Analyse der Metaerzählung in Hartmann von Aues "Iwein"

Erzählen in der Erzählung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015

36 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Einführung
1.2. Erzählstruktur im Iwein
1.3. Zur Erzähldramaturgie im Iwein: Erzählen in der Erzählung

2. Prolog
2.1. Prolog im Iwein

3. Funktion der ersten Haupterzählung in der Erzählung: die Kalogreant-Erzählung
3.1. Erzählbeginn
3.2. Die Kalogreant-Erzählung
3.2.1. Die Brunnenaventiure
3.2.2. Die 'Sühnefahrt' Iweins
3.2.2.1. Teil I der 'Sühnefahrt' Iweins
3.2.2.2. Teil II der 'Sühnefahrt' Iweins

4. Kleinere Erzählungen
4.1. Gaweins Appell an Iwein
4.2. Erzählen Lunetes
4.3. Erzählung der Jungfraueninsel

5. Funktion der zweiten Haupterzählung in der Erzählung: die "Entführungs-Episode"
5.1. Zweck der "Entführungs-Episode"
5.1.1. Artuslob und Gawein-Aventiure
5.1.2. Artushof-Kritik
5.1.3. Strukturelle Funktion
5.1.4. Motiv-, nicht Sinnträger
5.2. Gliederung der "Entführungs-Episode"
5.3. Funktionen der "Entführungs-Episode"
5.3.1. "unterhaltendes und moralisierendes maere"
5.3.2. "situative Bedeutung für Iwein als konkrete Entscheidungshilfe und als Standortbestimmung seiner momentanen werdekeit und triuwe"
5.3.3. Bedeutung "für den Entwicklungsweg des Helden und damit für den Gesamtroman"

6. Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung

"Der Iwein galt den Zeitgenossen und gilt noch heute als das eigentliche Meisterwerk Hartmanns, mit Recht, wenn Meisterschaft in allem Formal-Ästhetischen zum Maßstab der Bewertung gemacht wird. Alle Stilmittel der höfischen Kunst sind hier mit jener Selbstverständlichkeit beherrscht, die Mühe und Arbeit nicht spüren lässt und mit jenem Maßhalten verwendet, das scheinbar auf jede Wirkung verzichtet. Wollen wir diese in sich ruhende Vollendung klassisch nennen, so ist der Iwein in der Tat das klassische Werk der hochhöfischen staufischen Zeit."[1]

Dies wird auch an der Überlieferung des Iwein deutlich. Erkennbar an der Vielzahl der erhaltenen Handschriften mag dieser einer der verbreitetsten und bewundertesten Artusromane gewesen sein. So lassen sich 17 Fragmente des Iwein bezeugen. Des Weiteren existieren 15 vollständige Handschriften, wobei zwei von diesen noch auf die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückzuführen sind. Aber auch darüber hinaus dauerte das Interesse an diesem Artusroman Hartmanns an. Dies belegen die 7 erhaltenen Fragmente bzw. Handschriften aus dem 15. Jahrhundert sowie die drei Abschriften aus dem 16. Jahrhundert.[2]

Ohne Zweifel war Chrѐtien de Troyes' "Yvain" bzw. "Le chevalier au lion" die Quelle für Hartmanns Artusroman, welcher er sich im Sinne seiner eigenen künstlerischen Absichten bis ins kleinste Detail annäherte, aber sich auch deutlich davon abgrenzte, um dem Iwein seine eigene Handschrift zu verleihen. Charakteristisch für Hartmann von Aue ist seine Tendenz zur belehrenden Sentenz, zu einer ausgewogenen Gestaltung sowie das Unterlassen von allzu Komischem und zu stark Realistischem, typisch war für ihn schlichtweg das Vorbildhafte.[3]

"Chrѐtien de Troyes und Hartmann von Aue erzählen die Geschichte von Herrn Iwein, einem Ritter vom Hof des Königs Artus: wie er seine Gemahlin Laudine fand, durch eigenes Verschulden verlor und schließlich wiedergewann."[4]

Der Iwein, welcher etwa um 1200, nach dem Erec entstand, gilt als der zweite Artusroman Hartmanns, welcher sein besonderen Anteil dazu beitrug, dass Hartmann von Aue heute als einer der drei maßgeblichen Epiker der höfischen Romanliteratur gesehen wird.[5]

Ebenso wie Chrѐtien ist auch Hartmann nicht urkundlich bezeugt, dennoch wird sein Wirken in die Zeit zwischen 1180 und 1200 datiert und sein Tod zwischen 1210 und 1220 vermutet.[6]

