Leprosorium (Aussätzigenhaus) in Köln, in dem Infizierte isoliert lebten, um die gesunde Bevölkerung vor Ansteckung zu schützen.

Wie sah der Alltag eines Leprosen aus?

Leprose mussten spezielle Kleidung und Warninstrumente (Klappern) tragen, durften keine öffentlichen Plätze betreten und lebten meist von Almosen in streng reglementierten Gemeinschaften.

Warum grenzte die Kirche Leprakranke so stark aus?

Die Krankheit wurde oft als Strafe Gottes oder Zeichen für Sündhaftigkeit gedeutet, was die systematische soziale und religiöse Ausgrenzung rechtfertigte.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Lepra im 11. - 15. Jahrhundert in Deutschland. Das Melaten zu Köln
Autor
Al Min (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V431630
ISBN (eBook)
9783668740006
ISBN (Buch)
9783668740013
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lepra jahrhundert deutschland melaten köln
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Al Min (Autor:in), 2014, Die Lepra im 11. - 15. Jahrhundert in Deutschland. Das Melaten zu Köln, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431630
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