Eine Vielzahl weiterer Angaben zu seiner Person lassen sich durch die Selbstbekundungen in seinen Werken bzw. in den Prologen ausmachen, so auch im Iwein. Aus diesem Prolog erfährt der Hörer/Leser unter anderem, dass der Autor den Titel des Ritters trägt, zudem ein Gelehrter war und sich ferner auch zum Vergnügen mit Büchern beschäftigte.[7]

Zudem teilt Hartmann seinem Publikum mit, dass er Ministeriale von Aue sei. Die genaue lokale Bestimmung fällt jedoch schwer, da nicht eindeutig ist, welchem "Ouwaere"[8] Hartmann zugerechnet werden kann.[9]

Neben dieser geschickt arrangierten Selbstvorstellung wird das Werk Iwein dem Hörer/Leser auch weiterhin als vortrefflich komponierter Roman zuteil. Besonders der Aufbau der einzelnen Passagen mit dem Einbeziehen und Zurücknehmen des Erzählers sowie insbesondere die Abgabe der Rede an Figuren machen dieses Werk zu einem sehr kunstvoll gestaltetem, welches besonderer Aufmerksamkeit bedarf. In meinen nun folgenden Ausführungen werde ich dem einleitenden Kapitel aus diesem Grund einerseits einige Erläuterungen zur Erzählstruktur im Iwein anfügen und mich andererseits der bedeutsamen Erzählung in der Erzählung zuwenden, um im Anschluss daran in den Kapiteln 2 bis 5 genauer ins Detail, sprich auf den Romantext eingehen zu können. Das 2. Kapitel soll sich mit dem Prolog des Iwein beschäftigen. Im Kapitel 3 wird sich die Aufmerksamkeit auf eine der beiden Haupterzählungen in der Erzählung, sprich auf die Geschichte des Kalogreant richten. Im 4. Kapitel werde ich das Augenmerk auf kleinere bedeutende Erzähleinlagen im Iwein lenken, um dann anschließend im 5. Kapitel die zweite Haupterzählung in der Erzählung, die "Entführungs-Episode", zu untersuchen.

1.2. Erzählstruktur im Iwein

Formal zeichnet sich der Iwein besonders durch seine Erzählstruktur aus. In diesem lässt sich, wie bereits in Hartmanns erstem Artusroman Erec eine Zweigliederung ausmachen, weshalb man auch von einer Doppelwegstruktur spricht, die unzweifelhaft als das "ästhetische Prinzip dieses Romantyps"[10] gilt. Dies beinhaltet jedoch mehr als nur das rein Formal-Ästhetische, denn dahinter verbirgt sich darüber hinaus eine Sinnstruktur.[11] "Erst als die formale Konstruiertheit anerkannt wurde, [...] wurde zunehmend deutlich, dass das Arrangement von Erzählepisoden selbst programmatische Aussagequalität hat, dass es 'Symbolstruktur' [...] ist, die thematische Einheit in der Reflexion herstellt."[12]

Genauer betrachtet meint die Doppelwegstruktur einen "[...] doppelten Weg zum äußerlich gleichen Ziel [...]."[13] Das heißt, dass ursprüngliche Ziel eines Helden wird nach einem ersten Erfolg durch eigene Schuld verloren, dann jedoch letztendlich durch nochmalige Bemühungen auf einem zweigliedrigen Weg erreicht.[14] Daran wird bereits die grobe Gliederung des Gesamtromans erkennbar. Das heißt, der Iwein teilt sich zunächst in eine erste und eine zweite Romanhälfte. Der erste Teil (V 1-3654) schildert Iweins Weg zu Laudine, ihre Erwerbung und das eigens verursachte Verlieren seiner Herrin.[15] Der zweite Romanteil (V 3655-8166) erzählt Iweins gedoppelten Aventiureweg zur Rückgewinnung Laudines unter dem notwendigen Wandel seiner inneren Einstellung.[16] Einige literarische Gattungen, besonders auch solche die zur mündlichen Rezeption vorgesehen sind, sind durch spezifische Erzählfolgen bzw. deren charakteristisch integrierten Handlungen gekennzeichnet. Dieses Erzählen nach einem bestimmten Schema bestimmt auch einen Artusroman wie den Iwein.[17]

Die Artusromane Erec und Iwein ähneln sich in Bezug darauf sehr. Erec "verligt" sich und lässt somit Gleichgültigkeit gegenüber seinen ritterlichen Pflichten aufkommen. Auch Iwein ergeht es ähnlich. Er vernachlässigt seine Pflichten gegenüber seiner Ehefrau und seinem Land, da er sich "verrittert", sprich sich dem Turnieren übermäßig hingezogen fühlt. Iwein ebenso wie Erec befindet sich im Zwiespalt zwischen Liebe und Ehre, Glück und Ruhm. Durch das "Verligen" des Erec und das "Verrittern" des Iwein kommt es bei beiden zum Bruch mit der Gesellschaft. Um da heraus zu gelangen, erwartet die Helden zunächst Einsamkeit. Dann erfahren sie jedoch über zahlreiche Aventiuren, wie sie daraus lernen und wieder in die Gesellschaft integriert werden können. Im Iwein kennzeichnen diese Punkte der Abenteuerstruktur den Hauptteil. Diesem geht ein Initialteil voraus. Das bedeutet, die Vorgeschichte mit der Handlungsauslösung der Kalogreant-Erzählung (Kap. 3) bis zur Hochzeit von Iwein und Laudine und das Verfehlen der Jahresfrist wird geschildert.

Um zu seinem endgültigen Ziel zu gelangen muss Iwein im erwähnten Hauptteil sechs Abenteuer bestehen, welche durch die Episode vom "Raub der Königin" (Kap. 5), eine Zweigliedrigkeit erfahren:[18]

"1a Dame von Narison

2a Rettung des Löwen

3a Riese Harpin

Zwischenepisode: Erzählung von der Entführung Ginovers

1b Gerichtskampf für Lunete

2b Befreiung der dreihundert Geiseln

3b Gerichtskampf für die jüngere Gräfin vom Schwarzen Dorn"[19]

Der zweite Teil des Hauptteils, 1 b-3 b, weist nicht die Linearität des ersten Teils, 1 a-3 a, auf. Es tritt zwischen dem Versprechen zum Kampf und dem eigentlichen immer noch eine andere Hilfe-Aventiure in den Vordergrund was Hartmann zweimal eine Klammertechnik anwenden lässt. Dies ist sehr geschickt arrangiert, da beide Male das Terminproblem Iweins sowie dessen Einhaltung dieser thematisiert wird.[20]

1.3. Zur Erzähldramaturgie im Iwein : Erzählen in der Erzählung

Wie bereits in der Einleitung angedeutet, soll sich mein Augenmerk bei der Betrachtung des Iwein besonders auf Hartmanns Erzähldramaturgie richten. Insbesondere der Aufbau einiger Episoden bzw. kleinerer Blöcke, in welchen eine Erzählung in der Erzählung bzw. kleinere Erzähleinlagen erkennbar werden, sollen im Folgenden besondere Beachtung finden.

Hartmann setzt seine Erzählungen in der Erzählung bewusst ein, um einerseits reflektierend tätig zu sein, andererseits aber auch, um dadurch auf bestimmte Art und Weise kommentieren zu können. Darüber hinaus machen es die Erzählungen in der Erzählung möglich, dass auf einleitende Worte bzw. Beschreiben von Handlungen verzichtet werden kann, da sogleich mit einer Erzählung begonnen wird.[21]

Die Dichter des Mittelalters orientierten sich für die Verwendung von eingelagerten Erzählungen besonders an den lateinischen Epikern, wie Vergil, da die lateinische Dichtkunst des Mittelalters nur sehr wenig Auskunft hierüber zu geben vermochte. Generell spricht man von zwei Haupttypen von Erzählungen in Erzählungen. Zum einen ist es das Figurenerzählen, welches sich auch im Iwein zeigt, und zum anderen sind es Bilderzählungen.[22] Auf letztere soll folgend nicht näher eingegangen werden.

Der Erzähler des Iwein selbst tritt immer wieder in Erscheinung, sei es als Vermittler, Deuter oder Beobachter der Ereignisse. Er ist immer gegenwärtig.[23]

Neben dem kontrastiven Erzählen und dem Erzählen über die Erzählung, lassen sich durch die Figurenrede, welche besonders für meine Ausführungen bedeutsam sind, Erzählungen in der Erzählung im Iwein ausmachen.[24] Zu klären wäre jedoch noch, was eine Figurenrede zu einer Erzählung in der Erzählung macht.

Entscheidet die Länge darüber, muss es eine unabhängige Handlung in der Erzählung sein oder sollte eine Figurenerzählung eine spezifische Funktion aufweisen? Es wurden einige Abhandlungen zu Erzählungen von Figuren verfasst, jedoch lassen auch diese keinen absoluten Schluss zu. Dennoch wird deutlich, dass das Figurenerzählen über den Erzählzusammenhang hinausgeht. Das heißt, fügt ein Erzähler in seine eigentliche Haupterzählung eine sogenannte Seitenerzählung ein, spricht man nicht immer von einer Erzählung in der Erzählung, da es nicht zwangsläufig eine eingebettete Erzählung ist.[25] "Denn nimmt man den Begriff der Einbettung im strengen Sinne, dann zeichnet sich die eingebettete Erzählung ähnlich wie syntaktische Einbettungen aus, daß sie von einer übergeordneten Erzählung - bzw. einem ihrer Elemente - dominiert wird. Dies geschieht aber, wenn sie zu einem Teil der fortlaufenden Handlung der übergeordneten Erzählung wird."[26]

Ferner kann man eingebettete Erzählungen auch als Hypoerzählungen bezeichnen, da es sich bei ihnen um eine Binnengeschichte in der Rahmenerzählung handelt. Doch, je selbständiger sie dabei auf der Erzählebene fungieren und selbst zu einer Geschichte werden, desto mehr kann man sie auch als Metaerzählungen charakterisieren.[27]

Eingebettete Erzählungen sind mit Nebensätzen zu vergleichen. Bei der Figurenrede kann man demzufolge von Erzählungen in der Erzählung sprechen, da sie eine wichtige Verbindung zwischen der Haupterzählung und ihren Handlungsabläufen bilden. Bloße Erzähleinlagen hingegen sind parentheseähnlich, sprich wie Einschübe in einem Satz, die etwas hinzufügen oder ankündigen, nie aber ein eigenständiger Teil der Haupthandlung. Erzählungen in Erzählungen sind deshalb so besonders, da sie einerseits auf der Ebene der laufenden Handlung eine bedeutsame Rolle einnehmen und andererseits auch auf der Erzählebene eine wichtige Funktion darstellen. All dies soll folgend in meinen Ausführungen sowohl im Kapitel 3 als auch in den Kapiteln 4 und 5 deutlich werden.

Für Hartmann mag die Entscheidung für derartige eingebettete Erzählungen darin begründet liegen, dass er besondere Aufmerksamkeit für bestimmte Szenen erlangen wollte. Zudem können Erzählungen in Erzählungen dem Hörer/Leser bedeutsame Hinweise übermitteln, Einschnitte für die fortlaufende Handlung bedeuten und vor allem auch Erzähltes aus anderen Perspektiven, sprich von Figuren darlegen und somit ein verändertes Hörer-/Leserinteresse hervorrufen.

Sie können sowohl formal als auch inhaltliche Parallelitäten zur laufenden Handlung erzeugen und somit eine Verbindung herstellen, manchmal aber auch selbst so großen Vorrang in einer Rahmenerzählung einnehmen, dass das Erzählte besonders starke Beachtung erfordert bzw. nach sich zieht.[28] "In [...] einer Erzählung in der Erzählung spielt weniger die Lebensechtheit als die Unmittelbarkeit des Selbsterlebten zunächst eine große Rolle [...]."[29]

2. Prolog

Allgemein spricht man von einem Prolog als Vorrede bzw. Einleitung zu einem literarischen Werk. Die Aufgabe eines solchen, wie er auch im Iwein z u finden ist, reicht von der Begrüßung der Hörer/Leser bis hin zur Vorbereitung auf die sich anschließende Handlung.

Darüber hinaus trägt der Prolog auch die Funktion, diverse Absichten zum Ausdruck zu bringen, ganz gleich, ob es sich dabei um derartige moralischer, kritischer oder auch belehrender Art handelt. Häufig weist ein Prolog eine Zweiteilung auf. So spricht man einerseits vom prologus praeter rem, dem direkten Bezug des Autors zu seinen Hörer/Leser und andererseits vom darauf folgenden prologus ante rem, dem hinweisgebenden Teil auf die nachstehende Handlung.[30]

Dass auch Hartmann über Sinn und Funktion eines Prologes unterrichtet war, zeigt unter anderem sein Prolog im Iwein. In Chrѐtien de Troyes "Yvain", der Quelle Hartmanns, fand er einen derartigen Erzähleinstieg nicht und musste bzw. konnte sich demzufolge auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen.[31]

2.1. Prolog im Iwein

Hartmann von Aue offenbart dem Publikum des Iwein einen Prolog über dreißig Verse. Dabei setzt er bewusst die klassische Funktion des Prologes ein, um den Hörer/Leser einerseits in das Werk einzuführen und andererseits ebenso, um ihr Zutrauen zu erlangen.

Der Iwein -Prolog findet seinen Anfang in einer von Hartmann in drei Versen (V 1-3) formulierten, an Chrѐtiens Erzähleinstieg orientierten, Sentenz:[32]

"Swer an rehte güete

wendet sin gemüete,

dem volget saelde und ere."[33]

Mit dieser Lebensweisheit, nach dem Guten zu streben, um dann mit Ruhm belohnt zu werden, zeigt Hartmanns Prologbeginn seine moralische Absicht, die auch für den Romanhelden und seine Entwicklung von Bedeutung sein wird. Die Sentenz richtet sich durch die zentralen Begriffe der Feudalgesellschaft "saelde" und "ere" an jeden Einzelnen, somit auch an den Hörer/Leser des Iwein und erlangt dadurch Aufmerksamkeit für sich.

Der Prolog wird durch den Erzähler nun durch die imitatio arturi fortgesetzt, das heißt König Artus wird als nachahmenswertes Exempel in Vers 5 bis 20 für die genannte Sentenz angeführt. Darüber hinaus wird sogleich die Gattung des nun folgenden Textes bestimmt. Durch Artus als Exempelfigur und ideale Instanz und dessen Erwähnung in diesem Prolog wird der Iwein sogleich als Artusroman klassifizierbar. Besonders in den Versen 4 und 5 sowie 18 bis 20 wird nochmals die Vorbildhaftigkeit Artus deutlich und somit der Bogen zur Exordialsentenz geschlagen.[34]

"Des git gewisse lere

Künec Artus der guote, [...]

der noch nach sinem site vert."[35]

Daran wird deutlich, dass der Autor seinem Prolog sowie dem folgenden Roman nicht nur eine moralische Funktion, sondern auch eine belehrende, sinnvermittelnde Absicht zuwies. Eine weitere wichtige Aufgabe des Prologes, die sich dem Hörer/Leser in Vers 21 bis 30 eröffnet, ist die Legitimation und Selbstbekundung des Autors. Hartmann von Aue erklärt, nachdem er sich dem Publikum vorgestellt hat (vgl. Kap.1), dass er es versteht, mit Büchern umzugehen, sprich sie interpretieren und mustergültig weitergeben kann.[36]

Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass Hartmann von Aue die klassischen Topoi eines Prologes aufnahm - beginnend mit der Lebensweisheit, über die Anführung des Vorbildes bis hin zur Selbstbekundung und Legitimation sowie das Beziehen auf seine schriftliche Quelle. Über den eigentlichen Erzählgegenstand bzw. die folgende Handlung, spricht Hartmann in seinem Prolog noch nicht. Die Erzählung selbst beginnt erst, dennoch fließend ohne Übergang in Vers 31.[37]

Die Ausführungen über den Prolog des Iwein sind in sofern wichtig, als dass sie erkennen lassen, was das angestrebte Ziel eines jeden Menschen sein sollte, so auch das den Romanhelden Iwein. Damit weist der Prolog bereits indirekt auf die Bedeutsamkeit der beiden Haupterzählungen in der Erzählung hin, die einmal als Handlungsauslöser (Kalogreant-Erzählung) bzw. dann als Wendepunkt der bisherigen Einstellung Iweins ("Entführungs-Episode") fungieren und ihn so auf den richtigen Weg geleiten. Ferner zeigt sich im Prolog auch, dass sich das Auftreten des Erzählers als Person mit seiner Funktion von der des Autors abgrenzt. Dadurch wird dem Hörer/Leser mit Rückblick auf den Prolog im Folgenden der Unterschied zur Figurenrede deutlich gemacht.

3. Funktion der ersten Haupterzählung in der Erzählung: die Kalogreant-Erzählung

In diesem Kapitel soll es vordergründig um die Kalogreant-Erzählung gehen. Um jedoch Ausführungen dazu machen zu können, werde ich mich im Vorfeld der Exposition der Erzählung widmen, da sie dem Hörer/Leser aufzeigt, wie die Gesprächssituation der Geschichte Kalogreants, der ersten Haupterzählung in der Erzählung aufgebaut wird. Anschließend an diese Abschnitte 3.1 und 3.2 werde ich wichtige Bezüge bzw. Resultate der Kalogreant-Erzählung, sprich seine Funktion auf den Gesamtroman elaborieren.

3.1. Erzählbeginn

Auf den Prolog folgend, schließt sich nun mit den Versen 31-47 die Exposition an. Es wird damit begonnen, die eigentliche Geschichte, sprich die Romanhandlung, zu erzählen. Beschrieben wird das vorbildhafte Fest der Ritter, das Pfingstfest am Hofe König Artus. Das bereits im Prolog angeführte Beispielhafte des Königs wird hier nochmals durch diese ideale und prächtige Welt der Ritter bekräftigt und bestätigt erneut, den Iwein als Artusroman zu sehen. Die Darstellung des ritterlichen Pfingstfestes am Artushof fand sich bereits in Hartmanns Quelle Chrѐtien de Troyes, der sein Werk mit dieser Schilderung einleitete.[38]

Theoretisch hätte die Handlung nun fortlaufend erzählt werden können, doch Hartmann interveniert, um einen, an seiner Quelle orientierten Nachtrag zu machen. Chrѐtiens einleitende Festschilderung eröffnete Hartmann zum einen die Sentenz, die er in den Prolog setzt, zum anderen aber auch eine laudatio temporis acti, welche er nun, um eine Steigerung des Gesagten, des eingehenden Artuslobes, zu ermöglichen, an dieser Stelle einfügt. Dies geschieht in Form einer Klage bzw. durch das Lob vergangener Zeiten durch den Ich-Erzähler selbst (V 48-52).[39] Diese Klage schließt wiederum mit der erstaunlich pointierten Aussage ab, dass die poetische Darlegung von Taten vor den eigentlichen doch eher zu bevorzugen sei (V 53-58). Das heißt, Hartmann reflektiert den Vergangenheitstopos und eröffnet dem Hörer/Leser darüber hinaus die Vorrangstellung der Literatur.[40]

Innerhalb der Darstellung der Festlichkeiten von Vers 59 bis 76, die unter anderem aufzeigen, dass am Artushof jeder seinen ganz individuellen höfischen Interessen nachgehen kann, lässt Hartmann die zentralen Themen des Artusromans deutlich werden (V 71-72). Einerseits findet die Minne als Begriff privater Existenz und andererseits die Heldentaten als Inbegriff der sozialen öffentlichen Existenz ihre erste Erwähnung, die besonders für Iweins Entwicklungsweg maßgeblich sind bzw. sein werden:[41]

"dise redten von seneder arbeit

dise von grozer manheit."[42]

Zunächst erfährt der Hörer/Leser, dass sich König Artus mit seiner Königin der Minne wegen zurückzieht bzw. schlafen legt. Damit wird sogleich wieder auf die private vorbildhafte Existenz der Minne zwischen dem Königspaar angespielt und ein Vergleich zur Exempelfigur des wenige Verse zuvor beschriebenen Keies gezogen. Dieser wird als träge und bequeme Ritterfigur vorgestellt und sich aus eben diesen Gründen gern schlafen legt (V 74-76; 77-85). Fortgesetzt wird die Handlung mit der Hinführung auf die Erzählung in der Erzählung. Es wird die Situation bzw. die Umgebung des Erzählens Kalogreants beschrieben (V 86-91). Es ist die Zeit eines ritterlich alten Brauches, dem Pfingstfest am Artushof, der Repräsentation des höfischen Verhaltens in einer idealen Welt. Dort schenken fünf Ritter Kalogreant Gehör, unter ihnen der beste Artusritter Gawein, der Inbegriff der Ehre und Verantwortlichkeit, sowie Iwein, der nach seinem späteren Aventiureweg diesem ebenbürtig sein wird und hier erste Erwähnung findet. Keie nimmt durch sein Benehmen wiederum eine Sonderstellung ein und fügt sich somit immer deutlicher in die Narrenrolle.[43]

Die Entscheidung die Erzählung in der Erzählung nun beginnen zu lassen, zögert Hartmann weiterhin hinaus und löst somit bereits eine gewisse Spannung aus, die sich später in besondere Aufmerksamkeit wandeln soll. Das erwähnte Gespräch Kalogreants wird durch das Auftreten der Königin in der Erzählrunde gestört (V 96-107), das heißt, unterbrochen wird die Erzählung des Kalogreant durch ihn selbst bzw. durch sein gewohntes Verhalten, sich beim Erscheinen der Königin zu erheben und sie zu begrüßen.[44] Im Gegensatz dazu steht Keie und sein Unverständnis über das Verhalten Kalogreants.[45] "Mit Keies giftiger Schelte nach dem überraschenden Dazutreten der Königin und deren Zurechtweisung wird nicht nur Keie in seiner ambivalenten Rolle als Hofzensor und Störenfried vorgeführt, sondern unterstrichen, wie sehr alles Handeln von verbindlichen, abstrakten Wertpositionen (ere v. 112, 141, 168; höfisch v. 116; zuht v. 124, 165, 180; u. a.) aus beurteilt wird, die als selbstverständlich gelten."[46]

Nachdem der Streit fortschreitet, versucht Kalogreant jedoch, Keies Handeln zu begründen und zu verstehen. Erstmals wird dem Hörer/Leser eine Figurenrede zuteil, die Teil der fortlaufenden Handlung ist, aber nun Verfasseraufgaben übernimmt (V 189-221).[47]

"ezn sprichet niemannes munt

wan als in sin herze leret:

swen iuwer zunge uneret,

da ist daz herze schuldec an.

in der werlte ist manec man

valsch und wandelbaere,

der gerne biderbe waere,

wan daz in sin herze enlat.

swer iuch mit lere bestat,

deist ein verlorniu arbeit."[48]

Einige Verse weiter (V 245 ff.) beginnt die Figur des Kalogreant im Vorfeld seiner Geschichte damit, das zu erzählen, was ein Erzähler sonst über den Prolog hätte mitteilen sollen. Kalogreant redet über das Zuhören. Hartmann inszeniert also eine Erzählsituation und setzt eine Figur ein, um an die Herzen der Zuhörer zu appellieren. Das heißt, die Verse 245-258 leiten die erste Erzählung in der Erzählung durch diese Prologtechnik ein. Derartige für den Prolog typische Topoi enden mit Vers 258 und Kalogreants Erzählung beginnt.[49]

3.2. Die Kalogreant-Erzählung

Die Kalogreant-Erzählung fungiert im ersten Teil des Artusromans Iwein zunächst als Binnengeschichte in der Haupthandlung. Die Brunnenaventiure, wie die Geschichte auch genannt wird, erscheint im weiteren Handlungsverlauf ebenso als Haupterzählung mit Iwein als Hauptperson.[50] In der Binnenerzählung schildert Kalogreant, sprich eine Figur der Rahmenerzählung, während der Pfingst-Festlichkeiten am Hof König Artus seine Erfahrungen eines gescheiterten Aventiureausrittes. Zu den bedeutenden Stationen seines Erlebnisses zählen in chronologischer Abfolge, der Durchritt des Waldes von Breziljan, Kalogreants Burgübernachtung, die Begebenheit mit dem Waldmenschen, das Auffinden des Zauberbrunnens sowie sein verlorener Kampf gegen den Brunnenherrscher Ascalon und Kalogreants schmähliche Heimkehr. Die gesamte Episode seines Brunnenerlebnisses mutet sehr gefährlich an, dennoch muss festgehalten werden, dass erst Kalogreant die friedvolle Umgebung des Brunnenherrschers aufrührt und somit aus Unüberlegtheit bzw. stark ichbezogener Ehrsucht zur Aventiure werden lässt.[51]

Die Erzählung des Kalogreant, die mit Vers 259 beginnt, ist ein Beispiel für das Verschwinden des eigentlichen Erzählers, da dieser seine Aufgabe an eine in der fortlaufenden Handlung integrierten Figur, an Kalogreant, übergeben hat. Kalogreant schildert nun aus seiner Perspektive das Erlebte. Zweifelsohne nimmt der Erzähler hier nur eine verborgene Haltung ein.[52] Darüber hinaus bleibt festzuhalten, dass aus erzähltechnischer Sicht diese Erzählung in der Erzählung hier einzufügen sehr notwendig ist. Dies betrifft sowohl die formale Seite, sprich den Wechsel in die Figurenrede, wie auch die inhaltliche Seite, da hier über den Prolog und die Vorgeschichte hinaus auf weitere für den Gesamtroman bedeutsame Handlungen hingearbeitet bzw. aufmerksam gemacht wird. Zunächst fragt sich der Hörer/Leser, aus welchem Grund diese Erzählung eingefügt wird, da sie so gar nicht dem Bild eines höfischen Artusritters und gleich gar nicht dem ruhmreichen Ritter Kalogreant entspricht, der hier die Geschichte erzählt. Denn seine Schilderungen legen sein Scheitern dar und verhelfen ihm nicht zu Ruhm und Ehre. Außerdem korrespondieren seine Erlebnisse augenscheinlich nicht mit der idealen Instanz des Artushofes, welche dem Hörer/Leser im Vorfeld eingehend beschrieben wurde.

[...]


[1] Kraft 1979, S. 2; Vgl. auch Mertens 1998, S. 63.

[2] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 159 f.

[3] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 198 ff.; v. Ertzdorff 1968, S. 135 ff.; Hartmann von Aue 2001, S. 161 f.; Mertens 1998, S. 79.

[4] Ertzdorff 1968, S. 135, Vgl. auch Redaktion Lexikon des Mittelalters 1989, S. 1946.

[5] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 157 f; Kraft 1979, S. 1.; Mertens 1998, S. 50, 79.

[6] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 159.; Mertens 1998, S. 49 f.

[7] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 154 f.

[8] Hartmann von Aue 2001, S. 3. V 29.

[9] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 156.; Mertens 1998, S. 49.

[10] Hartmann von Aue 2001, S. 164.

[11] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 217 f.; Hartmann von Aue, 2001, S. 164 f.

[12] Cormeau/Störmer In: Hartmann von Aue 2001, S.165.

[13] Cormeau/Störmer 1993, S. 217 f.

[14] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 217 f.; Mertens 1998, S. 63.

[15] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 201-211.; Hartmann von Aue 2001, S. 3-67. V 1-3654.

[16] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 211-217.; Hartmann von Aue 2001, S. 67-147. V 3655-8166.

[17] Vgl. Weimar 1997, S. 506 f.

[18] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 162-164.; Vgl. auch Kern 1992, S. 338 f.

[19] Hartmann von Aue 2001, S. 164.

[20] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 201.

[21] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 196.

[22] Vgl. Haferland/Mecklenburg 1996, S. 12, 15.

[23] Vgl. v. Ertzdorff 1968, S. 135-137.

[24] Vgl. Haferland/Mecklenburg 1996, S. 12.

[25] Vgl. Haferland/Mecklenburg 1996, S. 15.

[26] Haferland/Mecklenburg 1996, S. 15.

[27] Vgl. Haferland/Mecklenburg 1996, S. 16 f.

[28] Vgl. Haferland/Mecklenburg 1996, S. 12, 15-17.;Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 3-147.

[29] Haferland/Mecklenburg 1996, S. 11.

[30] Vgl. Gfrereis 1999, S. 158.

[31] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 154.; Vgl. Haug 1992, S. 119.

[32] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 201 f.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 3.

[33] Hartmann von Aue 2001, S.3 V 1-3.

[34] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 201 f.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 3.; Vgl. Mertens 1998, S. 80.

[35] Hartmann von Aue 2001, S. 3 V 4 f., 20.

[36] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 202.; Vgl. Haug 1992, S. 122 ff.

[37] Vgl. Haug 1992, S. 123.

[38] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 202.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S.3 V 31-47.; Vgl. Haug 1992, S. 119, 123.

[39] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 202.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 3 f. V 48-52.; Vgl. Haug 1992, S. 123.

[40] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 202.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 3 f. V 53-58, S. 169.; Vgl. Haug 1992, S. 121 ff.

[41] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 202.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 4 V 59-76.

[42] Hartmann von Aue 2001, S. 4 V 71-72.

[43] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 202.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 4 V 77-95.

[44] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 202.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 4 f. V 96-107.

[45] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 5 V 108-158; Vgl. Haug 1992, S. 127.

[46] Cormeau/Störmer 1993, S. 202.

[47] Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 5 f. V 159-221.; Vgl. Haug 1992, S. 127.

[48] Hartmann von Aue 2001, S. 5 f. V 194-203.

[49] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 202.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 6 f. V 189-258.; Vgl. Haug 1992, S. 127 f.

[50] Vgl. Kapitel 3.3.

[51] Vgl. Cormeau/Störmer 1993, S. 196 f.; Vgl. Haferland/Mecklenburg 1996, S. 12 ff.; Vgl. Hartmann von Aue 2001, S. 7-17 V 259-802.

[52] Vgl. Haferland/Mecklenburg 1996, S. 12 ff.; Hartmann von Aue 2001, S. 7 V 259 ff.; Vgl. Weimar 1997, S. 502.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Analyse der Metaerzählung in Hartmann von Aues "Iwein"
Untertitel
Erzählen in der Erzählung
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Hauptseminar Artusepik
Note
2,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
36
Katalognummer
V431657
ISBN (eBook)
9783668747586
ISBN (Buch)
9783668747593
Dateigröße
651 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hartmann von Aue, Iwein, Erzählen in der Erzählung, Ältere deutsche Literatur, Artusepik, Erzählstruktur
Arbeit zitieren
Fanny Jasmund (Autor), 2015, Analyse der Metaerzählung in Hartmann von Aues "Iwein", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431657

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